Alte Pferde

      @mele.ki
      Das tut mir sehr leid um deinen Peder,aber ich vermute, er hatte viele schöne Jahre bei dir.
      Noch eine dumme Frage, wie sieht denn ein Herzinfarkt bei einem Pferd aus, hab ich so noch nie erlebt.

      An Amber und alle anderen:
      Seit meinem letzten Eintrag hier, hatten wir viele schwere Wochen hinter uns. Meine Livia hatte sich kurz nach dem Hufschmied in der Box festgelegt und konnte ohne Hilfe des Tierarztes nicht mehr aufstehen.
      Nicht weil sie selbst nicht mehr konnte, sondern weil sie einfach so doof in der Box lag, dass niemand von uns wusste wie wir sie da wieder hochbringen sollten.
      Dann stand sie endlich wieder, die Hüfte total vermackt, Blutagüsse an Schulter, Fesselkopf und um den kompletten Hüftknochen rum.
      Jetzt hieß es erstmal Schmerzmittel 2 Tage lang.
      Dann hate sie sich wieder einigermaßen erholt und eineinhalb Wochen danach lag sie wieder morgens im Stall. Diesmal bekamen wir sie zu zweit hoch und sie stand schon nach zwei Minuten wieder.
      Keiner weiß, wie lange sie schon gelegen haben muss.
      Jetzt entschied ich mich, das sie eine Woche lang Schmerzmittel bekommt, da sie seit dem 1. Liegen immer ihr rechtes Bein nach vornehin entlastet hatte.
      Jetzt ist seit dem die eine Woche vergangen, ich hab ihr jeden Tag das Schmerzmittel runtergesetzt und zusätzlich Zeel und Zusatzfutter für Arthrose zugefüttert.
      Hab sie jede Nacht um zwölf und jeden Morgen um fünf im Stall besucht, dass wenn sie wieder liegt, sie möglichst früh zu finden.
      Jetzt sind meine Kräfte aber auch langsam am Ende, trotz das ich Urlaub hab. und ich habe jetzt beschlossen nachdem es ihr jetzt wesentlich besser geht, dass ich nur noch morgens nach ihr schauen werde.
      Hab auch schon die Tierärtztin auf das hintere Bein angesprochen, aber sie meinte, sie kann dort schon suchen, allerdings wird sie nicht mehr finden wie Arthrose. Ich soll ihr weiterhin Ingwer, Zeel und das Zusatzfutter geben.
      Naja, die Wunden heilen jetzt wieder zu und Ihre Blutagüsse sind schon fast wieder weg.
      Hätte ich euch vor einer Woche geschrieben, hätte ich wahrscheinlich noch gesagt sie kann nicht mehr und es wird jetzt wahrscheinlich zu Ende gehen, obwohl sie so eine Kämpfernatur ist. :cry:
      Aber meine ganzen engen und guten Freunde meinten alle zu mir, schau sie dir doch mal an, sie hat das Magengeschwür überlebt bei dem sie fast 2 Wochen nichts gefressen hat, dann wird sie auch das überleben.
      Und so ist es auch *aufholzklopf* Sie steht wieder zufrieden in ihrer Box, wiehert mir entgegen, wenn sie schon mein Auto hört und ist rotz frech, trotz das wir noch nicht richtig über den Berg sind.

      Werde mal versuchen euch ein Bild reinzustellen.


      Vorerst mal lieben Gruß
      Melli
      hi
      gute frage. wohne leider net mehr bei him in sofern keine ahnung :(
      glaub aber der ist umgefallen und der TH hat dann herzinfact diagnostiziert
      wär aber gern dabei gewesen :(

      @ melli
      ich stimme deinen freunden total zu. Mit athrose kann man super leben (den umständen entsprechend). Der Hengst den ich reite hat es auch und ne zeitlang dachten wir wir müssten ihn weg bringen in ne offenstall das er immer laufen kann wann er es für nötig hält. hab es dann aber nicht getan.
      Mitlerweile füttern wir ingwer dazu und reiten sehr viel schritt und damit geht es super. Zu guten zeiten können wir en reiten wie jedes andre pferd bis auf halt so kleinigkeiten die man halt beachten muss bei athrosepferden ( nicht springen , keine engen wendungen ...)

      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Obwohl Offenstall garnicht so schlecht ist. Meine Maus musste mit Ihrer Freundin jetzt für zwei Monate in eine Box mit kleinen Paddock umziehen, weil unser 70m² Paddock erneuert wurde. Das Paddock in unserer Übergangsbox war ungefähr 16 m² groß.
      Und ich merkte, wie sich ihre Hinterfüße von Tag zu Tag verschlinmerten. Größe Pferde drehen sich in dem "kleinen" Paddock nunmal mehr auf den Hinterbeinen, so dass ich froh war, das wir letzte Woche wieder in unsere alte Box umziehen durften. Deswegen denke ich, dass so ein Offenstall (natürlich mit den richhtigen Pferden) gar nicht so schlecht ist. Natürlich auch nur dann, wenn nicht ein Pferd rumgescheucht wird und nicht zum fressen kommt usw.

      Vor dre Tagen setzte ich bei Livia das Schmerzmittel nun ab und nach einem Tag Koppel, war wieder alles zunichte. Sie lief stocklahmt und ich war der Meinung sie am nächsten Tag wieder liegend in der Box zu finden.
      Also hat sie jetzt vorgestern wieder Schmerzmittel für 200kg bekommen, das ich in 50kg Schritten wieder runtersetze.
      Heute sind wir bei Schmnerzmittel für 100kg und sie lief super :smile: :smile: :smile: *undimmerwiederaufHolzklopf*
      Hab sie jetzt auch gestern wieder mit einer Regendecke eingedeckt, weil ich denk, das Wärme ihre kaputten Knochen gut tut und der Herbst nicht mehr weit weg ist.
      Seit 2 Tagen frisst sie jetzt auch ihre Weidenrinde und ihre Teufelskralle regelmäßig, dass ich denke das hat jetzt auch wieder was gebracht.
      Aber ich kann euch sagen, bis man das Zeug in die Omi reinkriegt :snooty:, Richtig krass riechendes Kräuterfutter, dann ja nicht zu viel Gelenkfutter, dann noch mit Öl vermischen und dann abwarten und immer gut zureden, dass das ja so lecker ist... :wink: :wink:

      So jetzt mal schauen, wie´s ihr morgen geht.

      Liebe Grüße
      Melli
      @mele.ki

      Das tut mir leid !! Die letzten Photos von Peder, da sah er noch so gut aus.
      Aber Farin sah einige Monate vor ihrem Tod auch noch nicht wie 30 aus, und dann ganz plötzlich sah sie jeden tag schlechter aus.

      Vielleicht ist es gut, daß Du Dich schon vorher wegen des Umzugs von Peder verabschieden musstest, da hast Du einen Teil der Trauerarbeit schon geleistet, aber weh tut es natürlich trotzdem. Ich wünsche Dir, das Dir viele Erinnerungen an ihn erhalten bleiben.

      @ MelliLivia

      das waren ja harte Zeiten. :sad: Ja diese Krisen, die können einen ganz schön Kraft kosten.
      Ich habe als ich es las, auch sofort an Offenstallhaltung gedacht. Da ist die Möglichkeit sich fest zu legen einfach geringer, erleichtert war ich, als ich las, es steht ein größerer Paddock zur Verfügung. Farin wollte bis zu ihrem Tod nicht in die Box. Da hat sie sofort angefangen Theater zu machen, so daß wir ihr selbst die Infusion auf der Koppel gegeben haben, da habe ich mir dann frei genommen und sie 8 Stunden beaufsichtigt.

      Das ist natürlich sehr schwer, wie es jetzt ist. Sieht Deine Livia noch so aus, wie auf dem Photo ? Oder hat sie sich in dem Monat verändert ?

      Viel Kraft euch beiden auf jeden Fall ! Und ich bin ja eigentlich gar nicht für Decken, aber bei alten Pferden, vor allem, wenn sie tatsächlich Anzeichen zeigen, daß sie frieren, sehe ich das ganz anders.
      hi
      ja das mit der wärem ham wir auch schon gehört. rody wird dieses jahr allso ein leichtes winterfell tragen und ne nicht all zu dicke decke. das ist am einfachsten weil er ja viel schritt gehen soll auch wenn nicht toll läuft.
      ja offenstall ist gewöhnlich kein problem nur find mal was für ne oldenburgerhengst der angeblich ein monster ist was er natürlich nicht ist. der stall sollte dann auch noch in der nähe sein usw. bei uns bekommt man so was netund da er momentan keine schmerz mittel bekommt ist das ok.
      gib die hoffnung nicht auf es wird besser
      lg mele

      P.s @amber ja es war ganz gut der abschied so aber meine famiele erzählt mir nicht alles was sie wissen warum auch immer was es nicht einfacher macht immer neue tatsachen reisen neue wunden auf :(
      Ein Herz für Tiere
      Hallo Ihr,
      es geht mal wieder rauf und runter.
      1ne Std. auf der Koppel und sie lahmt wieder, dann ging es ihr gestern super gut, also heute morgen wieder 1 Std. Koppel und ich hohl sie lahmend in den Stall zurück.
      Jetzt gibts wieder Schmerzmittel und die Koppel ist für die nächsten Tage sowas von gestrichen. Auch wenn es mir furchtbar leid tut, dass sie drin bleiben muss wenn alle anderen raus gehen, aber ich kann sie nunmal nicht jeden Tag mit Schmerzmittel vollpumpen.

      Oder was haltet ihr davon?

      Ich hab mir immer gesagt, wenn Livia mal Schmerzmittel brauch um im Schritt zu gehen, dann ist Schluss, aber irgendwie geht man immer einen Schritt weiter.
      Erst heißt es, wenn man nicht mehr reiten kann, wird das Pferd eingeschläfert (bei vielen, aber nicht bei mir!).
      Dann heißt es, wenn sie nicht mehr gallopieren oder Traben kann, kann sie ja immerhin noch im Schritt ein glücklich Leben führen.
      So jetzt läuft sie nicht mal mehr im Schritt lahmfrei ohne das sie seit 2 Wochen regelmäßig Scherzmittel bekommt und ich sage mir, solang eine Dosierung für 150kg für ein 470kg reicht an Schmerzmittel ist es noch nicht soweit sie gehen zu lassen.
      Ich sehe die Lebensfreude in Ihren Augen und kann nicht sagen das sie traurig aussieht.

      @ Amber
      Ja sie sieht noch genau so aus, wie auf dem Foto, nur hat sie noch einen Tick längere Haare bekommen.
      @mele.ki

      Offenstall finden ist immer ein Problem. Für ein altes Pferd noch mehr, weil man eine sehr verträgliche Herde braucht oder eben ein Kumpelpferd, beides muss man suchen. Für einen Hengst noch schwieriger, und wenn er dann erst mal einen schlechten Ruf hat... Puh.......

      Ich finde es gibt nach wie vor, viel zu wenige gute Offenstallplätze, irgendwie setzt sich das Konzept nicht so richtig durch.

      Das Deine Familie Dir nicht alles erzählt ist sehr schwierig und schmerzhaft. Ich finde sowas gar nicht gut.
      Ich guck sonst ja nicht nach dem Alter, aber eben hab' ich dann doch mal im Profil geguckt : Ich vermute, sie wollen Dich schonen.
      Ich weiß nicht, warum viele Erwachsene so denken, aber es ist weit verbreitet, das Kindern und Jugendlichen gegenüber nicht offen über Tod und Leid geredet wird. Ich habe sehr früh Erfahrungen damit machen müssen, mein Vater und mein Bruder sind beide gestorben, bevor ich elf war und beide waren vorher sehr krank, daher kam ich an dem Thema nicht vorbei und das eine Mal, wo meine Oma mich schonen wollte und mich nicht zu meinem toten Bruder lassen wollte, tut immer noch weh. Deshalb rede ich sehr offen mit Menschen jeden Alters, auch wenn sie noch in den Kindergarten gehen über diese Themen. Versuche Deinen Eltern klar zu machen, das Du besser Abschied nehmen kannst, wenn Du alles weißt, frag Dich aber vorher, ob Du auch bereit bist, eventuell grausame Tatsachen zu verarbeiten.

      @ MelliLivia

      Wer mich schon länger liest, der weiß, ich habe immer wieder den selben Rat und den gebe ich jetzt auch Dir !
      Deine Stute muß sich bewegen, gleichmäßig und schonend, langsam steigernd, da sie sich auf der Koppel überfordert gehe mit ihr spazieren !!!! Fange langsam an, mit 10 Minuten und beobachte was passiert. Die Arthrose wird schlimmer, wenn sie nur steht.

      Ich bin sehr für die Fütterung mit Kräutern und ich vertraue darauf, das der Instinkt des Pferdes sagt, was dem Organismus gut tut. Wenn Deine Stute diese Kräuter nicht will, versuche es mit anderen, die helfen bei Arthrose. Biete sie ihr einzeln an. Wenn sie den Kopf wegdreht und das Zeug scheußlich findet, versuche es mit einem anderen.
      Ich zitiere hier mal aus meinem Lieblingsbuch für Kräuter und Pferde :

      Hilary Page Self, Die besten Heilkräuter für Pferde, Kosmos Verlag

      Kapitel Degenerative Gelenkerkrankungen

      Das Pferd sollte soviel trinken wie möglich, und wenn das Pferd es mag können auf 10 Liter Wasser 30 ml Obstessig gegeben werden. Der Obstessig kann auch über das Futter gegeben werden 30 - 50 ml /Tag.

      Pflanzen, die viel Vitamin C enthalten sind wichtig, Hagebutte und Brennnessel z.B., ebenso welche, die Kreislauf und Lymphsystem unterstützen, wie Beinwell, Buchweizen, Brennnessel und Klebkraut.

      Kräuter mit gefäßerweiternder Wirkung, wie z.B. Weißdorn können eingesetzt werden, um die Wände der Blutgefäße zu stärken und die Blutzufuhr zu den Gefäßen zu fördern. Selleriesaat fördert die Beweglichkeit der Gelenke, entzündungshemmende Pflanzen, wie Weißweide, Mädesüß und Teufelskralle helfen, wenn die Entzündung noch nicht abgeklungen ist.

      Zum Einreiben der kranken Gelenke oder bei Muskelschmerzen eignen sich Johanniskraut, Lavendel und Rosmarin.

      Aromaöle nur verdünnt mit Pflanzenölen verwenden.

      Bevor Sie entscheiden, welche Kräuter ihr Pferd bekommen soll, müssen Sie gründlich überlegen, was es braucht. Haben Sie Geduld der Heilungsprozess braucht seine Zeit.


      Obstessig empfiehtl sie, weil er viele Mineralstoffe enthält, blutreinigend wirkt und Verkalkung vorbeugt.
      Hallo,
      das Arthrose schlimmer wird, wenn sie steht, das weiß ich aus Erfahrung. :lol: Aber in diesem Zustand wo sie grad ist, kann ich weder mit ihr spazieren gehen, noch sonst irgendetwas mit ihr machen, was mehr als 5 Minuten gehen erfordert. :confused:
      Bin froh, dass sie heute morgen und heute mittag ohne zu lahmen auf ihrem Paddock rumgelaufen ist. :tongue:
      Das Paddock ist ja rießig und gehört zu ihrer Box, d.h. dass sie hier Tag und Nacht soviel laufen kann, wie sie selbst möchte und es ihr gut tut.
      Und ich denke das ist im Moment das richtige.
      wenn sie im Schritt lahmfrei ist gehen wir jeden Tag spazieren, dass muss sein so eine viertel bis dreiviertel Std. je nachdem wie sie läuft.
      Aber jetzt? Ich will es garnicht erst versuchen.
      Hatte vor das Schmerzmittel heute abzusetzen um zu sehen, wie es ihr ohne morgen geht.

      Das mit dem Futter ist ein guter Tip, verschiedene Sachen auszuprobieren...doch leider nicht bei meiner Livia.
      Sie frisst nicht´s an Zusatzfutter ohne Täuschung, aber rein garnichts.
      Sie frisst nicht einmal grüne Äpfel... null Chance.
      Es dürfen nur die roten von Lidl sein :smile:
      Ich hab schonWeidenrinde, Teufelskralle, Ingwer, Brennessel probiert- nichts.
      Auf der Koppel, wir der Boden abgerochen, ob das Gras nach irgendetwas riecht, dann wird es nicht gefressen. Frisst man es dann und es kommt irgendein Halm dazwischen, wo vielleicht nicht so toll schmeckt, wird der ganze vorgekaute Bollen mit der Zunge wieder rausgewergelt und an anderer Stelle neu weiter gefressen. :sick:
      Das gleiche ist mit Creme´s. Es darf nicht´s an ätherischem Zeug drin sein, sofort geht ihr an dieser Stelle am nächsten Tag die Haut ab.
      Sogar von Tensolvet, wo wirklich nicht viel ätherisches drinn ist und wo ihren Blutagüssen helfen sollte, ging nach 3 Tagen die Haut ab und die Stellen waren heiß wie Feuer.

      Ich bewundere dann immer andere Pferdebesitzer, die schmieren, schmotzen und ihrem Pferd Zeug´s füttern können, wo man sich denkt, dass frisst der nie? Und er hauts runter, als ob nichts wär.


      Wie heißt denn das Buch mit Kräuter und Pferde?


      @mele.ki
      ich finde auch wie es Amber schon sagt, solltest du mit deinen Eltern reden, falls du das verarbeiten kannst was sie dir vielleicht sagen werden.
      Kann es nicht verstehen, wie ma einem Kind soetwas verschweigen kann oder es schön reden. Man sollte schon von Kindesbeinen an damit aufwachsen.
      Ich musste schon viele Tiere gehen lassen, und so alt bin ich auch noch nicht. Aber es waren mindestens schon 30. Von kleinen Mäusen angefangen über Hasen und Meerschweinchen bis zu unserer Hündin, die uns 14 Jahre lang begleitet hat.
      Und ich muss sagen, es war gut so.
      Ich kann mit dem Tod eines Tieres leben, weil ich mir immer vorstelle, dass sie nachdem Tod ein schmerzfreies und wünderschönes Leben vor sich haben.
      wie das jedoch bei meinem Pferd aussieht, kann ich nicht sagen.
      Das ist wieder etwas anderes. :sad:
      Ach Gott Mensch, total überlesen :oops:

      Heute war Tiearzt bei Livia da, wollte ihn nochmal nachschauen lassen, warum sie immer Ihren Hinterfuß unter den Bauch entlastet.
      Er meinte, dass es vermutlich ein Muskelriss vom Festliegen sei. Tat ihr immernoch weh, als er daran rumgedrückt hat.
      Sie lief heute echt schön, fast wieder "normal" und sie bekommt seit 2 Tagen nun schon kein Schmerzmittel mehr.
      Bin echt froh, das es ihr wieder besser geht.

      Grü
      Also könnte es sein, das gar nicht die Arthrose für das Lahmen verantwortlich war,sondern verspante Muskeln !! Das kann ganz schön lange dauern, bis die wieder schmerzfrei sind, vor allem, wenn es blaue Flecken, vielleicht auch nicht sichtbare gegeben hat.

      Ich hab' wenig Ahnung von Massagen, aber auch für so etwas gibt es Fachleute, vielleicht hörst Du Dich mal um ? Wär' ja schon gut zu wissen, was eigentlich die Lahmheit auslöst.

      Ich wünsche Euch gute Besserung !
      Hallo zusammen,
      ich kann euch schon wieder positives berichten, ihr geht es den Umständen entsprechend gut.
      Sie darf seit drei Tagen wieder für zwei Std. auf eine abgetrennte Koppel wo sie nicht soo viel rumlaufen kann. Sie entlastet den Fuß schon nicht mehr so oft, sondern auch mal den anderen und sie geht seit einer Woche jetzt ohne Schmerzmittel.
      Der Tierarzt meinte auch, so Muskelgeschichten dauern ja beim Menschen schon um die 3 Monate und bei einem alten Pferd noch länger.
      Ich soll so weitermachen wie bisher, mit dem Füttern von Teufelskralle, Weidenrinde und Zeel Schaden kann es nicht und soll ihr Zeit geben.
      Er meinte, man kann nicht sagen, was es wirklich war, er vermutet das alles zusammengespielt hat, das Festliegen, die Arthrose und dann der Muskelriss.

      Lachend sagte er zu mir, ich solle aufpassen das nicht der Tierschutz kommt :wink:
      Na der soll mal kommen :tongue: dem erzähl ich was :tongue:

      @mele_ki
      Reiten wird nie wieder gehen, selbst nicht im Schritt.
      Darauf bin ich aber auch nicht scharf, ich bin froh, wenn es ihr so gut geht, da muss ich nicht geritten sein.
      Ich freu mich das ich sie hab, reiten ist Nebensache und steht bei uns gar nicht zur Diskussion :biggrin:
      Sie soll einen schönen Lebensabend bei mir haben, nach all dem was sie in Ihrem Leben hat mitmachen müssen.
      MelliLivia

      Das sehe ich genau wie Du !! Auch wenn ich Farin bis 3 Monate voe ihrem Tod noch geritten habe, sie war fit, hatte Spaß dran und auch noch die Kraft dazu. Hätte ich sie nach der Krise noch weiterbehalten dürfen, jeder tag wäre ein Geschenk gewesen, ganz gleich, wie traurig ich manchmal war und auch ganz egal, ob ich sie hätte reiten können oder nicht.

      Das Reiten war mir selbst bei meinem jungen Pferd nicht so wichtig. Als Farin zu mir kam, hatte sie Angst davor geritten zu werden, also ritt ich sie mehr als ein jahr eben nicht. Wir gingen spazieren und lernten uns kennen und es war eine sehr schöne sehr reiche Zeit.
      hi
      ja seh ich auch so. ich sag auch immer ich reit rody udn genessis ( is ne alte stute ) so lang wie es ihnen gut geht und wenn ich merk rody läuft wieder schlechter dann reit ich halt noch schritt udn wenn es sein muss das ne stunde lang. ( hat der tierarzt ausdrück lich gesat auch wenn der mal ne bissel lahmt soll er ruhig schritt laufen und des auch net zur kurz) und des selbe mit genessis mit der geh ich auch gern nur noch spatzieren und mir is es auch egal ob ich dann ne reitpferd hab oder net. Da is es mir wichtiger das es allen gut geht.
      Ich geb zu ich würd gern mal wieder springen ne bissel (net hoch und net auf tunier basis nur so zum üben aus spass mehr wird auch so bald net klappen in sofern hoffe ich des auch gar net) aber wenn halt netgeht is auch ok.
      lg mele
      Ein Herz für Tiere
      Moin,
      von mir gibts nach langer Abstinenz auch mal wieder was. Mir ist schon länger aufgefallen, dass Ramos hinten beim auskratzen unsicher steht. Letztens beim Hufschmied ist er, als der Huf hinten rechts gemacht wurde einfach umgekippt. Nu, Athrose, noch leicht, aber durch die Fassbeinigkeit kippte er einfach nach links.. Ich muss nun beim auskratzen das rechte Bein etwas anziehen, zum gegensteuern sozusagen. Noch schmunzel ich darüber.
      Aber nä Frühjahr gibts neue orthopädische Eisen, da wird es ihm leichter fallen.
      Mailmotte,
      das kenn ich nur zu gut.
      Livia zieht seit vielen Monaten ihr Füße weg.
      Den linken zieht sie nach vorne unter den Bauch und den rechten gibt sie meistens nicht.
      Bei vorletzten Hufschmiedtermin hatte der Hufschmied versucht ihren Fuß zu halten, (weil wir dachten, es wäre eine Unart) dass sie ihn nicht nach vorne ziehen kann.
      Zwei sekunden und sie lag auf dem Boden.
      Mein Gott war das ein Anblickt. :cry:
      Mittlerweile gehe ich davon aus aus, das sie Schmerzen beim Hufegeben haben muss (Durch Arthrose und Ihren Muskelriss) und wir kratzen die Hufe nur noch in leicht angehobener Haltung aus( ungefähr 3 cm über dem Boden).
      Wie wir den nächsten Hufschmiedtermin hinbekommen, kann ich dir auch noch nicht sagen.

      In deinem Fall, würde ich Ramos ganz nah an die Wand stellen zum auskratzen, so kann er sich an der Wand anlehnen und fliegt nicht um.

      Grüße Melli