Maine Conns als freigänger

      Maine Conns als freigänger

      Hallo leute ich hoffe mir kann jemand helfen von euch. ich habe 4 katzen 2hauskatzen und 2 maine coons. jetzt wollte ich fragen die beiden hauskatzen sind eingefleischte freigänger. aber bei den beiden maine coons weis ich nicht so recht ob ich die raus lassen sollte weil ich das schon gemein finde das wenn die beiden raus dürfen müssen die anderen drin bleiben. Gechipt sind sie aber wenn sie mir jemand klaut ist ja auch doof.Sie sind zwar schon gut groß und wiegen so ungefair 3-4,5 kg und sind jetzt anfang 7 monate aber naja ich bin sehr verunsichert.

      :pray: Hoffe ihr könnt mir da weiter helfen :cry:
      Hallo Djego, auch wir haben 4 Katzen. 2EKH´s und 2 MC´s, bei uns dürfen alle 4 raus. Und ich muss sagen im Moment haben die Maine Coons viel mehr Freud am rausgehn, als die beiden andern.

      Ich könnte es nicht übers Herz bringen, dass welche raus dürfen, die andern wiederum nicht, "nur" weil sie "Rassekatzen" sind.

      MFG
      Also ich muss sagen, unsere Maine Coons sind Fremden gegenüber eher zurückhaltend. Da halten sie Sicherheitsabstand. Ich hab auch viele sagen gehört: Ich würd sie nicht raus lassen! Aber die beiden können nun mal nix dafür dass sie MC´s sind :wink:

      Mir würde es genauso weh tun, wenn eine von meinen EKH´s weg wären!
      Wenn Du die Maine Coons von einem ordentlichen Züchter hast, würde ich mal im Vertrag nachschauen. Nicht selten steht da nämlich drin, dass ungesicherter Freigang nicht erlaubt ist. Gesicherter Freigang besteht nur dann, wenn der Garten oder Balkon eingezäunt bzw am Balkon oder der Terasse ein Schutznetz ist. Nur damit es keinen Ärger im Nachhinein gibt würde ich das abklären.
      Ich habe das zumindest in meinen Verträgen drin stehen und weiß dass es bei vielen anderen genauso ist. Dabei geht es nicht so sehr ums geklaut werden, sondern dass zumindest meine extrem zutraulich sind und auch kaum Angst vor irgendwas haben. Vor zig Jahren wollte ich meine Leila mal an draußen gewöhnen und ein Motorrad fuhr circa 50cm an ihr vorbei und sie blieb sitzen. Sie sind einfach nicht schreckhaft, was aber für ein Überleben neben Autos draußen nötig wäre. Zumindest diese gesunde Angst. Unsere jagen hingegen Staubsauger etc. und erschrecken nicht einmal mehr wenn die Bohrmaschine angeht.
      Mein Hauskater hingegen ( erlebt mittlerweile bei einem guten Freund) der ist schon ins Haus gekommen wenn er nur aus 500m Entfernung ein Auto ankommen hörte. Da machte ich mir auch weniger Sorgen. Darum sehe ich im Gegensatz zu Brezei schon einen Unterschied ob Haus oder Rassekatze. Wobei es bei der Rassekatze darauf ankommt, wie sie aufgezogen wurde und ob sie noch Gefahren wie Auto etc erkennt oder nicht.
      Meine Kitten bleiben irgendwie eben im Herzen noch meine kleinen Kiddis, auch wenn sie ausgezogen sind und ich persönlich könnte es nicht ertragen, wenn ich hören würde, dass sie überfahren wurden.
      Aber am Ende muss das jeder selbst wissen. Ich vermittel meine eben nur an Leute, die das genauso sehen. Dann gibt es da auch keine Differenzen :wink:.

      Liebe Grüße

      Katharina
      Erst lesen :cool:, dann denken :think: und dann erst posten ... :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Katrinchen“ ()

      Wir haben auch einen Russisch-Blau-Mix, eine Hauskatze und einen Maine-Coon - die dürfen allesamt raus. Wir wohnen in einer ruhigen Gegend und ich mache keinen Unterschied ob Rassekatze oder nicht, denn der arme Kerl kann ja nichts dafür. Und er ist der König des Gartens, ganz ohne Zweifel - der Kater ist fürs Rausgehen gemacht und ist ohnehin meist in der Gegend.
      "A reader lives a thousand lives before he dies.
      The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)
      Hallo zusammen,

      meine norwegische Waldkatze darf auch ihr Leben Drinnen und Draussen geniessen.
      Ich habe auch das Glück, dass sie Fremden Menschen gegenüber immer etwas Abstand hält. Sie ist zwar sehr neugierig, aber wenn jemand die Hand nach ihr ausstreckt um sie zu streicheln, dann ist sie weg. Von daher mache ich mir keine Sorgen, dass sie jemand klaut.
      Die Angst dass ihr sonst was passiert bleibt wie bei jeder anderen Katze auch.

      Gruss Marina
      Also meine Coonies dürfen nicht raus. OK, bei mir geht es auch nicht, aber wenn es gehen würde, auch nicht. :snooty:
      Denn bei mir im Kaufvertrag steht drin von meiner Züchterin, das die Coonies nicht in ungesicherten Freigang dürfen.
      Und Camillo erst recht nicht. Der würde auch mit jedem mitgehen. :rolleyes:
      schaut mal in meiner galerie vorbei :whistle:

      ich erziehe nicht die katzen,
      sondern sie erziehen mich. :rolleyes: :lol:
      Ich hab zwar nur Hauskatzen aber selbst wenn ich ne MC hätte dürfte sie rausgehen. Bin der gleichen Meinung wie Brezei und Kobold und sorry, warum steht sowas im Vertrag??? Da würde ich die Katze nicht holen... :snooty:. Denn ich liebe meine drei genauso wie jmd seine MC´s oder Norwegischen. Da mach ich keinen Unterschied.
      Ich kann deine Angst verstehen, die hab ich bei meinen aber auch. Ich finde Buma auch total hübsch und hab Angst das ihn mal jmd mitnimmt, allerdings ist er der Schisser der Nation. Minka finden viele nicht so hübsch (ich schon :D) aber dafür ist sie super zutraulich und geht auf jeden Fremden zu. Und Tara ist ne Mischung zwischen beiden... hübsch und zutraulich. Aber die Katzen sollen sich draussen austoben und nicht zuhause vergammeln. :snooty: :shhh:
      :cry:Minka ich liebe dich 28.04.10 :cry:
      Ich glaube das ist falsch verstanden worden. Es geht nicht darum, dass eine Rassekatze wertvoller ist. Ich kann aber bei meinen sagen, dass sie draußen ganz schlechte Karten hätten. Nicht weil sie jemand einpacken würde ( ok vielleicht auch das, weil sie auch fast mit jedem mitgehen würden und sehr neugierig sind), nein mehr, weil sie einfach sehr schusselig und vor allem keine Angst vor irgendwas haben. Beim Feuerwerk sitzt man am Fenster und schaut zu, mit dem lauten brummenden Staubsauger wird gekämpft und er wird gejagt und bei Leila habe ich eben gesehen, dass sie nicht auf die Seite springt oder wegläuft wenn ein Motorrad oder Auto ganz dicht an ihr vorbei fährt. Mein Ekh Salem war da anders, der ist sofort weggelaufen wenn ein Auto kam und darum ist er heute bei einem guten Freund in der Nähe wo er aber Freigang haben kann, was bei uns hier leider nicht mehr möglich war. Ich liebe ihn aber genauso wie die anderen und er hat den gleichen Wert für mich. Der Unterschied ist einfach, er erkennt die Gefahr, die anderen nicht. Darin sehe ich für mich den großen Unterschied. Hätte ich eine Hauskatze mit den identischen Charaktereigenschaften dann dürfte diese genauso wenig raus. Hat also nichts mit Rassekatze an sich zu tun, sondern einfach mit dem Charakter meiner Tiere.
      Und was man schon sagen muss, ist das zum Beispiel Orientalen sehr zutraulich und nicht ganz so ängstlich sind. Ok letzteres liegt vielleicht auch an der Aufzucht.
      Ich kann auch nicht für die Coonies sprechen, aber ich denke da gibt es mit Sicherheit auch solche Exemplare.

      Und was die Verträge betriffft, ich denke das sollte jedem selbst überlassen sein. Klar haben deswegen manche auch keine Katze von mir genommen. Aber ich möchte es eben nicht und kann auch gut damit leben, dass manche sich dann woanders ein Kitten holen. Ich weiß dass meine als Stubentiger oder mit gesichterm Freigang besser aufgehoben sind. Und wenn man als Züchter viel Liebe Fürsorge etc in die Aufzucht gesteckt hat, finde ich, dass man auch seinen Standpunkt dazu haben darf und sich eben wünscht, dass sie gewissen Gefahren nicht ausgesetzt werden. Wer das nicht versteht oder anders sieht, darf gerne ein anderes Tier nehmen. Das tut mir nicht weh. Aber mir täte es sehr weh, wenn ich hören würde, dass eines der Tiere überfahren wurde :cry:.

      Liebe Grüße

      Katharina
      Erst lesen :cool:, dann denken :think: und dann erst posten ... :wink:
      ok jetzt hab ich deinen Standpunkt verstanden Katrinchen :lol:. Gut, da kann ich es nachvollziehen aber nur weil die eben extrem zutraulich sind. Obwohl meine das ja auch sind aber ich glaube, das ist draussen auch anders, z.b. wollte ich Minka mal fangen draussen und da hatte ich sehr schlechte Karten :D aber wenn man weiß, das seine Tiere die Gefahren nicht sehen und erkennen würde ich sie auch drinne lassen. Meine sind zum Glück noch nicht richtung Straße gelaufen sondern bleiben nur oben an der terasse und den Garagen oder laufen mal in die Nachbargärten... bis jetzt. Vllt sieht das bei wärmeren Temparaturen auch anders aus aber bei lauten Geräuschen sind sie auch immer sofort drinne. Es reicht schon wenn einer von den Nachbarn an den Mülltonnen ist :lol:
      :cry:Minka ich liebe dich 28.04.10 :cry:
      ich habe eine EHK und wollte sie erst auch nicht raus lassen, habe sie mit 4 Monaten von einem Tierschutzverein, als reine Wohnungskatze übernommen, aber ich merkte sehr schnell das es keine Wohnungskatze ist denn sie wollte raus, sie saß immer am Fenster und jammerte ganz herzzerbrechend. Dann habe ich mich entschlossen sie doch raus zulassen und stellte fest, dass sie sich richtig wohl fühlt.

      Ich habe diese Entscheidung nicht bereut und würde allen raten ihre Katzen den Freigang zu ermöglichen ob es nun Rassenkatzen oder Hauskatzen sind, ich glaube alle Katzenarten fühlen sich wohler wenn sie draußen rum stromern dürfen. :dance:
      Es Grüßt Euch Lamy und Lilli
      @Lamy: Ich glaube meine fühlen sich auch drinnen gut. Sie haben eh schon die ganze Wohnung in Beschlag und Unterhaltungsprogramm gibt es hier auch zu genüge. Wie ich oben schon schrieb, sehe ich jeh nach Rasse und Charakter da schon einen Unterschied. Was wie gesagt aber nichts mit dem materiellen Wert( wenn man das so sagen kann... klingt irgendwie doof :rolleyes:) zu tun hat.
      Manche Hauskatzen würde ich genauso wenig raus lassen. Aber am Ende muss das jeder selber wissen. Wenn würde ich es vom Charakter abhängig machen.
      Erst lesen :cool:, dann denken :think: und dann erst posten ... :wink:
      Original von Katrinchen
      @Lamy: Ich glaube meine fühlen sich auch drinnen gut. Sie haben eh schon die ganze Wohnung in Beschlag und Unterhaltungsprogramm gibt es hier auch zu genüge. Wie ich oben schon schrieb, sehe ich jeh nach Rasse und Charakter da schon einen Unterschied. Was wie gesagt aber nichts mit dem materiellen Wert( wenn man das so sagen kann... klingt irgendwie doof :rolleyes:) zu tun hat.
      Manche Hauskatzen würde ich genauso wenig raus lassen. Aber am Ende muss das jeder selber wissen. Wenn würde ich es vom Charakter abhängig machen.


      @Katrinchen: sicherlich liegt es auch am Charakter der Katze ob sie raus will oder lieber drin bleiben möchte, ich würde auch nie eine Katze zwingen raus zugehen.

      Bei mir hat „Lilli“ nicht nur die Wohnung zu Verfügung, sie hat das ganze Haus und auf dem Dachboden gibt es viele Möglichkeiten zum spielen, verstecken und toben, habe ihr mehrere Kartons mit Papierschnipsel, richtig schön mit ein Tunnelsystem mit einem Karton zum anderen Karton, gebaut, in der Wohnung stehen zwei Kratzbäume drei Kuschelecken wo sie sich zurück ziehen kann jede Menge an Spielzeug. Also Langeweile hat „Lilli“ bestimmt nicht.

      Aber ich merkte bei „Lilli“ das sie nicht nur in der Wohnung bleiben will sondern auch nach draußen will.

      Trotzdem, bin ich der Meinung das es besser ist Katzen den Freigang zu Gewehren, denn Katzen sind ja eigentlich kleine Raubkatzen und sind von Natur an Freigänger, wie gesagt es ist meine Meinung.
      Es Grüßt Euch Lamy und Lilli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lamy“ ()

      Sei Dir aber bewusst dass Freigang bei langhaarigen Katzen definitiv mehr Arbeit bei der Fellpflege bedeutet - und nicht jede Katze hat diese auch gern. Sie können sich Flöhe einfangen (gut, das tun kurzhaarige Artgenossen auch gelegentlich), Zecken sind schwerer zu finden und es muss penibel geschaut werden ob welche an schwer sichtbaren Stellen versteckt sind - Spot-On ist definitiv Pflicht - und es wird von Massen an Sand, Blättern, kleinen Ästen die sich untrennbar im Fell verfangen bis zu Kletten (oooh ja!) alles mit hereingebracht und Knoten bilden sich quasi im selben Augenblick. Auch kleinere Blessuren von Revierkämpfen sieht man manchmal nicht sofort.

      Es ist kein Vergleich mit einem Maine Coon in Haushaltung - wir merken immer wie seidig und vor allem geruchsneutral unser Aragorn ist wenn er mal aus Krankheitsgründen Hausarrest hat - geht er raus mieft er wie ein Großer und den Dreck den ich jeden Tag zusammenfege glaubt niemand wenn man es nicht selbst gesehen hat.

      Das lange Fell ist für den Freigang nicht so gut geeignet, aber mit ein bisschen Aufwand und Mühe geht das auch. Man muss sich das allerdings nicht als Spaziergang vorstellen - gerade im Frühjahr (Februar / März) gibt es Phasen in denen das Fell schneller verranzt ist als man glauben würde. Wir müssen da zeitweise jeden Tag intensiv dran um Knotenbildung und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für Mensch und Tier zu vermeiden.

      Wir für unseren Teil werden uns aktiv keine langhaarige Katze mehr zulegen (gut, manchmal kann man sowas nicht beeinflussen), denn wir werden definitiv weiter alles rauslassen was vier Pfoten hat und da die Fellpflege unserem Kater an sich so gar nicht angenehm ist werden wir für uns für spätere Neuzugänge Konsequenzen daraus ziehen.
      "A reader lives a thousand lives before he dies.
      The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)