Angst Hund...

      Angst Hund...

      Hallo zusammen,

      wende mich jetzt mal an euch weil der Hund eines Bekannten panische Angst vor Silvester bzw vor dem Krach hat...
      Es fängt gut eine Woche vorher an das sie nur noch mit eingeklemmter Rute und angelegten Ohren rum läuft und nur noch das nötigste macht und dann wieder Fuß läuft...
      Heute ist es immer noch so, sie verkriecht sich in die hinterste Ecke kommt nicht wenn man sie ruft, frisst kaum bis gar nichts...
      Silvester direkt saß sie nur unter der Sitzecke hat knappe 24 std kein Geschäft gemacht egal ob groß oder klein...
      Wie kann man ihr helfen? MUSS es unbedingt ein Trainer sein oder kann man selber mit ihr arbeiten?

      Wäre für Tips und Tricks sehr dankbar :hug:
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

      RE: Angst Hund...

      Du schreibst, dass es eine Woche vorher anfängt - wenn also noch kein einziger Knall gehört wurde? Mh.,..... Da frag ich mich: Haben Tiere tatsächlich SO ein gutes zeitgefühl das sie es eine Woche vorher wissen, dass die Ballerei anfängt - oder fangen da schon die Menschen an , Panik zu schieben.???

      Die SAche mit der Angst ist die - man könnte durchaus allein daran arbeiten, nur ist man als Halter immer so sehr emotional behaftet.

      Man sollte die Sorge mal loslassen und in gezielten KLeinetappen anfangen den Hund gegen jedweden Lärm abzuhärten -

      Was mich zu meiner nächsten Frage bringt: Ist der Hund generell Lärmempfindlich?

      Wie gehen die Halter damit um? verändern sie schon eine Woche vor SIlvester etwas an ihren Gewohnheiten?
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hab mich schon mehrfach damit beschäftigt und ausprobiert. Zum ersten ,den Hund mit aufgenommener Knallerei versucht daran zu gewöhnen - totaler Flopp - selbst mit großer Lautstärke - weiß meine eben was ECHT ist. Bachblüten haben mich höchstens beruhigt. Im zweiten Jahr jetzt, habe ich mir vom TA Tabletten geholt für den entscheidenen Tag, so das sie das große Finale garnicht mit bekommt und sich nicht in Panik verfängt. Perfekte Lösung sicher nicht aber so brauche ich nicht mehr Wochen um sie wieder halbwegs normal zu bekommen. Spazierzeiten so auswählen, das auch die dümmsten Knallfrösche schlafen ( ca. 5 uhr morgens als Hauptspaziergang) Tagsüber immer mal wieder testen - mit viel Leckerlie etc. einen Spaziergang schmackhaft gestalten. Was aber auch bei meiner nur bedingt klappt - bin auch schon häufiger gerade 5 Meter gekommen- ein Knall - Ende. Nach 20 Minuten neuer Anlauf - und heute sind wir schon wieder ein Stück weiter gekommen. Wichtig dabei viel Geduld, nicht viel Gerede, manchmal auch mit sanften Druck zügig weitergehen wenn es vorher nicht irgentwo geknallt hat.
      Hmmm.. :think: Ich habe ja nun einen Hund den ich mittlerweile doch als Angsthund bezeichne..
      Mein Hiro. Er hat auch Schiss vor der Ballerei.

      Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass es arg am Menschen liegt, wie immer eigentlich.

      So habe ich Hunde geduscht die das nicht mit sich machen lassen,
      bin mit Hunden Bus gefahren, die Angst davor haben,
      habe Futter in Hunde bekommen, die nur fressen, wenn man Ihnen bestimmte Häppchen aus der Hand gibt....

      Am krassesten war das mit der Hündin die nicht geduscht werden kann.
      Ich hab sie in die Wanne springen lassen, ein bestimmtes "bleib" ertönen lassen und sie gewaschen.
      Fertig, unter verblüfften Augen der Besitzer.

      Man muss seinem Hund auch mal was zutrauen.
      Wenn ich etwas mit einem Hund anfange, dann bin ich überzeugt davon, dass es klappt. Und es klappt.

      Mag sich gerade arrogant anhören, aber es hat einfach mit der inneren Überzeugung zu tun.
      Und wenn ein Hund eine Woche vor Sylvester ohne Knallerei solche Stresssymptome zeigt,
      liegt das, sorry, verdammt nochmal am Halter, der solche Panik schiebt, dass der Hund besser bei einem guten Sitter aufgehoben wäre.

      Die Knallerei ist nicht schön für Hunde, ich finds auch ätzend, ich bin mit meinen Hunden aufs Land gefahren, dennoch mussten sie auch spazieren gehen, als es knallte.
      Und ich gehe dann NICHT um 5 uhr. Womit ich nicht sagen will, dass das schlecht ist, gewiss nicht,
      aber ich bin da eben anders. Nur die harten komm' in Garten.
      Hiro wäre nicht wie er jetzt ist, wenn ich angefangen hätte ihn wegen etwas stressigem nur um 5 Uhr Nachts auszuführen.
      Und so muss er auch bei Knallerei laufen. Und er tut es. Er erschrickt auch, ja.
      Und er wollte auch mal nicht weiterlaufen, weil am 1. Januar immernoch geknallt wurde und ich herzloses Ding habe ihn hinter mir hergezogen. Hört sich übel an, ich weiß, aber mein blinder, ungarischer Kettenhund schläft ruhig und versonnen während es draußen knallt, er kann schnüffeln und sogar spielen während es draußen knallt. Das täte er nicht, würde ich ihn davor bewahren wollen.
      Ich nehme ihn auch mal "in den Arm" so ist es nicht. Wenn ich sehe, dass er mich braucht, dann hole ich ihn zu mir ran, und halte ihn fest, umschließe ihn förmlich und schotte ihn ab, dann aber geht es weiter.

      Jetzt schreibe ich wieder Romane ..verzeiht..
      Was ich sagen will:
      Hundehalter die derartige Probleme haben, sollten sich selbst und ihrem Hund mehr zutrauen.
      Das "Nicht-Belastbar-Syndrom" ich nenne es mal so, greift hier um sich und steigert sich schön nach oben. Man muss auch mal Frust ertragen können, auch mal einen gewissen Stress ertragen können, will Mensch-Hund bestehen und fröhlich leben können.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Nee, so einfach ist es nicht und vieles mag der Halter verzapfen aber es gibt nun mal Panik-Hunde und die Mehrzahl der Hunde die ich kenne haben ein Problem damit. Die Vorgänger meiner Hündin, waren Schußfest und nun habe ich so eine Angstnase. Und wenn dann soviel Panik im Spiel ist, welchen Sinn hat es den Hund hinterher zu ziehen ? Die kneifen dann aber alles zusammen und ans Geschäft denken sie nicht mal im Traum ! Was sollte so eine Zwangsbehandlung bringen außer das der Hund, komme ich wieder mit der Leine sich auch vor mir verkriecht ? Auf dem Arm nehmen bei 25-30 kg Hund auch Fehlanzeige - ist wohl auch sehr vom Typ Hund abhängig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tammi H.“ ()

      Ich habe nicht jeden Hund dieser Erde kennen gelernt,
      und ich sehe auch ein, dass es verschiedene Hundetypen gibt.

      Dennoch bleibe ich dabei, dass es sehr wohl dennoch der Mensch ist, der noch SEHR viel beeinflusst.
      Wenn erstmal eine ausgewachsene Phobie da ist wird es schwierig-klar.
      Und gerade deshalb muss man eben aufpassen, dass es gar nicht erst so weit kommt.

      Mensch steigert sich nämlich sehr gerne rein, in den Gedanken:
      "Wenn ich hier nen Angsthund hab, dann hat der Angst"

      ICH finde mich nicht damit ab.
      Deswegen muss sich aber Niemand persönlich beleidigt fühlen. :hug:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      @Thora

      ja sie is auch so sehr Lärmempfindlich, man brauch nur mal mit einer Tüte knallen und sie verschwindet i den Aufenthalsraum und is den Rest des Tages nicht mehr zu sehen außer Herrchen will Gassi da geht es dann.
      Außer eben an Silvster, is vll nicht genau ne Woche vorher aber so ein paar Tage vorher wird sie komisch...
      Mhh, der Halter is da eigentlich sehr unemotional was das angeht, er zieht sie auch weiter aber das bringt in dem Fall nix die läuft einfach nicht weiter, er hat es auch schon mit ein paar Meter tragen versucht auch nichts...

      @Wuselrudel
      Es liegt definitiv NICHT am Halter, er bekam sie letztes Jahr Januar von mir da ich sie mit nahm um sie vor dem TH zu bewahren...
      OT: Waren Welpen schauen und sie war die Mutter, dort hieß es die Mutter soll weg wenn die Welpen jetzt am WE weg kommen(nicht mal 6 wochen alt :evil:) ich sie also mit genommen bevor sie im TH landet und habe sie weiter gegeben da ich ja schon 3 habe OT Ende
      :biggrin:

      Naja, nun hat er sie seid einem Jahr und letztes Jahr war es nicht ganz so schlimm außer das sie letztes Jahr bzw 2008 zu 2009 weg lief als es knallte und dieses Jahr läuft sie zu Herrchen oder bleibt stock steif stehen und sobald Herrchen sie an die Leine macht zieht sie wie eine irre in Richtung nach Hause...

      @Tammi
      genau das is es ja. wollten sie eben ungern mit Medis voll pumpen, kann man ja auch nicht machen 2 Wochen lang und mit fressen locken is da leider auch nicht, wie schon geschrieben lässt sie sogar das leckere KaFu stehen was die Nachbarin ihr immer hin stellt...

      Haben ja gehofft das wenn sie "Schussfeste" Hunde um sich hat das sich das vll auf sie überträgt aber das interessiert sie leider nicht :sad:
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Nur in der Konfrontation mit der Angst, kann man lernen,dass man keine Angst zu haben braucht!
      Vom Wände anglotzen hat noch keiner eine Höhenangst überwunden
      Umzukehren finde ich total falsch. Denn dann suggeriert man: Ok, du hast recht, hier ist es zu gefährlich - also darfst Du darüber entscheiden ob wir zurück gehen oder nicht. Hallo? Welcher Rudelchef würde so handeln??? Wenn er so handelt, dann ist er kein Chef.. kein Anführer....
      Ich Reite - und PFerde sind Fluchttiere - wenn ich jedesmal umkehren würde, nur weil der Gaul auf Gut Deutsch Gespenster sieht, wären wir bald nur noch auf der Flucht. Versteht jemand, was ich meine?

      Bring einem Hund der Angst hat bei, zu Dir zu kommen, wenn er stress hat - und dann bring ihm bei,d ass das, wovor er Angst hat, Peanuts sind, solange er an Deiner Seite steht.

      Was man bei einer Knaller-Angst machen kann liegt also auf der Hand: Knallen. ODer den Hund so im Selbstbewusstsein bestärken, dass er die Nacht der Nächte besser übersteht.

      Meiner, von dem ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass er ein verschisserter Angsthund ist, kann mittlerweile auf freiem Feld ohne Leine laufen - auch wenn es böllert. Auch heute hat es geböllert. Mehrfach. Und laut. Am hellichten Tag. Kurz hat er schon die Rute sinken lassen. Habe ihn dann körpersprachlich rangebeten und dann angefangen herumzublödeln - es klappt - anfangs natürlich nicht - aber wenn man weiß. wioe man aufbaut, dann klappt das schon.


      Ich möchte nochmal ein Beispiel bringen: Meine Hündin entdeckte mit ca. 1 1 /2 Jahren das Jagen. SIe kam dann an die SL - ich wollte gemeinsam mit ihr WIld aufspüren um ihr zu zeigen, dass ich es nicht möchte, was sie da so treibt..

      Sämtliche Leute mokierten sich - meist LEute mit Hunden an der LEine und meinten - ich solle doch um die Uhrzeiten gehen wo das Wild nicht so aktiv ist - ich solle da gehen, wo es nicht so viel Wild gibt anstatt den Hund an so einer langen LEine zu führen und ihm womöglich noch SChmerzen zuzufügen, wenn er in die LEine geht...

      So... was ist denn das für eine Methode???? Ich geh also immer schön meinen Problemen aus dem WEg, am besten für immer an einer kurzen LEine.. damit Hundi nix passiert.. . Was für ein Unfug. NIchts für Kämpfernaturen - ich hab mich da rein gestützt.. Und heute habe ich einen Hund der bei Ansichtig werden von Wild auf jedes Kommando hört. Ich könnt sie sogar drauf los lassen und mitten im Spurt wieder abrufen...

      Das geht aber nicht, in dem ich Wände anglotze oder mein Haus m it schalldichten Wänden verkleide- nein! Vor allem auch bei Angsthunden nützt Vogel STrauß Politik gar nichts - sie verunsichert den Hund, bestätigt ihn in seiner Angst. Und will man das? Nö!

      Die Leute des Hundes der von Chaos beschrieben wird sollte also lernen, dass das Haus schutz bietet - das die Menschen schutz bieten - das Knaller zwar niciht prall sind - aber einen auch nicht gleich umbringen...

      Edit: Wie ihr bekommt sie nicht weitergezogen???? Ich hab schon nen 50 Kilo Hund die Treppen hochgezogen... und der wollte - könnt ihr mir glauben - auch nicht....

      Und noch was: Schon klar, der Halter ist nie schuld - immer nur der Hund.... Ah ja.. gut, dass mir das auch mal jemand sagt. :wink:

      Übrigens: Wenn sie so lärmempfindlich ist.. dann ist es ganz einfach: LÄrmen den ganzen TAg - jeden Tag bis es sie nicht mehr juckt. Überspitzt gesagt...
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also er geht nicht sofort zurück wenn sie es will, er bleibt stehen und hält gegen und wartet bis sie sich setzt und dann kurze Zeit später geht er zurück, also nicht auf ihren Wunsch hin...

      Aber wie bringe ich ihr bei das sie keine Angst mehr hat, ich kann ihr doch keine Böller vor die Füße werfen und dann so tun als wäre nichts los?
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Jupp, Thora ich bin mal wieder deiner Meinung,
      ich habe auch viiiieeeel Krach gemacht in Anwesenheit der Hunde.

      Als Gizmo einzog habe ich angefangen in der Küche zu scheppern wie blöd,
      den juckt sowas NULL.
      Der läuft auch an Sylvester ohne Leine und er ist nicht von Natur aus der souveränste Hund :wink:
      Aber er hat gelernt das Krach nicht schlimm ist.

      Und auch Hiro kann das lernen. Auch wenn er kaum was sieht.
      Soviel traue ich ihm zu.
      Ich fänds arg traurig ihn als Angsthund abzustempeln und ihm nicht weiter zu helfen.
      Und auch bei ihm habe ich Krach gemacht, anfangs ist er panisch weggerannt,
      jetzt zuckt er vielleicht nochmal mit dem Ohr.

      So gesehen: Klar, kommt es auf den Hund an.
      Wenn man ihn so wie er ist lässt.

      Das hat mir letztens Jemand über seinen 6 Moante alten Junghund gesagt:
      "Der ist aggressiv, das liegt dem in der Natur, der ist so, den erzieh ich doch nicht um, das ist unnatürlich, ein Hund muss Hund sein dürfen."
      Ja, immer an der Leine ohne Sozialkontakte. Super.

      Damit möchte ich nun Niemanden angreifen und es ist auch auf Niemanden gemünzt,
      nur als verdeutlichung, dass man wohl sehr viel in der Hand hat.

      Gizmo hat als Welpe angefangen zu stänkern, mich beschützen zu wollen :rolleyes:
      Inwieweit ich auch daran schon schuld bin-wer weiß.
      Hätte ich das so gelassen, würde er heute alles verbellen was uns begegnet.
      Aber er ist sozial verträglich und nett zu Menschen (wenn ich aufpasse :wink: denn von zeit zu Zeit bekommt ers und dann muss ich ihn auf den Pott setzen... :whistle: )

      edit:
      Chaos: Also er geht nicht sofort zurück wenn sie es will, er bleibt stehen und hält gegen und wartet bis sie sich setzt und dann kurze Zeit später geht er zurück, also nicht auf ihren Wunsch hin...


      Das ist, verzeih, das was ich "Ätsch-bätsch-Verhalten" nenne.
      Sorry, sei mir bitte nicht bös, das ist bloß "norddeutsche Kotterschnauze" :wink:
      Die Gedanken dabei gehen auf die Ebene: Neee Frollein, so nicht, nicht mit mir, PÖH.
      Und das soll nicht sein.

      Außerdem ist es so sinnfrei wie:
      Mein Hund soll am Tisch nicht betteln,
      tut er es doch, warte ich bis er sitz macht und erst dann bekommt er es, nicht dann wenn er es will.
      :confused:
      So nah liegen Ursache und Wirkung dann doch nicht zusammen...

      Man sollte wie Thora schon schrieb anfangen immer mehr Krach in der Wohnung zu machen, einfach so nebenbei, beiläufig..
      Das Selbstbewusstsein aufbauen.
      Gemeinsam gruselige Situationen meistern, über Planen laufen etc..
      Es ist ein WEG einen Hund selbstbewusster zu machen, es gehört auch eine andere Einstellung zum Hund dazu und nicht eine Übung die man 300 mal übt und dann abrufbar ist.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Meine sind auch komplett "Schussfest" würden vll einmal kurz zur Seite hüpfen wenn sie sich arg erschrecken aber mehr auch nicht, Gott sei Dank.

      Aber bei Kathy weiß leider keiner genau was da in ihrem ersten Lebensjahr vorgefallen is, die kleine Maus is ja grad mal 2- 2 1/2 Jahre alt, deshalb hab ich da eben Hoffnung das man das wirklich selbst noch Therapieren kann...
      So is sie eine total liebe, verträgliche und verfresse Maus :biggrin:

      Hier mal ein Bild von der süßen :D


      edit: @Wusel

      verstehe schon :D
      Also man kann mit dem Geschirr klappern, staub saugt oder auch unsere Alarmanlage in der Firma juckt sie nicht aber wehe man knallt mit so einer kleinen Brottüte oder so, dann is sie weg und kommt auch nicht mehr raus aus ihrem Versteck, soll man sie denn fest halten wenn man knallt oder soll ich sie laufen lassen?
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chaos“ ()

      Kommt mal davon weg das es immer so ultra wichtig ist,w as der Hund in seinem Leben X wunder was für Nightmare tales durchlebt haben könnte - ist ja grauslich - das sind die meist gehörten Ausreden: Aber der hat schlimmes erlebt, als der klein war, da konnt ich nicht... lululu.... WAs zählt ist das Hier und das Jetzt! Die Vergangenheit kann man nicht sichtbar machen -also kann sie uns auch nicht interessieren dürfen :wink:

      Natürlich kannst du auch mit Böllern arbeiten - arbeitet zu zweit - vielleicht erst mal mit Knallerbsen - Du schreibst,t sie ist verfressen - ok - dann gibts jetzt nur noch fressen draußen während irgendwo auf dem gegnüberliegenden Berg einer eine Knallerbse zündet.... So könnte das z.B. aussehen.

      Meinst du der Thorin hätte was in der Gegnwart von Kindern gegessen? Never ever.. bis ich angefangen habe ihn knüppelhart mit Kindern zu konfrontieren. es wird immer besser - schnell geht es nicht - aber es geht vorwärts und seit dem hat er sowieso zu einem neuen Selbstbewusstsein gefunden .

      P.S. Edit - oder wie ihr es nennen wollt:

      @Chaos letzte Fragen:

      Nicht festhalten - aber heran ziehen - also schon irgendwo festhalten - körpersprachliche Angebote machen - nicht und niemals fliehen lassen! Das ist Gift! so oft es geht mit Brottüten Lärmen dabei den Hund nicht ansehen - völlig emotionslos bleiben - Brottüten die lärmen sind also normal!

      Ach und noch etwas:

      Auf einem schönen Seminar habe ich gelernt:

      Hunde, die z.B. Angst vor Menschen haben - und jetzt passt gut auf - werden wie durch ein Wunder ganz ominös meist relativ schnell anhänglich an ihren Menschen ...... obwohl sie ezuvor panisch waren...

      Naaaaaa .. naaaaa.. macht es klingelingeling?
      Bingo: Der Mensch macht nichts anderes wie diesen Hund tag täglich mit sich zu konfrontieren: Leine darn - Halbsand an - Futter geben . spazieren gehen...

      Das ist nichts anderes wie Flooding!!! Sieht das denn keiner??? Wenn ich das mit einem auf Menschen ängstlichen Hund mache, ist das ok, oder wie?Ich darf das - das ist ja mein Hund - ich hab ihn gerettet .. also.. ran an die Bulette.. Und wenn ich es aber mit Knallerbsen und Brottüten mache nicht mehr???? Hä? Verkehrte Welt? Also wenn man von der Einstellung der meisten ausginge - nämlich der Vogel Strauß Politik - dann dürfte man nie und nimmer ein verschüchtertes Mausi aus dem Ausland in eine menschliche Wohnung zwingen - denn da tut man nix anders, als Leute die bei Hunden mit konfrontations-Therapie arbeiten...

      Der Mensch der sich einen sich vor Menschen fürchtenden Hund ins haus holt macht nichts anderes als einen sich vor Brottüten lärm fürchtenden Hund mit Lärm zu überfluten..

      Ich hoffe, das hat jeder verstanden - für mich ist das die Essenz aus der ich schöpfe, wenn es um Angsthunde geht der Kern der zum Verständnis führt quasi... die non-plus-ultra Aussage schlechthin ..
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Klappt nicht, das ist wieder typisch -was bei einem Hund funktioniert - funktioniert auch beim anderen - eben nicht beim nächsten ist immer ganz was anderes. Mit meiner sachten Methode klappt es doch um soviel besser, anstelle Wochen Probleme zu schieben. Ich gehe auch mal um wenn ich merke , die steht völlig unter Panik - gehe aber 20 Min. wieder - manchmal bockt, sie aber da merke ich nur aus Angst es "könnte "ja was knallen dann geht es auch gegen ihren Willen weiter. So bin ich heute schon wieder gute Schritte voran gekommen ohne meinen Hund total zu vergewaltigen und sie begeistert sich wieder für das Drumherum - andere Hunde - Leckerlie etc. Zwei Tage hat sie sowas nicht einmal im Ansatz wahrgenommen. So muss halt jeder heraus finden, was auf seinen Hund passt - Thora - das habe ich ja schon probiert - lange und ausgibig - erst leise und immer lauter - beim Collie funktioniert so was nicht - jeder Esel wäre nachgibiger.Aber zum Glück, wir haben unseren zwei, naja drei Tage-Ausnahmezustand morgen überwunden. Allen anderen die länger erarbeiten müssen , das ihr Hund wieder ohne Panik spazieren geht wünsche ich viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Tammi H.“ ()

      Danke dir Thora.

      werd es dem Herrchen mal vorlegen und werden dann mal dran arbeiten und hoffen das sie Ende des Jahres dann besser durchläuft wie letztes...
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      @Tammi : Tschuldigung, aber das find ich hammerhart.
      Bei einem Collie funtioniert das nicht.

      Einen Mops kann man auch nicht erziehen habe ich des öfteren gehört,
      außerdem wird er naturgemäß fett, komisch, dass ich nen schlanken, top-gehorsamen Hund habe...

      Ich habe nun schon verschiedenste Hundeindividuen kennen gelernt und eines kann ich dir sagen:
      Hunde sind sie dennoch alle.

      Die nicht-gebadet werden wollenende Hündin zum Beispiel schnappt wenn man ihr etwas wegnehmen möchte, mobbt unterwürfige Hunde,zerrt an der Leine wie blöd und hat tierisch schiss vor jeglicher körperlichen Behandlung..

      Sie hat nie etwas schlimmes erlebt, hat aber eher ein solitäres Leben in der Familie geführt und das getan womit sie durchkam. Was nicht gut für sie war.

      Wegen ihrer Mobberei habe ich diesen Hund auch mal umgeworfen.
      Ja, sie war richtig zittrig hinterher, spult Meideverhalten ab. Was ich nicht weiter beachtet habe.

      Wegen der Leinenziehrei habe ich sie körperlich bedrängt. Auch hier Meideverhalten, starkes beschwichtigen, auch das habe ich in DER Situation nicht weiter beachtet.

      Als ich ihr ihr Spielzeug abnehmen wollte hat sie nach mir geschnappt und ich habe sie in gegen den Nacken geknufft, sie hat sich seitlich abgerollt.

      Das alles grenzt für manch einen wohl an "Vergewaltigung"..

      Der Hund läuft mit mir lieber als mit jedem anderen, himmelt mich an, zeigt plötzlich einen will to please der zum knutschen ist, arbeitet mit dem Dummy wie eine erfahrene Apportierkönigin,
      macht mit mir Objektsuche, dass man sich nur freut, ist leinenführig, zeigt sich zunehmend souveräner bei Spaziergängen, mobbt nicht mehr, pöbelt nicht mehr und sucht bei mir Schutz, Gehorsam ist wunderbar, abrufbar in jeder Situation, gibt Alles was sie hat auf Kommando aus
      und zu guter Letzt springt sie frohen Mutes in die Dusche um gewaschen zu werden.

      Und nun soll mir noch Einer sagen, der Hund wäre arm dran, wenn er bei mir ist...



      Tammi H.: So bin ich heute schon wieder gute Schritte voran gekommen ohne meinen Hund total zu vergewaltigen und sie begeistert sich wieder für das Drumherum - andere Hunde - Leckerlie etc. Zwei Tage hat sie sowas nicht einmal im Ansatz wahrgenommen.


      Ohne sie total zu vergewaltigen hört sich ja super an. Ist das nun darauf gemünzt, was Thora und meine Wenigkeit schrieben :think: ?

      Und dass sie wieder mitläuft liegt vielleicht daran, dass es kaum mehr knallt und nicht an deiner "sachten Methode"?
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Word @ Wuselrudel :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap:

      Übrigens: Um zu wissen ob es funktioniert oder nicht, muss man es erst einmal fachlich beleuchtet und auch ausprobiert haben..............
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Original von Wuselrudel
      Wegen der Leinenziehrei habe ich sie körperlich bedrängt.


      Darf ich mal fragen wie du das gemacht hast?
      Kann mir da grad nicht viel drunter vorstellen, wie bedränge ich den Hund beim Gassi gehen?
      Davon habe ich nämlich auch einen Kandidaten hier der nicht wirklich 100% Leinenführig is...
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Klar darfste das :wink:

      Also, wie ICH es mache:
      Leine dran, Hund "einholen" wie nen Anker, nebens Bein setzen, nicht bedrohlich, sondern sehr freundlich, ohne überzubeugen anfassen, aber auch bestimmt, ein bischen ans Bein "drücken" ganz sanft und bestimmt. Ruhig werden. Atmen nicht vergessen.
      Wenn der Hund ruhig ist, man selbst ruhig ist, losgehen.
      ist Hundis Nase vor dem Bein, zum Hund hindrehen und zurückdrängeln.
      Weitergehen. Wirkung erfahren.
      Bei erneutem vorgehen wieder zurückdrängeln, das Ganze mit einem Kommando verbinden,
      zum Beispiel "Ran" oder "Zurück".
      Bei mir ist es "zurück und bedeutet, dass alle Hunde HINTER mit laufen, auf mich achten und stehen bleiben wenn ich es tue.
      Sie dürfen auch mal schnüffeln und so weiter aber sie müssen knapp hinter mir bleiben, dürfen NICHT vorgehen. Das mache ich ganz bewusst so, weil ich so dir Kontrolle habe und sie auch gesichert sind, wenn pöbelnde Fremdhunde vorbeikommen.
      Schöner Nebeneffekt: Das Ganze sollte, wenn konsequent durchgeführt auch ohne Leine funtionieren,
      das sieht dann unheimlich schick aus und ist sehr komfortabel für alle Beietilgten, wenns gut funktioniert kann man seine Hunde -und ich habe das auch schon mit 4 Hunden gleichzeitig gemacht :wink:- an allem vorbeilotsen, ohne Stress...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Angstbeim Knallen, das erinnert mich ans erste Silvester mit Benny

      der hat so gezittert und gejault, ich dachte er hat furchtbare Angst
      da ich damals Wechselschicht hatte, musst ich schlafen und er hatte ja solche "Angst" dass ich hn ins Bett gelassen habe, 2 Sekunden später hat der Hund tief und fest geschlafen :rolleyes: von wegen Angst :snooty:
      beim letzten Silvester hat er es genauso versucht, hat aber aufgegeben, als ich ihn ignoriert hab^^

      Je mehr man auf dieses Verhalten eingeht, desto sclimmer wird es

      Und auch bei Angsthunden wird es sicher nicht besser, wen man aufs Verhalten einsteigt^^

      haha Jenny wie du das schreibst, wie du die Hunde körperlich "misshandelst" kommt mir reichlich bekannt vor
      Wenn Nami mal wieder in ihre Panik verfällt vor den großen schwarzen Hunden, zwing ich sie auch dazu bei mir zu bleiben
      Wie oft durft ich mir deswegen schon anhören wie schlect ich meine Hunde behandel^^

      ach @ Tammi
      mach doch bitte Absätze, dann kann man dein Geschreibsel viel besser lesen
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Aaron wurde ja an Neujahr von böllernden Jugendlichen dermaßen erschreckt, dass er davonrannte und durch blöde Umstände haben wir uns verloren. Er ist auch einer, der keine lauten Geräusche mag und der die Knallerei an Silvester nicht besonders spannend fand.

      Im Haus habe ich ihn einfach in Ruhe gelassen, sprich ich hab ihn sabbernd durch die Gegend tigern lassen. Kein Beruhigen, kein Zwangsstreicheln, kein krampfhaftes Ablenken. Ich war wie immer und nach einer Weile hat er sich dann zu mir gelegt, ich hab gesagt: "Komm, wir machen mal ne Hansastraße", er legt sich dabei auf den Rücken und streckt ale viere von sich (Münchner verstehen jetzt den Gag mit der Hansastraße :oops: ) und lässt sich kraulen und massieren. Meistens schläft er dabei ein.
      So ist er abwechselnd getiegert und wenn er wollte, bekam er seine Massage. Irgendwann konnte er sogar entspannt schlafen, als es draußen böllerte.

      Draußen ist es auch so: in einer aktuellen Knall-Situation ist er schreckhaft und möchte nach hause, aber er beruhigt sich binnen von einer Minute auch wieder und geht zum Tagesgeschäft über. Aaron baut Stress über Bewegung ab, das ist im Auto so und auch zu hause. Wenn es gestern draußen knallte, habe ich kurz darauf mit ihm ein Rennspielchen gestartet oder Stöckchen geworfen, er hat sich sofort wieder wohl gefühlt.
      Ansonsten waren die Spaziergänge auch normal, ohne Leckerlie und ohne Aus-der-Reihe-Bespaßung. Ich meine, je mehr Brimborium man macht, desto unsicherer wirkt das auf den Hund. Hätte er tagelang Angst und Stress, dann würde ich mir ernsthaft überlegen, was ICH falsch mache, dass mein Hund in meiner Gegenwart nicht auf mich vertrauen kann.

      Aaron sind zwar laute Geräusche unangenehm und das wird wohl auch immer in gewisser Weise so sein. Ein Party-Disco-Hund wird er wohl nie werden und das muss er auch nicht. Aber er hat keine Panik, wenn ich bei ihm bin und es wird laut. Er steht mit mir jeden Mist durch, ohne dass ich irgendwelche Spirenzchen veranstalten muss. Ich bin einfach wie immer und kultiviere seine Angst nicht.

      Klar ist jeder Hund verschieden, Aaron ist auch nicht unbedingt ein Draufgänger oder Pöbler, aber ich behaupte, dass tagelange Panik nichts mit Individualität zu tun hat, sondern mit einer Fehlentwicklung.