Angst Hund...

      Bravo - Mimi endlich mal einer der das versteht was ich überhaupt gemeint habe aber vorsicht - es könnte jetzt sein - das Dir jetzt gesagt wird -
      damit hättest Du Deinen Hund bestärkt, indem Du Dich mit hingesetzt hast, anstelle streng bis zum bitteren Ende durchmaschiert bist.
      Ich denke jeder kennt seinen Hund und sollte wissen wann es im Bereich der Überforderung kommt. Da ist nun wieder jeder Hund anders gestrickt.

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      Original von Tammi H.
      Bravo - Mimi endlich mal einer der das versteht was ich überhaupt gemeint habe aber vorsicht - es könnte jetzt sein - das Dir jetzt gesagt wird - damit hättest Du Deinen Hund bestärkt, indem Du Dich mit hingesetzt hast, anstelle streng bis zum bitteren Ende durchmaschiert bist.


      Du kannst Dir Deine schnippischen Anspielungen getrost sparen.
      Mimi schreibt von etwas ganz anderem, aber der Unterschied scheint Dir nicht klar zu sein.

      Zum einen hat Mimis Hund keine Angst oder Panik, sondern ihm ist die Knallerei lediglich unangenehm.
      Zum anderen muss er sich draußen die Knallerei antun ("allerdings mache ich auch solche Spielchen, dass er sich am Abend, wenn es schon etwas knallt mal für ein paar Minuten auf der Wiese hinlegen und zuhören muss") und wird nicht nach 5 Metern wieder zurück ins Haus gebracht.

      Es macht einen Unterschied, ob man sich mit Körperkontakt zu seinem Hund setzt und Sicherheit ausstrahlt oder ob man krampfhaft versucht ihn mit Leckerlies abzulenken oder ihn aktiv zu trösten und zu bedauern.

      Mimis Hund windet sich nicht jaulend aus seinem Geschirr und nun kannst Du ja mal philosophieren, warum das so ist.
      Ein Tipp: es liegt nicht daran, dass er ein Schäferhund und kein Collie ist :whistle:
      Da ich das mit den Leckerlis ins Thema gebracht habe, solte ich vielleicht mal was dazu sagen......
      Ich meinte damit nicht, daß der Hund beim ersten Knallen damit getröstet werden soll! Wir haben wirklich ein Riesentheater veranstaltet, wie toll der Knall ist und wir klasse usw. Dabei gab es halt eben Leckerli. Quasi wie beim Abrichten auf die Pfeiffe: das ist was tolles, ganz klasse, super! Er wurde nicht getröstet, sondern ihm wurde es als was Supergeniales verkauft. Das geht allerdings nur bei Hunden, die noch kein Angstverhalten zeigen zur Vermeidung des selbigen.

      Was die Aussagen der anderen angeht: Ich hatte mal einen richtigen Angsthund, einen Beagle aus dem Labor. Hätten wir uns nur hingesetzt und den "armen, armen Hund" getröstet, wäre er wohl nie aus seiner Ecke gekommen. Den Hund muß man nicht mit aller Gewalt seiner Angst aussetzen, doch muß er, soll er sie überwinden, mit den entsprechenden Situationen konfrontiert werden.
      Zunächst muß man jedoch erstmal eine Basis des Vertrauens schaffen.
      Bsp: Sobald man den Arm hob, hatte er Angst geschlagen zu werden. Also haben wir erst den Arm zum Schlag gehoben, bevor er geknuddelt und ihm erzählt wurde, was für ein toller Hund er ist. Er ist am Anfang seine tausend Tode gestorben, aber er hatte danach nie wieder Angst, wenn ich die Hand hob oder schnell aus dem Sessel aufsprang o.ä.
      Und das haben wir auch mit anderen Situationen so ähnlich gemacht.

      Wenn ein Kind Angst vor dem dunklen Keller hat, bracuht es ja auch niemanden, der ihm erzählt, daß es da fürchterlich ist. Es braucht jemanden, dem es vertraut an seiner Seite, der mit ihm runter geht und zeigt, daß alles gar nicht so schlimm ist.

      Und genau das benötigt auch ein ängstlicher Hund.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sindbad“ ()

      Original von Sindbad:

      Das geht allerdings nur bei Hunden, die noch kein Angstverhalten zeigen zur Vermeidung des selbigen.


      Eben darum geht es ja. Es macht einen Unterschied, ob einem Hund etwas nur unangenehm oder lästig ist, oder ob er Angst davor hat.

      Original von Sindbad:

      Wenn ein Kind Angst vor dem dunklen Keller hat, bracuht es ja auch niemanden, der ihm erzählt, daß es da fürchterlich ist. Es braucht jemanden, dem es vertraut an seiner Seite, der mit ihm runter geht und zeigt, daß alles gar nicht so schlimm ist. Und genau das benötigt auch ein ängstlicher Hund.


      Danke, Sindbad! :hug: