Don Sullivan - Perfect Dog

      Don Sullivan - Perfect Dog

      Hallo Ihr Lieben,

      ich hatte heute Spätschicht und habe so noch Zeit gehabt am Morgen TV zu schauen. Da kam mir heute die Werbesendung von trendshop unter die Augen.

      Hier wird ein System verkauft, was unsere Vierbeiner zu Superhunden machen soll. Als Zubehör gibt es ein Spezialhalsband und 3 Schleppleinen und 2 DVD´s.

      Kennt das vielleicht jemand? Ich kann ja nicht glauben, dass das funktioniert oder ist es vielleicht doch eine gute Lern-DVD??

      Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen.

      Liebe Grüße
      Steffi
      Hallo,

      was soll denn das für ein Korrekturhalsband sein?

      Hab mal nach diesem Don Sullivan gegoogelt. Da wird nirgendwo erklärt, wie dieses Halsband denn funktioniert...
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Hallo,

      ja genau das ist es ja auch was ich mich frage. Wie soll das funktionieren???? Wo ist da der "Trick"?

      Daher hier die Frage, ob das jemand persönlich kennt. Nachher ist das ein getarntes Stachelhalsband oder Stromshocker und das kommt mir ja nicht ins Haus!!! Ich finde es auch komisch, dass nirgends wirklich beschrieben wird, wie es funktionieren soll.

      Liebe Grüße
      Steffi
      Hab mir dieses "Don Sullivan" mal angeguckt. Also, auf dem Foto sieht es so aus, als wäre das Halsband so eine Art Stachelwürger aus Plastik. Nun gut, die "Stacheln" sind eher so Dreiecke, aber weh tut's bestimmt trotzdem. Und das soll man dann zusammen mit einer Schleppleine benutzen??? :eek: :angry:

      Find ich persönlich tierquälerisch und mindestens genauso schlimm, wie ein Teletakt. Wenn nicht noch schlimmer. Weil der Hund ja auch unabsichtliche Schmerzreize verpasst bekommt, wenn er sich zum Beipiel in der Schleppleine verheddert oder ein anderer Hund da rein läuft oder der Mensch am anderen Ende der Leine mal kurz nicht richtig aufpasst. Und dann geht es ganz fix, eine positive Situation wird mit Strafe verknüpft. So wird der Hund nicht nur gebrochen, verliert das Vertrauen sondern ist auch schlimmstenfalls verhaltensgestört nach dem Training, weil die Bestrafung zur falschen Zeit erfolgt.

      Schleppleine mit normalem Halsband geht ja schon absolut nicht. Allein das ist schon Tierquälerei. Aber Schleppleine mit einem Würger, der auch noch Kanten hat? Sollte verboten werden...
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Ich hab auch mal gegoogelt: das Halsband nennt sich "Command Collar" und ist eine geschützte Marke. Es ist so konstruiert, dass die natürlichen Korrekturmaßnahmen der Hunde-Mutter imitiert werden. Leicht und attraktiv übertrifft es alle anderen Halsbänder dieser Welt.
      Wenigstens verspricht der Hersteller dies. :D


      Original von rübennase:


      Schleppleine mit normalem Halsband geht ja schon absolut nicht. Allein das ist schon Tierquälerei.



      Wieso sollte das Tierquälerei sein? :eek:
      Oje, zu dem Text über das Command Collar fällt mir ja nu gar nix mehr ein. :rolleyes: Hauptsache, es verkauft sich.

      Wegen Halsband und Schleppleine: Ich finde Halsbänder an sich schon fies, wenn der Hund nicht richtig leinenführig ist und zum Ziehen neigt. Aber an der Schleppleine, wo er unter Umständen acht oder zehn Meter Anlauf nehmen kann bevor ihn die Leine abrupt bremst finde ich es regelrecht gefährlich, ein Halsband zu benutzen. Allein, was da für ein massiver Druck und Zug auf die Halswirbelsäule kommt. Außerdem stumpft der Hund dabei ab, wird immer weniger empfänglich für soziale Signale. Ich benutze immer ein Geschirr, wenn ich meinen Hund anleinen muss. Naja, wie gesagt, ich finde Halsbänder einfach fies... :wink:

      Hab hier mal einen Text kopiert (aus einer Werbung für Brustgeschirre, hoffe, das ist erlaubt, sonst bitte entfernen):

      "Verhaltensbeobachtungen an Hunden haben zu dem Ergebnis geführt, dass der Hals ein zentraler Körperbereich für das Sozialverhalten eines Hundes ist. Der Hals ist sozusagen die „Soziale Empfangsstation“. Dort wird die soziale Ordnung geregelt, wenn die Körpersprache dafür nicht ausreicht.

      Was bedeutet das?

      Wirkt ein Hund auf die Kehle oder den Nacken des „Anderen“ ein, ist von diesem zu wenig oder gar kein Respekt gezeigt worden. Über das Greifen und Halten am Hals soll der notwendige Respekt wieder hergestellt werden. Die beiden Seiten des Halses gehören vor allem im Zusammenleben mit dem Menschen nur den intimen Freunden und dienen der positiven Zuwendung.

      Der Hals als „soziale Empfangsstation“ ist ein äußerst sensibler Bereich für soziale Impulse. Mit Hilfe eines Brustgeschirres können Einwirkungen über den Hals des Hundes vermieden werden. Man erspart ihm dadurch soziale Missverständnisse, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder sogar Schädigungen am Hals- und im Wirbelsäulenbereich."

      Mein Hund war zu Beginn übrigens gar nicht leinenführig, sie kam aus dem Tierheim und kannte keine Spaziergänge. Hab mit dem Geschirr beste Erfahrungen gemacht, sie zieht gar nicht mehr an der Leine und lässt es sich gern anziehen (was mit einem halsband nicht so war). Am Halsband stemmen sich viele Hunde anfangs in die Leine, weil sie versuchen, dem Druck auf den Hals zu entkommen. Was dann schnell zur Gewohnheit wird, weil sie einfach abstumpfen und den Druck nicht mehr wahrnehmen. :sad:

      Naja, kein Wunder, dass ich von diesem "Perfect Dog" so überhaupt nichts halte. :wink:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      ... Naja.. also so stimmt das nun auch wieder nicht. Mein Rüde hatte vom falsch sitzenden Geschirr massive, sabbernde Wunden unter den Achseln. Auch ein schlecht passendes Geschirr kann schädigen.

      Meine Hündin hasste ihr Geschirr.

      Auch am Geschirr kann ein Hund ziehen. Es ist nur leichter für den Mensch, ihn zu halten.

      Ich bin für Halsbänder, wenn was an den Hund dran muss. Auch am Halsband kann der Hund lernen, ordentlich an der Leine zu gehen. Sogar viel effektiver.
      Binnen weniger Trainingsmomente, wenn man es richtig macht.

      Es liegt ja meinst auch gar nicht am Halsband oder Geschirr, ob ein Hund zieht...

      Meine Hunde schlüpfen bei hingehaltenem halsband freiwillig rein.

      Stachler jedweder Form lehne ich jedoch komplett ab. Ein Stachler ersetzt keine Leinenführigkeits-Erziehung.

      SL und Halsband geht meiner Meinung nach auch. habe ich nie anders gemacht. Auch wenn mich manche dafür steinigen möchten.

      Wer sich an dieser Stelle daran erinnert, dass ich was das Versteckspielen angeht, gern mal Clarissa von Reinhardt zitiere, der wird nun evlt. bei genauerer Kenntniss schreien, das doch C. v. R. gegen das Halsband in Kombi mit SL ist.
      -- Hier verweise ich darauf, dass jeder seine eigene Meinung hat und ich hierin nicht mit ihr konform gehe. Auch aufgrund selbst gemachter Erfahrungen.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Das Ganze ist doch ein großer Schrott.
      Ereinert mich insgesamt an die ganzen "Wundermittel" aus amerkinischen Dauerwerbesungen..:
      "OOOOoooH Greg, das ist ja unglauuuuublich!
      Eben biss der Hund mir den Arm ab, und nun ist er wie verwandelt
      -wie machst du das Greeeeg?"
      "Oh Linda, es ist soooo einfach, mit meinem "Superhund-Paket"
      kann das jetzt jeder..Bei fehlenden Extremitäten gibt es sogar das Geld zurück und einen Duerlutscher"
      Sorry, das musste jetzt sein.. :rolleyes:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo Thora,

      naja, hier scheiden sich wahrscheinlich die Geister. :wink:

      Clarissa von Reinhardt kenne ich nicht, das mit der Schleppleine habe ich erst vor kurzem gelernt, als die neue Hündin ins Haus kam. Sie kam überhaupt nicht klar beim Spaziergang, ich hatte deswegen Trainerstunden genommen, die Trainerin kam ins Haus. Beim gemeinsamen Spaziergang hat sie mir das alles erklärt, auch mit der Schleppleine und dem Geschirr und so, dann konnten wir jeden Tag üben. Und es hat mich überzeugt, mittlerweile klappt alles wunderbar, eine Schleppleine brauchen wir nicht mehr. :) Das Geschirr ist maßangepasst. Zu Anfang hatte ich so ein Billig-Step-In-Dings, das ging gar nicht..

      Naja, aber ich gehöre insgesamt zu der Fraktion derer, die ihre Hunde nicht unterordnen sondern nur lenken/anpassen. Deswegen sträuben sich mir die Haare bei 'Dog Sullivan', und darum gings ja hier. :wink:

      Ich denke, wie man erzieht und welche Hilfsmittel man benutzt ist reine 'Geschmackssache' und über Geschmack lässt sich nicht streiten...

      Viele Grüße
      Lena

      @mopsmom: :dance:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Okay, wer seinen Hund meterlang in die Schleppleine rennen lässt und ihn dann zurückreisst, der macht schon etwas ziemlich falsch in meinen Augen :rolleyes:
      Das ist genauso falsch wie an einer kurzen Leine zu reissen - auch das sollte ein No-Go sein.

      Beim Geschirr sehe ich die Gefahr, dass zu wenig auf Leinenführigkeit geachtet wird, da es ja nichts ausmacht, wenn der Hund an der Leine zieht. Außerdem ist der Kauf eines Geschirrs wesentlich komplizierter und aufwändiger als der eines Halsbandes und die Gefahr ist groß, dass der Hund unter einem nicht passenden / schlecht sitzenden Geschirr leiden muss. Beim Halsband kann man nicht so viel falsch machen.

      Ich benutze nur ein Halsband, mir wäre das Gepfriemel mit einem Geschirr bei Aarons langem Wuschelpelz viel zu nervtötend :oops:
      Er zieht aber nicht an der Leine, und ich zerre natürlich auch nicht - ergo ist ein Halsband vollkommen okay. Dass ein Hund davon psychisch geschädigt werden soll, ist bisher nicht bewiesen und ich glaube daran auch nicht.
      Auch mein Hund schlüpft in sein Halsband, obwohl wir immer noch das hässliche "Welpenmodell" haben.

      Wie genau nun "Perfect Dog" funktioniert, bin ich noch nicht dahinter gekommen. Deren Web-Auftritt erinnert mich übrigens auch an "Quick 'n Brite" :evil:
      Auch mein Hund schlüpft in sein Halsband, obwohl wir immer noch das hässliche "Welpenmodell" haben.
      Vielleicht hängen für ihn tolle Erinnerungen daran... :wink: :biggrin:

      Meine mittlerweile leider verstorbene Hündin hatte auch nur Halsband und ist auch von selber reingeschlüpft. Sie war aber von kleinauf bei mir, Leinenführigkeit konnten wir schon im Welpenalter üben. Wenn sie an die Leine musste, hing die Leine immer durch, das Halsband saß auch sehr locker. Das tut es bei euren Hunden sicher auch, wenn ihr die 'Reinschlüpfmethode' verwendet.

      Aber hier gings ja um Erziehung von Problemhunden, deswegen mein Einwand. Ich glaube, wenn der Hund ein Problem hat, gehts in erster Linie um die Beziehung zum Menschen. Und die lässt sich durch Druck auf den Hals meiner Ansicht nach nicht verbessern.

      Einen Hund absichtlich in die Schleppleine brettern lassen ist wirklich ein absolutes No Go. Aber es passiert, wenn man kurz pennt oder der Hund irgendwo hängenbleibt. Das Risiko wäre mir zu groß, wegen dem Halsband danach beim Tierarzt sitzen zu müssen oder zumindest sein Vertrauen wieder aufbauen zu müssen.

      Und ihr habt Recht, ein passendes Geschirr zu finden ist echt nicht einfach, da kommen auch schon mal ein paar Fehlkäufe zusammen...

      Zurück zum Thema: "Don Sullivan" verkauft glaub ich wirklich eine Art Plastik-Stachel-Würger mit drei Schleppleinen. Und das soll man dann nach einer Anleitung von DVD benutzen.. *grusel*

      Kriege es nicht hin, ein Bild einzufügen, hier ein Link:
      sillyniadirect.com/products/pr…rfectdog/images/offer.jpg

      Ich bleib dabei, so etwas sollte verboten werden... :|
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Ja, mein Hund hat bisher nur gute Erfahrungen mit seinem Halsband gemacht und trägt es auch nur, bis wir die freie Wildbahn erreicht haben. Ich hatte ihn auch von klein auf und habe darauf geachtet, dass niemals Zug auf der Leine ist. Aber natürlich ist er mir auch schon in die Leine gesprungen, er ist ja kein Roboter. Aber diese wenigen "Aussetzer" rechtfertigen meiner Meinung jetzt nicht, dass ich zwingend auf ein Geschirr umsteigen muss.

      Bei Problemhunden, die ständig wie blöd an der Leine ziehen oder bei Angsthunden, die immer auf der Flucht sind, ist das sicher etwas anderes. Nur sollten dann die ganzen Discounter-Geschirre auch verboten werden und nur der Fachhandel mit adäquater Beratung solche anbieten dürfen. Denn wer ein Halsband gegen ein schlecht sitzendes Billig-Geschirr eintauscht, tut dem Hund in meinen Augen, keinen großen Gefallen.

      Das Don-Sullivan Halsband soll den Hund wohl zwicken, wie es eine Hundemutter bei ihren Welpen auch tut. Für mich ist das inakzeptabel und wir hatten hier schon ellenlange Diskussionen über positives Strafen und diese damit zu rechtfertigen, dass sie in der Natur auch vorkommen: ich halte dennoch nichts davon, auf diese Art auf meinen Hund einzuwirken.

      Außerdem glaube ich an die Methode nicht, ansonsten wären ja alle Hunde mit Stachlern, Teletaktern usw. in 3 Minuten perfect dogs :rolleyes:
      Auch bezweifel ích es sehr, dass es für den Hund einen Unterschied macht, ob das Halsband nun angeblich ein "hündisches Zwicken" imitiert oder einfach nur so weh tut.

      Da ist auch noch mal so ein commercial:

      cesarmillaninc.com/

      Auch da gibts ein Spezialhalsband, benannt nach der Gattin des Hundeexperten :rolleyes:
      Hallo Susa, ich gebe dir vollkommen Recht mit dem was du schreibst. Meine jetzige Hündin war so ein Angst und Problemhund. Spazierengehen war zu Anfang ein Ding der Unmöglichkeit, alle anderen Hunde wurden verbellt und wenn möglich angegangen. Sie hing immer in der Leine, ist sogar darin hochgestiegen. Wer weiß, was sie schon alles erlebt hat, sie kann ja leider nicht sprechen... Ein 'Don Suliivan' hätte ihr aber sicher nicht geholfen. Was half, waren feste Regeln und Strukturen, ganz viel Sicherheit durch mich und positive Zuwendung, wann immer sie etwas richtig gemacht hat. Mittlerweile läuft sie überwiegend ohne Leine, an der Leine geht sie ruhig, ohne zu ziehen.

      In den üblichen Tiermärkten war ich auch wegen Geschirren, da gibt es nichts vernünftiges. Dieses Step-In-Geschirr vom Anfang wollte sie gar nicht anziehen, sie hat die ganze Zeit beschwichtigt und sich flach auf den Boden gelegt, wenn ich mit dem Ding um die Ecke kam. Das maßangepasste Geschirr zieht sie wirklich gerne an, setzt sich hin und streckt den Kopf zu mir. Ist so ähnlich, wie in's Halsband zu schlüpfen. :wink:

      Mit so einem Halsband das Zwicken der Mutter nachzuahmen ist in meinen Augen Quatsch. Es geht ja um Interaktion, um Körpersprache und nicht um den bloßen Schmerzreiz. Wie soll der Hund eine Beziehung aufbauen, wenn er 'ferngesteuert' wird?

      Hab mir auch deinen Link mal angeguckt, das "Illusion Collar", damit wird der Hund dann stranguliert. Auf dem Video erklärt der Mann, dass der Hund so schön entspannt nach dem Anlegen des Halsbands wäre. Der Hund sitzt daneben, streßhechelnd ohne Ende. :rolleyes:

      Alles Geldmacherei. :sad:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Original von rübennase
      Hallo Susa, ich gebe dir vollkommen Recht mit dem was du schreibst. Meine jetzige Hündin war so ein Angst und Problemhund. S


      auch wenn das jetzt etwas Ot ist, kann ich es mir an dieser STelle nicht verkneifen: Ein Hund der andere Hunde angeht und in die Leine steigt ist kein Angsthund. Man sagt das immer so leicht.
      Und so schnell. Und auch gern, irgendwie... Aber es ist nicht so. Und es ist unfair den echten Angsthunden gegenüber.
      Solch ein Hund ist unsicher, oder tatsächlich aggressiv, aber mit Angst hat das nichts zu tun.
      Solch ein Hund ist einProblemhund für seinen Halter.

      Es gibt sogar Hunde, die von Welpenbeinen an bei liebenden Menschen aufgewachsen sind und dennoch diese Problematik zeigen, ohne je was "schlechtes" erlebt zu haben.

      Sorry fürs OT... aber ich kanns nicht mehr hören, wie Leute Hunde, die eindeutig aggressiv nach vorn gehen als Angsthunde bezeichnen. (wenn der Hund zuvor zitterte, nichts mehr fressen wollte- also keine Leckerlies mehr annahm in so einem Moemnt, versuchte zu fliehen und dann!!! wenn nichts mehr geht, und der andere Hund direkt auf ihn zukommt.. wenn er dann evtl. zuschnappt .. dann war er aggressiv aus Angst... aber auch nur dann... kein Angsthudn würde freiwillig nach vorn gehen...also auf die Quelle der Angst zugehen. Bei meinem eigenen Hund konnte ich sogar schon beobachten, wie er völlig starr wurde vor Angst. Da war rein gar nichts mit aggression.. pure Steifheit vor lauter Angst in dem man alles mit ihm hätte machen können )
      Nichts gegen Dich, Rübennase, aber man sollte die BEgriffe, mit denen man so hantiert doch gezielter und definierter verwenden. :wink:

      Ich führe meinen Angsthund in Situationen in denen er echte Angst hat auch nicht an einem Geschirr sondern an einem stink normalen Halsband.
      Meiner Hündin habe ich an rundgeflochtenem Halsband und SL das Jagen abgewöhnt/bzw ihr vermittelt, dass ich das nicht möchte... die Ansätze dar f sie zeigen (schnüffeln, Spur ein bisschen ausarbeiten und Wild angucken). Sie ist mir dabei auch einmal in die Leine gegangen. Trotzdem schlüpüft sie nach wie vor freiwillig und gern in das Halsband.

      Hunde sind lange nicht solch instabile Püppchen die einem alles gleich übel nehmen und für immer traumatisiert sind.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Na Susa, jetzt werd ich auch kurz ot-sorry, aber du kannst nun bitte nicht "Don-Sullivan-Blödsinns-Paket" mit den positiven Strafen aus der von dir gemeinten Diskussion vergleichen... :confused:

      Und zum Thema Angsthund,
      :clap: Thora.
      Ein unsicherer Hund und ein Angsthund,
      das ist ein gruoßer Unterschied.

      Mein Hund hat einfach nichts kennen gelernt,
      wirklich nichts, außer andere Hunde und Zwinger.
      Er versteht manchmal auch die welt nicht mehr,
      bei den ganzen geräuschen und Bewegungen um sich herum.
      Doch würde er sich wohl eher auf den Boden legen und erstarren,
      als nach vorn zu gehen..
      Manchmal habe ich das gefühl,
      dass die unsicheren-oder aggressiven "Draufgeher" gerne als Angsthunde bezeichnet werden, weil sich das irgendwie "nett" anhört,
      wil man sich dahinter irgendwie verstecken kann.. :confused:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Ich kenne einen echten Angsthund, der leider bei völlig unfähigen Menschen lebt .... bei dem macht ein Geschirr durchaus Sinn, da er sich aus lauter Panik aus einem Halsband windet und dann auf Nimmerwiedersehen das Weite sucht. Dass das nicht nur für den Hund gefährlich ist, wenn er z.B. über die Autobahn düst, liegt auf der Hand.
      Aus seinem Geschirr kann er sich nicht winden, allerdings ist das auch so ein Billig-Teil, das scheuert und nicht richtig sitzt.
      Das meinte ich damit, dass bei einem Angsthund ein Geschirr Sinn macht - damit er nicht flüchten kann.

      Aaron ist ja auch manchmal ein Schisser, wobei sich das mittlerweile relativ gelegt hat. Er ist aber noch nie aus seinem Halsband geschlüpft und war nicht mal annähernd so panisch wie der oben beschriebene Hund.

      Dass es mit einem Geschirr bei einem Angsthund nicht getan ist - das ist natürlich auch klar. Darum sind die Besitzer des besagten Hundes inzwischen auch meine ehemaligen Bekannten ... :rolleyes:

      Egal ob Halsband, Geschirr, Bob-Ross-Halsband (mich erinnert das alles auch an diesen Kommerz-Leinwandbeschmierer) - damit ist es bei weitem nicht getan.
      Hallo Mädels,

      also ich denke auch, dass diese Halsband wohl eher den Geldbeutel schmälert, als wirklich dem Hund und Halter helfen zu können. Wie auch?

      Man sieht hier aber an dem Tread auch wieder, wie viele Kontroverse gerade in der Hundeerziehung schwirren. Jeder hat seine Meinung und es gibt zig Methoden. Es ist verständlich, dass gerade diese Don Sullivans und Co versuchen hier ihr Geld zu machen. Es gibt einfach unsagbar viel Blödsinn auf dem Markt.

      Zum Thema Schleppleine kann ich auch nur sagen, dass ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Leider blieb ja der Erfolg im Ganzen aus, da ja mein Mann hier nicht mitzieht (siehe andere Treads). Man sollte jedoch Hilfsmittel nie ohne genaue Anleitung benutzen. Hier ist sicher der Rat eines Experten angeraten und keine Selbstexperimente ratsam.

      Unser Hund kennt beides. Halsband und Geschirr. Er nimmt beides gut an und kommt damit zu recht. Das Geschirr nutzen wir hauptsächlich für große Touren (und lange Leine) und zum Fahradfahren. Ich denke da hat bestimmt der eine oder andere Hund auch seine Vorlieben.

      Liebe Grüße
      Steffi
      Ich hab noch mal ein wenig geschmökert.

      Dieses Spezial-Halsband samt Schleppleinen soll nur am Anfang der Erziehungsmaßnahmen eingesetzt werden, um damit eine physische Korrektur durchzuführen, sich Respekt zu verschaffen und die menschliche Führungsposition auf- und auszubauen. Sobald der Hund sich dadurch unterordnet, wird er automatisch zu Lassie :think:
      Hm, also vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen, dass sie Angst vor Männern hatte, vor hektischen Bewegungen, vor Besenstielen, Stöckern etc. Zu Anfang wollte sie sich auch immer aus dem Geschirr winden, wenn sie sich vor etwas erschrocken hat. Wenn es regnet, und wir draussen unterwegs sind, bekommt sie leider immer noch Panik und will völlig kopflos davonlaufen. Zur Zeit gehen wir jeden Tag ans Wasser und üben, dass das nicht böse ist. Sie kannte anfangs keine Häuser von innen, Treppen waren Horror, glatte Fußböden etc.

      Für ihr paradoxes Verhalten mal ein Beispiel: Wir üben Busfahren, sie sitzt zitternd an der Haltestelle. Wenn der Bus kommt und die Tür aufgeht, stürzt sie sich mit dem Mut der Verzweiflung nach vorne, steigt also vor mir ein (!) um dann wiederum zitternd fünf Minuten Fahrt zu überstehen. Ich weiß nicht, ich glaub, sie ist eigentlich ängstlich, musste da im Tierheim aber irgendwie mit den anderen Hunden und dem hohen Konkurrenzdruck klarkommen und hat sich deswegen angewöhnt, erstmal nach vorne zu gehen. Kann das sein?

      Wirkliche Aggressionen im Sinne von bissig sein zeigt sie Null. Sie ging die Hunde nur bellend an, versuchte sie einzuschüchtern, von sich fernzuhalten. :| Eine Draufgängerin ist sie absolut nicht! Eher sehr sensibel. Jetzt, wo sie die Hunde in Ruhe kennenlernen kann, weil sie sich mit ihrem Verhalten nicht mehr selbst im Weg steht, merkt man das auch, sie unterwirft sich sofort, wenn der andere Hunde 'den Daumen draufhat', kriecht teilweise regelrecht am Boden. Ansonsten hat sie ein tolles Spielverhalten, sehr ausgeglichen, mal liegt sie unten, mal der andere. Mal jagt sie, mal überholt sie, um selber gejagt zu werden.

      Sie ist irgendwie eine Mischung aus allem. :confused: Aber so lieb und bemüht, alles richtig zu machen! *love* :)
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast