Keine Lachgeschichte!

      Keine Lachgeschichte!

      Hallo Fories,

      habe heute eine Story gehört die ich selber kaum glauben konnte, deswegen will ich sie euch erzählen:

      Habe heute eine Nachbarin getroffen. Sie wohnt ein paar Häuser weiter, unser Kontakt ist nicht sehr eng, aber da sie ebenfalls Hundebesitzerin ist, treffen wir uns hin und wieder und schnacken dann auch ein wenig. Heute hat sie mir eine Geschichte von ihrem Hund erzählt, da gefror mir fast das Blut in den Adern.

      Es war zu Beginn der Osterferien, meine Nachbarin lief mit ihrem Hund unseren 'Gemeindeweg' entlang. Der Hund war an einer 5 Meter Leine, da er ziemlich viel Temperament hat. (Oder einfach nicht so gut hört, :whistle: )
      Da ja auch die Brut und Setzzeit begann und der Hund gerne mal Kaninchen jagd, musste er halt an der Leine bleiben.
      Nun lief natürlich genau vor den Augen des Hundes ein Kaninchen davon, der Hund setzte an und flog nur so hinterher, also, er lief in einem Affenzahn hinter dem Kaninchen her und wurde dann mit einem Ruck von der Leine ausgebremst.
      Da der Hund aber tatsächlich kaum Bodenberührung hatte, haute ihn dieser Ruck so um, dass er voll Karacho auf dem Bauch landete.
      Und jetzt kommt es, leider landete er auf einem abgebrochenen Ast der senkrecht nach oben stand. :sad: Der Hund wurde aufgespießt! :eek: Der Ast bohrte sich seitlich durch den Bauch und kam dann oben wieder raus. Die Besitzerin war völlig geschockt und konnte nicht reagieren, alles ging so unsagbar schnell. Der Hund zappelte und versuchte sich zu befreien, was ihm dann auch endlich gelang. Die Besitzerin sagte zu mir, dass Blut hätte nur so gespritzt, sie wäre fast ohnmächtig geworden.
      Nun, der Hund brach dann zusammen und sie trug ihn im Laufschritt nach Hause. Von dort aus den TA angerufen, den Hund ins Auto verfrachtet und losgefahren. (Alles war voller Blut, der Hund, sie selber, das Auto)
      Der TA (übrigens bin ich beim Gleichen) vollbrachte eine Meisterleistung und flickte den Hund wieder zusammen. Er hatte allerdings auch Glück im Unglück, es wurden fast keine Organe beschädigt, nur ein Lungenflügel wurde angekratzt. :smile:

      Heute läuft der Hund schon wieder, als wäre nichts gewesen, selbst die Narbe ist kaum zu sehen, da das Fell schon wieder fast alles verdeckt.
      Die Besitzerin arbeitet als Krankenschwester, sie brachte alle möglichen Sachen aus dem Krankenhaus mit, damit sich die Wunde nicht entzündet, stand alle 2 Stunden auf um neu zu verbinden und zu kühlen.
      Falls der Lungenflügel noch kollabieren sollte, kann der Hund mit dem anderen Flügel weiterleben, er ist dann 'nur' etwas kurzatmiger und nicht mehr so leistungsfähig.
      Es ist wirklich fast unglaublich, aber tatsächlich so geschehen.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      :eek: Horror!

      Manchmal denke ich bei sehr weiten Streifzügen mit meinen Weibern darüber nach, ob ich sie von einem gewissen Punkt der Route aus im Notfall bis zum Auto tragen könnte. Bei manchen Strecken fast undenkbar - aber in Streßsituationen ist der Mensch ja zu vielem in der Lage.

      Eins kann ich mir nicht verkneifen: SCH**** Flexileinen :evil: .

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Ach Du Grüne Neune... das hört sich wirklich nach einer Horror Geschichte an..
      Aber immerhin lebt der Hund! ER hatte mächtiges Glück, will ich mal sagen.

      Meine Mutter kennt jemand, der hatte drei Hunde.. ja, er hatte... wie die Hunde einmal wild miteniander spielten raste der eine stockvoll mit dem Kopf gegen einen Baum: Schädeldecke zerbrochen, Hund tot...

      Nicht wahr? doch... ist wahr...

      Wie das passieren konnte, kann ich mir bildhaft vorstellen.. meine Hexe war auch schon so blöd und guckte im vollen lauf nach hinten, ob ihr Spielpartner noch nachkommt.. udn wumms.. mit dem Kopf gegen ein Landwirtscchafltiches Fahrzeug. Sie hatte davon eine recht lange Macke - aber nur oberflächlich - verheilte schnell und das Fell wuchs bald nach.


      Eine andere Horro Geschichte habe ich auch noch parat...

      Hund aus Ausland von Reiter "gerettet" Reiter woltle also mit Hund und Pferd nach draußen... Hund geht hinter Pferd, Pferd tritt aus, Schädeldecke komplett zerschmettert: Hudn sofort tot...

      Meine Hunde laufen nun schon seit ich sie habe am Pferd mit, und auch bei im GAlopp buckelnden Pferden ist noch nie was passiert...


      .... Aber Neon, Deine Geschichte ist wirklich ...... einfach auch nur schrecklich....
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Oh gott...

      Ich hab damals ja schon Panik bekommen als unsere alte Hündin mal von einer Biene in die Zunge gestochen wurde und sie sich hinlegte und nix mehr getan hat und schwer geatmet... :oops:

      Da hab ich schon an das schlimmste gedacht und sie sofort zum Arzt getragen...(waren ja auch nur 15kg) :oops: ich wüsste ja nicht was ich machen würde würde meinen das passieren...

      Zum Glück für den armen Kerl!
      Hallo,

      ja eine absolute Horrorgeschichte, aber Glück im Unglück.

      Wenn mir das passiert wäre, hätte ich mich totsicher ohnmächtig neben den Hund gelegt. Ich bin mir ziemlich sicher,dass ich das nicht geschafft hätte.
      Dann wiegt der Hund geschätzte 20 kg. Die Besitzerin ist zwar nicht gerade zierlich, aber 20 kg durch die Gegend tragen... Hut ab, auch wenn es nicht so ganz weit war. (Vielleicht 2 Km) Dann das ganze Blut, aber sie ist ja Krankenschwester, glaub da ist sie einiges gewohnt.

      Ich freu mich auf jeden Fall für sie und ihren Hund, dass alles so glimpflich ausgegangen ist.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Meine Güte - das ist ja der reinste Alptraum, aber mit gutem Ausgang!
      Ich glaube, ich wäre auch der Ohnmacht nahe gewesen und ich hätte Aaron nicht mal nach hause tragen können :cry:

      Wir begegnen morgens nahezu täglich Hasen und anderem Getier - er interessiert sich aber nicht die Bohne dafür. Zumindest nicht so, dass er sich die Mühe machen und hinterher rennen würde.

      Benutzt die Frau weiterhin die Leine?
      In solchen Situationen, wo Not am Mann ist, schalte ich mich irgendwie auf "Autopilot" Hatte manch eine Situation, wo Freunde/Bekannte von mir dringendst Hilfe brauchten, alle durchdrehten, ich zu meinem eigenen Erstaunen plötzlich vollkommen emotionslos anpackte..
      Um hinterher vollkommen fertig in mir zusammen zu sacken..
      Kann mir in etwa vorstellen, wie sich die Frau hinterher gefühlt haben muss..
      Schrecklich. Ein Glück ist meinen Hunden nochnie etwas Schimmes passiert.
      Und ein Glück sind sie so leicht, dass ich sie problemlos tragen kann.. :confused:
      Da stockt einem schon der Atem wenn man das so liest..
      Alles Gute dem Wilden und seinem Frauchen..
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo,

      keine Ahnung, ob die Frau die Leine weiterhin benutzt, ich frag sie mal. Allerdings ist der Hund sehr jagdbegeistert und wohl nicht wirklich ohne (lange) Leine zu führen. Ich weiß auch gar nicht, ob das ne Flexi oder ne Schleppleine war :think:

      Ich bin auch froh, dass mein Hund keine Jagdambitionen hat.
      Falls er sich verletzen würde, könnte ich ihn mit einer Hand nach Hause tragen. :smile:
      Die guten Wünsche werde ich übermitteln.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      Ich denke aber auch nicht,
      dass diese Leinen nun generell solche Unfälle heraufbeschwören..
      Ein unkontrollierter Hund kann sich eben verletzen .
      Vor allem dann, wenn der Verstand aussetzt,
      ob das nun beim Toben ist oder beim Jagen..
      Der Hund hätte auch ohne Leine losrennen können und wäre vielleicht an Stacheldraht hängen geblieben.. Also die Leine hat wohl am wenigsten Schuld.. Gizmo ist beim spielen schon einmal gegen einen Baum gelaufen..
      Bob auch. Ist nichst passiert.. Gizmo läuft auch neben Pferden und es ist nichts passiert..könnte aber.. Immer.
      Man kann nicht alles verhindern.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink: