habe heute eine Story gehört die ich selber kaum glauben konnte, deswegen will ich sie euch erzählen:
Habe heute eine Nachbarin getroffen. Sie wohnt ein paar Häuser weiter, unser Kontakt ist nicht sehr eng, aber da sie ebenfalls Hundebesitzerin ist, treffen wir uns hin und wieder und schnacken dann auch ein wenig. Heute hat sie mir eine Geschichte von ihrem Hund erzählt, da gefror mir fast das Blut in den Adern.
Es war zu Beginn der Osterferien, meine Nachbarin lief mit ihrem Hund unseren 'Gemeindeweg' entlang. Der Hund war an einer 5 Meter Leine, da er ziemlich viel Temperament hat. (Oder einfach nicht so gut hört,
)Da ja auch die Brut und Setzzeit begann und der Hund gerne mal Kaninchen jagd, musste er halt an der Leine bleiben.
Nun lief natürlich genau vor den Augen des Hundes ein Kaninchen davon, der Hund setzte an und flog nur so hinterher, also, er lief in einem Affenzahn hinter dem Kaninchen her und wurde dann mit einem Ruck von der Leine ausgebremst.
Da der Hund aber tatsächlich kaum Bodenberührung hatte, haute ihn dieser Ruck so um, dass er voll Karacho auf dem Bauch landete.
Und jetzt kommt es, leider landete er auf einem abgebrochenen Ast der senkrecht nach oben stand.
Der Hund wurde aufgespießt!
Der Ast bohrte sich seitlich durch den Bauch und kam dann oben wieder raus. Die Besitzerin war völlig geschockt und konnte nicht reagieren, alles ging so unsagbar schnell. Der Hund zappelte und versuchte sich zu befreien, was ihm dann auch endlich gelang. Die Besitzerin sagte zu mir, dass Blut hätte nur so gespritzt, sie wäre fast ohnmächtig geworden. Nun, der Hund brach dann zusammen und sie trug ihn im Laufschritt nach Hause. Von dort aus den TA angerufen, den Hund ins Auto verfrachtet und losgefahren. (Alles war voller Blut, der Hund, sie selber, das Auto)
Der TA (übrigens bin ich beim Gleichen) vollbrachte eine Meisterleistung und flickte den Hund wieder zusammen. Er hatte allerdings auch Glück im Unglück, es wurden fast keine Organe beschädigt, nur ein Lungenflügel wurde angekratzt.
Heute läuft der Hund schon wieder, als wäre nichts gewesen, selbst die Narbe ist kaum zu sehen, da das Fell schon wieder fast alles verdeckt.
Die Besitzerin arbeitet als Krankenschwester, sie brachte alle möglichen Sachen aus dem Krankenhaus mit, damit sich die Wunde nicht entzündet, stand alle 2 Stunden auf um neu zu verbinden und zu kühlen.
Falls der Lungenflügel noch kollabieren sollte, kann der Hund mit dem anderen Flügel weiterleben, er ist dann 'nur' etwas kurzatmiger und nicht mehr so leistungsfähig.
Es ist wirklich fast unglaublich, aber tatsächlich so geschehen.
LG Alex
Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
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Das muss schrecklich gewesen sein!!!

