der hund, der mensch, die schuldfrage

      der hund, der mensch, die schuldfrage

      hallo ihr lieben.

      ich bin erst seit kurzen in diesem forum, finds total toll hier und habe schon einiges dazugelernt (z.B. barfen), was ich auch anwenden konnte. allerdings habe ich festgestellt, dass es wohl menschen gibt, die bei "problemen mit ihrem hund" einfach ein neues thema eröffnen und auf schnelle hilfe von den menschen hoffen. bei einigen geschichten läuft es mir da eiskalt den rücken runter. ich weiß bei vielen fragen gar nicht, ob ich da überhaupt antworten soll oder ob ich gleich sagen soll sie sollten den hund lieber wieder weggeben. :eh: sorry aber ihr wisst wies gemeint ist. warum hol ich mir den einen hund, wenn ich keine ahnung davon hab, was gut für ihn ist, wie ich ihn erziehe, wie ich ihn ernähre, was er an bewegung usw braucht. nur als beispiel- ein jack russel terrier oder einen dackel. ich weiß doch (dazu muss ich erstmal kein hunderassenexperte sein) dass diese hunde jagdhundrassen sind. dass der jacky dann auch noch sehr anspruchsvoll und clever ist, bekomm ich auch schnell mit. wenn ich das weiß, sollte ich mir doch gedanken darüber machen, was das für den hund bedeutet, und dass der hund beschäftigt werden will, kurzum: dass er jagen will. manche menschen wundern sich, dass ihr hund fahrradfahrer jagd oder jogger, obwohl sie den ganzen tag gerannt sind. aber rennen heißt nicht jagen. der trieb wurde nicht befriedigt. also stöckchen gesucht und los. ist doch nicht so schwer. immer mit hundeschule zu antworten finde ich nicht gut. die hundeschule wird für menschen, die in ihrem hund das problem sehen, keine lösung darstellen. in der hundeschule wird am menschen gearbeitet. es ist nie falsch, mal eine hundeschule zu besuchen, man sollte sich darüber aber im klaren sein, dass der mensch es ist, der etwas "falsch" macht. ich finde es schade, auch wenn ich selbst manchmal dazu neige, wenn man es auf seinen hund schiebt, auf die rasse, auf das alter, was auch immer, wenn der hund nicht hört. dem hund geht es besser wenn ihr ihn unter kontrolle habt. er muss eben dann nicht an der leine laufen, weil ihr wisst dass er auch kommt wenn er ne katze sieht- und das geht auch bei jagdhunden, was denkt ihr denn wie das jäger machen? die müssen ihren hund auch unter kontrolle haben.
      tut mir leid wenn ich ausschweife, aber zu dem thema gibt es so viel zu erzählen. es macht mich einfach traurig wenn ich mitbekomme, dass menschen sich und ihren hund unglücklich machen, weil sie meinen, so ein bisschen erziehung reicht auch. es gibt kein bisschen erziehung! kommandos kennen ist keine erziehung, es steckt soviel mehr dahinter!
      ich weiß dass nicht jeder sich super viele gedanken über ihre hunde gemacht hat. sind ja auch alles nur menschen, meine kleine ist mir quasi zugelaufen, nachdem ich keinen hund mehr haben wollte. sie war ein total schwieriges exemplar, und trotzdem habe ich es geschaft sie zu einem selbstbewussten, gehorsamen hund zu machen. beziehungsweise mache es immernoch. immer wenn ihr euch auf der ausrede ausruht, dass euer hund ja ganz besonders schwierig und schlecht erziehbar ist, werdet ihr inkonsequent weil es ja eh nix bringt.

      ok ich halt jetzt mal die schnauze.

      lg steffi
      hmm... du hast schon recht im Prnizip, aber ich finde trotzdem das es hunde gibt die schwieriger sind und dann gibts die die sich fast schon von alleine gut erziehen um es mal so auszudrücken ;)
      klar gibt es menschen die einfach nur sagen "mein hund ist n problemfall" weil sie keine lust haben sich damit konsequent auseinander zu setzen oder alles falsch machen... umgang mit hunden will gelernt sein, wenn man was erreichen will!
      ich persönlich glaube manchmal auch einfach,
      manche menschen "haben es",
      manche nicht.

      Eben nen besonderen Draht, ein besonderes Verständnis zum Hund..

      Ansonsten muss ich dir schon recht geben,
      manchmal istes wirklich so,
      dass man wenn man antwortet und konstruktive kritik äußert ersteinmal angepamt wird... :rolleyes:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:

      RE: der hund, der mensch, die schuldfrage

      Original von zivi
      hallo ihr lieben.

      ich bin erst seit kurzen in diesem forum, finds total toll hier und habe schon einiges dazugelernt (z.B. barfen), was ich auch anwenden konnte. allerdings habe ich festgestellt, dass es wohl menschen gibt, die bei "problemen mit ihrem hund" einfach ein neues thema eröffnen und auf schnelle hilfe von den menschen hoffen. bei einigen geschichten läuft es mir da eiskalt den rücken runter. ich weiß bei vielen fragen gar nicht, ob ich da überhaupt antworten soll oder ob ich gleich sagen soll sie sollten den hund lieber wieder weggeben. :eh: sorry aber ihr wisst wies gemeint ist. warum hol ich mir den einen hund, wenn ich keine ahnung davon hab, was gut für ihn ist, wie ich ihn erziehe, wie ich ihn ernähre, was er an bewegung usw braucht. nur als beispiel- ein jack russel terrier oder einen dackel. ich weiß doch (dazu muss ich erstmal kein hunderassenexperte sein) dass diese hunde jagdhundrassen sind. dass der jacky dann auch noch sehr anspruchsvoll und clever ist, bekomm ich auch schnell mit. wenn ich das weiß, sollte ich mir doch gedanken darüber machen, was das für den hund bedeutet, und dass der hund beschäftigt werden will, kurzum: dass er jagen will. manche menschen wundern sich, dass ihr hund fahrradfahrer jagd oder jogger, obwohl sie den ganzen tag gerannt sind. aber rennen heißt nicht jagen. der trieb wurde nicht befriedigt. also stöckchen gesucht und los. ist doch nicht so schwer. immer mit hundeschule zu antworten finde ich nicht gut. die hundeschule wird für menschen, die in ihrem hund das problem sehen, keine lösung darstellen. in der hundeschule wird am menschen gearbeitet. es ist nie falsch, mal eine hundeschule zu besuchen, man sollte sich darüber aber im klaren sein, dass der mensch es ist, der etwas "falsch" macht. ich finde es schade, auch wenn ich selbst manchmal dazu neige, wenn man es auf seinen hund schiebt, auf die rasse, auf das alter, was auch immer, wenn der hund nicht hört. dem hund geht es besser wenn ihr ihn unter kontrolle habt. er muss eben dann nicht an der leine laufen, weil ihr wisst dass er auch kommt wenn er ne katze sieht- und das geht auch bei jagdhunden, was denkt ihr denn wie das jäger machen? die müssen ihren hund auch unter kontrolle haben.
      tut mir leid wenn ich ausschweife, aber zu dem thema gibt es so viel zu erzählen. es macht mich einfach traurig wenn ich mitbekomme, dass menschen sich und ihren hund unglücklich machen, weil sie meinen, so ein bisschen erziehung reicht auch. es gibt kein bisschen erziehung! kommandos kennen ist keine erziehung, es steckt soviel mehr dahinter!
      ich weiß dass nicht jeder sich super viele gedanken über ihre hunde gemacht hat. sind ja auch alles nur menschen, meine kleine ist mir quasi zugelaufen, nachdem ich keinen hund mehr haben wollte. sie war ein total schwieriges exemplar, und trotzdem habe ich es geschaft sie zu einem selbstbewussten, gehorsamen hund zu machen. beziehungsweise mache es immernoch. immer wenn ihr euch auf der ausrede ausruht, dass euer hund ja ganz besonders schwierig und schlecht erziehbar ist, werdet ihr inkonsequent weil es ja eh nix bringt.

      ok ich halt jetzt mal die schnauze.

      lg steffi



      Hallo Steffi,

      ich habe Dein Statement gelesen und möchte eigentlich mich hinstellen und einen Applause geben. Selten hat hier im Forum diese Thema so auf den Punkt gebracht wie Du !
      Der Hundeführer neigt dazu das Verhalten seines Hundes wieder und wieder mit Ausreden zu übersähen.
      Ein Bespiel: Jedem Hundeführer der mit einem Problem zu mir kommt frage ich ob sein Hund "Sitz" kann. Die Antwort ist in 90 % der Fällen "Ja". Ich bitte den Hundeführer seinen Hund zu setzen und bitte Ihn 10 Schritt wegzugehen. Dann hole ich meinen Hund lass Ihn eine Beute apportieren und was passiert, der Hund steht auf oder rennt hinterher. Also kann er nicht Sitzen. Dann beginnt die Ausredeflut. Weil ja mein Hund...und weil ja Beuteverhalten...und weil ja blablabla.

      Es ist immer der Mensch der aus einen Hund das macht was er ist. Ob Artgenossenaggression (" Er mag halt keine Rüden) oder unerwünschtes Jagdverhalten ("Ja wissen sie er ist ein Jagdhund" (Jeder Hund ist ein Jagdhund)) usw.

      Es müsste nur den Menschen bewusst werden wenn Sie einen Hund mit störendem Verhalten sehen, wer der auslösente Faktor ist! Würden das alles Mewnschen so sehen, wäre das sehr, sehr peinlich für den Hundeführer, und eine Veränderung der Einstellung wäre zwangsläufig.

      LG DLzH
      nicht alle menschen machen sich super viele gedanken wen sie sich nen Hund anschaffen^^

      bin ganz ehrlich bei mir war es auch ne bauchentscheidung und sicher keine Kopfentscheidung. hab mir überhaupt keinen Kopf gemahct was da alles dran hängt
      ja ich war gassigänger im Tierheim, aber mit Erziehung hatte ich nie viel am Hut.
      dann hat ich ein Problembündel namens Benny und ich war völlig überfordert^^ Und es war ein JRT-Mischling :wink: alle klischees erfüllt?

      Es ist mit sicherheit nicht gut sich so unüberlegt nen Hund anzuschaffen, wichtig ist allerdings das man sich gedanken macht wenn der hUnd da ist, die man sich unweigerlich machen wird, wenn es probleme gibt.
      Das ist wichtig. viele wollen ja was ändern, wissen aber nicht wie oder woran es liegt
      natürlich gibts es auch besonders uneinischtige exemplare, dank solchen exemplaren haben Hundehalter nen immer schlechteren Ruf
      Mir begegnen fast jeden Tag Idioten. Aussagen wie "Mein Hund ist gut versichert, mir doch egal wenn er beißt" sind keine Seltenheit....

      Ich hab in den Foren auch schon viel erlebt. Ich erinner mich noch an jemanden der um Hilfe bat, weil sein mittelgroßer Mischling sämtliche Leute anspringt und in jeden Auto sprang, allerdings weigerte sich dieser User den Hund an die Leine zu legen. Die Freiheit des Tieres war ja so beschränkt. das der Hund Leute belästigte fand die zwar etwas nervig aber nicht so schlimm. An mich hätte sie dabei aber nicht geraten dürfen^^
      Sowas find ich schlimm
      Oder ich denke an den 5 Wochen alten Schäferhund der schon raus in den Zwinger sollte.....

      Trotzdem einige wissen es einfahc nicht besser, reine Naivität^^

      Achja ich hab mittlerwiele 2 Hunde^^ Benny hab ich gut hinbekommen (er wollte ja lernen) und Nami war ne Kopfentscheidung^^ ich bin also auch lernfähig^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      beim spazieren gehen habe ich heute eine frau mit ihrem winz-mischling "Jochen" getroffen.. :lol:alleine der name ist schon ein knüller..
      Nun gut, er hatte auch kin halsband und hörte null!
      Und hing mal wieder Bob am bein...
      Den meine schwägerin kastrieren ließ.
      Jochens Frauchen fand das kastrieren "sehr gemein".
      Ihr Jochen fands super....
      :rolleyes:(schließlich wurde aus bob für ihn ein lustobjekt..)

      Auch Leine und halsband findet sie irgendwie gemein...

      Und ich fand ihre rammelnde Töle irgendwann auch gemein...
      ..."Jooooochenn...Joooooooooooochen.."....
      Jochen war es pfurz egal was sie sagt...
      Dann hat sie ihn mitgenommen und er ist wieder abgehaun.

      Und dann hab ich Jochen von bob weggenommen,
      Jochen wollte mich beißen,
      Da hab ich Jochen weggedrängt und ihn angebrüllt:
      "HHHAAAAUUUU AB!!!"

      Das fanden dann Frauchen und Jochen sehr gemein und zogen beleidigt von dannen....

      Diese Anekdote, weil ich finde dass sie sehr schön passt..

      Manchen menschen ist einfach nicht zu helfen...
      Sie wollen es gar nicht verstehen.
      Denn sie sind meistens Engelshybriden und retten auch den ein oder anderen Hund aus tierheim, wildnis oder vermehrerhaus um ihn dann zeit seines Lebens anzumeckern....
      :clap:
      Aber sie sollen mich in ruhe lassen mit ihren neurotischen hunden und ihren seltsamen vorstellungen!
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuselrudel“ ()

      Original von Nadinchen
      hmm... du hast schon recht im Prnizip, aber ich finde trotzdem das es hunde gibt die schwieriger sind und dann gibts die die sich fast schon von alleine gut erziehen um es mal so auszudrücken ;)


      auf jeden fall :D
      eigentlich sind es ja auch eher die "unkomplizierten", "herzenslieben", "einfachen" lieblinge, die irgendwann probleme machen,weil sie ja ihr leben lang "gehört" haben, und irgendwann mal jemanden beißen der sie bedrängt, weil sie eigentlihc doch ziemlich nette liebe alfas sind, die ihren frauchen/herrchen zuliebe lange zeit sehr viel gutes tun. bis es halt mal reicht.

      ich will auch nicht sagen, dass es bei jedem hund die selbe schose ist, wär ja auch echt öde. aber ich denke ihr wisst was ich meine.
      Original von mopsmom
      ich persönlich glaube manchmal auch einfach,
      manche menschen "haben es",
      manche nicht.

      Eben nen besonderen Draht, ein besonderes Verständnis zum Hund..

      :rolleyes:


      ich glaube es stimmt, dass manche menschen hunde eben besser verstehen können und sich besser ausdrücken können. andererseits glaube ich auch, wenn man seinen hund liebt, gibt man sich einfach mühe ihn zu verstehen und sich ihm verständlich zu machen, und dann wird man (zumindest bei seinem eigenen hund) mit etwas hintergrundwissen auch die signale verstehen. übung macht den meister! hundetrainer haben sich das ja auch antrainiert.
      Das ist doch einfach ein Thema das meiner Meinung nach nicht in dieses Forum gehört.
      Klar ist es richtig was du sagst, möchte dem auch nichts mehr hinzufügen.
      Allerdings ist das hier eine Plattform an die man sich wenden kann wenn man probleme hat. Und dann ein Thema auf zu machen welches die Message enthält "Du bist ne Null wenn du deinen Hund nicht erzogen bekommst" find ich nicht grad sehr passend.

      Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      hmm das wollte ich damit nicht sagen und hab ich auch nicht gesagt. die frage ist doch nicht, ob menschen in das forum kommen sollen wenn sie hilfe brauchen. natürlich isses dazu da. und ich hab auch nicht gesagt dass jemand ne null ist der seinen hund nicht "erzogen bekommt". ich finds nur scheiße, wenn menschen gleich aufgeben wenns nicht sofort klappt oder der hund nicht nach ihrer pfeife tanzt, und sie dann dafür dem hund die schuld geben bzw sich darauf ausruhen dass ihr hund eben nicht erziehbar ist. das stimmt bei nem großteil der fälle meiner meinung nach nicht. und wenn sie dann nicht bei sich mal schaun, ob sie vielleicht ihr verhalten dem hund gegenüber ändern sollten, anstatt rumzunörgeln, dass der hund ja schlecht hört oder nur manchmal hört.

      ich hab das gefühl dass manche vom forum erwarten, dass es schnelle und einfache lösungen bereithält. manchmal mag das auch so sein. aber nicht wenn grundlegend ein missverständnis von der rolle mensch-hund herrscht.

      wie kannst du sagen, dass es richtig ist was ich sage und du dem nichts hinzuzufügen hast, wenn du gleichzeitig verstanden hast, dass ich menschen runtermachen will wenn sie ihren hund nicht "erzogen bekommen"??

      ich fände das nicht richtig, wenn sone message bei mir rüberkommt- also was genau findest du denn richtig an meiner aussage???
      Joa, das ist wohl meine Art :wink:

      Ich hab das etwas übertrieben ausgedrückt, das ist mir schon klar, das solltest du auch nicht überbewerten. Ich wollte dir auch auf keinen fall unterstellen das du jemand beleidigen wolltest, dass war nicht meine Absicht und das tut mir leid wenn das so rüber kam.

      Aber wenn ich als Hundebesitzer der ein Problem hat mit seinem Hund, diesen Thread lese, dann denke ich erstmal "Na danke auch".
      Das ist meine Meinung dazu.

      Du sagst, wir sollen nicht immer auf Hundeschulen verweisen. Wohin denn dann? Denn uns sind ja auch die Hände gebunden. Wir können zwar Tipps geben, aber eben nur schriftlich. Wir sehen nicht dahinter. Und wenn der User diese falsch umsetzt (was denk ich oft der Fall ist), dann braucht er eben jemanden der ihm dabei zusieht und ihn korigiert bei dem was er macht.
      Hundeschulen sind meiner Meinung nach auch für die Besitzer da, nicht für die Hunde. Denn der Hund ist in 98% der fälle nicht das Schuldige. Also muss der Mensch "resozialisiert" werden, nicht zwingend der Hund (je nach schweregrad des "Traumas").

      Recht geb ich dir darin das es einfach Menschen gibt die sich einen Hund unüberlegt anschaffen und nicht mit den Konsequenzen umgehen können.
      Ich seh das hier tag täglich. Menschen die einen Welpen sehen, ihn süss finden und dann überrascht sind das ein solcher auch gross wird und flausen hat. Und aus flausen werden realtiv schnell probleme wenn man es nicht richtig handhabt.
      Und sich dann auf dem Hund aus zu ruhen mit dem Worten "Das ist eben ein Problemhund" und es dann evt. noch "cool" zu finden wenn man einen "solchen" hat (kenn da einige Beispiele), dann find ich das einfach nur traurig.
      Denn es ist klar das der Mensch da versagt hat, nicht der Hund.
      Aber es gibt Menschen die das nicht verstehen. Nicht weil sie nicht können, sondern weil sie nicht wollen.

      Ich selbst hab einen Hund der aufs Wort hört und sich auch nicht ablenken lässt durch äussere Einflüsse. Ich habe den Hund der Sitz macht und im Sitz bleibt wenn etwas um ihn herum anderst wird oder eben eine Ablenkung "stattfindet".

      In der Schweiz gibts seit dem 1.9.08 eine obligate Prüfung die man mit JEDEM Hund ablegen muss, egal wie alt, welche Rasse, etc.
      Die Theoretischen Kurse muss man VOR dem Kauf eines Hundes machen, man muss diesen "Schein" vorweisen können wenn man den Hund anmeldet.
      Ist zwar nur ein Tropfen aufen heissen Stein und sicher ausbaufähig, aber ich finds nicht schlecht. Immerhin ein kleiner Schritt in die Richtige richtung.

      Liebe Grüsse und nicht alles was ich sage auf die Goldwaage legen :wink:

      LG Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      Warum wird hier überhaupt so auf einem bombensicheren Sitz herumgeritten?

      Viel wichtiger ist eine enge Bindung zum Hund die bewirkt, dass man sich auch ohne Worte versteht.

      Nehmen wir meinen Rüden Thorin und meine Hündin Talba. Zwei Gegensätze wie sie nicht toller sein könnten (und das ist nicht ironisch gemeint)
      Die Hündin beherrscht den Grundgehorsam und das was drüber hinaus geht aus dem FF.
      Der Rüde beherrscht auch einige Kommandos. Jedoch nicht aus dem FF weil es ihn einfach anödet immer den selben Mist zu machen und abzuspulen. Dennoch schaffe ich es mit beiden Hunden leinenlos an anderen Hunden und Menschen vorbeizukommen - STraßen unbeschadet zu wechseln etc.

      Thorin kann kein perfektes Fuß - warum auch? Wozu? Machen Hunde bei sich gegenseitig Fuß? Nein? Nein! Und sie schaffen es auch reibungslos zu kommunizieren.
      Die Frage ist die, wie gut ich reagiere - wie gut mein Hund auf mich reagiert und ob er schon beim kleinsten Stirnrunzeln von mir weiß,d ass er an diesem Hund besser vorbei geht ohne seine Nase hinzuhalten.

      Das andere Hunde fremder Hunde Bällen nachsetzten ist mir bekannt. Ein Hund mit einer sehr guten Bindung zu seinem Halter bleibt aber bei diesem - auch wenn er nicht im Sitz befindlich ist.- Ganz eifnach darum weil der eigene Hund kein interesse daran hat, an Handlungen zu partizipieren, die für einen anderen Hund von einem anderen Mensch gedacht waren/ ausgeführt wurden.

      Und weil das so ist, verstehen es meine Hunde auch nicht, wie ein fremder Hund dem Ball nachsetzten kann, der für Talba bestimmt war - weil er eben von mir geworfen wurde.


      Ein guter Gehorsam bedeutet nicht, dass der Hund automatisch eine ultra gute Bindung zu seinem Halter hat - vieles lässt sich auch über Gehorsam kaschieren.
      Ein Hund der keinen GEhorsam kennt und dennoch tadellos in allen Situationen reagiert ist ein Hund mit guter BIndung. Und dann hat man auch einiges geleistet.
      Kannte einst einen Barsoi der wusste weder was Fuß ist noch was Platz bedeutet - dennoch lief er ohne Leine und blieb stets in der Nähe seines Halter s- warum - weil dieser einfach fähig war und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gegangen ist. Das fehlt vielen. Für die meisten ist der Spaziergang eine tratschrunde bei der wenig bis gar nicht auf den Hund geachtet wird und wenn er dann nem Raben nachstellt, weil alles so öde ist, wird von seiten des Halters aus erst mal unkontrolliert herumgebrüllt.

      Auf der anderen SEite kenne ich Hunde die durch übertriebenes Training in Panik geraten, wenn der Besitzer mal nicht in SIcht ist - sie haben verlernt auch eigenständig zu denken.

      Ein guter Hund ist vergleichbar mit einem guten WEstern pferd - Er denkt mit und stolpert nicht über den STein, wenn man ihn auch nicht drauf hinweist; er stoppt an der STraße, wenn ein Auto kommt, auch wenn man ihn nicht drauf hinweist

      Er dreht sich mit mir mit - er folgt meinem Blick - er geht mal an meinem Fuß, ,mal hinter mir, mal vor mir her - weil er mich mag und mir vertraut.

      Probierts doch einfach mal aus : L Auft lso - in der Geraden - euer Hund vorn drauß - wie lange braucht er um zu merken, dass ihr einfach nur stehen bleibt??? - Ein interessanter Test....
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Menschen die in einem Forum um Hilfe suchen geben ja nicht gliech auf wenns mal schwierig wird.

      Klar ist es dumm sich einen Hund zu holen und nicht vorher drübernachzudenken, aber Einsichtig zu sein und Hilfe zu suchen ist doch die richtige Reaktion.

      Ich bin ungewollt an meinen Hund geraten und hatte keine Ahnung von Hunden, noch dazu ist mein Hund ein Husky.
      Ich habe mir Hilfe in einem Forum gesucht (nicht dieses Forum) und als ich gefragt habe wie ich sie gut an der Leine beschäftigen kann wurde ich gleich als Tierquäler bezeichnet und ich solle den Hund doch besser ins Tierheim bringen. Aber das ist erstens keine Lösung und zweitens der dämlichste Rat den man geben kann.

      Ich bin der Meinung man sollte Tipps geben wenn man zu einem Thema was zu sagen hat und sich Kommentare verkneifen die nicht hilfreich sind.
      Denn die meisten die sich in Foren Hilfe suchen, wollen sich ja ändern und ihre Fehler wieder gut machen.

      LG
      Sanny & Püppi
      Das Lesen dieser Beiträge hat mich etwas nachdenklich gemacht.

      Ich bezeichne mich nicht als hundeerfahren,obwohl ich schon den dritten Hund habe.Denn jeder Hund war anders,die letzten zwei Hunde waren Tierheimhunde.
      Es ist nicht so,dass ich Bücher wälze,ich verlasse mich auch oft auf mein Gefühl und scheue mich auch nicht,bei Problemen um Hilfe zu fragen.Denn bevor ich wissenschaftliche Literatur lese,bevorzuge ich lieber den Rat von anderen Hundemenschen.
      Natürlich muss mein Hund die Grundbefehle kennen,aber ich erwarte keine Kunststückchen.Das Schönste sind für mich lange Spaziergänge mit Hund in der Natur.
      Sicher mache und machte ich auch Fehler und ich bin froh,dass es ein Forum gibt,wo man um Rat fragen kann und auch hilfteiche Antworten bekommt.Manchmal hilft es schon,zu lesen,dass andere diesselben Probleme haben.

      Obwohl der erste Beitrag sicher richtig ist,klingt er für mich doch sehr herablassend.Ich bin hier,um Rat zu holen und mich auszutauschen und vielleicht kann ich mit meinen Tips anderen weiter helfen.
      Ich bin ein ganz normales Frauchen,keine Hundepsychologin.
      Ich will eigentlich nur in Harmonie mit meiner Familie und meinem vierbeinigen Freund leben.Denn das Leben mit Hund ist für mich eine Bereicherung.

      Liebe Grüße
      LonaMisa
      Original von mopsmom
      Manchen menschen ist einfach nicht zu helfen...
      Sie wollen es gar nicht verstehen.
      Denn sie sind meistens Engelshybriden und retten auch den ein oder anderen Hund aus tierheim, wildnis oder vermehrerhaus um ihn dann zeit seines Lebens anzumeckern....
      :clap:
      Aber sie sollen mich in ruhe lassen mit ihren neurotischen hunden und ihren seltsamen vorstellungen!


      .....und sie bestrafen dann Ihren Hund für etwas was er nie lernen dürfte

      Original von Sanny86
      Menschen die in einem Forum um Hilfe suchen geben ja nicht gliech auf wenns mal schwierig wird.

      Klar ist es dumm sich einen Hund zu holen und nicht vorher drübernachzudenken, aber Einsichtig zu sein und Hilfe zu suchen ist doch die richtige Reaktion.

      Ich bin ungewollt an meinen Hund geraten und hatte keine Ahnung von Hunden, noch dazu ist mein Hund ein Husky.
      Ich habe mir Hilfe in einem Forum gesucht (nicht dieses Forum) und als ich gefragt habe wie ich sie gut an der Leine beschäftigen kann wurde ich gleich als Tierquäler bezeichnet und ich solle den Hund doch besser ins Tierheim bringen. Aber das ist erstens keine Lösung und zweitens der dämlichste Rat den man geben kann.

      Ich bin der Meinung man sollte Tipps geben wenn man zu einem Thema was zu sagen hat und sich Kommentare verkneifen die nicht hilfreich sind.
      Denn die meisten die sich in Foren Hilfe suchen, wollen sich ja ändern und ihre Fehler wieder gut machen.

      LG
      Sanny & Püppi


      Da hast Du vollkommen Recht. Jedoch neigt auch der Mensch dazu nach Druckknopflösungen zu suchen um den Hund verändrn zu wollen.

      Original von Thora
      Warum wird hier überhaupt so auf einem bombensicheren Sitz herumgeritten?
      Viel wichtiger ist eine enge Bindung zum Hund die bewirkt, dass man sich auch ohne Worte versteht.


      Ruhiges Sitzen in allen Umweltsituationen ohne direkten Einfluss des Besitzers ist keine technische Ausbildung, vielmehr eine Ausbildung bei der der Mensch lernt über die Beziehungsebene seinen Hund zu führen. Hunde die keine Beziehung oder Bindung zu Ihrem Betreuer haben werden NIE ruhig sitzen bleiben.

      Deshal halte ich persönlich das ruhige Sitzen für einer der Besten und vielleicht sogar das wichtigste Lernziel in der Hundeausbildung. Diese Meinung muss nicht jeder mit mir teilen, basiert aber aus meiner Erfahrung.

      Es gibt leider zu viele Hundebesitzer die Ihren Hund nicht richtig Umwelttauglich ausgebildet haben und dann schon an Hundsport usw. denken. Da herrschen dann wahrscheinlich mehr die egoistischen Ziele vor als die Liebe zum Hund.
      jetzt ich nochmal :)

      ok, vielleicht hab ich mich doch etwas unglücklich ausgedrückt, deshulb versuch ichs nochmal- ich find das forum toll. wenn ich der meinung wär ich wüsste alles über hunde und könnte hier "von oben herab" irgendwelche urteile stellen, wäre ich doch eigentlich nicht hier. ich finde es gut, eine möglichkeit wie diese zu haben, und nicht immer nur irgendwelche bücher wälzen zu müssen oder zu googlen.
      jeder mensch hat andere vorstellungen davon, was für ein leben er mit seinem hund leben möchte. es gibt menschen, denen reicht es tagtäglich mit ihrem hund an der leine eine 10 min runde zu gehen und die stört es kaum wenn er jedesmal wenn ein anderer hund kommt durchdreht. diese menschen überlegen sich auch keine lösung, wenn ihr hund das ganze haus zusammenbellt wenn er alleine ist. ok, find ich nicht gut. aber wer bin ich, dass ich darüber urteilen darf?
      aber
      wenn menschen probleme sehen, und diese versuchen zu lösen ist das zwar ein erster schritt- aber eben nicht der letzte. wenn dann probleme auf den hund, die rasse etc geschoben werden, ist das zwar oft nicht weit hergeholt- aber trotzdem kein grund sich selbst aus der affäre zu ziehen. ich find es toll wenn menschen andere hundehalter um rat fragen. aber warum tun sie es, wenn sie im grunde hören wollen: jaja, du hast recht, dein hund ist böse, da kannst du gar nix machen, ist halt die rasse/das alter/ was auch immer.

      hmm. ich weiß auch nicht. ich hoffe jetzt hab ich mich vielleicht besser ausgedrückt.

      lgsteffi
      Original von zivi
      jetzt ich nochmal :)

      ok, vielleicht hab ich mich doch etwas unglücklich ausgedrückt, deshulb versuch ichs nochmal- ich find das forum toll. wenn ich der meinung wär ich wüsste alles über hunde und könnte hier "von oben herab" irgendwelche urteile stellen, wäre ich doch eigentlich nicht hier. ich finde es gut, eine möglichkeit wie diese zu haben, und nicht immer nur irgendwelche bücher wälzen zu müssen oder zu googlen.
      jeder mensch hat andere vorstellungen davon, was für ein leben er mit seinem hund leben möchte. es gibt menschen, denen reicht es tagtäglich mit ihrem hund an der leine eine 10 min runde zu gehen und die stört es kaum wenn er jedesmal wenn ein anderer hund kommt durchdreht. diese menschen überlegen sich auch keine lösung, wenn ihr hund das ganze haus zusammenbellt wenn er alleine ist. ok, find ich nicht gut. aber wer bin ich, dass ich darüber urteilen darf?
      aber
      wenn menschen probleme sehen, und diese versuchen zu lösen ist das zwar ein erster schritt- aber eben nicht der letzte. wenn dann probleme auf den hund, die rasse etc geschoben werden, ist das zwar oft nicht weit hergeholt- aber trotzdem kein grund sich selbst aus der affäre zu ziehen. ich find es toll wenn menschen andere hundehalter um rat fragen. aber warum tun sie es, wenn sie im grunde hören wollen: jaja, du hast recht, dein hund ist böse, da kannst du gar nix machen, ist halt die rasse/das alter/ was auch immer.

      hmm. ich weiß auch nicht. ich hoffe jetzt hab ich mich vielleicht besser ausgedrückt.

      lgsteffi


      Hallo Steffi,

      denk nicht das Du zurückrudern solltest. Alles was Du geschrieben hast entspricht der Tatsache. Es ist immer nur der Mensch der für die sogenanten Probleme mit unseren Hudnen verantwortlich ist. Und das ist unabhängig ob ein Hund anspruchsvoller in der Erziehung ist oder fast von selbst erzogen werden kann. Es ist unabhängig der Rasse, auch hier gibt es anspruchsvollere Rassen.
      Es kann auch Sinn eines Forums sein den Menschen dies deutlich mitzuteilen, um Sie wirklich mal zum denken zu bewegen. Es gibt keine Druckknopflösungen, es gibt nur die Mensch-Hund-Beziehung die verändert. Un da der Hudn eine Beziehung nicht neu aufbauen kann, liegt es nun mal am Menschen.

      LG DLzH
      Hallo!

      Ich denke diese Gedanken, wird sich jeder gute Hundehalter schon gemacht haben.

      Ein wichtiger Gedanke ist auch noch, dass ein guter Hundehalter schon da anfängt, sich die richtig Rasse für sich auszusuchen, dann wären schon eine ganze Menge anderer Probleme vorher ausgeschaltet, aber gerade hier hapert es gewaltig. Menschen die sich einen "Vollblutjagdhund" zulegen und sich wundern das er jagt. :doh: :rolleyes:

      Es ist ja löblich, dass Leute überhaupt erkennen, dass sie ein Problem haben und noch löblicher wenn sie bereit sind sich helfen zu lassen.

      Doch es hapert meistens nie an der Bereitschaft, sondern an der Umsetzung.
      Man erwartet Hilfe und wenn ein kompetenter Trainer, bereit ist hilfreiche Tips zu geben, dann ist es zuviel Aufwand, zu anstrengend, mit dem Lebensstil nicht vereinbar oder passt nicht in den Terminkalender.

      Bei manchen Leuten, die zu uns auf den Platz kommen, hat man das Gefühl, sie würden ihren unerzogenen Hund am liebsten unter dem Zaun durchschieben und ihn nach 3 Stunden, super gehorsam wieder abholen.

      Bloß keine Mühe machen und zu seinen eigenen Fehlern stehen, bloß keine Verantwortung für das Lebewesen übernehmen, dass völlig abhängig von uns ist, weil es keine Wahl hat.

      Ich finde es im Moment einfach nur traurig, wie viele Halter keinen Plan von ihrem Hund haben und einen Fehler nach dem anderen auf ihren Hund niederdreschen lassen.

      Ruhiges Sitzen in allen Umweltsituationen ohne direkten Einfluss des Besitzers ist keine technische Ausbildung, vielmehr eine Ausbildung bei der der Mensch lernt über die Beziehungsebene seinen Hund zu führen.


      Ich verstehe was du meinst. Es geht nicht primär um den Befehl "Sitz", sondern darum, dass ich mich auf den Hund verlassen kann, wenn ich ihm einen ernstgemeinten Befehl gebe, egal wie groß der Reiz von außen auf ihn wirkt.

      Und es stimmt, vielen Hunden ist es völlig egal, ob ihnen ihr Besitzer einen Befehl gegeben hat oder nicht, sie heben ihn nach Gutdünken auf, wie es ihnen gerade passt, egal ob sie sich in einer harmlosen oder aber kritischen Situation befinden, von einer vertrauensvollen Beziehung kann man hier nicht reden.
      Ein ganz gravierender Fehler ist aber auch, dass die Hundehalter unter falschem Ehrgeiz, den Hund zu Tode langweilen, indem sie immer und immer wieder den gleichen Befehl geben, obwohl der Hund ihn zuverlässig ausführt. Irgendwann ist der Hund so genervt, dass er überhaupt keinen Grund mehr erkennen kann, wieso er sich setzen soll.
      Denn gleichzeitig wird viel zu wenig motiviert, als dass es für den Hund irgendeinen Sinn ergeben könnte.

      Ich weiß, das mein Hund "Sitz" kann, er muss es mir nicht jeden Tag 100 Mal beweisen, aber wenn ich im Dunkeln unterwegs bin und meinen Hund nicht mehr sehe und in die Nacht hinausrufe: "Sitz", dann erwarte und verlange ich von meinem Hund, dass ich ihn auch 15 Meter weiter sitzend antreffe.

      Es kann auch Sinn eines Forums sein den Menschen dies deutlich mitzuteilen, um Sie wirklich mal zum denken zu bewegen. Es gibt keine Druckknopflösungen


      Dem kann ich mich 100% anschließen.

      Wenn hier jemand Hilfe sucht, dann wird er die im Rahmen unserer Möglichkeiten auch bekommen, aber derjenige sollte auch bereit sein Kritik zu vertragen und darüber nachzudenken, denn berechtigte Kritik ist keine Anschuldigung, sondern eine Annäherung an das eigentliche Problem und das liegt halt nunmal im Großteil der Fälle beim Menschen.

      Jeder weiß das im Grunde, doch es bleibt immer nur eine "billige Floskel", die in das Forum geworfen wird, anstatt diese Aussage ernst zu nehmen: "Das Problem liegt (meistens) NICHT beim Hund, sondern bei Menschen.

      Ciao Mimi
      ..........
      Ich finde auch das das Forum in erster Linie dazu da sein sollte das man fragen kann und einem NETT geholfen wird... meisstens ist es ja auch zum Glück so ;)

      finde es nur manchmal schade/gemein (ich weiss nich wie ich es nennen soll), dass wenn manche, meisst neue User eine frage stellen die wirklich blöd ist (na gut aber sie sind halt unerfahren) das dann direkt rumgekeift wird und der jenige direkt runter gemacht oder als schlechter tierhalter dargestellt wird... sagen das es falsch ist und sagen wies richtig geht und gut! So finde ich sollte das sein! weil anders schreckt man die neuen user aufjeden fall direkt wieder ab...

      genauso finde ich das wenn es um beispielsweise hundeerziehung geht, dass macht nunmal jeder etwas anders... und man sollte nicht nur seine meinung als einzig richtig empfinden sondern auch mal drüber nachdenken ob nicht andere sachen auch nicht so verkehrt werden...ich denke mal selbst der erfahrenste Hundeprofi hier im forum kann noch lernen... LEBENSLANGES LERNEN nennt man das ;)
      Original von Mimi
      Hallo!

      Ich denke diese Gedanken, wird sich jeder gute Hundehalter schon gemacht haben.

      Ein wichtiger Gedanke ist auch noch, dass ein guter Hundehalter schon da anfängt, sich die richtig Rasse für sich auszusuchen, dann wären schon eine ganze Menge anderer Probleme vorher ausgeschaltet, aber gerade hier hapert es gewaltig. Menschen die sich einen "Vollblutjagdhund" zulegen und sich wundern das er jagt. :doh: :rolleyes:

      Es ist ja löblich, dass Leute überhaupt erkennen, dass sie ein Problem haben und noch löblicher wenn sie bereit sind sich helfen zu lassen.

      Doch es hapert meistens nie an der Bereitschaft, sondern an der Umsetzung.
      Man erwartet Hilfe und wenn ein kompetenter Trainer, bereit ist hilfreiche Tips zu geben, dann ist es zuviel Aufwand, zu anstrengend, mit dem Lebensstil nicht vereinbar oder passt nicht in den Terminkalender.

      Bei manchen Leuten, die zu uns auf den Platz kommen, hat man das Gefühl, sie würden ihren unerzogenen Hund am liebsten unter dem Zaun durchschieben und ihn nach 3 Stunden, super gehorsam wieder abholen.

      Bloß keine Mühe machen und zu seinen eigenen Fehlern stehen, bloß keine Verantwortung für das Lebewesen übernehmen, dass völlig abhängig von uns ist, weil es keine Wahl hat.

      Ich finde es im Moment einfach nur traurig, wie viele Halter keinen Plan von ihrem Hund haben und einen Fehler nach dem anderen auf ihren Hund niederdreschen lassen.

      Ruhiges Sitzen in allen Umweltsituationen ohne direkten Einfluss des Besitzers ist keine technische Ausbildung, vielmehr eine Ausbildung bei der der Mensch lernt über die Beziehungsebene seinen Hund zu führen.


      Ich verstehe was du meinst. Es geht nicht primär um den Befehl "Sitz", sondern darum, dass ich mich auf den Hund verlassen kann, wenn ich ihm einen ernstgemeinten Befehl gebe, egal wie groß der Reiz von außen auf ihn wirkt.

      Und es stimmt, vielen Hunden ist es völlig egal, ob ihnen ihr Besitzer einen Befehl gegeben hat oder nicht, sie heben ihn nach Gutdünken auf, wie es ihnen gerade passt, egal ob sie sich in einer harmlosen oder aber kritischen Situation befinden, von einer vertrauensvollen Beziehung kann man hier nicht reden.
      Ein ganz gravierender Fehler ist aber auch, dass die Hundehalter unter falschem Ehrgeiz, den Hund zu Tode langweilen, indem sie immer und immer wieder den gleichen Befehl geben, obwohl der Hund ihn zuverlässig ausführt. Irgendwann ist der Hund so genervt, dass er überhaupt keinen Grund mehr erkennen kann, wieso er sich setzen soll.
      Denn gleichzeitig wird viel zu wenig motiviert, als dass es für den Hund irgendeinen Sinn ergeben könnte.

      Ich weiß, das mein Hund "Sitz" kann, er muss es mir nicht jeden Tag 100 Mal beweisen, aber wenn ich im Dunkeln unterwegs bin und meinen Hund nicht mehr sehe und in die Nacht hinausrufe: "Sitz", dann erwarte und verlange ich von meinem Hund, dass ich ihn auch 15 Meter weiter sitzend antreffe.

      Es kann auch Sinn eines Forums sein den Menschen dies deutlich mitzuteilen, um Sie wirklich mal zum denken zu bewegen. Es gibt keine Druckknopflösungen


      Dem kann ich mich 100% anschließen.

      Wenn hier jemand Hilfe sucht, dann wird er die im Rahmen unserer Möglichkeiten auch bekommen, aber derjenige sollte auch bereit sein Kritik zu vertragen und darüber nachzudenken, denn berechtigte Kritik ist keine Anschuldigung, sondern eine Annäherung an das eigentliche Problem und das liegt halt nunmal im Großteil der Fälle beim Menschen.

      Jeder weiß das im Grunde, doch es bleibt immer nur eine "billige Floskel", die in das Forum geworfen wird, anstatt diese Aussage ernst zu nehmen: "Das Problem liegt (meistens) NICHT beim Hund, sondern bei Menschen.

      Ciao Mimi


      Sehr , sehr schön geschrieben, Mimi !!!