Hund aus dem Ausland

      @Shivapaulchen und DieHilde:
      Sicher, machen wir es nicht immer unseren Eltern nach. Man entwickelt sich weiter, oder rückwärts, oder seitwärts oder wie auch immer.
      Aber es gibt eben mehr Menschen, die nicht tief denken können, als Menschen, die tief denken können.

      Seht mal: Früher galt es als normal, Hunde in Zwingern zu halten - heute kommt man mehr und mehr davon ab.
      Was damals richtig war, ist heute falsch - was heute richtig ist, wird irgendwann vielleicht auch falsch sein.
      Es gibt nicht nur Gut und Böse.

      ABer in einem habt ihr Beiden auch total Recht: Wenn jeder sagen würde "Hum, machen kann man da eh nix" und dann mit den Augen rollt und nur weiterlästert, der braucht sich nicht wundern.

      Der Einzelne ist es, der etwas bewirkt, in dem er an seine Wirkung glaubt und eventuell andere damit infiziert. Manchmal kann so ein kleiner Kiesel eine Lawine auslösen. - auch wenn es hundert Jahre dauert, bis sie los bricht.

      GEdanken, Metalität und kulturelle Funktionalität ändern sich eben manchmal nur quälend langsam - übrigens : Umwälzungen in gesellschaftlichen Sturkturen kriechen nun mal nur so vor sich dahin - wir werden sicher nicht den großen Knall erleben, daran glaube ich nicht.
      Aber erleben wir nicht schon den Anfang?

      (der ANfang ist immer der ANfang des Endes und das Ende der Anfang von einem neuen Anfang.. ähem? Wie auch immer - man lebt also immer in einem Anfang und Ende.... )
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Zitat thora
      (der ANfang ist immer der ANfang des Endes und das Ende der Anfang von einem neuen Anfang.. ähem? Wie auch immer - man lebt also immer in einem Anfang und Ende.... )


      sag doch einfach "der weg ist das ziel" - lach...

      Klar - es ist ein langer weg - wir wissen nicht was irgendwann ist...

      auch die diskriminierung von sokas in deutschland ist tierquälerei - in meinen augen - denn was hat DAS für auswirkungen?

      zwingerhaltung ist tierquälerei - eindeutig - und hier auf dem land noch gang und gebe! aber es tut sich was....

      und WIE tut sich was?

      indem man etwas Anders vorlebt...

      viele sehen mich mit meinen hunden laufen, alle brav, alle gehorsam (meistens), ohne leine - sehr liebevoll.... und kommen ins grübeln...

      das finde ich schön und ich denke mir da auch - der weg ist das ziel...

      grüßle

      Hilde
      Hallo!


      Original von DieHilde
      schade dass es hier keine Antworten mir gibt von den Diskutierern - oder blieben den Auslandstierschutzgegnern auf Grund der Bilder dann doch die Spucke weg?

      :naughty:
      Nö!
      Aber ich sehe es, wenn solche Bilder als "Argument" verwendet werden, als reine Polemik!

      Wenn solche Bilder vor Ort nichts bewirken, dann kann man es von weit weg auch nicht grundlegend ändern.
      Und ein paar Hunde hierher zu holen, verhindert ja auch nicht solche Bilder.

      Von den entsprechenden Organisationen gezeigt sind solche Bilder Mittel zum Zweck!
      Genauso wie immer wieder Bilder von kleinen Negerkindern mit Hungerödemen gezeigt werden. :rolleyes:


      Original von Thora
      Wir sind in den augen anderer Völker vielleicht genauso seltsam. Ja, unsere Tierliebe vielleicht sogar als lächerlich, verweichlicht und abnormal übertrieben verschrieen.

      Ja, aber darüber kann man streiten!
      Allerdings wenn diese "Liebe" dann auf jedes Tier woauchimmer ausgeweitet wird, dann kann dies zu Recht als... hm! ..."exzentrisch" bezeichnet werden.


      Original von Thora
      Vielleicht würdest Du genauso jubelnd in der Arena sitzten und einem S tierkampf zusehen, wenn Du dort groß geworden wärest???

      Und vielleicht würde man auf Sulawesi noch begeisterter Hunde importieren, wenn das dort Sitte wäre! :lol:


      Original von DieHilde
      Nur weil dort sogar schon Kinder eine Gaudi daran haben wenn ein Hund auf der Straße mit Steinen beworfen wird oder dies sogar selbst tun, es "normal" ist - ist es noch lange nicht Recht und hat auch nichts mit Mentalität zu tun.

      Auch wenn es jetzt weh tut!
      Auch hierzulande tun Kinder das, sogar obwohl es hierzulande verpönt ist.
      Und es gibt dafür sogar einen traurigen Grund!
      Wir Menschen haben zusammen mit Affen die gleichen Vorfahren!
      Und wie gehen Affen mit Hunden um, wenn sie die Möglichkeit haben? :think: :eek:


      Original von DieHilde
      Ich würde es begrüßen wenn sich ausländische Menschen in Missstände Deutschlands einmischen! Siehe z.B. Antisemitismus oder Ähnliches!

      Du kannst ja damit gerne anfangen!
      In den U.S.A werden mehr Hunde und Katzen "euthanisiert" als in Spanien und in den übrigen Länder des Südens!
      TROTZ beinahe standardmäßiger Kastration.
      Ich habe noch keine Tierschtzorganisation erlebt, die dort dagegen mit "Missionierung" vorgeht! :rolleyes:


      Original von DieHilde
      Ich finde es an sich schon einfach - Unrecht bleibt Unrecht.

      Nee, nee!
      Da machst Du es Dir zu einfach!
      Recht und Unrecht werden durch Gesetz und Moral bestimmt.
      In Indien wäre es bestimmt großes Unrecht, ein Rindvieh zu töten...
      Aus heutiger Sicht, mag es Unrecht sein.
      Gestern war es normal und heute nicht etwa, weil wir schlauer oder ehrbarer geworden wären, sondern weil wir es uns leisten können, weil wir keine anderen Probleme haben.
      Ich sehe da auch eine gehörige Portion Dekadenz unserer Zeit.


      Original von DieHilde
      Ich hatte keine solche Erziehung - dass man mit allem und jedem Mitleid haben muss, dass man DENKEN muss bevor man handelt, dass man nachfragen sollte was eine Tat, eine Handlung für eine globale Wirkung hat etc...

      Aber glücklicherweise hast Du ja großartige Vorbilder! :wink:


      Original von DieHilde
      auch die diskriminierung von sokas in deutschland ist tierquälerei - in meinen augen -

      In meinen Augen beginnt die Tierquälerei bereits, wenn sich jemand den Hund als Waffe anschafft!


      Thallus.
      In meinen Augen beginnt die Tierquälerei bereits, wenn sich jemand den Hund als Waffe anschafft!


      in meinen augen - wenn er sie sich als Spielzeug anschafft - ohne Ahnung was ein Hund eigentlich ist.

      Oder wenn sie einfach ausrangiert werden - auch und oft in Deutschland - weil sie zu alt geworden sind.

      Sicher haben alle damit recht wenn sie sagen - erstmal vor der eigenen Haustüre kehren, hier versuchen die Mißstände zu verändern.

      Trotz alledem und wenn der Vergleich vielleicht auch hinkt.

      Wären die Europäer nicht in den Urwald gegangen - gäbe es heute keine Gorillas mehr.

      Und gleichzeitig - würden wir nicht so skandallös mit der Umwelt umgehen - gäbe es evtl. noch viele andere Tiere die bereits ausgestorben sind...

      Wie man es dreht und wendet - es kommt immer wieder auf dasselbe heraus - finde ich zumindest.

      JEDER muss sich da einsetzen wo er für sich den größten Sinn sieht.

      Manche Menschen leben halt ohne Sinn - oder ist es heut der Großteil?

      Oder hat Sinn einfach eine andere Qualtät bekommen?

      Für mich macht es schon Sinn z.B. eine 13 jährige kranke Hündin aufzunehmen um ihr noch ein paar schöne Monate zu bereiten - für andere bestünde der Sinn evtl. darin ihr dieses Leben zu beenden...

      Natürlich steckt hinter jeder Hilfsaktion - und ich behaupte es steckt wirklich hinter JEDER - eine gewisse Form von Egozentrik. Selbst streichelt man sich das Ego.

      Sowas kann krankhafte Züge bekommen - muss aber nicht.

      Sogar eine Mutter Theresa war mit Sicherheit froh über das was sie geschaffen hat - ich sage bewußt nicht stolz, denn das war sie nicht, aber froh die Kraft gehabt zu haben...dass es eben jetzt ein paar Kinder wenier mit Hungerbauch und ohne die Möglichkeit auf Wissen auf dieser Erde gibt.

      Genauso froh bin ich meine Ausländer bei mir zu haben und jeden Tag zu sehen - wie gut es ihnen geht, wie frech sie sind und wie lebendig. Vielleicht hat es der großen Masse da unten nicht wirklich geholfen. Meinen dreien aber schon...

      Und natürlich würde es mich befriedigen wenn ich die alte kleine Hündin die ich die letzten Tage entdeckt habe, die zeit ihres Lebens nichts Schönes erlebt hat, wenn ich sie übernehmen könnte um ihr noch ein paar Monate ein "Lächeln" aufs Schnäuzchen zu zaubern...

      Jeder macht soetwas nicht zuletzt fürs eigene Seelenheil.

      Naja - und vielleicht hab ich auch ein kleines Helfersyndrom - ich bin schließlich beruflich schließlich auch sozial unterwegs - vielleicht einfach deshalb weil ich die Hoffnung habe dass es ein Duzend Menschen mehr auf der Welt gibt denen ich aufzeigen konnte dass es mehr gibt als nur sex and drugs and Hiphop....

      Vielleicht erinnern sie sich später daran, auch an meine Tiere und daran wie wohltuend es ist relativ ehrlich durchs Leben zu laufen - auch wenn man mit Ehrlichkeit manchmal gegen Windmühlen antreten muss...

      Jeder lebt doch mit der Hoffnung darauf, dass das was er tut, ein wenig Bestand hat - ein paar gute Spuren hinterlässt auf diesem Planeten - nicht nur schlechte.

      Uhhhh - mein Wort zum Sonntag - sorry - lach!

      Grüßle

      Hilde

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      Hallo!


      Original von DieHilde
      Wären die Europäer nicht in den Urwald gegangen - gäbe es heute keine Gorillas mehr.

      Ja, die Europäer! :rolleyes:
      Wären sie nicht nach Afrika, Südostasien oder woauchimmerhin gegangen und zuhause geblieben, wären die Gorillas nicht einmal bedroht!


      Original von DieHilde
      Naja - und vielleicht hab ich auch ein kleines Helfersyndrom

      Hurra! :dance:
      Frohlocket! :dance:
      Zündet Kerzen an! :dance:
      Verkündet es in aller Welt! :dance:

      DieHilde hat den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis getan! :wink:


      Thallus.
      Original von Thallus
      Hallo!




      Original von DieHilde
      Naja - und vielleicht hab ich auch ein kleines Helfersyndrom

      Hurra! :dance:
      Frohlocket! :dance:
      Zündet Kerzen an! :dance:
      Verkündet es in aller Welt! :dance:

      DieHilde hat den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis getan! :wink:


      Und wenn schon, solange Helfen nicht in völliger Selbstaufgabe und totaler Überforderung endet.
      Wenn ich morgens aufstehe und weiß, dass ich in glückilche Augen blicke von denen nur der liebe Gott weiß, wo sie jetzt ohne mich wären, dann bin ich glücklich, weil ich andere glücklich mache und ich weiß nicht, was daran falsch ist.
      Hallo!


      Original von DieHilde
      Und du bist richtig richtig doof :snooty: :snooty: :rolleyes: :cry:

      Na, das paßt jetzt aber nicht so richtig in den Kontext! :wink:

      Nein, ich finde es richtig gut, daß Du so bereitwillig eingeräumt hast, daß das Helfersyndrom bei Dir eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Das hilft, zu verstehen! :zustimm:
      Und es hat nicht jeder die Größe, das zuzugeben.

      Aber vielleicht habe ich meiner Freude darüber etwas zu enthusiastisch Ausdruck verliehen! :rolleyes:


      Original von Shivapaulchen
      Wenn ich morgens aufstehe und weiß, dass ich in glückilche Augen blicke von denen nur der liebe Gott weiß, wo sie jetzt ohne mich wären, dann bin ich glücklich, weil ich andere glücklich mache und ich weiß nicht, was daran falsch ist.

      Ja! Und genau so sehe ich das auch!
      Es ist toll, ein Tier, das mit einem zusammenleben muß, glücklich zu machen.

      Aber viele vergessen dabei, daß man auch einen Hund, der nicht aus der Walachei gekommen ist, glücklich machen kann - das sogar viel einfacher.
      Es ist einfach ein Irrtum, das ein geschundenes Tier, das plötzlich eine gute Haltung erfährt, Dankbarkeit zeigen muß!
      Das ist einfach nur vermenschlicht!

      Wenn ein Tier aufgrund seines psychischen Zustandes zu soetwas wie Dankbarkeit fähig ist, dann reagiert es entsprechend.
      Nur sind erheblich mehr Tiere, die kein schlimmes Schicksal durchgemacht haben, in solch einem Zustand!


      Thallus.
      @ Thallus,

      weißt du, grundsätzlich hast du ja schon recht - kein Ding! Und dass ich da an ner Ecke meines Wesens ein wenig gestört bin (sind wir nicht alle irgendwo ein bisschen bluuuna??) ist auch eine Realität - das weiß ich...

      Nur, wenn ich das schon zugeb sollte man das nicht ins Lächerliche ziehen :snooty: das ist nicht nett - nene!

      Aber ich verzeih dir nochmal.

      Was du sagst - dass man einen Hund der NICHT aus der Walachei kommt - manchmal VIEL glücklicher machen kann, das kann ich dir 100% nur bestätigen.

      Ich bin froh dass meine drei aus der "Walachei" nicht so hypergestört waren und bereits von klein auf mit Menschen vertraut. Auch Umweltreize machen ihnen nichts aus.

      Was ich aber grade bei Blochs Pizzahunden lese - da stellen sich mir die Haare zu Berge. Leute - lest das Buch - es ist wirklich mal wieder mehr als gelungen!

      Wenn er da erzählt dass von den wildlebenden Hunden die Welpen mit ca. 8 Wochen bis VIER MONATEN aus den Höhlen gefangen und VERMITTELT werden!

      Na hallo - HILFE!

      Da denke sogar ich dass so ein Welp - später erwachsener Hund nicht glücklich werden KANN!

      Die zuständige "Tierschützerin" dort - eine Italienerin genannt Funny - hat so eine Hündin die sie mit 3-4 Monaten dort weggefangen hat. Bloch beschreibt sie als Angstbündel. Aufgerissene Augen, scheu - da ist nix mit Dankbarkeit oder so...

      Rein von seiner Beschreibung her würde man dem Tier wohl einen Gefallen tun wenn man es sanft einschlafen liese...

      Daher, nun - eine wirklich schwierige Sache.

      Liebe Grüße

      Hilde
      Hallo!


      Original von DieHilde
      Aber ich verzeih dir nochmal.

      Danke!
      Es war nicht meine Absicht, Dich zu kränken! :oops:


      Original von DieHilde
      Und dass ich da an ner Ecke meines Wesens ein wenig gestört bin (sind wir nicht alle irgendwo ein bisschen bluuuna??) ist auch eine Realität - das weiß ich...

      Ich kann Dir sagen, daß ich schon viel krassere Seelen erleben durfte.
      Daher versichere ich Dir, daß Du Dich noch weit auf unserer Seite in Relation zum Ereignishorizont des Wahnsinns befindest! :smile:


      Thallus.
      Original von Thallus
      Hallo!


      Original von DieHilde
      Aber ich verzeih dir nochmal.

      Danke!
      Es war nicht meine Absicht, Dich zu kränken! :oops:


      Original von DieHilde
      Und dass ich da an ner Ecke meines Wesens ein wenig gestört bin (sind wir nicht alle irgendwo ein bisschen bluuuna??) ist auch eine Realität - das weiß ich...

      Ich kann Dir sagen, daß ich schon viel krassere Seelen erleben durfte.
      Daher versichere ich Dir, daß Du Dich noch weit auf unserer Seite in Relation zum Ereignishorizont des Wahnsinns befindest! :smile:


      Thallus.


      Na da bin ich aber jetzt wirklich froh Thallus - lach :hug:

      Grüßle

      Hilde
      Hallo!

      schade dass es hier keine Antworten mir gibt von den Diskutierern - oder blieben den Auslandstierschutzgegnern auf Grund der Bilder dann doch die Spucke weg?


      Nun, ich für meinen Teil habe an einem der wenigen, schönen WE was anderes vor, als vor dem PC, bei so einem Thema zu versauern. :wink:

      2 von den 3 Bildern zeigen Hunde, die von Menschen gequält wurden, das hat meiner Meinung nach mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Tierquäler gibt es überall, leider eben besonders in diesen Ländern. Doch Tiere von der Straße zu fangen ändert nicht die Einstellung dieser Menschen, nämlich DIE müsste geändert werden, dann klappts auch mit den Streunern.

      Das erste Bild, so grausam es klingt, das ist Natur.

      Ich habe schon oft betont, dass diese Streuner auf dem Weg in ein verwildertes Leben sind. Sie haben sich den menschgemachten Lebensraum Stadt erobert. Durch ihre frühere Domestizierung fällt es ihnen leicht, sich darin zurechtzufinden und GUT zu überleben.

      Das aber nicht jeder Hund, der der natürlichen Auslese unterworfen ist, das schafft, DAS IST NATUR.
      Wieso haben wir nur diesen maßlosen Drang ständig der Natur ins Handwerk zu pfuschen.
      Wer rettet denn den armen alten Löwen der von einem jüngeren Nachfolger verletzt und verjagt wurde und die armen Jungen, die jetzt von diesem getötet werden?!
      Wer rettet die arme Giraffe, die sich das Bein gebrochen hat, oder das arme Nashorn mit Schnupfen?
      Mir tun alle diese Tiere leid, aber sie Leben und Sterben eben in der Natur.
      Mir tun auch die armen Blindschleichen, die sich auf Feldwegen sonnen und von durchgeknallen Mountainbikern überfahren werden leid. Das wäre vermeidbar. Ich fahre auf solchen Wegen langsam, auch wenn es länger dauert, leiste also aktiven Tierschutz. :wink:

      Es ist in der Biologie bekannt, dass schwerkranke Tiere ihre Scheu vor Menschen verlieren, also kein Wunder, dass so genannte Tierschützer am ehesten solche Sraßenhunde finden, die anderen haben nämlich schon gelernt sich zu verbergen.
      Es heißt: "Survival of the fittest", Überleben des Geeignetsten, des Angepasstesten, NICHT des Stärksten.

      Wenn ich ein krankes Reh finde, das mitten am Weg liegt, nicht mehr wegrennt, dann fahre ich zu einem bekannten Jäger und der erlöst es kurz und schmerzlos von seinen Qualen. Ein Tierschützer zerrt das arme Tier (das gilt jetzt für den Streuner), das NIE gelernt hat, das Menschen "Freunde" sind, das ein Leben lang versucht hat ihnen aus dem Weg zu gehen, zum TA.
      Dann wird dieser Hund nicht einfach erlöst, NEIN es wird mit allen Mitteln versucht dieses arme, gestresste und leidende Tier aufzupäppeln, das Stunden und wenn es leider überlebt für den Rest seines Lebens bei einem Menschen leben muss, den er niemals wirklich verstehen wird. Dauerstress und Dauerleid, toller Tierschutz.

      Man soll Straßenhunde in Frieden lassen auf ihrem Weg in ein verwildertes Leben, der natürliche Auslese unterworfen. Irgendwann sind sie so angepasst, dass die Menschen sie kaum noch zu fassen kriegen, ihre kleine Evolution und die findet ständig und überall statt.

      Ciao Mimi
      ..........


      Muhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh


      Also wenn ich das les was du schreibst Mimi - frage ich mich - ob das für dich selbst auch Gültigkeit hat...

      Das Gesetz der Natur - der Stärkste überlebt...

      Du schreibst das so hart und unerbittlich - wäre mal interessant zu sehen wie du reagieren würdest wenn du angefahren und verletzt am Straßenrand lägst und ich würd vorbeifahren und dich angrinsen - hahaha - das Gesetz des Stärkeren - tja Mimi - muddu wohl jetzt ins Gras beißen....

      Ist sarkastisch - ich weiß...

      Aber sogar Bloch erzählt von einer Wolfsmutter die ihr halbwüchsiges Junges monatelang versorgt weil es angefahren wurde oder von seinen Pizzahunden dass sie sogar ihre toten Jungen begraben und um sie trauern...

      Es ist nicht alles so hart... auch unter Tieren gibt es Mitgefühl und ein Weiterdenken. Emotionalität.

      Irgendwie sind wir auch alle ein wenig füreinander verantwortlich - Menschen für Tiere - Tiere für Menschen.

      Sicher gibt es jede Menge Fanatiker - aber es gibt auch ganz unfanatischen Tierschutz.

      Und soger der Bloch ist entsetzt darüber dass die sogenannte Tierschützerin - die Funny von seinen Pizzadogs - nicht in der Lage ist einen offensichtlich sich in Not befindenden Hund (einer der wildlebenden) aus einem Wurzelgewirr zu befreien und anschließend zu einem TA zu fahren... der Hund verblutete schließlich während die Frau nur schrie.

      Wäre ja eigentlich auch Macht der Natur - ist halt passiert...

      Sorry - aber solch eine Denkweise wie du sie hier propagierst, kann ich nicht nachvollziehen... das ist nicht nur unmenschlich - sondern auch untierisch.

      Hilde

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „DieHilde“ ()

      Original von Mimi
      Hallo!


      Dann wird dieser Hund nicht einfach erlöst, NEIN es wird mit allen Mitteln versucht dieses arme, gestresste und leidende Tier aufzupäppeln, das Stunden und wenn es leider überlebt für den Rest seines Lebens bei einem Menschen leben muss, den er niemals wirklich verstehen wird. Dauerstress und Dauerleid, toller Tierschutz.


      Ciao Mimi


      Also bitte, das kann ja auf einige Hunde zutreffen und ich finde -genau wie beim Menschen- man muss nicht ALLES mit Lebewesen anstellen. Aber das kann man doch nciht verallgemeinern! Woher willst du denn wissen, ob dieser Hund sich ewig unverstanden und was weiß ich was fühlt.
      Bei aller Forschung unn Beobachtung - ich finde nicht, dass man sowas sagen kann. Selbst Tiere untescheiden sich im Charakter.
      Und genauso wie es Menschen mit Kampfgeist gibt, die immer weitermachen und glückich werden, kann es doch auch ein Hund. Und ich kann mir doch nciht anmaßen darüber zu entscheiden, ob ein Hund jetzt gerade gerettet werden soll oder ob ich ihn vielleicht doch eher erschieße, weil er ja doch ein furchtbares Leben führen wird.

      Wenn ich ihm über den Weg laufen würde, würde ich auch dem Nashorn mit Schnupfen helfen! Genauso wie einem ohnmächtigen Menschen, der an der Bushaltestelle umkippt (dieses Bsp, weil ich es erlebt habe).
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Hallo!

      Also wenn ich das les was du schreibst Mimi - frage ich mich - ob das für dich selbst auch Gültigkeit hat...

      Das Gesetz der Natur - der Stärkste überlebt...


      Ich glaube Du verstehst nicht ganz! Ich habe explizit geschrieben, dass es NICHT heißt: Der Stärkste überlebt, es heißt richtig: DER GEEIGNETSTE ÜBERLEBT!

      Du schreibst das so hart und unerbittlich - wäre mal interessant zu sehen wie du reagieren würdest wenn du angefahren und verletzt am Straßenrand lägst und ich würd vorbeifahren und dich angrinsen - hahaha - das Gesetz des Stärkeren - tja Mimi - muddu wohl jetzt ins Gras beißen....


      Ich schreibe realistisch. Ich habe NIE geschrieben, dass man nicht bis zu einem gewissen Grad helfen soll und kann, nur dieser Grad wird so breit getreten, dass er zu Autobahn für wild herumrasende, sogenannte Tierschützer wird.
      Mal abgesehen davon, dass wir immernoch Menschen sind und in einem sozialen Gefüge und einem Sozialstaat leben.

      Eine Lebensweise, ein Lebensraum, den wir uns geschaffen haben, dass man eben nicht am Straßenrand liegen bleibt.
      Für irgendwas muss ja das Ding im Schädel gut sein, wenn wir schon schlechte Augen, schlechte Ohren, eine schlechte Nase haben.

      So etwas zu vergleichen, finde ich sehr abgehoben und mal wieder nur als Scheinargument ausgelegt. Der Löwe der verletzt in der Steppe liegt, möchte vielleicht auch gerettet werden, doch da scheißen sich die Tierschützer wohl in die Hose, oder wie?! Oder hat der nicht so schöne Kulleraugen, wie die armen Straßenhunde? Oder liegt es daran, dass er aus lauter Dankbarkeit Dir den Kopf abbeißt oder Dir den Bauch aufschlitzt? Weil man ihn nicht so einfach an eine Leine legen und 3 mal am Tag zum Gassi zerren kann, wie so einen hilflosen, von Angst zerfressenen Streuner, den man gerettet hat?

      Aber sogar Bloch erzählt von einer Wolfsmutter die ihr halbwüchsiges Junges monatelang versorgt weil es angefahren wurde oder von seinen Pizzahunden dass sie sogar ihre toten Jungen begraben und um sie trauern...


      Das Gleiche habe ich selber schon in diesen Thread geschrieben und es hat mich selber tief bewegt. Ich weiß schon lange, dass in Tieren und vor allem Hunden sehr viel mehr steckt, als man ihnen zugesteht.
      ABER diese Hündin hat ihren Welpen begraben und tagelang getrauert, aber NICHT bis zu Selbstaufgabe, nur solange es die Lebensbedingungen zulassen.
      Auch Elefanten bleiben tagelang bei ihren toten Kälbern, aber eben NIE solange, dass sie selbst zu Grunde gehen, denn ihr Instinkt sagt ihnen: Weiterleben, neues Kalb zur Welt bringen, Art erhalten.

      Und DASS, ist das Ausschlaggebende. Tiere haben Emotionen, doch lassen sie sich dadurch nicht so beeinflussen, dass sie ihr eigenes Leben oder das ihres Rudels gefährden. Kein Tier ist so doof (wie Menschen), dass sie entgegen jedem gesunden Instinkt, ein gutes Leben riskieren.

      Und soger der Bloch ist entsetzt darüber dass die sogenannte Tierschützerin - die Funny von seinen Pizzadogs - nicht in der Lage ist einen offensichtlich sich in Not befindenden Hund (einer der wildlebenden) aus einem Wurzelgewirr zu befreien und anschließend zu einem TA zu fahren... der Hund verblutete schließlich während die Frau nur schrie.


      Auch das habe ich schon irgendwo mal geschrieben. Leider glaube ich aber und man hört immer wieder solche Geschichten oder lernt eben auch solche Leute kennen, dass das gar nicht soooo selten ist.
      DASS ist es, was ich mehr als alles andere verachte.

      Wäre ja eigentlich auch Macht der Natur - ist halt passiert...


      Oh nein, sollte eigentlich in seinem Buch stehen. Diese Hündin wurde zuvor von dieser Tierschützerin eingefangen, KASTRIERT und dann wieder zurückgeworfen. Erst seit dieser Zeit, kam sie in ihrer Umwelt nicht mehr klar. Ganz eindeutig: menschliches Eingreifen hat Schuld, NICHT die Natur.

      Sorry - aber solch eine Denkweise wie du sie hier propagierst, kann ich nicht nachvollziehen... das ist nicht nur unmenschlich - sondern auch untierisch.


      Leider sind viele Menschen so abgehoben von der Natur, dass sie nicht mehr in der Lage sind Dinge so zu sehen, wie sie sind. So arrogant, alles besser machen zu wollen, als eine Evolution, eine Weiterentwicklung und Auslese, die sich seit Millionen von Jahren bewährt hat.
      Von untierisch kann also nicht die Rede sein, die halten sich wenigstens an ihre Naturgesetze.
      Von mir aus kann ich aber gerne unmenschlich sein, denn wenn ich sehe, was Menschen so treiben, dann lieber unmenschlich, als menschlich. :evil:

      Und jetzt nicht wieder die Leier von, "wenn Du im Straßengraben liegst". Auch wir Menschen sind ein Produkt dieser Evolution siehe weiter oben und haben uns eben dahin entwickelt, NICHT im Straßengraben zu liegen, zumindest in einigen Kulturkreisen, einige brauchen halt noch für ihre Entwicklung. :wink:

      Und ich kann mir doch nciht anmaßen darüber zu entscheiden, ob ein Hund jetzt gerade gerettet werden soll oder ob ich ihn vielleicht doch eher erschieße, weil er ja doch ein furchtbares Leben führen wird.


      Du sagst es doch selbst: Du kannst Dir weder anmaßen, diesen Hund zu retten, noch ihn zu erlösen. Also lass es! Leider wird er dann einen langen, leidenden Tod haben, aber es wäre der natürlich vorbestimmte, so hart das klingt, aber es ist so!
      Jeden Tag sterben auf diese Art und Weise Tausende, vielleicht sogar Millionen von Tieren, da wo zum Großteil niemals ein Tierschützer hinkommt.

      Ich möchte mich nicht zu Tode quälen, wenn es bei mir soweit ist, genauso wenig möchte ich jahrelang im Bett dahin vegetieren. Wenn ein Tier so krank ist, dass man nicht mehr helfen kann oder mit einem unzumutbaren Aufwand, dann erlöse ich es und versuche nicht krampfhaft zu päppeln.

      Wenn ich ihm über den Weg laufen würde, würde ich auch dem Nashorn mit Schnupfen helfen! Genauso wie einem ohnmächtigen Menschen, der an der Bushaltestelle umkippt (dieses Bsp, weil ich es erlebt habe).


      Nur das das Nashorn Dich vorher platt macht, wenn Du ihm zu nahe kommst und es lieber seinen Schnupfen behält als von einem Menschen angetatscht zu werden.
      Und wieder dieser blöde Vergleich mit einem Menschen. Natürlich helfe ich einem Menschen, ich genieße ja die Vorteile unseres Sozialstates, ich bin sowohl moralisch als auch per Gesetz verpflichtet zu helfen.
      Ich werde auch jeden Hund, den ich verletzt oder zugelaufen finde (auch das hatte ich selber schon mehrmals) zum TA bringen oder ins Tierheim oder wo es ihm eben gut geht, auch dazu fühle ich mich moralisch verpflichtet.

      Ich bin ja ein Mensch, der in so einer Situation ohne eigenen Schaden zu nehmen, Hilfe leisten kann und will.
      Das verstößt in keinster Weise gegen meine naturalistische Einstellung. Aber man muss Grenzen erkennen können, Fehlentscheidungen, die getroffen werden und Einmischungen in andere Kulturen vermeiden, wir wollen sowas ja auch nicht.
      Aber DASS sehen Tierschützer ja nicht, sie WOLLEN es NICHT kapieren.

      Ciao Mimi



      Ciao Mimi
      ..........
      Was hat es mit natürlicher auslese zu tun, den Hund sterben zu lassen? Ihn weder zu erlösen, noch ihn zu päppeln? Mein Gewissen verbietet das. Irgendeine Entscheidung muss man treffen - und geht in Richtung Leben retten.

      Wir haben einen Lebensraum geschaffen, in dem wir aus dem Straßengraben gerettet werden? Was hat der Straßengraben mit Evolution zu tun? Dann müssen wir auch anderes Leben aus dem Straßengraben retten. Mancheiner findet die Lebensweise garnicht so gut.

      Und das Nashorn: es gibt soviele Tierschützer, die Elefanten päppeln, Tiger retten, von mir aus auch Nashörner. Sie haben meinen Respekt, genauso wie alle Hunde- , Katzen- und Tanzbärenschützer.

      Im Übrigen können wir alle bis zu einem gewissen Grad froh sein, dass sich in andere Kulturen und Lebensweisen eingemischt wurde. Jede Menge Unterdrückungen wurden damit schon reduziert. Haben die Nordamerikaner nicht auch irgendwann mal gesagt, sie sollten sich in die Tradition und Entwicklung (Sklaven) der Südstaatler nicht einmischen? Ok, sorry, wieder ein Vergleich mit dem Menschen.

      Ich kann nur für mich sprechen und ich finde solche Aussagen von wegn "nur der und der überlebt..." ziemlich schlimm. Keiner hat das Recht sowas zu entscheiden. Aber jeder hat das recht, ein bißchen Unrecht an den Hunden wieder gut zu machen, was sie mit ihrer Lebensweise geschaffen haben. Natürlich kann man nicht überall sein oder allen gerecht werden. Aber jedes bißchen Hilfe ist doch wertvoll. Und ich glaube, es gibt auch viele Tierschützer mit Verstand.
      Ich glaube auch, um so mehr man im Tierschutz Furchtbares gesehen hat, desto mehr möchte man helfen. Weil es zu schlimm ist. Das ist doch nur menschlich. Zum Glück gibts nicht nur Leute, die "den Dingen ihren Lauf lassen".
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Hallo!


      Original von Peanut
      Und das Nashorn: es gibt soviele Tierschützer, die Elefanten päppeln, Tiger retten, von mir aus auch Nashörner. Sie haben meinen Respekt, genauso wie alle Hunde- , Katzen- und Tanzbärenschützer.

      Na das geht aber am Thema vorbei! :rolleyes:

      Diese Tierschützer unternehmen den verzweifelten Versuch, das Aussterben dieser Arten wenigstens hinauszuzögern!

      Wenn man sich in das Leben der nicht bedrohten Wildtiere einmischen müßte, dann hätte man ja viel zu tun!
      Aber mir will scheinen, daß Tierschützer, die Hunde vor Ort "retten", wirklich keine andere Lebensaufgabe finden können! :rolleyes:

      Ich reibe mir jedenfalls gerade verwundert meine Augen!
      Die Domestikation muß wohl jedes Mal als Vorwand für irgendwelche Taten gelten, selbst wenn die Tiere gerade dabei sind, die Domestikation abzuschütteln! :snooty:

      Natürlich ist "die Straße" für verwilderte Hunde eine ökologische Nische, die ihnen das Überleben sichert, wenn sie sich dort BESSER anpassen als andere Tierarten.
      Und es gibt sogar Menschen, die gegen z.B. Füchse vorgehen, wenn sie verwilderte Katzen als Beute nehmen. :pray:


      Thallus.
      Hi Leuts!

      Sorry, aber es gibt einfach einen Unterschied zwischen einem DOMESTIZIERTEN HUND - und Hunde sind nunmal domestiziert - auch wenn sie nicht immer zahm sind - und einem Löwen oder einem Nashorn welches in der WILDNIS lebt..

      Diese Hunde leben schließlich UNTER UNS - in unseren Städten (und ich schreib jetzt eifnach mal als Europäer) und werden von unseren Autos platt gemacht und von unseren Artgenossen verletzt...

      Einem Reh, einem Tiger, einem Nashorn gegenüber - habe ich eine völlig andere Verantwortung - diese ist globaler und betrifft mehr den Punkt - Umweltschutz, artgerechte Lebensräume erhalten...

      Ein Hund aber - wurde vom MENSCHEN domestiziert, er gehört in unsere Lebenswelt und auch wenn er frei aufgewachsen ist und wild lebt - so tut er dies in der nähe von Menschen!

      Wir sind für diese Tiere bis zu einem gewissen Punkt verantwortlich WEIL sie nicht ganz unabhängig leben.

      Selbst Wilde Hunderudel in der Türkei leben nicht unabhängig vom Menschen obwohl sie nicht explizit gefüttert werden - dann leben sie halt auf Müllhalden und sammeln Menschenabfall.

      Aber der Mensch spielt beim Hund IMMER eine Rolle!

      Domestikation kann man nicht "abschütteln" so ein Quatsch!

      Für mich ist das hier irgendwie Bananen mit Birnen vergleichen - es sind zwar beides Früchte - aber sie schmecken doch ganz anders!

      Meine Güte!

      Gruß

      HIlde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DieHilde“ ()

      Hallo!


      Original von DieHilde
      Ein Hund aber - wurde vom MENSCHEN domestiziert, er gehört in unsere Lebenswelt und auch wenn er frei aufgewachsen ist und wild lebt - so tut er dies in der nähe von Menschen!

      Mit dieser Aussage hast Du insofern Recht, als daß wir Menschan halt ÜBERALL sind!


      Original von DieHilde
      Wir sind für diese Tiere bis zu einem gewissen Punkt verantwortlich WEIL sie nicht ganz unabhängig leben.

      Naja! :rolleyes:


      Original von DieHilde
      Aber der Mensch spielt beim Hund IMMER eine Rolle!

      Domestikation kann man nicht "abschütteln" so ein Quatsch!

      Domestikation kann man vielleicht nicht in einer Generation abschütteln.
      Aber wenn die natürliche Auslese möglichst undomestizierte Tiere bevorzugt, dann werden die Tiere immer wilder.

      Ob der Mensch beim Hund "IMMER" eine Rolle spielt, das würde ich stark anzweifeln!

      Nehmen wir doch die australischen Dingos!
      Wo der Mensch ihnen nicht explizit in die Quere kommt, da leben sie auch nicht in seiner Nähe!
      Und die Dingos leben in den australischen Weiten auch ohne Menschen.

      Das Problem, was wir hier haben, ist unsere unterschiedliche Perspektive!
      Du gehst von Hunden aus, die vielleicht von ihren Besitzern auf die Straße gesetzt wurden.
      Und Du schließt völlig aus, daß die Nachfahren dieser Hunde (Himmel! Nachkommen DÜRFTEN die doch gar nicht haben! Was sagt denn der Tierschutz!? :eek:) vom Menschen immer unabhängiger werden, wenn man sie läßt!

      Solange Menschen sich in das Leben von domestizierten Tieren einmischen, solange bleiben diese auch in gewisser Hinsicht abhängig.
      Aber ohne Menschen können domestizierte Arten durchaus überleben!

      Übrigens geht die Fachwelt heute davon aus, daß der Wolf sich selbst domestiziert hat, indem er dem Menschen einfach gefolgt ist, weil für ihn das Überleben so einfacher war.
      Und jetzt möchtest Du uns Menschen die Verantwortung dafür aufbrummen, weil wir uns das gefallen ließen und diese komischen Wölfe nicht zum Teufel gejagt haben! :wink: :lol: :wink:


      Thallus.