Hund aus dem Ausland

      Original von DieHilde

      Was behinderte Menschen angeht - dasselbe in Grün. Ein Mongolloieder Mensch hat kein Recht zu leben? Lebensfreude zu haben? DAS ist nämlich die Hauptbehinderung die man vor einer Geburt feststellen kann - da gibt es nicht sooo viel was man vorher austesten kann. Vielleicht noch ein offener Gaumen (gut operierbar) - ein offener Rücken (auch heute reparabel)....

      DAS Egozentrik pur. Hauptsache es geht einem selbst gut und man muss keine einschnitte ins eigene Lebenskonzept vornehmen!



      In Puncto behinderte Menschen möchte ich mich Hilde anschließen. Ich bin Sonderpädagogin und erlebe jeden Tag, wie lebenswert das Leben von Menschen mit Behinderungen ist. Außenstehende urteilen nur über ihre optische Wahrnehmung. Behinderte sabbern unter umständen und reden nicht normgerecht. Sie sind der Mehrzahl unserer Mitmenschen unheimlich und werden gemieden, als sei ihr Handycap ansteckend.

      Nur eine Woche der Hospitation in einer Einrichtung für Behinderte würde eines jeden Bildes über diese Menschen erheblich verändern.

      Der Vergleich zum totkranken Hund macht mich echt traurig.

      Die "Lebensunwert-Debatte" gehörte eigendlich in die Mitte des letzten Jahrhunderts.

      Und aus kostengründen einen Hund töten zu lassen, nur weil ICH nicht für dessen Behandlung aufkommen kann, würde mir nicht in den Sinn kommen.

      Dies hier ist ein höchst emotionales Thema. Ist man dafür, Behinderte nicht medizinisch zu versorgen, so hat man z.B. auch kein Recht, Alexander Epps wunderbares Werk über die Freundschaft zum Hund zu genießen.

      Mal drüber nachdenken.


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Hallo!


      Original von DieHilde
      @ Thallus - ich glaube dass unsere grundsätzlichen Meinungen garnicht so different zueinander stehen - sondern dass es mal wieder der schriftliche Ausdruck ohne die tatsächliche Möglichkeit ist nachzufragen oder die Gesichtszüge des Anderen zu sehen um zu wissen was derjenige EIGENTLICH meint, scheitert.

      Das kann schon sein, aber in der Frage, ob man Hunde aus dem Ausland nach Deutschland schaffen soll, stehen wir auf verscheidenen Seiten! :rolleyes:


      Original von DieHilde
      Vielleicht vergessen die Deutschen einen wichtigen Punkt.

      Auslandshunde werden immer als äußerst sozial dargestellt - was bezüglich ihres Kontaktes und ihrer Umgangsweise zu Artgenossen auch stimmt. Da gibt es tatsächlich ganz wenige Ausnahmen.

      So wenige Ausnahmen sind das gar nicht.
      Es gibt auch unfähige Spanier (als Beispiel) in Sachen Hunde!


      Original von DieHilde
      Aber die Sozialität zwischen Hunden ist eben nicht ALLES - und das wird ganz leicht vergessen. Wenn Hunde aus dem Ausland als Sozial bezeichnet werden - versteht man das unter Insidern als: anderen Hunden gegenüber sozial - alles Andere - naja.... Nebulös.

      Genau!
      Anderen Hunden gegenüber sozial, aber was Menschen angeht...

      Ich meine, wer eine wilde Hundemeute auf seinem Großgrundbesitz halten möchte, für den passen solche Hunde ja wie die Faust aufs Auge.
      Die anderen sind ein Fall für Martin Rütter!


      Original von DieHilde
      Was die Bindungsfähigkeit angeht - hm - denkst du wirklich, dass ein komplett oberflächlicher Sicht bzw. Fütterungskontakt genügt um einen Hund auf den Menschen zu PRÄGEN?

      Nein, nein!
      Ganz im Gegenteil!
      Die Prägung in der Prägungsphase (Phase, weil es ein Zeitraum ist im Gegensatz zu z.B. Gänsen, wo es ein Augenblick im wahrsten Sinne des Wortes ist), ist unwiederbringlich!
      Fütterungskontakte machen einen nicht geprägten Hund nicht menschenliebend!
      Da greifen Mechanismen des Überlebens!
      Um nicht zu verhungern, wagen sie sich in die Nähe des Menschen.


      Original von DieHilde
      Um nochmal auf den Punkt Leishmaniose zu kommen -möchte ich doch gerne einen kurzen Beitrag zitieren den ich erst gestern gelesen habe und der wohl ganz aktuell ist - steht in der neuen "Partner Hund" - in der übrigends auch ein neuer Bericht über Blochs Pizzahunde drin ist:

      Ja, kenne ich!


      Original von DieHilde
      Bis heute sind überhaupt erst 11 in Deutschland übertragene Leishmaniose-Fälle vermutet bzw. nachgewiesen: ein Kleinkind, ein Pferd, eine Katze und acht Hunde.

      Und das steht doch im krassen Widerspruch zu den Beteuerungen der Leute, daß KEINE Ansteckung hierzulande möglich ist!!!

      Sogar Herr Naucke rät, einen akut an Leishmaniose erkrankten Hund nicht mit Kleinkindern spielen zu lassen!


      Original von DieHilde
      Gleichzeitig schätzt Dr. Naucke die Anzahl Leishmanioseinfizierter Hunde, die aus dem Ausland importiert wurden un nun in Deutschland leben, auf rund 10 000 bis 20 000. "Damit haben wir also nicht nur den Überträger sondern auch den Erreger der Leishmaniose in Deutschland, so dass wir die Möglichkeit einer Übertragung nicht ganz ausschließen dürfen", erklärt Dr. Naucke.

      Schlimm, schlimm, schlimm! :eek:


      Original von DieHilde
      Beruhigend sind Studien, die zeigen, dass moderne Medikamente vor einer Übertragung der Leishmaniose schützen. So konnte in Süditalien, wo die Leishmaniose bereits ein konkretes Problem darstellt, die Ansteckungsrate bei Hunden durch eine monatliche Anwendung des Floh- und Zeckenschutzpräparates Adcantix von 10% auf 1% gesenkt werden. Das heißt, auch wenn das Risiko einer Ansteckung mit der Leishmaniose hierzulande steigen sollte, steh ein nachgewiesenermaßen effektives Mittel zum Schutz des Hundes zur Verfügung."

      Ich finde das überhaupt nicht beruhigend! Im Gegenteil!
      Halte mich für verrückt! Aber die Pharmaindustrie muß doch daran interessiert sein, daß sich Krankheiten, gegen die offenbar Medikamente existieren, hier etablieren!
      Die Investitionen, die zur Entwicklung der Medikamente geführt haben, müssen sich auszahlen!
      Es geht nicht darum, Krankheiten zu verhindern, sondern darum, daraus Kapital zu schlagen!
      Schlimm! Schlimm! Ganz schlimm! :eek: :eek: :eek:


      Thallus.
      Hallo!


      Original von Rudeltier
      Der Vergleich zum totkranken Hund macht mich echt traurig.

      Leute! Bleibt doch bitte auf dem Teppich!

      Ich bin auch der Meinung, daß man das nicht vergleichen sollte!

      Die Hunde z.B. in Spanien werden massenweise getötet, ob wir 10000 oder keinen Hund zu uns holen!

      Ergo ist es abstrus, die Tiere zu uns zu holen, um die Lage DORT zu verbessern!

      Daraus schlußzufolgern, unseren Behinderten den Gnadenschuß zu geben, ist einfach entweder nur krank oder bösartig!


      Thallus.
      @ Thallus

      Der Schluß ist doch hier gezogen worden.

      Ich war nicht die jenige, die ihn gezogen hat.

      Meine Meinung ist doch genau die, dass man das Leben eines Hundes nicht mit dem behinderter Menschen vergleichen darf. Ein Hund ist immer noch ein Tier.
      Zwar muss ich für seine körperliche und seelische Gesundheit sorgen, finde es aber anmaßend von der Schreiberin, auf die ich mich beziehe, ihren Hund bereitwillig sterben zu lassen, wenn sie für die sehr teure Behandlung der Leishmaniose nicht aufkommen könnte.

      Da bin ich ganz Deiner Meinung Thallus, die Südländer mitsamt ihren Krankheiten im Süden zu belassen.

      Wäre der deutsche Tierschutz mitlerweile unnötig, dann könnten sich, meiner Ansicht nach, die Leute mit Helfersyndrom den Tierschutzproblemen im Süden widmen.

      So wie es im Moment aussieht, könnte man aber erstmal getrost vor der eigenen Türe kehren, bevor man im Süden unseres Kontinentes aufräumt.

      Mich empörten nur die Aussagen zum behinderten menschlichen Leben. Das gehört ganz sicher nicht in ein Hunde-Forum... :snooty:

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...
      Die Steinigung kam etwas spät. Aber sie kam, wie erwartet.

      Außerdem habe ich nie geschrieben, dass es mir dabei um GEld geht. Bitte genau lesen! Es geht mir um die Würde eines solchen Tieres.

      Und es geht mir um die Art, wie ein Medikament oder Technik in einem Krankheitsfall wirken.
      Dies auszuführen ginge aber über das eigentliche Thema hinaus. Und ich habe auch keinerlei Lust dazu, mich hier zu rechtfertigen.
      Halte man mich ruhig für krank und bösartig, solch "unmenschliche" Dinge hier zu schreiben. Dann bin ich eben ein Unmensch.
      Es ging mir hier auch nicht um einen "Gnadenschuß".. herrje.. ich bin wohl gut im provozieren.. .was die Leute nicht immer gleich alles gelesen haben wollen.
      Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich kein solches Kind zur Welt bringen würde. Und dies darf wohl jeder, der keine Christ ist, selbst entscheiden.

      Auch geht es mir dabei nicht um mongoloide Kinder (was im Grunde wohl auch ein beleidigender AUsdruck ist, nimmt man es übergenau) - sondern um krankheiten, die einfach null und keine Change haben - die auch sicher keinen Spaß machen....

      Aber ihr habt recht, dies gehört nicht in ein Forum, in dem zwar Hunde immer wieder vermenschlicht werden, Menschen aber nicht "verhundlicht" werden dürfen.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Thora“ ()

      Also ich bin froh. dass es Leute (in JEDER Hinsicht und nicht nur zu diesem Thema) gibt, die sich nicht nur um die eigene Haustür kümmern - ganz ehrlich!

      Mona ist da sicher auch froh drüber und ich mit ihr. Selten einen so grundsätzlich freundlichen Hund getroffen - und nur weil es hier auch Probleme gibt, heißt es ja nicht, dass man anderorts diese ignorieren muss.
      Im Gegenteil - Tierschutz und Menschlichkeit interessieren sich meist Gott sei Dank nicht für Landesgrenzen. Gesetze leider wohl.

      Den Meinungen zum Thema Charakter Auslandshunde (fühlen sich unwohl, werden sich nie wirklich wohlfühlen) kann ich mich absolut nicht anschließen. Im Gegenteil : das Nachholen von allem, was diese Hunde missen mussten und die Lebensfreude dieser Hunde, wenn sie aufblühen und Vertrauen fassen - ist beeindruckend schön. Genauso wie es bei jedem anderen Hund aus Deutschland oder sonst wo der Fall wäre.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
      Huhu!

      Ich denke nach wie vor dass man nicht in Panik geraten darf.

      Es ist nicht wahr dass propagiert wird dass LM NICHT übertragbar wäre - diese Tatsache wurde mir sogar schon von meiner ersten Orga die mir Lisa mit Sicherheit nicht mit vollster Aufklärung vermittelt hat so gesagt!

      Wir werden immer mediteraner - und mit der Erwärmung kommen nicht nur neue Tiere hier an - sondern auch neue Krankheiten. Das ist doch nur logisch.

      Ob sie nun durch die rund 20 000 Leishmaniosehunde in Deutschland 5 Jahre schneller hier sind oder nicht - sind für mich Peanuts. Kommen tut Leishmaniose sowiso!

      Ich will auf meine Lisaleishmania NICHT verzichten - sie ist ein klasse Hund! Und sie hat es verdient zu leben und so zu leben wie sie es jetzt tut!

      Und meine Hunde - geprägt oder nicht sind NICHT Futtergebunden sondern haben eine innige Bindung zu mir die nicht Futterabhängig ist.

      Und so lange es in deutschen Tierheimen vorwiegend Sokas, Schäferhunde und Rottweiler etc. gibt - werde ich mir auch von dort keinen Hund adoptieren.
      Das ist nunmal so - ich mag diese Art von Hund nicht.

      Meiner Meinung nach darf jeder selbst entscheiden woher er seinen Hund nimmt - ob aus einem deutschen tierheim - oder vom auslandstierschutz...

      Jeder Mensch hat einen eigenen Kopf mit dem er denken kann und sollte...
      Hoffen wir halt einfach dass immer mehr ihn auch nutzeh :)

      Liebe Grüße

      Hilde
      Ach - ich MUSS doch noch etwas zufügen - was mich einfach freut - wie e kleins Mädele! Lach!

      Ich lese seid zwei Tagen dem Günther Bloch sein neues Buch - die Pizzahunde....
      Übrigends - echt zu empfehlen - der Bloch ist einfach ein toller Kerl, bleibt seinem Stil treu - lässt sich kritisieren - ich mag ihn einfach.

      Und der schreibt - und das finde ich bemerkenswert - moment ich zitiere das bevor ich was falsches schreibe:

      "Tierschutz im Süden
      Wer Hundestreuner aus Auffangstationen rettet und sie davor bewahrt, vergast, erdrosselt oder erschlagen zu werden, genießt meine uneingeschränkte Hochachtung! Wer in südlichen oder osteuropäischen Ländern unterwegs ist, um Behördenwillkür im Umgang mit herrenlosen Tieren anzuprangern, handelt aus berechtigter Sorge"

      DAS stand in einem sogar rot eingefassten Kästchen.

      Desweiteren schreibt er - und das finde ich genau DAS:

      "Besonnen angegangener Tierschutz ist und bleibt unterstützungswürdig. Dazu gehört besonders die dauerhafte Vermittlung von armen, geschundenen Kreaturen die der Mensch häufig wie der letzte Dreck behandelt....!"

      Und das dicke ABER - auch das finde absolut genau das wie es sein sollte:

      "Hunde retten ist leider acuh zum Hobby hysterischer Menschen geworden,"... da kann ich gut zustimmen!!!

      Und den rest nur weitergegeben -wäre einfach zu viel zum Tippen.

      Er hält nichts davon bestehende Hundegruppen auseinander zu reißen. Kastration sei auch kein Allheilmittel sondern - und DAS finde ich eine super Sache - frage mich ob das wohl schon praktiziert wird. Studien in der Türkei belegen, dass eine STERILISATION von Ranghohen Tieren erheblich vielversprechender ist weil so fest verankterte Gruppenstrukturen nicht auseinanderbrechen.

      Ach der Bloch - der ist immer so schön direkt, graderaus, beschönigt nix - echt toll.

      Was mich geschockt hat - und das schreibt er auch - dass es sogar Morddrohungen per Brief an ihn gab wegen seiner Studien an den freilebenden Hunden in der Toscana! Schon ganz schön krass wie manche hysterische Tierschützer so drauf sind! Wow!

      Das Buch ist echt empfehlendswert scheint mir - wie - zuminest in meinen Augen - alle Bücher von Bloch!

      Grüßle

      Hilde
      nungut sehr unübersichtlich hier deswegen habe ich es nicht geschafft durch alles hier durchzusteigen, was mich aber nicht davon abhält mal meine eigene meinung zu schreiben ;)
      es bleibt doch jedem selber überlassen wo auf der welt er einem tier helfen will, oder macht es einen unterschied einem südländischem hund zu helfen?
      ich denke egal wo man das elend anpackt, es ist der richtige weg und die richtiige stelle, und wenn ich überlege geht es hunden in deutschland in den heimen besser als im ausland.
      was mich persönlich dazu bewegen würde eher einen aus dem ausland zu nehmen als aus deutschland!
      auch verstehe ich nicht das daraus so eine riesengroße debatte enstehen kann, klar jeder hat seine meinung aber sind sie teilweise doch sehr krass hier geschrieben worden!
      so und nun ziehe ich m ich wieder zurück....
      lg
      Liebe Grüße
      Daniela, Marvin und der Schröder
      Hallo!


      Original von DieHilde
      "Tierschutz im Süden
      Wer Hundestreuner aus Auffangstationen rettet und sie davor bewahrt, vergast, erdrosselt oder erschlagen zu werden, genießt meine uneingeschränkte Hochachtung! Wer in südlichen oder osteuropäischen Ländern unterwegs ist, um Behördenwillkür im Umgang mit herrenlosen Tieren anzuprangern, handelt aus berechtigter Sorge"
      ...
      "Besonnen angegangener Tierschutz ist und bleibt unterstützungswürdig. Dazu gehört besonders die dauerhafte Vermittlung von armen, geschundenen Kreaturen die der Mensch häufig wie der letzte Dreck behandelt....!"

      Und das dicke ABER - auch das finde absolut genau das wie es sein sollte:

      "Hunde retten ist leider acuh zum Hobby hysterischer Menschen geworden,"... da kann ich gut zustimmen!!!

      Da habe ich auch etwas parat!
      Das steht sogar online zum Herunterladen:

      animal-info.de/pages/Vortrag/bloch-stafford-news.pdf

      Es ist ja nicht so, daß ich es GUT finde, daß Hunde massenweise getötet werden.
      Nur ist das Retten durch Leute aus dem Ausland ein Tropfen auf den heißen Stein!
      Und nicht einmal ein Herr Bloch könnte es sich erlauben, so offen zu schreiben, wie ich es hier tue!


      Original von DieHilde
      Kastration sei auch kein Allheilmittel sondern - und DAS finde ich eine super Sache - frage mich ob das wohl schon praktiziert wird. Studien in der Türkei belegen, dass eine STERILISATION von Ranghohen Tieren erheblich vielversprechender ist weil so fest verankterte Gruppenstrukturen nicht auseinanderbrechen.

      Bekannt ist das, natürlich!
      Aber bei Tierschützern stößt Du damit auf taube Ohren!
      Sterlilisation ist ja auch nicht so einfach! Was glaubst Du, wer vor Ort Kastrationen ausführt?


      Original von DieHilde
      Was mich geschockt hat - und das schreibt er auch - dass es sogar Morddrohungen per Brief an ihn gab wegen seiner Studien an den freilebenden Hunden in der Toscana! Schon ganz schön krass wie manche hysterische Tierschützer so drauf sind! Wow!

      Aber wenn ich von fanatischen Tierschützern rede, dann glaubt mir ja niemand! :rolleyes:
      Das ist eine todernste Angelegenheit, wie solche Leute drauf sind!
      Schließlich geht es um ihre Daseinsberechtigung!


      Original von Daniela78
      und wenn ich überlege geht es hunden in deutschland in den heimen besser als im ausland.

      Naja! Im Ausland ist das Elend der Hunde schneller zuende!
      Hierzulande harren die Hunde im Tierheim manchmal jahrelang.
      Es gibt Schlimmeres als den Tod! Auch wenn die Bremer Stadtmusikanten die Sache etwas anders gesehen haben. :wink:


      Thallus.
      Hallo!

      Ich möchte kurz noch etwas zu Günther Bloch schreiben, weil es hier irgendwo gefallen ist, dass "seine" verwilderten Hunde gefüttert werden.
      ABER NICHT von ihm!
      Hat er zumindest auf einem seiner Seminare erzählt.

      Sog. Tierschützer haben versucht diese wildlebenden Hunde einzufangen, nachdem das nicht klappte, haben sie sie "angefüttert", aber auch so haben die Tierschützer sie nicht erwischt.

      Also haben sie das Füttern beibehalten, die armen Hunde würden ja sonst verhungern. :doh:

      Leider haben diese "Tierschützer" damit das nächste Übel heraufbeschworen: Die häufigste Todesursache neben Straße sind für diese Hunde tatsächlich Wildschweine.
      Klar, was Hunden schmeckt, schmeckt auch Wildsauen: Konflikte vorprogrammiert.

      Dass dieses Füttern Günther Bloch das Beobachten erleichert ist wohl der einzige positive Nebeneffekt.

      "Tierschutz im Süden
      Wer Hundestreuner aus Auffangstationen rettet und sie davor bewahrt, vergast, erdrosselt oder erschlagen zu werden, genießt meine uneingeschränkte Hochachtung! Wer in südlichen oder osteuropäischen Ländern unterwegs ist, um Behördenwillkür im Umgang mit herrenlosen Tieren anzuprangern, handelt aus berechtigter Sorge"


      Ja, das hat er auf einem seiner Seminare auch gesagt. Er hat sich aber gleichzeitig GEGEN dieses Wegfangen von der Straße und den Kastrationswahn ausgesprochen.

      Er hat z.B. bei einer "seiner" Toskana-Hündinnen gesagt, als "Tierschützer" ihre kleinen Welpen "retteten": "Da werden einer Mutter die Kinder gestohlen!"
      Als diese Hündin ihren zweiten Wurf hatte, starb ihr der einzige Welpe, sie hat ihn begraben und tagelang Totenwache am Grab gehalten, bevor sie endgültig zum Rudel zurückkehrte. Das hat Bloch alles dokumentiert und es hat mich sehr tief bewegt.

      Auch einer der Gründe, lieber zu viel gegen Auslandstierschutz zu sein, als zu wenig.

      Ciao Miimi
      ..........
      Hi!

      Zitat von Thallus:

      Aber wenn ich von fanatischen Tierschützern rede, dann glaubt mir ja niemand!
      Das ist eine todernste Angelegenheit, wie solche Leute drauf sind!
      Schließlich geht es um ihre Daseinsberechtigung!


      Doooch Thallus - ich glaube dir 100% weil ich nämlich ebensolches erleben "durfte".

      Mein letzter (absolut LETZTER) Pflegehund, der kastrierte Rüde, war ziemlich lange hier. Schon ein älterer Kerl - ca. 12 Jahre alt. Er war äußerst nervig. Meine eigenen Hunde drehten schon durch wegen ihm -es ging einfach nicht weiter gut mit ihm und ich machte der Orga Druck ihn zu vermitteln.

      Zwei Tage später standen sie vor meiner Türe um ihn abzuholen (ich hatte nicht darum gebeten) und von dem Zeitpunkt an bekam ich anonyme Anrufe: "das wirst du büßen was du dem alten Hund angetan hast" - "wenn ich Deutschland besuche wirst du meine Hände an deinem Hals spüren"...

      SOLCHE Anrufe bekam ich - der absolute Hammer!!! Und das nur - weil ich Druck gemacht habe diesen Hund endlich zu vermitteln anstatt zu denken dass er bei mir ja sowiso bleiben kann - ungefragt - versteht sich.

      Jau...

      Ja, das hat er auf einem seiner Seminare auch gesagt. Er hat sich aber gleichzeitig GEGEN dieses Wegfangen von der Straße und den Kastrationswahn ausgesprochen.

      Er hat z.B. bei einer "seiner" Toskana-Hündinnen gesagt, als "Tierschützer" ihre kleinen Welpen "retteten": "Da werden einer Mutter die Kinder gestohlen!"
      Als diese Hündin ihren zweiten Wurf hatte, starb ihr der einzige Welpe, sie hat ihn begraben und tagelang Totenwache am Grab gehalten, bevor sie endgültig zum Rudel zurückkehrte. Das hat Bloch alles dokumentiert und es hat mich sehr tief bewegt.


      Sicher - es ist Diebstahl - ganz klar!

      Trotzdem - wenn ich mir vorstelle dass 80% der Welpen an üblen Krankheiten und Würmern sterben - und es ist kein leichtes Sterben. Wer mal einen an Würmern sterbenden Welpen erlebt hat - weiß dass der Schmerzen hat!! Dass er sich tagelang quält etc...

      Oder wie es eben in Griechenland und der Türkei oder Ungarn etc. der Fall ist - dass Straßenhunde ihre Welpen im Straßengraben bekommen und die dann eines nach dem Anderen einfach überfahren werden...

      Ich weiß da wirklich nicht was tatsächlich besser ist.

      Gut - vielleicht denke ich da einfach zu mütterlich/fraulich - kann sein. Aber es bricht mir echt das Herz!

      Sicher ist ein freies Straßenhundeleben in einem Wäldchen wie Blochs wilde Meute lebt möglich.

      Aber mitten in den Großstädten des Südens? Ich denke es ist ein heftiges, übles Leben.

      Und wenn man Bilder sieht so mancher Tiere die da vor sich hinvegetieren - deren Leben aber noch laaange nicht zu ende ist... da tendiere ich mehr zu einem einschreiten als zu einem lassen...

      Sowas zum Beispiel - ist da an der Tagesordnung - und das ist NICHT schnelles sterben!!!

      Dieser Hund auf dem Bild LEBT noch!



      Ein mit kochendem Teer überschütteter Hund von einem Straßenbautrupp denen der Hund zu wider war:



      Ein mit der Eisenstange erschlagener Hund:



      [SIZE=7]
      (die Bilder kommen von der Hundehilfe Lanzarote/Rumänien)[/SIZE]

      Und DAS sind eben Bilder und Gründe bei denen ich NICHT mehr sagen kann - Hundeleid im Ausland geht mich nichts an.

      Würden die Menschen die Hunde einfach in Ruhe lassen. Ihnen wegen mir ihre Abfälle überlassen - wäre es für mich keine Frage.

      Aber so? Und das ist Alltag da unten - und nichts Besonderes. Ein Hund ist dort nicht mehr wert als ein Stück Scheiße.

      Es ist weder ein bewundernswertes Wesen, noch ist es ein achtenswertes Lebewesen - es ist nicht mehr als Dreck!

      Grüße

      Hilde

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „DieHilde“ ()

      Hi!

      schade dass es hier keine Antworten mir gibt von den Diskutierern - oder blieben den Auslandstierschutzgegnern auf Grund der Bilder dann doch die Spucke weg?

      Von wegen schneller Tod! Von wegen ein mal zu viel dagegen sein als zu wenig!

      Auch wenns provkant klingt - die die dagegen sind und sich auch sonst keine Gedanken darum machen - forcieren genau den oben dargestellten Tod dieser Hunde!

      Und der ist weder kurz, noch schmerzlos...

      Ich würde garnichts sagen wenn Mutter Natur eine Auswahl treffen würde - das passiert in der Natur nunmal!

      Aber was in diesen Ländern passiert ist mehr als dramatisch. Nichtmal Ratten werden so getötet - die bekommen wenigstens ein Gift was innere Blutungen auslöst und sie relativ schmerzlos dahinsterben lässt..

      Leider habe ich das Bild nicht mehr - aber vor kurzem kam auch eines durchs Netz geflogen.

      Ein kleiner, freundlicher Hund der in einer Touristengegend die Leute in den Restaurants und Caffees angebettelt hatte. Er hatte riesige Schnittwunden auf dem Rücken. Seine Zutraulichkeit wurde ihm zum Dilemma - irgendjemand hat versucht ihn abzuwimmeln und hat an ihm herumgeschnitten...

      Oder die vielen Jagdhunde die immernoch einfach so an Bäumen aufgehängt werden dass sie mit dem Unterkörper noch den Boden berühren, aber trotzdem hängen und dort manchmal tagelang ums Überleben kämpfen!

      Manche werden acuh kopfüber an den Füßen aufgehängt und drehen sich oft weil sie sich wehren selbst die Beine ab und verbluten schließlich jämmerlich mit abgerissenen Beinen..

      Es gibt so viele üblen Geschichten darüber - da ist Deutschland mit seinen Tierheimen und den SOKAS und den paar Tierquälereien und Animalhordern wirklich Schäfchenzart dagegen...

      Gruß

      Hilde
      Hallo Hilde!

      Dies sind ja grauenvolle Bilder.... Ich sah solche Tiere auch in Spanischen Städten.

      Was allerdings zu solchem Elend führt ist die Einstellung der Leute zu Tieren, wie Du auch schon angesprochen hast .

      In erster Linie müsste also die Einstellung der Leute zu Lebewesen geändert werden.

      Dies sehen aber Gegner als grobe Einmischung an - woher nehmen wir uns quasi das REcht, in deren Mentalität einwirken zu wollen - nur weil diese nicht der unsrigen entspricht?


      Was ist Recht und was ist Unrecht. Dies liegt eben immer noch im Auge des Betrachters. Ein Mensch kann die Welt nunmal nur über seine Wahrheit wahrnehmen.
      Wären wir dort aufgewachsen, hätten wir heute vielleicht die gleiche Einstellung zu STraßenhunden, wie viele andere Bürger dieser Länder auch.

      Was gibt uns also das REcht, zu sagen: Die müssen aber mal gewaltig ihre Mentalität ändern!


      Wenn das jetzt so rüber kam, als wäre ich Gegner solcher GEdankenansätze, dann ist dies so nicht korrekt. Ich bin dafür, dass Aufklärungsarbeit geleistet wird. Dass man zumindest so weit kommt, dass ein ignoriertes Tier besser ist, als ein misshandeltes. Und dass ein nicht angeschaffter Hund (den man später eh wieder wegwerfen kann) auch besser ist.

      Der Mensch greift eben dort ein, wo er meint Misstände aufgespürt zu haben.
      (darum ibn ich immer noch dafür, den Indianern ihr Land wieder zu geben und die Amis von mir aus auf dem Mars leben zu lassen... )

      Jedem Tierfreund erscheint also diese Behandlung der Tiere dort ZURECHT als Misstand.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also ich finde nicht, dass ich solche Quälereien auf die Mentalität schieben kann.
      Jedem Tierchen sein plesierchen oder wie, ne, das hat nichts mit der Mentalität zu tun, sondern hier leiden Tiere. Ich muss ja gestehen, in meinen Augen sind die meisten Spanier (hiermit meine ich nicht die, die das was ihre Landsmänner tun ebenso verabscheuen) nicht ganz richtig, alleine ihr Spaß an Stierkämpfen ist pervers.
      Aber ich finde es nicht richtig, zu sagen: "Na und so sind die halt."
      Es gibt Länder, wo Väter ihre Kinder zur Prostitution zwingen, da sagt man auch nicht: "Na und, so sind sie halt". oder?
      Ich finde immer dann wenn Wesen leiden müssen egal ob Mensch oder Tier, bedürfen diese unserem Schutz, egal wo und egal wer und man sollte versuchen zu helfen.
      Genauso sehe ich das auch! Aber es liegt an der Mentalität dieser Leute! Worauf willst du es sonst schieben? Sie haben eine andere Einstellung zu diesen Lebewesen, als wir!
      Das ist nun mal deren Mentalität.
      Das ich dies gut heiße, habe ich mit keinem Wort geschrieben.
      Ich finde es auch ok, wenn man diesen Leuten erklärt, wie so ein Tier eventuell fühlt - oder dass Tiere genauso ein Recht auf ein unbehelligtes Leben haben, wie Menschen.

      Stierkämpfe sind dort eben Teil deren Kultur. Man kann diese Leute darum nicht unbedingt als "barbarisch" abstempeln.
      Wir sind in den augen anderer Völker vielleicht genauso seltsam. Ja, unsere Tierliebe vielleicht sogar als lächerlich, verweichlicht und abnormal übertrieben verschrieen.
      Was ich damit sagen will ist folgendes: Jeder, aber auch wirklich jeder, sieht die Dinge NUR mit seinen Augen. WEil man nicht anders kann.
      Kann man jemanden dafür verurteilen,d ass er so denkt, wie er eben nur denken kann? ER/Sie hat es nicht anders gelernt. Er ist mit diesen WAhrheiten als Selbstverständlichkeiten aufgewachsen.
      Vielleicht würdest Du genauso jubelnd in der Arena sitzten und einem S tierkampf zusehen, wenn Du dort groß geworden wärest???

      Das ist alles nicht so einfach. Man kann einfach nicht sagen "Das hat nicht so zu sein, weil ich das anders sehe". Ein anderer sieht es wieder anders und so weiter und so fort.
      Ich finde es nicht gut, wie dort mit den Tieren umgegangen wird. Ich betone noch einmal: Das wichtigste wäre hier Aufklärungsarbeit. Angefangen bei den Kindern - denn die Kinder sind die Zukunft.

      (Und selbst hier könnte man fragen: WEr gibt uns das Recht, uns wie die Weltpolizei aufzuspielen, unsere Wahrheiten als die einzig wahre zu proklamieren - wir greifen damit in deren Mentalität ein. Wir wollen diesen Leuten quasi unsere Metalität beibringen. Ja, wir sehen Tierquälerei als falsch an, aber diese Leute erachten es für nichtig oder richtig! Würdest Du darauf verzichten, Käse zu essen, nur weil dir jemand aus einem anderen Land weiß machen will, hierbei handele es sich um vergammelte Milch? Würdest Du Deine Kinder in einer Ganztagssportschule schicken, nur weil Dir jemand aus einem angeblich "zivilisierteren" Land mit einer "besseren Meinung" sagt, dass alles andere verkehrt wäre? Versteh mich nicht falsch: Ich finde Tierquälerei immer v erkeht - aber diese Leute sehen es nicht so - und darin liegt die SChwierigkeit)
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"

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      Original von Thora
      Hallo Hilde!

      Dies sind ja grauenvolle Bilder.... Ich sah solche Tiere auch in Spanischen Städten.

      Was allerdings zu solchem Elend führt ist die Einstellung der Leute zu Tieren, wie Du auch schon angesprochen hast .

      In erster Linie müsste also die Einstellung der Leute zu Lebewesen geändert werden.


      Und diese Einstellungsänderung - dauert lange - bzw. kann Jahrzehnte dauern - dauert es ja schon - der Auslandstierschutz ist ja schon älter. und es kann nicht sein dass man die ganzen Dinge die dort abgehen in der Zeit einfach tolleriert - oder?


      Dies sehen aber Gegner als grobe Einmischung an - woher nehmen wir uns quasi das REcht, in deren Mentalität einwirken zu wollen - nur weil diese nicht der unsrigen entspricht?


      Was ist Recht und was ist Unrecht. Dies liegt eben immer noch im Auge des Betrachters. Ein Mensch kann die Welt nunmal nur über seine Wahrheit wahrnehmen.
      Wären wir dort aufgewachsen, hätten wir heute vielleicht die gleiche Einstellung zu STraßenhunden, wie viele andere Bürger dieser Länder auch.

      Was gibt uns also das REcht, zu sagen: Die müssen aber mal gewaltig ihre Mentalität ändern!


      Ganz einfach - weil es Unrecht IST. Nur weil dort sogar schon Kinder eine Gaudi daran haben wenn ein Hund auf der Straße mit Steinen beworfen wird oder dies sogar selbst tun, es "normal" ist - ist es noch lange nicht Recht und hat auch nichts mit Mentalität zu tun.



      Wenn das jetzt so rüber kam, als wäre ich Gegner solcher GEdankenansätze, dann ist dies so nicht korrekt. Ich bin dafür, dass Aufklärungsarbeit geleistet wird. Dass man zumindest so weit kommt, dass ein ignoriertes Tier besser ist, als ein misshandeltes. Und dass ein nicht angeschaffter Hund (den man später eh wieder wegwerfen kann) auch besser ist.

      Der Mensch greift eben dort ein, wo er meint Misstände aufgespürt zu haben.
      (darum ibn ich immer noch dafür, den Indianern ihr Land wieder zu geben und die Amis von mir aus auf dem Mars leben zu lassen... )

      Jedem Tierfreund erscheint also diese Behandlung der Tiere dort ZURECHT als Misstand.


      Eben!

      Grüßle

      Hilde
      Original von Thora
      Genauso sehe ich das auch! Aber es liegt an der Mentalität dieser Leute! Worauf willst du es sonst schieben? Sie haben eine andere Einstellung zu diesen Lebewesen, als wir!
      Das ist nun mal deren Mentalität.


      Komischerweise gibt es aber solche und solche. Deutsche Tierschützer arbeiten ja mit ausländischen zusammen. Ausländische Leute machen Pflegestelle um Hunde aus den Tötungsstationen zu retten etc...
      NICHT JEDER denkt da so....

      Es ist eine Uralte Mentalität dass man JAGDHUNDE quält. Das hat "Tradition" in vielen südlichen Ländern.

      Aber sonst? Ich denke es ist letztendlich dasselbe in Grün wie bei uns - Wegwerfgesellschaft. 75% aller Hunde aus tötungsstationen kommen aus Familien, sind nicht mehr süß, ca. 1 Jahr alt und werden abgeschoben für den nächsten süßen Welpen...



      Was ich damit sagen will ist folgendes: Jeder, aber auch wirklich jeder, sieht die Dinge NUR mit seinen Augen. WEil man nicht anders kann.
      Kann man jemanden dafür verurteilen,d ass er so denkt, wie er eben nur denken kann? ER/Sie hat es nicht anders gelernt. Er ist mit diesen WAhrheiten als Selbstverständlichkeiten aufgewachsen.


      Nur wenn er sich weigert über den eigenen Suppentellerrand zu schauen - und das tut man meiner Meinung nach wenn einem Tiere im Ausland wurscht sind.
      Ich würde es begrüßen wenn sich ausländische Menschen in Missstände Deutschlands einmischen! Siehe z.B. Antisemitismus oder Ähnliches!


      Das ist alles nicht so einfach. Man kann einfach nicht sagen "Das hat nicht so zu sein, weil ich das anders sehe". Ein anderer sieht es wieder anders und so weiter und so fort.
      Ich finde es nicht gut, wie dort mit den Tieren umgegangen wird. Ich betone noch einmal: Das wichtigste wäre hier Aufklärungsarbeit. Angefangen bei den Kindern - denn die Kinder sind die Zukunft.


      Ich finde es an sich schon einfach - Unrecht bleibt Unrecht. Ob jetzt ein Mastschwein gehalten wird unter übelsten Bedingungen oder ob ein Hund in Spanien am nächsten Baum aufgehängt wird, ihm bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird etc...
      Es ist und bleibt Unrecht und hat NICHTS mit Mentalität zu tun. Und ändert sich nur - das Eine wie das Andere - wenn ich mich als Einzelmensch beginne dafür zu interessieren und entsprechend bewußt lebe.

      Vielleicht kann man das von dummen Menschen nicht erwarten - von Menschen mit einem halbwegs normalen IQ aber schon!



      Ja, wir sehen Tierquälerei als falsch an, aber diese Leute erachten es für nichtig oder richtig! Würdest Du darauf verzichten, Käse zu essen, nur weil dir jemand aus einem anderen Land weiß machen will, hierbei handele es sich um vergammelte Milch? Würdest Du Deine Kinder in einer Ganztagssportschule schicken, nur weil Dir jemand aus einem angeblich "zivilisierteren" Land mit einer "besseren Meinung" sagt, dass alles andere verkehrt wäre? Versteh mich nicht falsch: Ich finde Tierquälerei immer v erkeht - aber diese Leute sehen es nicht so - und darin liegt die SChwierigkeit)


      Zumindest würde ich darüber NACHDENKEN - abwägen was besser ist - für MEIN Kind, MEINEN Hund, MEIN Leben...

      Und ganz ehrlich - wenn sich jemand ernsthaft Gedanken machen würde was besser ist - dann doch wirklich nicht aus reiner Lust am Morden - Hunde umbringen? Schweine auf Metallrosten mit Antibiotika großziehen und schlachten nur weil wir meinen Fleisch ist alles - hauptsache billig? etc etc...

      Einer der sich keine Gedanken macht hat evtl. Angst etwas verändern zu müssen weil er mit dem Gedanken es nicht zu tun evtl. nicht mehr gut schlafen kann...

      Ich hatte keine solche Erziehung - dass man mit allem und jedem Mitleid haben muss, dass man DENKEN muss bevor man handelt, dass man nachfragen sollte was eine Tat, eine Handlung für eine globale Wirkung hat etc...
      Trotzdem denke und handle ich so - so gut ich kann. Ich will mich damit nicht loben - ihr macht Euch ja auch Gedanken - ich will nur sagen: auch wenn man in einer bestimmten Mentalität aufwächst - kann man doch weiterdenken.

      Und das funktioniert ja nicht nur bei mir und Euch - sondern auch bei Italienern, Spaniern, Türkene etc....

      Wir sind Europa und leben nicht mehr im Zeitalter der Neandertaler - aber Hallo!

      So denke ich darüber!

      Grüßle

      Hilde
      Original von DieHilde



      Es ist eine Uralte Mentalität dass man JAGDHUNDE quält. Das hat "Tradition" in vielen südlichen Ländern.
      Hilde


      Ja und es ist hierzulande auch eine Uralte Tratition Hunde an Ketten und in Zwingern zu halten, deswegen muss ich das aber nicht tun.

      Original von DieHilde
      Ich finde es an sich schon einfach - Unrecht bleibt Unrecht. Ob jetzt ein Mastschwein gehalten wird unter übelsten Bedingungen oder ob ein Hund in Spanien am nächsten Baum aufgehängt wird, ihm bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird etc...
      Es ist und bleibt Unrecht und hat NICHTS mit Mentalität zu tun. Und ändert sich nur - das Eine wie das Andere - wenn ich mich als Einzelmensch beginne dafür zu interessieren und entsprechend bewußt lebe.
      Hilde


      Sehe ich genauso und Quälerei bleibt Quälerein, ob mit oder ohne Tradition. Die Tiere leiden und ihnen ist die Tradition wohl ziemlich wurscht.

      Original von DieHilde
      Ich hatte keine solche Erziehung - dass man mit allem und jedem Mitleid haben muss, dass man DENKEN muss bevor man handelt, dass man nachfragen sollte was eine Tat, eine Handlung für eine globale Wirkung hat etc...
      Trotzdem denke und handle ich so - so gut ich kann. Ich will mich damit nicht loben - ihr macht Euch ja auch Gedanken - ich will nur sagen: auch wenn man in einer bestimmten Mentalität aufwächst - kann man doch weiterdenken.

      Und das funktioniert ja nicht nur bei mir und Euch - sondern auch bei Italienern, Spaniern, Türkene etc....

      Wir sind Europa und leben nicht mehr im Zeitalter der Neandertaler - aber Hallo!

      Hilde


      Ist bei mir ebenso, ich habe immernoch echte Schwierigkeiten damit meiner Familie klar zu machen, warum ich Tierschutz betreibe, es interessiert sie nämlich nicht ob in Spanien Tiere leiden oder beim Nachbarn ein Hund nie von seiner Kette kommt, es ist denen egal.
      Niemend in meiner Familie hat sich jemals für das was ich tue wirklich interessiert, die halten sich für tierlieb, weil sie immer Zwingerhunde hatten. Meinen ein Hund muss nicht täglich Gassi gehen und wenn, dann eben aufs Feld, damit er mal laufen kann und fertig.
      Tja, das wurde mir vorgelebt, aber deswegen muss ich es noch lange nicht ebenso halten.