Vermenschlichung von Katzen - Ab wann?!
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Guten Morgen,
schade, bei manchem Schreiber hier frage ich mich, ob sie überhaupt wissen, worum es geht und auch die dahintersteckende Ernsthaftigkeit wenigstens im Ansatz nachvollziehen können. Mit Sicherheit geht es nicht um eine völlig offensichtliche Vermenschlichung, indem den Tieren Klamotten angezogen oder sie in einen Kinderwagen gesteckt werden. Da benötigt es doch wahrlich keiner Diskussion, wäre mir persönlich viel zu banal, um damit einen Fünf-Seiten-Thread loszutreten. Es geht auch nicht um die Benutzung von liebevollen Kosenamen. Dass wir Menschen da einen enormen Erfindungsreichtum haben, weiß man doch schon, wenn man hört, wie sich manche Paare untereinander betiteln, manchmal sogar nur heimlich, weil es ihnen dann doch peinlich ist.
Woelfin34 und auch ein paar wenige andere gehen wenigstens auf die Problematik ein, versuchen abzugrenzen und nicht mit irgendelchen unpassenden Argumentationen das Thema ins Lächerliche zu ziehen.
Vermutlich fühlt sich jetzt der ein oder andere abermals angesprochen und wieder total angepißt, aber das ist um des Themas Willen (mir) völlig egal. Wer bis hierher nicht verstanden hat, dass es nicht nur um Christiana`s Storywortwahl "Mama" und "Papa" allein oder um eine Hilton, sondern um Tiefgründigeres geht, dem kann ich nur nahe legen, sich mehr Gedanken über den Inhalt seiner Postings zu machen.
Im Moment wird in fast jedem Posting nur noch gefragt: "Warum soll ich mein Tier nicht gut behandeln?" Thema verfehlt - Setzen - Sechs. Aber dennoch interessant zu sehen, wie viele sich hier meinen verteidigen zu müssen ... und das absolut ohne Grund. Woher kommt dieses Bedürfnis, das Handeln in Bezug auf sein eigenes Tier aufzuzeigen und dann auch noch zu erklären? Teilweise ja wirklich sehr aggressive Rechtfertigungen, dass man alles nur so oder so macht, weil man es doch sooooo gut mit seiner Katze meint. Toll, was sind wir doch alle hier für klasse Menschen. Völlig uneigennützig und sowas von tierlieb! WIR wissen 100% genau, was für ein Tier gut ist. Gerade WIR; die im Laufe der Jahrtausende dermaßen viele Instinkte verloren haben, dass es manchmal fast ein Wunder ist, so lange überhaupt die herrschende Rasse geblieben zu sein. Ja und dann gibt es sogar noch solche Extreme unter uns, die tatsächlich meinen, mit ihrer Katze auf einer Ebene kommunizieren zu können.
Was ist denn Tierliebe? Ist es wirklich, dass die Katze super versorgt und unendlich geliebt wird, dass sie in unser Bett krabbeln darf? Das ist doch UNSERE Definition von Liebe, nämlich die menschliche. Und nichts anderes. Von daher vermenschlicht sowieso jeder Tierbesitzer. Ich spreche mich da auch nicht von frei. Nur ... mancher Tierbesitzer rutschen da - meist unbewußt - in eine ganz andere Ebene hinein.
Wie hier schon jemand richtig erkannte, habe ich Christina`s Story sehr kritisch gelesen. Denn es liegt in der Natur der Menschen, dass jede Äußerung auch einen Beweggrund hat. Mag sein, dass ich Christina unrecht tue, ich wollte sie auch nicht beleidigen. Dennoch wollte/konnte ich mir diesen Hinweis nun einmal nicht verkneifen, weil ich dieses Thema wirklich wichtig finde ... der Tierwelt zuliebe.
Steckt hinter ihrer Story nicht der (insgeheime) Wunsch, dass ihre Katze sie als "Mama" ansehen solle? Warum schreibt sie es mit dieser Wortwahl und nicht mit einer anderen, wenn sie doch ganz genau weiß - wie hier alle behaupten - dass sie nicht des Katzes Mutter ist und auch nie diese Rolle einnehmen wird? Um mal tiefgründiger zu gehen und vor allem, damit jedem klar wird, dass es nicht allein um das Wort "Mama" geht: Was vermittelt die Story wirklich? Tatsächlich was die Katze in dieser einen Nacht erlebt hat? Steht da nicht vielmehr, welche Sorgen sich die Mutter macht? Welche guten Ratschläge sie mit auf den Weg gibt? Was sie denkt? Was die Katze über ihre Worte denken könnte? Was für eine tolle Mutter die Katze doch hat? Ist wirklich die Katze selbst ihr Anliegen oder nicht doch eher sie mit ihren Bedürfnissen? Dafür hat sie bewußt dem Tier menschliche Gedankengänge auferlegt, also vermenschlicht, um IHRE Rolle besser darstellen zu können, nämlich die einer "Mama".
Irgendjemand schrieb hier einen völlig richtigen Satz: Vielleicht haben die Katzen uns ja nur gern, weil wir ihre Dosen- und Türöffner sind. Und genauso ist es. Nichts anderes. Unsere Definition von Zuneigung kennen Tiere nicht. Sie bleiben dort, wo es ihnen gut geht. Wenn sich der Mensch nicht mehr kümmert, gehen sie halt zu einem anderen. Es kann also kein Gefühl von Zuneigung/Liebe geben. Es ist reine Abhängigkeit und Wohlbefinden, ein instinktives Verhalten der Tiere.
Als Christina später noch ihren Tagesablauf beschrieben hat, wurde es noch deutlicher: Erst werden die Katzen versorgt, dann Mann und Kinder. Die Tiere sind ihr Ersatz für die bereits großen fünf Kinder. Sie muß jemanden zum Bemuttern haben, in diesem Fall die Katzen. Die vermeintlich Schwächsten, Kleinsten, Hilfsbedürftigsten in der Familie. Ich streite nicht ab, dass es auch in der Natur der Menschen, ganz bsonders in der von Frauen liegt, eine Beschützerrolle übernehmen zu wollen. Dennoch sollte man die Grenzen nicht aus den Augen verlieren und erwachsene Katzen nur noch wie kleine Kinder behandeln. Dahinter steht im Grunde doch nur der Wunsch, eine Abhängigkeit zu schaffen, damit man sich geliebt fühlen kann. Was nun nicht bedeutet, dass ihr Mann, ihre Kinder sie nicht lieben. Es reicht ihr halt nur nicht mehr. Wie gesagt, bin ich keine ausgebildete Psychologin, aber das braucht es auch oft gar nicht, wenn man nur in der Lage ist den logischen Menschenverstand einzusetzen. Dann läßt sich auf viele Dinge ganz von selbst schließen.
Bzgl. Testament und Urne bedarf es absolut keiner weiteren Worte mehr, denn das ist selbstredend. Völlig unabhängig davon, wie ich das persönlich im Todesfall handhaben würde. Das einzige, was mich da echt mal interessieren würde, was in solch einem Katzentestament steht. Wie könnte der "letzte Wille" einer Katze aussehen? Wenn es denn ihrer ist und nicht der des Halters.
Viele Poster hier bezeichnen ihre Tiere als Familienmitglied. Meine Tiere sind nichts anderes. Aber teilweise steht da dann sogar wortwörtlich "ich behandel sie wie mein Kind/Partner". Würde mein Kind oder mein Partner denselben Stellenwert des Tieres in der Familie einnehmen, wäre ich vielleicht in mancher Augen eine echt supertolle Katzenhalterin, aber eine absolut miserable Menschenmutter und Ehefrau.
Die Schwelle von Tierliebe zur Vermenschlichung bzw. Ersatz (Kind, Partner, zwischenmenschliche Beziehung in Form von Liebe, Zärtlichkeit usw.) ist recht schmal. Das sieht man auch wieder in diesem Thread, in dem mehr ins lächerliche gezogene Extreme aufgezeigt werden, anstatt in die Feinheiten zu gehen und sachlicher zu diskutieren. Ist natürlich schwer, wenn man persönliche Empfindlichkeiten aus dem Thema nicht herauslassen kann. Diese entstehen aber doch nur, wenn man sich angesprochen/angegriffen fühlt. Warum aber fühlt man sich angsprochen, wenn man - aus seiner eigenen menschlichen Sicht - doch nur das Allerbeste für sein Tier tut? Da bedarf es doch normalerweise keiner Rechtfertigung vor anderen, oder?
Da ich - im Gegensatz zu manchem Schreiber hier - sowieso weiß, was sich hinter dem Begriff "Vermenschlichung" verbirgt, ein Auszug aus Wiki, damit man wieder zum eigentlichen Kern der Sache kommen kann:
Anthropomorphismus
(Weitergeleitet von Vermenschlichung)
Der Begriff Anthropomorphismus (altgriech. ½ÑÁÉÀ¿Â /anthropos/ „Mensch“ und ¼¿ÁÆ® /morph/ „Form, Gestalt“) bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Tiere, Götter, Naturgewalten und Ähnliches.
Aber grundsätzlich bin ich wirklich erstaunt, wie viele Katzenliebhaber sich doch hier angesprochen fühlen, sie würden ihr Tier vermenschlichen und lediglich einen Ersatz darin sehen. Das allein ist irgendwie schon echt bezeichnend, auch wenn es das eigentliche Thema im Grunde völlig verfehlt. Für ehrliche Liebe - egal ob zu Mensch oder Tier - muß man sich niemals rechtfertigen, es sei denn ... man ist sich selbst dessen nicht ganz sicher.
Tut mir leid wegen der Länge des Postings. Tat aber absolut Not, weil es hier ja doch anscheinend einige Verständigungs-/Verstehensprobleme gibt. Ich hoffe dennoch, es wird gelesen (... und verstanden
).
LG Lillytiger -
Hallo Lillytiger!
Das einzige was mir dazu noch einfällt:
Und das alles, weil jemand eine Geschichte erzählen wollte - um andere zu unterhalten!
Das hat nichts damit zu tun, dass Vermennschlichung von Tieren kein ernstes Thema ist... und glaub mir - mein Horizont geht soweit, dass ich das verstehe!
Aber wie schon gesagt... man sollte nicht alles auf die Goldwage legen... vor allem in einem Forum nicht, wo ganz viele unterschiedliche Menschen aufeinander treffen und vieles anders rüberkommt als es gemeint ist
...
Dein Engagement in allen Ehren, aber vielleicht solltest du es da anbringen, wo es nötig ist. Bei Menschen, denen du in die Augen sehen kannst... und deine Hobbypsychologie auch sinnvoller anwenden kannst
I'll be
watching you! -
Schließ mich Karen komplett an!!Roby mit ihren Babys Kami & Tali
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Roby“ ()
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Also ich weiss nicht so recht, was ich zu diesem Thread sagen soll.

Ich könnt lachen und weinen zugleich über soviel ....naja...
Zu Christinas Geschichte:
Ab und zu ein paar Mamas und Papas zu viel, (wir haben doch in der Schule gelernt, nicht so viele Wiederholungen
aber ansonsten zuckersüss geschrieben.Wie gehts Tommy jetzt in der "Freiheit"?.
Ich sehe es einfach als eine kleine Geschichte aus dem Leben des Tommys. Und das sieht der gröste Teil der User hin wahrscheinlich ebenso. Ob der Kater das genauso sieht werden wir nie erfahren und es wird ihm sch***egal sein, was seine Mam...ähhh.... Halterin hier über ihn so reinschreibt. Ich hab keine Sekunde über "Vermenschlichung" nachgedacht, als ich die Geschichte gelesen habe.
Christina soll ihren Kater vermenschlichen????
Wird hier denn nicht immer gepredigt, Freigängerkatzen habens besser? Freigängerkatzen sind Artgerecht???? Also vermenschlicht Christina ihre Katzen, weil sie hier Mama/Papa reingestellt hat, hält sie aber artgerecht, weil die Mieze rausdarf !? Ich bin verwirrt.

Zu den Betitelungen einer Katze:
Oh mein Gott, ich bin beklopt !
Wieso? Weil ich zu meinen Miezen auch "Meine Babys" sage.
@ Lillytiger Eine Frage dazu : Hast du deinen Tieren Namen gegeben???? - ZACK - BEKLOPPT - Willkommen im Club!
Wenn man sowill, ist "Namen geben" schon Vermenschlichung. Gerade weil ich meinem Tier Namen gebe, rücken sie in der Position nach oben. Wenn ich nur "Vieh" zu ihnen sagen würde, wäre es abwertend. Dadurch dass ich aber Luna und Jerry oder aber auch Baby sage, fängts doch schon an mit dem vermenschlichen. Dann dürftest du keine Wohnungskatze halten - nicht artgerecht = vermenschlicht. Dann dürftest du keinen Kratzbaum haben - kommt in der Natur nicht vor = vermenschlicht. Dann dürftest du ihnen kein Katzenfutter kaufen - gibts nicht in der Natur = vermenschlicht. Dann dürftest du ihnen kein Spielzeug kaufen - gibts nicht in der Natur =vermenschlicht. usw.
Mich macht es stinkwütend, dass sich manche hier ein Bild aufgrund einer kleinen, harmlosen Geschichte bilden, ohne die betreffenden Personen zu kennen. Muss man hier also ab jetzt aufpassen, was man wie schreibt? Sonst wird mal als bekloppt und reif für den Psychiater gehalten? Ich finde es unverschämt von dir Lillytiger, hier User anzugreifen, obwohl du sie nicht kennst und auch noch nicht so lange hier bist um ALLES durchgelesen zu haben. DAS ist es, was mich wütend macht. Wenn ich schon lese "zwischen den Zeilen gelesen". Oh Mann, man schreibt hier nicht alles rein, so dass die User "zwischen den Zeilen lesen müssen". Man schreibt auch Sachen rein, die so sind wie sie sind.
Diese Diskussion war für mich persönlich von Anfang an keine Diskussion von Lillytiger bzw als solche Gedacht. Sie hat sich was rausgepickt und aus ner Mücke einen Elefanten gemacht, nichts weiter. Das Thema ansich finde ich gut zum diskutieren, aber dann bitte ohne, dass hier User angegriffen werden, die unter anderem schon weitauslänger hier sind.
So, jetzt werde ich MEINEN BABYS erstmal das Futter auffüllen und danach MEINE BABYS knuddeln und drücken und nachher wenn der PAPA heimkommt und wir dann ins Bett gehen dürfen MEINE BABYS mit ins Bett und an MAMAs und PAPAs Füssen schlafen. So.
Eine wütende LadyEine neue Mieze ist zu uns gestoßen, Tommytom.
http://silverincu.zweipage.de
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unsere Schöne - Luna - geboren am 9.4.2005
unsere kleine Maus - Jerry - geboren am 25.05.2005
unser Tommytom - der kleine Mann im Haus - geboren am 10.06.2007 -
Ich geb auch dir Recht Lady, aber ich glaube, ihr seht das alles ein bissel zu enstinig!!
Also will keinen Angreiffen, aber das lese ich hier raus!!
Ich glaube Ihr versteht euch einfach nur Falsch!Roby mit ihren Babys Kami & TaliDieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Roby“ ()
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Was für mich absoluter Quatsch ist. Aber das ist ja nur die Meinung einer Bekloppten.
Ich bin hier, um mich auszutauschen, mich zu informieren. Über neues Futter, über Lösungen für diverse Probleme. Aber auch einfach mal, um kleine nette Geschichten über meine Miezen hier reinzustellen oder um kleine nette Geschichten und Bilder über andere Miezen zu lesen/anzugucken. Dafür ist doch ein Forum da. Um sich auszutauschen. Und da schreibt dann jemand wie Christina eine harmlose Geschichte hier rein und wird dann dumm angemacht, von wegen, sie vermenschlicht ihre Katze. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Lillytiger hat definitiv zu viel Freizeit um sich darüber aufzuregen....
Es gibt hier wirklich viele Problemfälle, die geschildert werden. Darüber sollte man sich aufregen. Das Tiere geschlagen werden, gequält werden, bei Krankheiten nicht behandelt werden. DARÜBER sollte man sich aufregen und etwas dagegen machen, aber doch nicht wegen einer kleinen Geschichte, ich bitte euch.....Eine neue Mieze ist zu uns gestoßen, Tommytom.
http://silverincu.zweipage.de
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Original von Karen
Dein Engagement in allen Ehren, aber vielleicht solltest du es da anbringen, wo es nötig ist. Bei Menschen, denen du in die Augen sehen kannst... und deine Hobbypsychologie auch sinnvoller anwenden kannst
Hey, das ist ja mal ein echt guter Versuch, ein Grundsatzthema, das nicht ins Weltbild dieser Community paßt, vom Tisch zu fegen. Wenn eine solche Diskusssion hier nicht erwünscht ist und lieber alle wieder wie bisher zu ihrer kollektiven Beweihräucherung übergehen möchten, wäre ich die Letzte, die damit ein Problem hätte.
Manch einer ist allerdings dann doch derart aufgeschlossen, dass er gern mal über den eigenen Tellerrand schauen möchte, um auch Dinge aus anderen Sichtweisen betrachten zu können. Ist mit Sicherheit nicht zum Nachteil für eine Horizonterweiterung und der eigenen Meinungsbildung. Ich lese hier ja auch "die andere Seite" und versuche zu verstehen.
Sind wir hier denn nicht alle Hobbypsychologen, wenn es um die Bedürfnisse unserer Tiere geht?
@ Lady_Frey:
Sei mal ehrlich ... du hast mein Posting doch gar nicht gelesen, sonst wärest du nicht mit einer derartigen Antwort gekommen. Vor allem hättest du dann nicht auch schon wieder auf diese allgemeine Kosennamensgebung herumgeritten und mir unterstellt, dass ich glaube, ihr "hättet alle einen an der Waffel" ... wie schon viel zu oft in diesem Thread.
LG LillytigerDieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Lillytiger“ ()
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Also erstmal kann ich Karen auch nur zustimmen :zustimm:.
Ich denke das größte Problem ist, dass du versucht hast ein Thema an eine völlig unpassende Stelle zu setzen. Du hättest besser daran getan, einen eigenen Beitrag mit eben diesem Thema zu eröffnen, dann hätte es niemals solche Reaktionen gegeben. Aber da du es unbedingt an den in meinen Augen für eine Disskussion völlig ungeiegneten Beitrag von Christina gehängt hast, führte dies zu allerlei Unverständnis, was ich wiederum sehr verständlich finde.
Natürlich ist das Thema "Vermenschlichung" in dem Sinne, wie du diesen Zusammenhang nutzt, ein ernstes Thema. Auch wenn ich hier wieder einigem widersprechen könnte/wollte.
So wenn ich mehr schreibe, versteht niemand mehr meine verschachtelten Sätze und der Text wird unkontrolliert lang. -
Du sagst es: es benötigt keiner Diskussion.
Original von LillytigerSteckt hinter ihrer Story nicht der (insgeheime) Wunsch, dass ihre Katze sie als "Mama" ansehen solle? Warum schreibt sie es mit dieser Wortwahl und nicht mit einer anderen, wenn sie doch ganz genau weiß - wie hier alle behaupten - dass sie nicht des Katzes Mutter ist und auch nie diese Rolle einnehmen wird? Um mal tiefgründiger zu gehen und vor allem, damit jedem klar wird, dass es nicht allein um das Wort "Mama" geht: Was vermittelt die Story wirklich? Tatsächlich was die Katze in dieser einen Nacht erlebt hat? Steht da nicht vielmehr, welche Sorgen sich die Mutter macht? Welche guten Ratschläge sie mit auf den Weg gibt? Was sie denkt? Was die Katze über ihre Worte denken könnte? Was für eine tolle Mutter die Katze doch hat? Ist wirklich die Katze selbst ihr Anliegen oder nicht doch eher sie mit ihren Bedürfnissen? Dafür hat sie bewußt dem Tier menschliche Gedankengänge auferlegt, also vermenschlicht, um IHRE Rolle besser darstellen zu können, nämlich die einer "Mama".
Es benötigt keiner Diskussion hast du weiter oben geschrieben u dann machst du dir solche Gedanken??
Das Buch was ich weiter vorne empfohlen habe wird auch aus Katzensicht erzählt aber was das mit Vermenschlichung zu tun hat...
Das ist für mich Fun u mal in den Alltag hinter sich lassen.
Wenn meine Katze Freigänger wäre würde ich mir auch in die Hosen machen u vielleicht eine lustige, Geschichte erzählen. Na und..
Original von Lillytiger
Anthropomorphismus
(Weitergeleitet von Vermenschlichung)
Der Begriff Anthropomorphismus (altgriech. ½ÑÁÉÀ¿Â /anthropos/ „Mensch“ und ¼¿ÁÆ® /morph/ „Form, Gestalt“) bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Tiere, Götter, Naturgewalten und Ähnliches.
Oder hat man wenn man sich eine Geschichte aus der Sicht der Katze erzählt das Tier vermenschlicht??
Ich dachte eher das Vermenschlichung ist wenn ich z. B. sagen würde: Meine Mietzi benimmt sich manchmal wie mein Freund oder Der Flecki schmatzt wie du.
Hier nochmal ein Auszug aus Wiki
Der Anthropomorphismus ist auch ein häufiges Stilmittel in der Literatur. Besonders beliebt ist er in Kinderbüchern, wo meist Tiere anthropomorph dargestellt werden. Daneben werden in der Literatur auch Naturphänomene mit anthropomorphen Figuren personifiziert, zum Beispiel der Tod durch den Sensenmann oder die Pest.
Tiere, die wie Menschen agieren, haben eine lange Tradition in Kunst und Literatur. Sie werden oft benutzt, um stereotype Charaktere darzustellen, damit der Betrachter oder Leser ihren Charakter einfach erfassen und reflektieren kann. Beispiele sind Aesops Fabeln, Alan Dean Fosters Spellsinger und George Orwells Animal Farm. Viele der beliebtesten Figuren im Kinderfernsehen sind anthropomorphe Tiere: Micky Maus, Kermit der Frosch, Bugs Bunny und Donald Duck, um nur einige zu nennen. Ebenfalls anthropomorphe Tiere sind die Hauptfiguren aus Brian Jacques' Redwall-Reihe. Außer Cartoons bedient sich auch eine kleine Anzahl Sitcoms des Anthropomorphismus (zum Beispiel Die Dinos.)
So langsam verliere ich den Überblick.
VG-----------Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „aura*suavis“ ()
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Original von traumfänger
ich geb meiner domina jetzt essen und werfe mir nee tab ein um mich dann aufs sofa zu legen
Solche Aussagen gehören doch bestimmt nicht zum Thema. Es muss doch wohl mal möglich sein sachlich zu diskutieren ohne gleich ausfallend zu werden, oder?
Gruss
KatzentrioGesundheit und Nichtbehindertsein ist wahrlich kein Verdienst, sonder ein Geschenk, dass jedem durch eine jähe Wendung genommen werden kann. -
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Original von Lillytiger
Original von Karen
Dein Engagement in allen Ehren, aber vielleicht solltest du es da anbringen, wo es nötig ist. Bei Menschen, denen du in die Augen sehen kannst... und deine Hobbypsychologie auch sinnvoller anwenden kannst
Hey, das ist ja mal ein echt guter Versuch, ein Grundsatzthema, das nicht ins Weltbild dieser Community paßt, vom Tisch zu fegen. Wenn eine solche Diskusssion hier nicht erwünscht ist und lieber alle wieder wie bisher zu ihrer kollektiven Beweihräucherung übergehen möchten, wäre ich die Letzte, die damit ein Problem hätte.
Mir geht es nicht darum, das Thema vom Tisch zu fegen! Ich versuche dir jediglich klar zu machen, dass es bei Christina NUR um eine Geschichte ging. Um nicht mehr oder weniger. Dies hattest du bisher gekonnt ignoriert oder nicht verstehen wollen.
Das das Thema an sich wichtig ist- hab ich schon mehrfach gesagt. Vielleicht solltest du die anderen Posts einfach mal gründlich lesen.
Aber ich finde es nun mal daneben einen User anzugreifen. Und das hast du in meinen Augen...
Hey, das ist ja mal ein echt guter Versuch, ein Grundsatzthema, das nicht ins Weltbild dieser Community paßt, vom Tisch zu fegen.
Ähm ich hatte nicht vor das Thema vom Tisch zu fegen... in keinster Weise... bin neben Moderator auch noch User in diesem Forum und kann schreiben was ich denke
I'll be
watching you! -
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Original von Karen
Aber ich finde es nun mal daneben einen User anzugreifen. Und das hast du in meinen Augen...
Sag mal, wenn ich das in deinen Augen tatsächlich in der Form getan hätte, warum hast du in deiner Mod-Funktion dann nicht gleich mein Posting dazu gelöscht oder den Thread geschlossen? Kommst nach 6 Seiten Schreiberei plötzlich mit einem solchen Vorhalt.
Ich merke schon, wie alle wieder aus ihren Ecken gekrochen kommen und erneut das bereits Gesagte wiederholen. So hat das natürlich keinen Sinn und sollte dann auch abgebrochen werden. Schade.
LG Lillytiger -
Himmel nochmal... Hab mich grad durch die ganzen Seiten hier durchgekaspert - und kann nur erstaunt mit dem Kopf schütteln.
Irgendwie faszinierend, wie man sich so hochschaukeln kann. Kann mir nicht vorstellen, dass hier noch eine vernünftige Diskussion zustande kommt, zumal die Threaderöffnung auch in meinen Augen sehr unglücklich war, da es eigentlich nicht notwendig ist, eine Userin sozusagen der Lächerlichkeit preiszugeben, indem man ihren Beitrag als Beispiel anführt. Das wäre auch ohne ganz konkretes Beispiel gegangen denke ich.
In mir sperrt sich jedenfalls aus diesem Grunde etwas in mir das eigentlich interessante Thema zu diskutieren. Es käme mir so vor, als würde ich auf der Userin rumhacken, die diese Geschichte geschrieben hat. Auch mir ist die Geschichte zu süßlich und unecht - aber wie es schon erwähnt wurde, ist dies geschmacksache. Auch in meinen Augen diente der Zweck der Geschichte der reinen Unterhaltung und sagt nichts über den emotionalen oder sonstigen Zustand der Verfasserin aus.
Und was Lillytiger angeht - irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass man mit dir nicht diskutieren _kann_. Du erschlägst einen nämlich mit Massen an Worten. Da vergeht einem schnell die Lust an einer abwechslungsreichen Diskussion.
Liebe Grüße,
Tanja (die auch schon mal zu ihren katzen sagt: der papa kommt heut später
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Original von Lillytiger
Sag mal, wenn ich das in deinen Augen tatsächlich in der Form getan hätte, warum hast du in deiner Mod-Funktion dann nicht gleich mein Posting dazu gelöscht oder den Thread geschlossen? Kommst nach 6 Seiten Schreiberei plötzlich mit einem solchen Vorhalt.
Weil ich hier nicht der zuständige Mod bin... und außerdem ich auf über Dinge diskutieren kann!
Daher wurde extra ein anderer Thread aufgemacht...I'll be
watching you! -
Ich oute mich jetzt mal:
Ich bin 43 Jahre alt, habe zwei Söhne (19 und 15).
In meinem Haushalt gibt es noch zwei Katzen, Tarik und Malika. Ich nenne sie nicht meine "Babys" und sage auch nicht; "Komme zu Mama". Aber als mein Dicker heute morgen auf meinen Schoß hüpfte, habe ich ihn ganz fest an mich gedrückt und zu gesagt: "Na mein dickes knuddelmoppelpubsi Katertier" oder so ähnlich. Es ist doch so egal, wie wir sie nennen. Wie wir sie behandeln, darauf kommt es an.
Wenn der Ton von Lilltiger evtl nicht so in Fettschrift und bunt rübergekommen wäre, hätten man sie bestimmt richtiger verstanden. Ich denke, hier wird am eigentlichen Thema vorbeigearbeitet. Es geht nicht um Namensgebung etc. Ich glaube aber auch, das Vermenschlichung für jeden anders aussieht (auch wenn es dafür eine feste Definition gibt). Bei dem einen fängt es an, wenn man "mama" sagt, bei dem anderen geht es beim Krallenlackieren los.
Und.... wenn man gaaaanz weit zurück geht, braucht kein Tier den Menschen. Alle kamen großartig zurecht ohne uns. Nur irgendwann boten sich Gemeinschaften an, aus welchen Gründen auch immer. Und von da an war doch der Weg in Abhängigkeiten auf beiden Seiten geebnet. -
Original von Squib
Du erschlägst einen nämlich mit Massen an Worten. Da vergeht einem schnell die Lust an einer abwechslungsreichen Diskussion.
Jetzt mußte ich aber wirklich schmunzeln. Das tut mir leid, wenn für dich lesen zu anstrengend ist und du dich von Worten ... was ja nun einmal unser menschliches Kommuniktionsmittel ist ... erschlagen fühlst. Da ich an die 400 Anschläge/Minute tippe und zudem sehr sehr viel lese, nicht nur die Tageszeitung und dicke Romane (wo ja am meisten Buchstaben aneinandergereiht einen Sinn ergeben sollen), kann ich dein (ganz persönliches) Leid jetzt gerade nicht so wirklich nachvollziehen. Ich bitte also um Verständnis, aber mit Sicherheit nicht um Entschuldigung.
LG Lillytiger
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