ich komme gerade vom Maibaum aufstellen (einschließlich Waldpurgisnacht)
Nun, natürlich darf da meine Jessy nicht fehlen (sie wird jetzt 11 Monate alt). Ich hab dannn meine eltern überredet, dass ich sie mit ins Dorf(platz) nehmen darf. Immerhin waren/sind wir dort höchstens 35 Leute und ich dachte halt das es für Jessy mal was anderes ist, da wir sonst mit ihr (auser Café und See) nichht viel unternehmen (können).
Meine Eltern hatte natürlich bedenken, dass das alles viiiiiiiieeeel zu anstrengend, aufregend und stressig für Jessy ist

Ich war nicht der Meinung - sicher stressig ists auf jeden fall auch etwas, aber ich denke das es Jessy gut tut, wenn sie mal etwas raus vom Alltag kommt.
Letztendlich hatte ich in allem recht
aber dazu schreibe ich gleich. Meine eltern waren auch der Meinung, dass sie ganz bestimmt sehr an der Leine ziehen wird und sobald wir bei den vielen Leuten sind sie Panik bekommt. Na ja, ich hab ihr dann vorsichtshalber das Geschirr angezogen. Nicht weil sie da nicht ziehen würde, sondern eher weil es besser für ihre Knochen/rücken wäre.
Jedenfalls ging ich dann mit Jessy und ein paar Freundinnen ins Dorf zum Maibaum. Jessy super mega doll brav bei fuß gelaufen, und sie hat sich gaaanz sicher auch nicht von den vielen tätschelten Händen stören lassen
(und obwohl ich einen sehr guten eindruck mit meinem Hund im Dorf habe, fragen mich alle noch bevor sie jessy streicheln: "Beißt die?" worauf ich grundsätzlich antworte "Ja, aber nur diejenigen, die ihr die Hand ins Maul stecken!"
) Jessy hat es mehr oder weniger richtig genossen, so viele neue Menschen kennenzulernen und den einen oder anderen happen semmel zu stibitzen
Ich will nicht sagen das sie keinen Stress hatte, oder in der Zeit überhaupt nicht nervös war, aber ich denke schon das es eine gute Idee war sie mitzunehmen. Na ja, auf jeden fall schickte mich mein Vater nach 30 min mit Jessy heim, begründung: "Die wird noch ganz verrückt wenn sie länger bleibt" oder "Die kennt sich doch gar nicht mehr aus was los ist"
Mich hat das sehr gestört, jedoch hat das gleiche mein Bruder (24) behauptet.
Was ist denn so schlimm daran wenn ich meinen Hund ab und zu wohin mitnehme?
Ich hatte nicht vor eine ewigkeit in dem Trubel zu bleiben, sonder wollte nach einer Stunde, spätestens, auf jeden fall Jessy heim bringen.
Ich denke nicht das es sonderlich stressig für sie war, auserdem verstehe ich die argumente von meinem Vater nicht
Ich bin der meinung, das ich doch sehr wohl von einem fast 1-jährigen Hund erwarten kann, auf einem Fest etwas ruhe und displizin erwarten kann, vorrausgesetzt natürlich er ist gut erzogen, sozialisiert.
Sind die bedenken meines Vaters und von meinem Bruder nun gerechtfertigt?
lg chicka



und ich hoffe, das es bald wieder eine möglichkeit gibt, sie irgendwohin mitzunehmen.