Was veranlasst den Kunden Eier aus Käfighaltung zu kaufen?

    in einem punkt muß ich sass wirklich recht geben, die meisten menschen beruhigen ihr gewissen in dem sie eier aus bodenhaltung oder freilandhaltung kaufen, aber meistens haben sie dann auch das eine oder andere produkt in ihrem einkaufswagen wo auch eier drin sind, z.b. nudeln
    und da bezweifel ich ganz stark, daß dort auch die "guten" eier drin sind aus der freilandhaltung...

    ich bin in der glücklichen situation,daß eine freundin von meinen eltern noch selber hühner hat und wir von dort die eier bekommen
    Hi,

    hätte nicht gedacht, dass mein Thread so einen Anklang findet.

    Ich kaufte jahrelang bei einem guten Freund die Eier. Er hält die Hühner in Bodenhaltung. Ich durfte mal in die Halle gucken. Die Hühner waren friedlich ruhig am glucken und sahen wohlgenährt und propper im Federkleid stehend aus. Sie konnten umherlaufen und am Boden picken.

    Die Eier sind die Besten, die ich jemals gegesen habe für 16 cent/Stück Gr. L. Da kann man nicht meckern. Und den Preis kann kaum einer schlagen.

    Er erzählte mir das man früher alle 6/7 Monate die Hühner zum Schlachter brachte, da man davon ausging das die Hühner ab der Mauser nicht mehr genug Eier legen. Das ist Quatsch! Er hält seine Herde bereits seit 4 Jahren und ab und an setzt er neue Hühner dazu.

    Leider setzen sich immer aukeimende Gerüchte in den Köpfen der Menschen fest. Ebenso wie das Gerücht Hühner in Freilandhaltung wären Stressbelastet und öfters krank - Quatsch!!!

    Im TV kam mal ein Bericht darüber. Käfighalter haben kranke zerpickte Hühner in eine Freilandhaltung wegen des TVs gesetzt um die Käfighaltung durchzusetzen und den Zuschauern etwas vorzugaukeln. Wie schlecht es doch den artgerecht gehaltenen Hühnern geht.

    Habe im Supermarkt in der"Milchstrasse" ganz aussen neben den Sojaprodukten Biomilch entdeckt von Kühen aus Weidehaltung, ohne spritzmittelverseuchtes Futter und prophylaktische Medikamentengabe (ist wohl in Massenhaltung nötig) für 77cent / Liter. Die Milch schmeckt Klasse und ich fühle mich gut dabei. Denn es reicht ja wohl, dass man den Kühen nach der Geburt die Babys wegnimmt, damit der Mensch die Milch haben kann. Ja das ist mein Kompromiss an die Tiere!
    "Wer auf das große Wunder wartet, vepasst die vielen kleinen!"
    ...ach ja auch wenn in Fertigprodukten Käfigeier drin sind braucht man nicht zu denken - jetzt ist es mir eh egal. Dann kann man trotzdem die Resteinkäufe zu Gunsten der Tiere machen.

    Aus vielen kleinen Schritten kann bekanntlicherweise ein grosser werden.

    In diesem Sinne!!!

    LG Nathalie
    "Wer auf das große Wunder wartet, vepasst die vielen kleinen!"
    Original von Nathalie

    Habe im Supermarkt in der"Milchstrasse" ganz aussen neben den Sojaprodukten Biomilch entdeckt von Kühen aus Weidehaltung, ohne spritzmittelverseuchtes Futter und prophylaktische Medikamentengabe (ist wohl in Massenhaltung nötig) für 77cent / Liter. Die Milch schmeckt Klasse und ich fühle mich gut dabei. Denn es reicht ja wohl, dass man den Kühen nach der Geburt die Babys wegnimmt, damit der Mensch die Milch haben kann. Ja das ist mein Kompromiss an die Tiere!


    nein, dass ist eine beruhigung des gewissens und ein einreden, dass man so tierleid verhindern könnte. die milch schmeckt besser ?! könntest du das auch sagen, wenn du nicht wüsstest das bio dabei steht ? (du wirst jetzt natürlich ja sagen :wink: ) und wie stellst du dir massentierhaltung bei bio vor ? so viel besser als massentierhaltung unter normalen bedingungen ? bio aus dem supermarkt ist auch massenproduktion - nur unter anderen voraussetzungen. die schweine und kühe stehen immer noch in ihren ställen. da ist nichts mit weide, weil man viele bullen nicht mit kühen auf der weide halten kann. das wird dir jeder bauer bestätigen können.

    die kühe sind schon sehr lange so gezüchtet worden, dass sie wesentlich mehr milch geben als für ein kalb notwendig ist (und kalbsfleisch bekommt man ja auch genügend). die hühner (egal ob bio oder nicht) sind so gezüchtet, dass sie jeden tag ein ei legen. es geht hier um industrievieh, dass einen zweck erfüllen soll. es geht nicht ums tier. und es kann mir niemand erzählen, dass er niemals fertigproduktie konsumiert. allein wenn ich eine gaststätte gehe bekomme ich garantiert etwas mit fertigprodukt vorgesetzt. (kaffemilch, fertig kekse, cappuccino, kuchen, eis, schokolade usw usf.)

    und mal etwas zum drüber nachdenken:

    Dass Biobauern keine synthetischen Gifte benutzen, bedeutet nicht, dass sie kein Gift benutzen. Ökobauern dürfen schädliche Insekten, Unkräuter und Pilze mit einer ganzen Palette von Stoffen bekämpfen, die in der EWG-Verordnung für den ökologischen Landbau (Nr. 2029/91) aufgeführt sind. Die Liste umfasst mehrere Dutzend Mittel, darunter pflanzliche Substanzen, Mineralöle, Bakterienstämme und Chemikalien wie Kaliumpermanganat. Zu den pflanzlichen Wirkstoffen zählen beispielsweise die Insekten tötenden Phyrethrine und das Zellgift Quassin, das aus Bitterholz gewonnen wird.
    Kupfer- und Schwefelpräparate werden insbesondere im Obst- und Weinbau häufig eingesetzt. Da sie schlechter wirken als moderne chemische Mittel, müssen die Ökobauern sie häufiger spritzen. Etliche Winzer, die in den 90er-Jahren zum Ökoanbau konvertierten, sind inzwischen zu konventionellen Methoden zurückgekehrt. Einer der Gründe dafür ist die starke Belastung der Böden durch Kupfer. Es tötet Bodenlebewesen und wird, wie alle Schwermetalle, im Erdreich nicht abgebaut.


    Eine ziemlich heikle Umweltbilanz haben allerdings die Tiere, die auf Ökobetrieben gemästet werden. Bioschweine und Biobroiler wachsen langsamer und leben länger. Daher verbrauchen sie mehr Futter (Ackerfläche), mehr Trinkwasser und scheiden mehr Fäkalien aus. Kühe setzen durch ihre Darmgase Methan frei. Geben sie weniger Milch, wie es die Ökokühe tun, fällt die Methanbilanz pro Liter deutlich schlechter aus.


    Die vielleicht risikoreichste Umweltveränderung durch Ökobauern ist die biologische Schädlingsbekämpfung. Dabei werden Scharen räuberischer Kleintiere ausgesetzt, die Ackerpflanzen von Schadinsekten befreien sollen.
    Ein seltsamer Widerspruch: In den Erklärungen der Ökoverbände gegen die Pflanzen-Gentechnik wird in grellsten Farben davor gewarnt, neue Organismen freizusetzen, selbst wenn diese vorher gründlich getestet wurden. Im Ökolandbau werden jedoch landauf, landab fremde Organismen freigesetzt, ohne dass jemand danach fragt. Dabei ist bereits ökologischer Schaden entstanden.
    Eine schweizerische Studie brachte an den Tag, dass eine häufig eingesetzte aus Moldawien stammende Schlupfwespenart ungeahnte Nebenwirkungen zeigt. Sie verdrängt heimische Schlupfwespen und fällt harmlose Schmetterlinge an. Auch eine im Ökolandbau beliebte asiatische Marienkäferart entwickelte sich zur Landplage.


    den rest des interessanten artikels kann man hier lesen.

    ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich auf die schulter klopft, weil man 10 bio eier kauft, aber dann zu den fertig kuchen geht und ordentlich zuschlägt. da sollte das schlechte gewissen eigentlich gleich 3 fach zurück kommen.
    Ich versteh ehrlich gesagt bis heute nicht, warum sich nicht mehr Leute selbst Hühner halten. Eine Voliere für ein paar Tockis nimmt nicht so sehr viel Platz in Anspruch, dass es völlig unmöglich wäre. Man hat eine nette gackernde Hintergrundkulisse im Garten, morgens kräht einen der Gockel wach und wenn man vom Ausmisten (muss ja nun mal sein) und vom etwas landmäßigen Geruch im Hochsommer absieht, macht das Federvieh nicht viel Arbeit. Ein großer Sack Körnerfutter, ansonsten den Grünschnitt von der Wiese und alles, was in der Küche an Frischem beim Schälen und Schnibbeln abfällt et voilà - die Hühner sind gut ernährt, halbwegs artgerecht gehalten (gut, ganz ohne Zaun gehts nicht, da würden sich die Autofahrer irgendwann schon wundern) und man hat leckere, wunderschöne und gesunde Eier.

    DAS ist echt keine Kunst. Gut, phasenweise gibt es dann eben keine Eier. Wenn nichts gelegt wird, ist halt nichts da. Braucht man dann zwingend doch welche, müssen ausnahmsweise welche zugekauft werden. Unglücklich kommen mir unsere Hühner nicht vor. Ein Hahn ist dabei, Nachwuchs gibts alle Jahre wieder und auch die "neuen Hühner" haben ihr ganz eigenes Legeverhalten. Mitterweile ist es die dritte oder vierte Generation und hier wird nichts gezüchtet oder erzwungen.

    Die Tatsache, dass in Fertigprodukten unglücklich Eier verarbeitet wurden, hält mich (und hoffentlich viele andere Leute) aber im Gegenzug nicht davon ab, weiterhin Bio-Produkte mit Gütesiegel zu kaufen und zu hoffen (denn nichts genaues weiß man nicht, schließlich war man nicht dabei), dass man damit den Schaden ein bisschen minimieren kann. Ich bin weder Landwirt noch Ernährungsexperte, aber dafür gibt es diese schließlich und ich als Verbraucher muss mich leider irgendwo darauf stützen.
    "A reader lives a thousand lives before he dies.
    The man who never reads lives only one." (George R. R. Martin)
    Original von Kobold
    Ich versteh ehrlich gesagt bis heute nicht, warum sich nicht mehr Leute selbst Hühner halten. Eine Voliere für ein paar Tockis nimmt nicht so sehr viel Platz in Anspruch, dass es völlig unmöglich wäre.



    2 worte:
    stadt und mietwohnung :wink:
    Original von sass
    Original von Kobold
    Ich versteh ehrlich gesagt bis heute nicht, warum sich nicht mehr Leute selbst Hühner halten. Eine Voliere für ein paar Tockis nimmt nicht so sehr viel Platz in Anspruch, dass es völlig unmöglich wäre.



    2 worte:
    stadt und mietwohnung :wink:


    Da schließe ich mich an.

    Und ich gestehe: Ich bin eine von den bösen, die immer ganz unbedarft die Käfigeier kauft. Warum? Weil ich nicht davon überzeugt bin, dass Supermarkt-Bio wirklich auch bedeutet, dass es den Tieren besser geht. Wenn ich sehen, welche Masse an Bio-Produkten in den Discountern inzwischen verhökert werden, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das wirklich noch was mit dem zu tun hat, was wir uns unter dem Begriff "Bio" vorstellen.

    WENN ich die Möglichkeit hätte, Eier frisch beim Bauern zu kaufen, würde ich das tun. Da wär mir dann der Preis egal, auch wenn ich aufs Geld kucken muss, einfach weil ich dann wüsste, dass es den Viechern gut geht und ich nicht für die gleiche Tierquälerei einfach nur das doppelte zahl. Aber die Möglichkeit hab ich nicht. Die könnte ich nämlich höchstens auf dem Markt bei uns kaufen, und der findet einmal pro Woche vormittags statt. Natürlich an einem Werktag.

    Und das gilt ja nicht nur für Eier: Fleisch, Gemüse, Obst - es ist für mich recht anstrengend, das alles beim Metzger oder Gemüsehändler zu bekommen, da die recht früh schließen und ich es meistens nicht schaffe, so früh Feierabend zu machen. Also doch wieder Supermarkt.
    @nathalie
    sorry, aber da bin ich anderer meinung, entweder ich will was gegen die massenhaltung der hühner in käfigen tun - dann aber bitte auch ganz konsequent, sprich auch keine anderen produkte kaufen wo eier aus käfighaltung drin sind...
    ich bin der meinung,daß die hauptabnehmer dieser eier die großen fabriken sind um fertig-kuchen, nudeln, etc herzustellen und wenn man wirklich etwas erreichen will,dann muß man auch diese produkte nicht mehr kaufen

    ich muß mich fienetta anschließen,ich bin mir auch nicht 100% sicher ob wirklich alle bio-produkte aus dem supermarkt wirklich bio sind oder ob die die verbraucher nicht einfach nur blenden...

    wie schon gesagt,die eier bekomme ich von ner bekannten die noch selber hühner hat und obst und gemüse bekommen wir alle 2 wochen von einem bauern aus dem alten land geliefert
    Wir können hier noch so viele Pro und Contra aufzählen, ändern wird sich nix. Jeder Einzelne ist für sich selber verantwortlich. Und ich find´s gut, wenn sich doch noch einige mit dem beschäftigen, was sie essen. Nachdem die Deutschen sowieso immer fetter werden braucht man sich ned wundern, dass immer mehr immer schneller produziert werden muss. Wenn ich den Leuten zusehe was die sich in den Korb packen…! Hauptsache es geht schnell und macht satt. Wenn man sich wieder ein bisschen mehr mit dem, was man sich so täglich hinter die Kiemen stopft, befasst – und wo es herkommt, dann wäre doch schon mal ein erster Schritt getan. Es sind wohl nicht nur die Hühner die Leidtragenden unserer Konsumgesellschaft. Die Reihe wäre lang, wenn wir hier mit Aufzählen loslegen würden.

    "Vorsicht, Hintermann!"
    Original von Minimucki
    Wir können hier noch so viele Pro und Contra aufzählen, ändern wird sich nix. Jeder Einzelne ist für sich selber verantwortlich. Und ich find´s gut, wenn sich doch noch einige mit dem beschäftigen, was sie essen.

    das tun auch die menschen, die käfigeier essen. das ist keine besonderheit von bio käufern... und auch hier könnte man fragen: sind bio käufer wirklich so viel besser informiert ?

    Nachdem die Deutschen sowieso immer fetter werden braucht man sich ned wundern, dass immer mehr immer schneller produziert werden muss.

    das hat nichts damit zu tun, ob man nun reines fertig futter kauft oder nicht. ich kann mich mit käfigeiern genauso kochen wie mit bio eiern. das ist kein argument. nudeln werden wohl die wenigsten selbst machen. (ich bin ausserdem nicht fett und koche normalerweise jeden tag.)


    Wenn ich den Leuten zusehe was die sich in den Korb packen…! Hauptsache es geht schnell und macht satt. Wenn man sich wieder ein bisschen mehr mit dem, was man sich so täglich hinter die Kiemen stopft, befasst – und wo es herkommt, dann wäre doch schon mal ein erster Schritt getan.

    wie gesagt: was hat kochen mit massentierhaltung zu tun ? in einer industriegesellschaft - und in der leben wir - wird masse produziert. supermarkt bio ist nicht besser. abgesehen vom eigenen gewissen :whistle:


    Es sind wohl nicht nur die Hühner die Leidtragenden unserer Konsumgesellschaft. Die Reihe wäre lang, wenn wir hier mit Aufzählen loslegen würden.

    ja, aber zurück in die höhle möchte auch niemand. den standard den wir leben fodert opfer. die schwächsten sind betroffen. das sind nunmal die tiere und menschen in anderen ländern. ändern kann man das natürlich, wenn man sich von ALLEM lossagt, sprich alles selbst produziert. das geht aber nicht, weil man nicht getreide anbauen kann und tiere halten kann und nicht alles obst und gemüse in d wächst. würde man so leben, dann müsste man auf sehr, sehr vieles verzichten.
    Naja, abgepackte Fertigkost zum Erwärmen zählt jetzt nicht unbedingt zum hohen "Standard". Oder abgepackte Schnippelsalat. Das ist wohl eher die Kost für diejenigen, die sich um´s Essen wenig Gedanken machen, hauptsache schnell und es macht satt. Und das hat eigentlich sehr,sehr wenig mit Kochen zu tun.
    Man muss ich ja nicht gleich von ALLEM lossagen, nur einfach mal bewusster einkaufen und essen.
    Da du ja nicht fett bist und deine Mahlzeiten regelmäßig selber zubereitest denke ich, dass du dir wahrscheinlich doch um deine Nahrung den einen oder anderen Gedanken machst :wink:

    "Vorsicht, Hintermann!"
    Ich finde jetzt gehts durcheinander.
    Ich bin auch nicht fett, ich koche leidenschaftlich gerne und am liebsten mit frischen Produkten. Das hat ja rein gar nichts mit meinen Eiern zu tun :D

    Außerdem werden die Leute ja nicht fett, weil sie so viel Essen, sondern, weil sie so viel falsches Essen, aber das ist ne andere Diskussion.

    Und noch was: Fertigkost IST für mich dann purer Luxus, wenn ich völlig abgehetzt um halb acht nach Hause komm und keinen Nerv hab, noch zu kochen. Aber auch nur dann. :wink: Und Gott sei Dank kommt das nicht allzu oft vor.

    So hat alles zwei Seiten, man kann etwas nicht völlig verteufeln. Unser hoher Lebensstandard (täglich Fleisch, Wurst, Käse, exotische Früchte auch im Winter, ständig x Sorten Fleisch und Fisch erhältlich, Erdbeeren im Januar) ist nur möglich geworden durch Massentierhaltung und Billig-Importe. Sonst wäre es immer noch so wie vor 50 Jahre, dass Fleisch nur Sonntags auf den Tisch kommt. Und ehrlich gesagt DAS würde ich auch nicht wollen.
    Und damit´s noch etwas wirrer zugeht, rechnen wir jetzt noch den CO² Verbrauch dazu :D
    Und Dicksein hat wirklich nix mit Eiern zu tun - hab ich aber auch nicht so gemeint!

    Aber halt, da fällt mir noch was ein: Mein Eierlieferant hat nun auch grüne Eier - für diejenigen, die auf´s schlechte Cholesterin achten müssen. Muss das sein???

    "Vorsicht, Hintermann!"
    wenn ihr euch nicht sicher seid, ob euer ei wirklich bio ist, dann klickt auf den link. da könnt ihr die nummer eingeben, die auf dem ei steht und ihr erhaltet fotos und infos über den hof von dem die eier kommen.

    was-steht-auf-dem-ei.de/wassteht.php?id=4

    hier nochmal ein paar infos zu grünen eiern:
    am.rlp.de/Internet/global/star…6f9b0032acdf?OpenDocument
    JulesLillyEnni

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Skandalette“ ()

    und jetzt mal ne blöde frage (das ist mir nur vorhin eingefallen, weil ich bei dhd24 nach hühnern geschaut habe und meine lieblingshuhnrasse entdeckt habe)

    kann man alle hühnereier essen ? oder gibt es da geschmackliche unterschiede ? vor allem wahrscheinlich am legeverhalten, oder ? huhnexperten, klärt mich auf :wink:
    also kurz mal zu den grünen eiern.. habe gestern oder vorgestern im fernsehen gesehn, dass das totaler quatsch sei.. die grünen eier haben genauso viel cholesterin wie andere, nur weil sie insgesamt kleiner sind könne man sagen: weniger ei = weniger cholesterin. das is mal wieder so eine verkaufslüge... hauptsächlich um geld zu machen denk ich...
    @ sass: habe keine ahnung, bin jetzt aber auch neugierig, also: aufklären
    lg ;)
    Es macht keinen Sinn, sich mit Männern zu streiten, sie haben ja doch immer Unrecht... :wink:

    Gruß an alle meine Tierchen; Micky, Chucky, Camiro.. :whistle:
    Original von sass
    und wie stellst du dir massentierhaltung bei bio vor ? so viel besser als massentierhaltung unter normalen bedingungen ? bio aus dem supermarkt ist auch massenproduktion - nur unter anderen voraussetzungen.

    Nein da muß ich Dir widersprechen. Die Produkte aus Biohaltung werden streng kontrolliert und wer sich nicht daran hält kann seinen Betrieb dicht machen.

    die schweine und kühe stehen immer noch in ihren ställen. da ist nichts mit weide, weil man viele bullen nicht mit kühen auf der weide halten kann. das wird dir jeder bauer bestätigen können.

    Bullen und Kühe stehen immer getrennt. Die Kälber werden direkt nach der Geburt den Müttern weggenommen. Da die Milch sonst nicht für den menschlichen Verzehr freigegeben wird wegen Verkeimung. Die Kälber stehen in anderen Ställen und Weiden als ihre Mütter und werden mit Milchpulvergetränk aus dem Eimer großgezogen. Die Bullen werden geschlachtet (es sei denn man stellt den einen oder anderen herausragenden Bullen der Körkommission vor) , die eine oder andere Kuh rückt als Milchkuh nach. Ich habe schon Rinder und Schweinehaltung im Freien gesehen. Es sind keine in Massen gehaltenen Tiere - das geht auch nicht vom Platz her. Lieber 50 Kühe auf der Weide als 300 in einer Halle. Ich habe auch schon Haltungen auf Stroh und auf Betonboden gesehen. Es kommt immer auf den Betrieb an.
    die kühe sind schon sehr lange so gezüchtet worden, dass sie wesentlich mehr milch geben als für ein kalb notwendig ist (und kalbsfleisch bekommt man ja auch genügend). die hühner (egal ob bio oder nicht) sind so gezüchtet, dass sie jeden tag ein ei legen. es geht hier um industrievieh, dass einen zweck erfüllen soll.

    Richtig aber mit seinem Kaufverhalten kann man Betriebe, die ihre Tiere vernünftiger und artgerechter halten unterstützen. Hühner legen von Natur aus jeden Tag ein Ei. Natürlich geht es letztendlich um Vermarktung und Gewinnerzielungsabsicht. Deshalb sind die Bioprodukte auch in der Regel teurer. Ich weiß von meinem Bekannten das er kein Tiermehl verfüttert.

    es geht nicht ums tier. und es kann mir niemand erzählen, dass er niemals fertigproduktie konsumiert. allein wenn ich eine gaststätte gehe bekomme ich garantiert etwas mit fertigprodukt vorgesetzt. (kaffemilch, fertig kekse, cappuccino, kuchen, eis, schokolade usw usf.)

    Ja es geht auch nicht darum dass Du auf alles verzichten sollst. Aber durch das Kaufverhalten kann der Käufer (auch hier macht es letztendlich die Masse) die Produktion und Verarbeitung beeinflussen. Denn die Nachfrage steuert auch das Angebot.

    ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich auf die schulter klopft, weil man 10 bio eier kauft, aber dann zu den fertig kuchen geht und ordentlich zuschlägt. da sollte das schlechte gewissen eigentlich gleich 3 fach zurück kommen.

    Ich finde Dich sehr bissig. Du kennst mich gar nicht. Ich esse keinen Fertigkuchen und wenn ich backe nehme ich meine guten Landeier und die gute BioMilch. Wie gesagt aus vielen kleinen Schritten kann ein grosser werden. Wenn man natürlich den Kopf in den Sand steckt und sagt ist mir eh alles scheissegal wird sich nie was ändern.
    .....und wenn ich will klopfe ich mir im halbstundentakt 50mal auf die Schulter - ja und wenn ich mich mit meinem Kauf- und Konsumverhalten somit besser fühle und mit vollem Genuß die wesentlich besser schmeckenden Produkte zu mir nehme!!!! Fakt ist das durch diese ganze beschissene Massentierhaltung (z.B. Verfütterung von Tiermehl) wir jede Menge Tierseuchen immer wieder vorfinden, die uns auch nicht unbedingt gesünder machen.


    "Wer auf das große Wunder wartet, vepasst die vielen kleinen!"