Kaninchen und Meerschweinchen?

      Kaninchen: und Meerschweinchen?

      Hallo !

      Kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen?
      Ich habe einen Hasen, im Mai wird er 1 Jahr alt und wie ich ihn bekommen habe, hatte ich noch ein Meerschweinchen. Das Schweinchen ist mir aber leider im Oktober verstorben und jetzt mache ich mir Sorgen, dass mein Hase sich einsam fühlt. Anfangs hat er sich immer auf die Stelle gelegt, wo mein Schweinchen immer lag und nun zieht er sich immer in sein Häuschen zurück. Wenn man in die Nähe seines Geheges kommt, versteckt er sich wieder.
      Eben war ich in einem Zoogeschäft und habe mich nach Meerschweinchen umgesehen. Dort hatten sie zwei, dessen Rasse ich noch nie gesehen habe "Teddys"... Ich habe dann mal einen Mitarbeiter des Geschäftes gefragt und der meinte, es wäre nicht ratsam einen Hasen und ein Meerschweinchen zusammen zu halten.
      Aber es steht doch in sämtlichen Büchern?!?
      Wäre toll, wenn Ihr mir mehr sagen könntet.

      Viele Grüsse
      Steffi
      Hallo,

      Wahnsinn, der erste Zoomitarbeter der recht hat. Die meisten Zoomitarbeiter sind nämlich absolute Idioten, wenn es um das Thema geht. Die Bücher, in denen das drin steht, schmeißt du am besten gleich weg, ist sehr veraltet. Es gibt über Meeris und Kaninchen sehr wenige gute Bücher, einzig die Bücher von Ruth Morgenegg kann ich empfehlen.

      Stimmt schon, Kaninchen und Meerschweinchen sind keine idealen Partner. Guck mal hier:
      ______________________________________________

      Meerschweinchen bevorzugen Meerschweinchen-Gesellschaft – jetzt auch wissenschaftlich erweisen!


      Dass Meerschweinchen und Kaninchen keine ideale Kombination sind, wenn den Tieren nicht mindestens ein Soziapartner der gleichen Art zur Verfügung steht, ist neben Tierärzten, Verhaltensbiologen mittlerweile auch vielen Tierhaltern und Tierschützern bekannt.

      Doch es gibt leider noch genau so viele Skeptiker, die nicht wahrhaben wollen, dass das was sie sehen – eine augenscheinlich enge Gemeinschaft ihres Kaninchens mit ihrem Meerschweinchen – nichts weiter ist als eine reine Zweckgemeinschaft, geboren aus Mangel an Alternativen.

      Obwohl sich schon viel bei der Haltung dieser Tierarten getan hat – große Käfige verdrängen kleine Standardbehausungen, die Einzelhaltung dieser Tierarten geht zurück, das Wissen um die richtige Ernährung der Tiere steigt, ist gerade in diesem Punkt noch immer viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten.

      Die Wissenschaft als Wegbereiter für die Heimtierhaltung
      Unterstützung bekommen die Tierschützer bei dieser oft undankbaren Aufgabe diesmal sogar seitens der Wissenschaft.

      Wie Christian Ehrlich, Redakteur der Rodentia, des bekannten Kleinsäuger-Fachmagazins, in seiner aktuellsten Ausgabe berichtet, gibt es tatsächlich eine bislang unveröffentlichte Studie zum Thema "Ist die Gemeinschaftshaltung von Kaninchen und Meerschweinchen eine zu empfehlende oder zu vermeidende Haltungsform?".

      Durchgeführt wurde diese Studie bereits im Jahr 1996 durch die Wissenschaftler und Verhaltensforscher HESSE und SACHSER. Keine unbekannten Größen in der Meerschweinchenwelt – ist doch vor allem Sachser durch seine vielfältigen Publikationen zur Meerschweinchensozialisation und zum Meerschweinchenverhalten in der Fachwelt wohlbekannt.

      Präferenztests lassen Meerschweinchen zu Wort kommen
      Stützen sich bislang alle Meinungen und Aussagen zum Thema auf reine nicht objektiv messbare Verhaltensbobachtungen, so war es in der Studie durch Hesse und Sacher erstmals das Ziel, die Meerschweinchen selber zu diesem Thema zu "befragen" und ihre "Antworten" für den Menschen auswertbar und damit sichtbar zu machen.

      Mittel zum Zweck waren dabei zwei sogenannte Präferenztests, bei denen der gesamte Versuchsaufbau derart gestaltet ist, dass den Tieren eine Wahl zwischen zwei oder mehreren Alternativen bleibt, sie Entscheidungen selber fällen müssen, die ihre Lebensumstände direkt beeinflussen.

      Der Versuchsaufbau
      Insgesamt wurden 2 unterschiedliche, jedoch einander ähnelnde Versuche durchgeführt: Es handelte sich jeweils um 2 Käfige, die mittels Tunnel verbunden waren, einem Tunnel, der ausschließlich durch sehr kleine Meerschweinchen im Alter von 30 Tagen passierbar war. Für die Versuche wurde in Käfig 1 entweder ein älteres Meerschweinchen oder ein Kaninchen platziert, während Käfig 2 jeweils mit den kleinen Meerschweinchen bestückt wurde. Gezählt wurden dann die Zahl der Übergänge der kleinen Meerschweinchen zu dem größeren Meerschweinchen, bzw. Kaninchen in Käfig 1 sowie die Aufenthaltsdauer der kleinen Tiere in Käfig 1. Zusätzlich wurde ein Protokoll über die auftretenden Verhaltensweisen der Tiere im direkten Kontakt miteinander angefertigt.

      Das Ergebnis
      Das Ergebnis brachte es klar an den Tag: hatten die Meerschweinchen die Möglichkeit alleine oder mit einem anderen Meerschweinchen zusammen zu leben, so entschieden sie sich in 80% der zur Verfügung stehenden Zeit für das Zusammenleben mit dem Artgenossen. Ohne Artgenossen, nur mit einem Kaninchen als Sozialpartner, war es den Meerschweinchen in 60% der Zeit lieber, ganz alleine zu sein, als Ihre Zeit mit diesem Kaninchen zu verbringen. Die Aufzeichnungen über die beobachteten Verhaltensweisen während des Versuchszeitraums unterstützen dieses Ergebnis: Meerschweinchen in reiner Kaninchengesellschaft fliehen und erstarren häufiger vor Angst, sie verlernen meerschweincheneigene Verhaltensweisen und Sprache und sie missverstehen gutgemeinte Kaninchen-Annäherungsversuche als Drohgebärden.

      Die Schlussfolgerung
      Die Frage "Ist die Gemeinschaftshaltung von Kaninchen und Meerschweinchen eine zu empfehlende oder zu vermeidende Haltungsform?" ist aufgrund dieser Ergebnisse demnach eindeutig mit einem klaren Nein zu beantworten, genau so wie die Frage, ob Einzelhaltung von Meerschweinchen tiergerecht ist oder nicht mit Sicherheit verneint werden kann. Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter wird hieraus seine Konsequenzen ziehen müssen, denn die Argumente sind stichhaltig.

      Was nun noch fehlt ist ein ähnlicher der Versuchsaufbau, der den Kaninchen die Frage nach dem richtigen oder falschen Zusammenleben stellt. Dass auch Kaninchen mit Meerschweinchen nicht viel anzufangen wissen, dürfte sicher sein, aber sind sie tatsächlich auch – wie immer noch stellenweise propagiert – gar keine gesellig lebenden Tiere, sondern Einzelgänger.......?

      Quellennachweis:
      Ehrlich, Chr. (2002): Klarer Wahlausgang – Wissenschaftler befragten Meerschweinchen zum Thema Kaninchen. Rodentia 10/2002, 25-26
      HESSE und SACHSER (1996): Verhaltensbiologische Untersuchungen zur Gemeinschaftshaltung von Hausmeerschweinchen und Zwergkaninchen. Unveröffentlicht.
      Viele Grüße von Ramona mit den Katzen Sammy und Tiffy und den Kaninchen Loona und Schnuffi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Starlight“ ()

      Hey, das nenn ich mal eine SPITZENANTWORT...

      Vielen vielen Dank, ich werde mich daran halten und vielleicht doch eine Hasendame zu uns holen, nachdem mein Hase dann aber katriert worden ist. Der Mitarbeiter riet mir auch dazu und sagte mir auch, ich solle noch mind. 3 Wochen nach dem Kastrieren warten weil Hasen noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig wären...So niedlich wie die kleinen Hasen auch sind, aber das wäre mir dann wohl doch zuviel...
      Ich bedanke mich vielmals für die super schnelle und informative Antwort.

      Lieben Gruss
      Steffi
      Original von okoloko
      nachdem mein Hase dann aber katriert worden ist. Der Mitarbeiter riet mir auch dazu und sagte mir auch, ich solle noch mind. 3 Wochen nach dem Kastrieren warten weil Hasen noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig wären...

      Richtig, in dem Zeitraum (nach 5 Wochen) hat uns unser "Rolli" auch noch Nachwuchs beschert... :biggrin: :wink:
      ...liebe Grüße, Heike
      mein meerschwein hat sich auch super an meinen neuen hasen gewöhnt (dat schwein war ca 6 jahre und das häsilein 1). leider verstarb das schwein nach drei jahren und hase kam dann zu meinen schwiegereltern innen garten wos dann auch noch vom dachs getötet wurde :/.
      also.. mh.. meine haben sich prächtig verstanden, haben sich futter geteilt, der hase hat sich rührend gekümmert.. und nu les ich das die nich zusammengehören??? :angry: ihr zerstört ja meine illusionen :biggrin:
      In Liebe zu meinem Fietsche.. ich vermisse dich und liebe dich..

      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd...
      Original von Molli
      Also ich muss sagen meine Hase hanis versteht sie mit dem Meerschweinchen super. Ich hatte das Meerschweinchen eine Weile lang rausgenommen, aber Hansi hatte nichts mehr gefressen. Erst als das Meerschweinchen wieder mit bei ihm war hat er gefressen.


      Das kann ich gut verstehen, das Kaninchen hat das Schweinchen als Ersatz genommen. Kaninchen kuscheln nunmal gerne und wollen nicht einsam sein, da tut es auch ein Schwein, nur artgerecht ist es nicht.
      Viele Grüße von Ramona mit den Katzen Sammy und Tiffy und den Kaninchen Loona und Schnuffi
      Hi!

      Kananinchen und Meerschweinchen werden leider immer noch oft zusammen gehalten, sollte aber nur ne Notlösung sein. Diese Tiere sind 2 völlig unterschiedliche Arten und "Sprechen" unterschiedliche Sprachen. Dass die Tiere sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht verstehen führt oft dazu, dass eins (meist das Kaninchen) das andrere fertig macht. Die Meerlis sterben dann oft an Stress.

      Da sowohl Meerschweinchen als auch kaninchen gesellige Tiere sind, brauchen sie einen Partner, der sie versteht!

      Alle Bücher in denen das Gegenteil steht sind Müll!

      LG, Frisko
      Es ist der Tod der wie ein Stern unverhofft vom Himmel fällt....

      Lina 20.10.03 - 22.01.06
      des mit den sprachen find ich doof, denn hund und katze sind auch verschieden und haben verschiedene sprachen, und die meisten verstehen sich super... :/
      In Liebe zu meinem Fietsche.. ich vermisse dich und liebe dich..

      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „poloni“ ()

      Hey!

      Unglaublich, ein Verkäufer der mal keinen Müll erzählt!? :eek:
      Das kenn ich von hier gar nicht...

      Ich bin auch der Meinung, dass man nicht Kaninchen und Meerschweinchen zusammen halten sollte.
      Kann ja sein dass es klappt, aber wirklich glücklich werden die Tiere damit nicht sein.

      Wir hatten früher (ist bald 10 Jahre her...) unser männliches Kaninchen mit zwei Meerschweinchen zusammen sitzen, aber ich erinnere mich daran, dass er nicht wirklich glücklich damit war...
      Das Haus wurde nur von den Schweinen benutzt, und er saß immer alleine oben drauf.
      Sie haben sich akzeptiert, aber das ist wirklich nur eine Notlösung.

      Ich nehme ja auch nciht meine Ratte mit in die Stadt und behaupte sie ist dann glücklich, nur weil sie sich nicht wehrt...
      Also wenn es doch wissenschaftlich bewiesen ist, dann halte ich jeden, der das Gegenteil behauptet für etwas naiv...
      (Will damit jetzt keinen angreifen oder so!) :rolleyes:

      MfG, Astrid

      Kaninchen: mit Mehrschweinchen geht das??

      hallo leute ich habe ein zwergkaninchen und jetzt wollte ich mir noch ein Mehrschweinchen kaufen aber geht das überhaupt die in einen käfig zu tun? Und wie groß muss denn der Käfig dann sein! oder reicht so ein normaler hasenkäfig dafür aus also 1m mal 80cm?
      Hallo,

      beide brauchen einen Artgenossen, sonst ist es Tierquälerei. Bitte besorg dir ein zweites Kaninchen und kauf dir einen größeren Käfig, 1,00 m für zwei ist viel zu klein. Hier noch ein sehr interessanter Artikel, denn du dir durchlesen solltest:

      :____________________________

      Meerschweinchen bevorzugen Meerschweinchen-Gesellschaft – jetzt auch wissenschaftlich erweisen!


      Dass Meerschweinchen und Kaninchen keine ideale Kombination sind, wenn den Tieren nicht mindestens ein Soziapartner der gleichen Art zur Verfügung steht, ist neben Tierärzten, Verhaltensbiologen mittlerweile auch vielen Tierhaltern und Tierschützern bekannt.

      Doch es gibt leider noch genau so viele Skeptiker, die nicht wahrhaben wollen, dass das was sie sehen – eine augenscheinlich enge Gemeinschaft ihres Kaninchens mit ihrem Meerschweinchen – nichts weiter ist als eine reine Zweckgemeinschaft, geboren aus Mangel an Alternativen.

      Obwohl sich schon viel bei der Haltung dieser Tierarten getan hat – große Käfige verdrängen kleine Standardbehausungen, die Einzelhaltung dieser Tierarten geht zurück, das Wissen um die richtige Ernährung der Tiere steigt, ist gerade in diesem Punkt noch immer viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten.

      Die Wissenschaft als Wegbereiter für die Heimtierhaltung
      Unterstützung bekommen die Tierschützer bei dieser oft undankbaren Aufgabe diesmal sogar seitens der Wissenschaft.

      Wie Christian Ehrlich, Redakteur der Rodentia, des bekannten Kleinsäuger-Fachmagazins, in seiner aktuellsten Ausgabe berichtet, gibt es tatsächlich eine bislang unveröffentlichte Studie zum Thema "Ist die Gemeinschaftshaltung von Kaninchen und Meerschweinchen eine zu empfehlende oder zu vermeidende Haltungsform?".

      Durchgeführt wurde diese Studie bereits im Jahr 1996 durch die Wissenschaftler und Verhaltensforscher HESSE und SACHSER. Keine unbekannten Größen in der Meerschweinchenwelt – ist doch vor allem Sachser durch seine vielfältigen Publikationen zur Meerschweinchensozialisation und zum Meerschweinchenverhalten in der Fachwelt wohlbekannt.

      Präferenztests lassen Meerschweinchen zu Wort kommen
      Stützen sich bislang alle Meinungen und Aussagen zum Thema auf reine nicht objektiv messbare Verhaltensbobachtungen, so war es in der Studie durch Hesse und Sacher erstmals das Ziel, die Meerschweinchen selber zu diesem Thema zu "befragen" und ihre "Antworten" für den Menschen auswertbar und damit sichtbar zu machen.

      Mittel zum Zweck waren dabei zwei sogenannte Präferenztests, bei denen der gesamte Versuchsaufbau derart gestaltet ist, dass den Tieren eine Wahl zwischen zwei oder mehreren Alternativen bleibt, sie Entscheidungen selber fällen müssen, die ihre Lebensumstände direkt beeinflussen.

      Der Versuchsaufbau
      Insgesamt wurden 2 unterschiedliche, jedoch einander ähnelnde Versuche durchgeführt: Es handelte sich jeweils um 2 Käfige, die mittels Tunnel verbunden waren, einem Tunnel, der ausschließlich durch sehr kleine Meerschweinchen im Alter von 30 Tagen passierbar war. Für die Versuche wurde in Käfig 1 entweder ein älteres Meerschweinchen oder ein Kaninchen platziert, während Käfig 2 jeweils mit den kleinen Meerschweinchen bestückt wurde. Gezählt wurden dann die Zahl der Übergänge der kleinen Meerschweinchen zu dem größeren Meerschweinchen, bzw. Kaninchen in Käfig 1 sowie die Aufenthaltsdauer der kleinen Tiere in Käfig 1. Zusätzlich wurde ein Protokoll über die auftretenden Verhaltensweisen der Tiere im direkten Kontakt miteinander angefertigt.

      Das Ergebnis
      Das Ergebnis brachte es klar an den Tag: hatten die Meerschweinchen die Möglichkeit alleine oder mit einem anderen Meerschweinchen zusammen zu leben, so entschieden sie sich in 80% der zur Verfügung stehenden Zeit für das Zusammenleben mit dem Artgenossen. Ohne Artgenossen, nur mit einem Kaninchen als Sozialpartner, war es den Meerschweinchen in 60% der Zeit lieber, ganz alleine zu sein, als Ihre Zeit mit diesem Kaninchen zu verbringen. Die Aufzeichnungen über die beobachteten Verhaltensweisen während des Versuchszeitraums unterstützen dieses Ergebnis: Meerschweinchen in reiner Kaninchengesellschaft fliehen und erstarren häufiger vor Angst, sie verlernen meerschweincheneigene Verhaltensweisen und Sprache und sie missverstehen gutgemeinte Kaninchen-Annäherungsversuche als Drohgebärden.

      Die Schlussfolgerung
      Die Frage "Ist die Gemeinschaftshaltung von Kaninchen und Meerschweinchen eine zu empfehlende oder zu vermeidende Haltungsform?" ist aufgrund dieser Ergebnisse demnach eindeutig mit einem klaren Nein zu beantworten, genau so wie die Frage, ob Einzelhaltung von Meerschweinchen tiergerecht ist oder nicht mit Sicherheit verneint werden kann. Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter wird hieraus seine Konsequenzen ziehen müssen, denn die Argumente sind stichhaltig.

      Was nun noch fehlt ist ein ähnlicher der Versuchsaufbau, der den Kaninchen die Frage nach dem richtigen oder falschen Zusammenleben stellt. Dass auch Kaninchen mit Meerschweinchen nicht viel anzufangen wissen, dürfte sicher sein, aber sind sie tatsächlich auch – wie immer noch stellenweise propagiert – gar keine gesellig lebenden Tiere, sondern Einzelgänger.......?

      Quellennachweis:
      Ehrlich, Chr. (2002): Klarer Wahlausgang – Wissenschaftler befragten Meerschweinchen zum Thema Kaninchen. Rodentia 10/2002, 25-26
      HESSE und SACHSER (1996): Verhaltensbiologische Untersuchungen zur Gemeinschaftshaltung von Hausmeerschweinchen und Zwergkaninchen. .
      Viele Grüße von Ramona mit den Katzen Sammy und Tiffy und den Kaninchen Loona und Schnuffi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Starlight“ ()

      Hey Princess!
      Es geht so einiges. Die Frage ist nur, ob es auch gut für die Tiere ist! Und das ist, wie Starlight bereits ausführlich erklärt, nicht der Fall. Es ist in jedem Fall besser, immer mindestens zwei Tiere der gleichen Art zusammenzuhalten.
      Hier im Forum gab es vor einiger Zeit einen ähnlichen Thread. Da gab es die Diskussion auch schon. Kannst ja da noch mal nachlesen.
      Melanie
      Ein Hund wird niemals den Bissen vergessen, den du ihm gegeben hast, auch wenn du später 100 Steine nach seinem Kopf wirfst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Melanie84“ ()

      Man sollte Kaninchen und Meerschweinchen nicht zusammen halten, weil sie sich absolut nicht verstehen.
      Es wäre das gleiche, wenn du mit einem chinesen zusammen wärst. Jeder spricht seine Sprache, aber ihr versteht euch einfach nicht.
      Ich hatte für 2 Kaninchen 2 Käfige (je ca. 1,20 x 40 cm) aneinader gestellt, so dass sie hin und her hoppeln konnten wie sie wollen.
      Nachdem Knopf (Zwergwidder) leider letztes Jahr eingeschäfert werden musste (Kieferabzesse) wohnt Linchen jetzt alleine drin und geniesst es, so viel Platz zu haben. natürlich kommt sie immer noch jeden abend raus und hat freilauf im Wohnzimmer.
      Kaninchen sollte man immer zu zweit halten, sie brauchen soziale kontakte zu einem anderen Hasen. Linchen ist eine absolute ausnahme. Sie ist eine "alte, dominante Zicke" :lol: und will lieber alleine bleiben. Sie hat schon 2 "Männer" überlebt, ist jetzt geschätzte 9-10 Jahre alt und ich mag ihr den Stress mit einem nezen Partner nicht mehr antun.

      Gruss Birthe
      Liebe Grüsse
      Birthe, Pauline (Katzendame) und Polizzi (Pferd)
      Original von hasenfreundin
      danke schön für eure antworten und ich werd mir jetzt lieber doch einen zweiten hasen anschaffen!!


      Super :D
      Vielleicht schaust du auch mal bei euch im Tierheim vorbei, da sitzen meist Kaninchen aller Altersgruppen und warten auf ein tolles Zuhause.
      Viele Grüße von Ramona mit den Katzen Sammy und Tiffy und den Kaninchen Loona und Schnuffi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Starlight“ ()