Obwohl ich ja eigentlich schon sehr viel Hundeerfahrung hab ist unsere kleine Maya doch ganz anders und ich versteh oft nicht warum sie so reagiert. man weiß ja auch nicht, was sie schon erlebt hat und manchmal wünsche ich mir echt, sie könnte mir kurz mal sagen was in ihr vorgeht.

Ein Problem was wir haben sind ihre Angst-Attaken. Am Anfang hat eigentlich alles sehr gut geklappt, obwohl sie ja so gut wie nichts davon kannte, womit sie jetzt konfrontiert wird (Stadt...). Aber schon nach ein paar Tagen stellte sich raus, das sie im Dunkeln nicht gern spazieren geht. Sie macht dann manchmal auch nicht mal. Sie will nicht von zuhause weg gehen und auf dem rückweg zieht sie. Wenn wir nur mit ihr in den Hof gehen macht sie ganz normal ihr Geschäft und tobt herum und ist fröhlich.
Jetzt sind wir mit ihr über Ostern in Bremerhaven und sie hatte schon öfter regelrechte Angst-attaken.... ich finde ihr verhalten echt komisch, sie zieht sehr an der Leine (das macht sie sonst nicht), ist schwer ansprechbar und versucht auch oft auf die Straße zu laufen! Will man sie zu sich her und einfach nur weiter in die angestrebte Richtung locken bzw irgendwann auch drängen legt sie sich platt auf den Boden...
Das sie vor unbekannten Dingen wie z.b. Inline Skater, Oma mit rollator usw "scheut" kommt ja öfter vor, das kriegen wir ganz gut hin. Aber neuerdings steigert sie sich irgendwie in ihre Angst rein. Gestern in der Dämmerung hatte sie auf einem Stück Weg Panik, da stand unter anderem auch ein Fahrradanhänger den sie ganz furchtbar fand. Heute am hellichten Tag bekam sie an der gleichen Stelle Panik, obwohl dort rein gar nichts war! Heute abend dagegen sind wir mit ihr im dunkeln spazieren gegangen und es war alles okay, sie war fröhlich und zufrieden. Ach so, und es ist schlimmer wenn Herrchen nicht dabei ist.Bei Lina war es ja auch so, dass wir sie mit 5,5 Monaten bekommen haben (also schon älter als Maya, sie ist jetzt 5 Mon.) und sie bis dahin noch nichts kannte. Sie hatte auch vor allem Angst z.b. LKWs, Radfahrer.... aber sie hat reagiert, wenn man sie angesprochen hat und ich hab dann immer versucht, ganz gelassen weiter zu gehen. Das geht aber bei Maya nicht, da sie ja wie verrückt in die Gegenrichtung zieht oder sich auf den Boden wirft...

Ich bin echt ein bisschen ratlos, hat noch jemand Tipps? So ein wirklich klarer zusammenhang lässt sich ja auch nicht erkennen, wann diese Angstattaken auftreten. Ich kann sie ja auch nicht nach hause beamen, sie muss ja weiter und das nervt irgendwann auch sie immer wieder zu sich zu rufen und versuchen dazu zu bringen, neben einem zu laufen.... Aber ich will ja nicht wütend oder grob werden, dann bekommt sie ja noch mehr Angst...

LG, Frisko
PS: Neulich hat Herrchen sie vor der Sparkasse angebunden. Als er wieder rauskam hat sie ihn kaum beachtet (sonst freut sie sich riesig), wollte unbedingt in die Sparkasse und nicht mit ihm mit. Die Leute müssen gedacht haben er klaut sie! Was hat das denn zu bedeuten???
Es ist der Tod der wie ein Stern unverhofft vom Himmel fällt....
Lina 20.10.03 - 22.01.06
Lina 20.10.03 - 22.01.06
Haben ja schon gute Erfahrungen mit den Notfall-Tropfen gemacht (vorallem bei den Katzen).
) oder "bewaffnet" (mit cityrollern o.ä.) sind. Allgemein alles was rollen hat, Fahrräder, Inline Skater, Trollis, Rollstühle, Rollatoren u.ä. Oder wenn von Menschen komische Geräusche ausgehen, z.B. mit dem schlüssel klimpern. Das alles ist überhaupt nicht schlimm, wenn wir damit bewaffnet sind. auch kinder die sie kennt oder die sie nicht bedrängen sind kein Problem.
Dafür gibt es zwar noch keine Anzeichen, normal geht sie ihnen aus dem Weg oder wenn das nicht geht, kriecht sie hinter/zwischen unsere beine. aber was ist, wenn sie z.b. draußen vor einem geschäft angebunden ist und kinder bedrängen sie?
und sie in ein zuhause mit einem souveränen zweithund kommt. Wenn andere hunde dabei sind hat sie nämlich keine angst. Aber ein zweiter hund in der wohnung, das geht nicht... 