ich schreib heut hier mal rein, weil ich an einem Punkt bin, an dem ich nicht weiter weiß. Die Liebe.... Wie kann etwas so schönes eigentlich so schmerzlich sein? Im Januar 2005 hatte mein Freund mit mir Schluss gemacht, von einem Tag auf den anderen. Darauf folgte das bescheidenste Jahr meines Lebens. Es ging immer hin und her. Im Oktober war dann endgültig Funkstille. Alles schien kaputt.
Seit Januar hatte sich unser Kontakt wieder verbessert, rein freundschaftlich. Wir haben viel gemacht zusammen, über die Fehler der Vergangenheit gesprochen etc. Und es kam wie es kommen musste, ich empfinde natürlich wieder mehr als Freundschaft. Er nicht. Er hat mich wirklich gern aber mehr halt nicht.
War heute 4 Stunden bei ihm. Wir haben viel geredet. Es geht mir so schlecht. Nun ist es endlich Frühling und ich könnte den ganzen Tag nur heulen! Er ist DER Mensch den ich liebe. Ich will keinen anderen und ich glaube auch nicht, dass ich jemals jemand anderen lieben könnte, so wie ihn. Ich habe immer gesagt, dass wir eines Tages vorm Altar stehen werden. Ich glaube immer noch daran aber wie lang kann ein Mensch kämpfen und hoffen? Heute war mir alles zuviel, ich hab gesagt, wenn mir ein anderes Auto rein fährt, dann hätte ich wenigstens keine Probleme mehr. Ich hätte endlich Ruhe. Ich fühle mich so allein. Er ist dabei so verdammt verständlnisvoll und nimmt mich in den Arm, sagt ich werde nicht für immer allein sein, verspricht es mir sogar. Man Leute, tut mir leid, wenn ich hier das Forum vollheule aber ich weiß echt nicht weiter. Es ist nur ein winziges bisschen, was ihm fehlt und doch habe ich das Gefühl, dass uns Welten trennen.
Dazu kommt, dass er am Freitag nach Belarus fährt, Uniprojekt. Ich glaube das werden die schwersten 10 Tage!
Ich will doch nur glücklich sein, ist das zuviel verlangt. Nach der langen Zeit und allem, was ich getan habe, ein wenig Glück im Sommer 2006!
Gruß
Kira
"Grenzen? Ich habe niemals eine Grenze gesehen. Aber ich hörte, dass sie im Geist vieler Menschen existieren."
Thor Heyerdahl (1914-2002)
Thor Heyerdahl (1914-2002)


und dann wird es Zeit, dass du von ihm weg kommst, dich und dein Leben neu orientierst und anfängst das zu tun, was dir gut tut und Spaß macht.
Mir ging es damals auch schlecht ohne Ende und ich hätte mir wohl auch diesen besagten Baum gewünscht. Nun bin ich froh, dass da keiner war.