Im Jahr 2004 wurden durch Jagdwaffen 40 Menschen erschossen. Entweder als Jagd-"Zwischenfall", oder weil mal wieder einer der Grünröcke ausgerastet ist, und gleich seine ganze Familie dahingemetzelt hat.
Die Sylvestris, die Europäische Wildkatze, ist hierzulande dank der Jäger superselten und eine stark bedrohte Tierart. Den Luchs hatten sie hier ja schon ausgerottet, in Süddeutschland kommt er langsam wieder, und hoffentlich bleibt das so.
Wenn ein Jäger einer Familie die geliebte Katze oder den geliebten Hund wegschießt, oder Spaziergänger belästigt, bedroht oder in deren unmittelbarer Nähe rumballert, dann ist es sehr schwer, gegen ihn juristisch vorzugehen. In Jägerkreisen wimmelt es nur so von hohen Politikern, Staatsanwälten, hohen Beamten und Polizisten. An Geld und Einfluß mangelt es den "Waidmännern" wirklich nicht.
Jäger halten nach außen ihren Mythos als "Heger und Pfleger" hoch, und zuviele Menschen glauben ihnen das noch. Sie füttern absichtlich bestimmte Populationen hoch, damit sie ordentlich was zum Abknallen haben. Sie spielen sich als Regulierer von Mißständen auf, die sie selber mitgeschaffen haben. In Gegenden, wo nicht gejagt wird, regulieren sich die Populationen von selbst. Alles wissenschaftlich nachprüfbar.
Jäger mochte ich noch nie, und habe in letzter Zeit intensiver darüber gelesen.
Und ich denke, dass wir als Katzenhalter dazu eine Meinung haben sollten, sowas diskutieren sollten, dazu Position beziehen sollten.
abschaffung-der-jagd.de/index.html
Ein umfangreicher Pool zum Blättern und Stöbern. Besonders heftig auch die Mails der Jäger an den Betreiber. Da zeigen manche "Waidmänner" überdeutlich, wie sie ticken, wessen geistiges Kind sie sind.
Heftig auch, dass Jäger nach einem altem Nazi-Gesetz auch fremden Grund und Boden betreten dürfen, um dort rumzuballern, auch wenn die Eigentümer was dagegen haben.
Sehr empfehlenswert auch das:
ijh.de/
Das Buch "Katzenseele" von Paul Leynhausen ist meiner Meinung nach auch generell sehr sinnvoll und empfehlenswert. In einem Kapitel schreibt er über den Haß der Jäger auf Katzen, und gegen ihre abstrusen "Argumente" - welche längst wissenschaftlich widerlegt sind -, mit denen sie ihre "waidmännische" Ballerei und das massenhafte Erschießen von Katzen rechtfertigen.
Schafft die Jagd ab!
Liebe Grüße,
Falb

Allerdings muss man eine Genehmigung zum Jagen und einen Waffenschein besitzen. Außerdem stehen die Machenschaften dieser "Hobbyjäger" (eigentlich) unter Aufsicht des Försters. Und der Förster sitzt die meiste Zeit am Schreibtisch, wie oben schon gesagt.





