Naja, wir sprechen hier nicht von "Starkzwang" mit E-Geräten und sonstigen Gewaltmitteln wie Sachelhalsband oder Nagelhalsung wie sie viele Jäger bei der Ausbildung ihrer Hunde benutzen!
Da gibt es ja ganz ausgefeilte und fiese Techniken deren Anwendung wirklich in den Bereich der Quälerei gehen...
Wir sprechen hier von - sagen wir mal - körperlichem fühlen lassen gemäß des Vergehens :cool:...
Genauso wie ich meine Hunde intensiv und durch Kontakt an mich binde (Kontaktliegen, Kontaktspiele, Füttern aus der Hand etc...) kann es auch eine Kontaktstrafe geben.
Und - wenn die Bindung stimmt - ist auch das völlig problemlos!
Körperliche Bindungsfähigkeit schließt ein gewisses Maß an körperlicher Strafe nicht aus! Im Gegenteil - meine Bonita und Kelly(jagt heute nicht mehr) sind sehr anhänglich und kommen IMMER zu mir her.
Auch wenn ich Bonita und Kelly schon wie oben beschrieben nach ihren Jagdausflügen böse behandelt habe - ja, körperlich - würden sie NIE, aber auch NIEMALS weglaufen, heimlaufen oder sonstwas...
Kelly läuft vielleicht mal zum Auto zurück - aber nicht weil ich grad böse war, sondern weil sie 10, sturköpfig und eigensinnig ist und dann keinen Bock mehr hat zu laufen...

Sie machen das noch nichtmal wenn sie läufig sind (Kelly Vergangenheit)...
Ich denke es kommt auf die "richtige" Kombination an - die Bindung muß stimmen - dann stimmt auch das Maß der Bestrafung wenn sie denn sein muß!
Und irgendwann hat positive Bestärkung eben ein Ende!
Ich habe auch eine Hündin, Lisa, die hat noch nie eine Bestrafung, sei es verbaler noch körperlicher Art "gebraucht" - sie ist DER Glückshund wie Ronnie beschreibt, bei der einfach alles klappt mit positiver Bestärkung...
Aber bei Bonita - so lieb sie ist - hat dies bezüglich des Jagens keinen Sinn. Sie lässt sich nicht ablenken, weder durch eine Fährte mit Trockenfleisch (wenn sie dabei auf eine Hasenfährte stößt wars das), noch mit Ablenkung durch Spiel (sie spielt draußen nicht), noch durch sonstetwas...
Sie ist einfach ein Jagdhund - ganz klar! Und es wird ihr keinen Abbruch tun wenn sie ein paar Ohrfeigen bekommt, auf den Boden gedrückt wird und mal ordentlich angebrüllt wird - spontan, wenn ich sie beim jagen erwische - Schockeffekt...
Und dann natürlich Ausschluß - kurze Leine - ins Auto verbringen oder wenn wir eben weit vom Auto weg sind der Rest des Weges an der Leine...
Bei Bonita wirkt das - und ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit allem was körperlich ist...
Um den Vergleich mit Wölfen zu nehmen - auch sie sind körperlich, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.
Negativ so selten wie nötig - was ich ja auch mache...
Man sollte immer ein gewisses Mittelmaß treffen. Ich denke - pur positiv - das hat seine Grenzen, pur negativ genauso.
Der Mittelweg ist es der gefunden werden muß - und da ist jeder selbst verantwortlich!
Verantwortlich einen Weg zu finden, das Leben mit Hund so SICHER wie möglich zu schaffen auf einer Basis die für den Hund verständlich und gut annehmbar ist!
Liebe Grüße
Tini

Strafen, die der Hund auf einen beziehen kann, sind immer kontraproduktiv, denn in der Nähe seines Besitzers sollte sich der Hund sicher und geborgen fühlen können, denn um so mehr wird er auch seine Nähe suchen bzw. auch auf ein Rückrufsignal wunschgemäss reagieren.


) in manchen Situationen schnellen (und das is doch grade in Jagdsituationen wichtig) und auch dauerhaften Erfolg verspricht. Dort wo man mit positiver Verstärkung einfach nich an den Hund dran kommt. 