Morgenjagd - Morgenschock!

      Hach ja, das Jagen, wie all zu gut kann ich davon ein Lied singen.
      Hab hier ja auch 2 Jagdhunde sitzen.
      Bei Amigo ist es durch blöde Fälle dazu gekommen, dass er 2 Katzen getötet, 1 Katze sowie 1 Ziege gebissen hat. Ich hab da jetzt ein ernsthaftes Problem mit meinem Hund. Er geht seit 2 Monaten an der Schleppleine, frag mich nur ob das auch noch hilft, da er an der Schleppleine eine Katze getötet hat.
      Naja, ich muss sagen, dass er wirklich gut hört, ich trainiere mit ihm jeden Tag, er erarbeitet sich sein Futter. Wenn allerdings eine Katze über den Weg läuft, ists aus.
      Vom Abhauen kann ich auch ein Lied singen, auch von unsrem Goldi noch, aus seinen jungen Jahren. Au ja. Ich kann deine Wut sehr gut nachempfinden. Geschlagen hab ich meinen Hund allerdings nie. Mein Vater hat Alroy einmal verprügelt als er nach ner halben Std wieder kam. In meinem Beisein. Ich hab versucht ihn zu stoppen, es ging aber nichts mehr. Horror-Erlebnis...


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      Hi Amigo!

      Bitte jetzt nicht böse auffassen, da ich auch Dich sehr schätze und weiß, dass Du Dir viel Mühe gibst, aber das ist mein Problem:

      In einem Satz erzählen mir die Leute (nicht Du, sondern das habe ich schon oft bei anderen gehört), ihr Hund jagt, hat schon ne Katze auf dem Gewissen oder schon für 1-2 Rehbraten gesorgt oder ne Herde Pferde bis zum Beinbruch gejagt (dramatisch ausgedrückt) und im nächsten Moment erzählen sie mir wie gut doch ihr Hund hört und sie ihn noch NIE bestraft haben, weil er so brav ist.

      Irgenwie muss ich mir dann den Kopf schütteln, da stimmt doch was nicht.

      Entweder ist mein Hund brav und hört gut, oder er hört eben nicht gut und sorgt für den Sonntagsbraten.
      Sicher, auch hier gibt es immer wieder Ausnahmehunde, die einfach nicht umzulenken sind.

      Aber manchmal frage ich mich doch warum mein Hund so toll hört und die Hunde von Bekannten die sich sehr viel Mühe geben auch sehr gut hören und Günther Bloch seine Laikas auch dazu bringt nur Mäuse zu jagen und sonst nichts. Sogar meine Bekannte mit ihren Wolfshündinnen, schafft es, da zwar nicht hundeprozentig aber immerhin recht gut steuernd einzugreifen.

      Und dann kommen Leute (nicht hier im Forum, den Schuh zieh ich mir nicht mehr an) und erzählen mir wie viel Ahnung sie doch haben und wie viel sie doch arbeiten mit ihrem Hund, aber es geht halt net, der is halt so, des gehört so.

      Das verstehe selbst ich nicht, das überschreitet meinen Horizont, dafür bin ich zu blöd, da stehe ich zu.!

      Ciao Mimi
      ..........
      Hallo Mimi!

      Ja, das versteh ich. Viell. kam das bei mir auch so rüber, allerdings ist das bei Amigo mit dem Hören situationsbedingt. Weiß noch nicht genau, wie ich daran arbeiten kann, aber bisher arbeite ich immer weiter am Grundgehorsam, was auch sehr gut klappt.

      Den Hund nie zu bestrafen sehe ich auch als falsch an, definitiv. Ich würde dem Hund zur richtigen Zeit einen Tadel verpassen, sodass er wirklich weiß : Hey, jetzt ist Schluss!
      Nur ist das bei Amigo bisher nicht möglich gewesen, ich weiß auch nicht womit ich arbeiten soll : Leider habe ich wenig Ahnung davon!
      Nun versuche ich bisher über kontinuierliches Arbeiten an ihn ranzukommen

      Ich denke, dass man einen Hund nicht 100%ig "beherschen" kann, da er ein Lebewesen und kein Roboter ist. Ein Hund kann nicht immer exakt reagieren.

      Tja, die Leute die sagen, "der Hund ist halt so", die haben ihren Hund aufgegeben. Meiner Meinung nach.
      Ich war auch einmal kurz davor, wusste nicht mehr weiter. Sollte das kontinuierliche Arbeiten jedoch nur wenig oder gar nichts bringen, dann werde ich mich sicherlich nochmal umschauen und auch nach Leuten gucken, die sich wirklich mit unerwünschtem Jagdverhalten auskennen.
      (Kennst du da viell. jemanden ?)

      LG
      Anna


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      Hi!!

      Also Leuts - ihr wisst daß ich meine Hunde abgöttisch liebe und ALLES für sie tue!
      Aber absolut ALLES!

      Und wenn ich Bonita ein schlechtes Erlebnis beschere - und zwar merkbar schmerzhafter und körperlicher Art - hat das einen Grund!

      Ich denke nicht daß sie in irgendeiner Weise vor mir Angst hat - da könnt ihr sicher auch Sagga fragen - vielleicht äußert sie sich ja mal dazu - daß Bonita eine sehr vertrauensseelige, liebe Hündin ist die sich immer und überall anschmust!

      Aber seit unserem massiven Jagderlebnis - weiß sie was es läuten könnte wenn sie JETZT nicht hört - und das ist gut so!

      Ich bin nicht brutal oder so - und versuche wann immer möglich meine Hunde sanft zu erziehen.

      Aber Jagd - ist so ziemlich das beschissenste was ein Hund intus haben kann - vor allem wenn man mitten im Odenwald lebt und ringsum Wald hat...
      Und in jedem Quadratkilometer mindestens zwei Jagdpächter, die nur darauf warten daß die mit ihren vier Hunden mal die Kontrolle verliert...

      Ich denke auch daß ich äußerst hart werden würde wenn Bonita tatsächlich mal eine Katze im Maul hätte oder Ähnliches! Soetwas DARF einfach nicht sein - nicht in unserer Zeit!!

      Früher hat man da locker drüber hinweggesehen - da durfte Hund einfach noch Hund sein! Aber heute kommt man in Teufels Küche wenn sowas offenkundig wird!

      Außerdem - dieses mal ist es eine Katze - das nächste Mal ist es ein rennendes Kind! Diesen Schuh möchte ich mir niemals anziehen!!

      Ich würde nie Hilfsmittel wie den Elektroschocker oder sowas benutzen, nein - ich denke ICH bin dafür verantwortlich wenn mein Hund jagt - also werde auch ich in dieser Situation der Buhmann sein...

      Und auch bei Jini fange ich jetzt schon an ihr "Jagd" zu verbieten, in dem ich wirklich verbal laut werde wenn sie anfängt Vögeln hinterherzulaufen! Auch das ist bereits Jagd - und ich tolleriere es auf keinen Fall...
      Und hoffe natürlich daß ich ihr spätere böse Erfahrungen ersparen kann indem ich vorsorge...

      Naja...


      Ich kenne Antijagdtraining - hab auch schonmal dran gedacht natural Dogmanship zu machen - aber das finde ich dann einfach doch zu krass...

      Liebe Grüße

      Tini
      Hallo,

      also ich kann nur sagen das Tini und Bonita wirklich eine gute Beziehung haben und sie keine Angst vor Tini hat!

      Argo hatte ja auch mal eine Katze quer im Maul, da kann ich doch nicht zu sehen!
      Genauso kann ich meinen Hund nicht belohnen wenn er freudig von der Jagd zurück kommt!!!
      Die Jagd an sich ist schon Belohnung ohne Ende für ihn!

      Oder was hätte ich tun sollen als er die Kuh gejagd hat?
      Ihn weg ziehen und böse auf ihn einreden?
      So eine Unart, und das ist es auf alle Fälle, kann ich nicht einfach so mit lautem Mahnen oder ignorieren strafen!
      Wisst ihr was ein Bauer mit euch oder eurem Hund macht wenn er weiß wer der Kuh, z. B. das Bein gebrochen hat?
      Wenn das ein Bauer ist der noch im selben Ort wohnt, dann könnt ihr drauf gehen das eure Spaziegänge dort nicht mehr gehen!

      Und Spaß hat es mir bestimmt auch nicht gemacht!
      Und ich liebe meine Hunde wirklich sehr.
      (Fragt meinen Freund, der mault schn das er weniger Liebe bekommt! :rolleyes:)
      Aber das geht einfach nicht!

      LG,
      Sagga
      Unbequemer USER :cool:
      hallo !
      Erst mal muss ich sagen das ich es toll finde das man hier diskutieren kann ,ohne das es zum Streit kommt !!!das find ich echt klasse,hab schon anderes erlebt :clap:!
      Zum Thema zurück zu kommen ,ich glaube schon das ihr,Mimi und Tini ,viel Ahnung von Hunden habt und bestimmt auch eine ganze Ecke mehr wie ich :wink:
      Nur es kam halt ziemlich crass rüber ,die Art wie es geschrieben war...
      finde es aber schön zu hören das ihr eure Hunde liebt und sowas nur im absoluten Notfall macht ,find ich zwar auch nicht so dolle ,kann es aber vielleicht auch nicht so sehr nach vollziehen ,weil Sammy sowas ja eigentlich nicht macht ,deshalb fehlt mir wohl auch die Erfahrung .
      Es ist auch nicht so, das ich Sammy nicht auch schon richtig angebrüllt habe und in im Nacken gepackt habe und ihn auf den Boden gedrückt habe (weil er mal wieder meinen Sock geklaut hat :evil:),das versteh ich aber nicht unter"schlagen",sowas ist für mich tadeln ,aber es reicht bei ihm ....
      @Mimi bin bestimmt nicht nachtragend ,hast doch geschrieben das es nicht auf uns bezogen war !! :wink:
      L.G.Melanie
      habe neue süsse Bilder in meiner Galerie !!!
      Hallo!

      @Anna

      Es ist super, dass Du so viel trainierst mit Deinen Hunden. Das Problem ist eigentlich nicht immer einen guten Trainer zu finden, sondern wenn es ein guter Trainer ist, ist es eben auch immer eine Frage des Geldes.

      Etwas billiger kann ich wie jedem anderen auch, das Buch von Günther Bloch "Der Wolf im Hundepelz" empfehlen, da stehen auch viele Tipps und Tricks drin, wie man einem Hund das Jagen versaut, ist natürlich auch mit Konsequenz verbunden.


      @Melanie

      Schön das wieder alles klar ist :dance:.

      Aber eine Sache muss ich doch noch los werden, da sie mir schwer im Magen liegt.
      Du schreibst ja, Du musstest Deinen Hund auch schon mal im Nackenfell packen und auf den Boden drücken, das war für ihn sicher auch nicht angenehm.
      Doch, Du schreibst geschlagen hast Du ihn noch nie, ist ja gut, aber "Schlagen und Schlagen" sind zwei paar Schuhe. Wie gesagt, 2 Ohrfeigen auf die harte Schnauze sind auch unangenehm für einen Hund, bereiten ihm aber keine Schmerzen, genauso wenig wie ihn am Nacken zu packen.

      Beide Gesten signalisieren deutlich, dass der Hund etwas falsch gemacht hat und er versteht beide Gesten gleich. Hunde haben eben nur die Schnauze um zu tadeln, deshalb Schnauzgriff und Packen, welche ich auch meistens anwende, wenn nötig.
      Aber ein Hund weiß auch, dass wir Menschen keine Hunde sind und interpretieren eine Schnauzenfeige, genauso wie einen Schnauzgriff.
      Auch Günther Bloch empfiehlt bei einer Strafe aus heiterem Himmel, dass ein Klaps von unten auf den Unterkiefer Wunder bewirken kann, auch das macht kein Hund, sondern nur der Mensch.

      Auch ich tadele meinen Hund so, dass es ihm keine Schmerzen bereitet aber eindeutig ist, nur weil ich variabel beim Tadeln bin und nicht versuche meinen Hund ständig wie ein Hund zu disziplinieren (Schnauzgriff, Packen), heißt das nicht, dass mein Tadel schlechter, unangebrachter, oder im falschen Moment erfolgt. Gerade der richtige Moment ist mir sehr wichtig, wenn es auch bei Rico einfach nicht anders ging.

      Das wollte ich noch los werden, da es mir wirklich wichtig ist hier nicht missverstanden oder gar als Hundeschläger fehlinterpretiert zu werden!

      Ich sage auch grundsätzlich bei Ratschlägen, die Leute sollen ihren Hund auf keinen Fall auf welche Weise auch immer schlagen, da 90% es garantiert falsch machen, ich selber traue mir jederzeit zu einen Hund, mit welcher Methode auch immer, richtig zu disziplinieren, ohne das er irgendeinen physischen oder psychischen Schaden davonträgt.

      Ciao Mimi
      ..........
      Habe ich ja einiges verpasst hier...

      Naja ich glaube einfach, dass es hier ein Missverständnis gegeben hat. Tut mir leid, aber ich habe mich angegriffen gefühlt und habe dann wohl den falschen Ton erwischt :eh:
      Für Diskussionen bin ich immer zu haben :D


      Ich persönlich kann es einfach nicht (mehr) nachvollziehen, dass man seinen Hund schlägt. In welcher Situation auch immer, bei welchem Hund auch immer. Ich habe meine frührere Hündin einmal geschlagen. Danach hat es mir aber derart leidgetan, dass ich mich richtig scheiße gefühlt habe. Dann habe ich für mich beschlossen, dass ich das nun endgültig aus meinen Erziehungsmethoden rausstreiche.
      Klar, meinem Hund fliegt dafür schonmal die Leine nach, aber mehr ist nicht drin.
      Was meiner Meinung nach immer noch die effektivste Bestrafung ist, ist den Hund blitzschnell umwerfen, auf den Rücken zu drehen und dann verbal zur Sau machen.

      zur Situation nochmal: Sowohl du Mimi, als auch du Tini habt dann später noch geschrieben, dass ihr dem Hund entgegengelaufen seid. Das ist eine andere Situation. Vor allem weil du Tini, deinen Hund praktisch auch noch fast auf frischer Tat ertappt hast.


      @Amigo: Ich kann dir nur raten, dir eine Übungskatze zu suchen! Mein Hund hat Katzen auch gehasst und würde keinen langen Prozeß machen, würde er eine erwischen. Soweit ist es aber nie gekommen. Ich habe mir dann eine nette Übungskatze gesucht (eine ruhige, die nicht herkommt und am besten einfach sitzen bleibt) und dann habe ich damit angefangen aus einiger Distanz an der Katze vorbeizugehen und habe einige Gehorsamsübungen mit meinem Hund gemacht. Hat er sich aufgeführt, gabs Ärger. Dann habe ich die Distanz immer weiter verringert und dabei aber immer Blickkontakt von meinem Hund gefordert. Mittlerweile kann er im Abstand von 1m neben der Katze Platz machen und schaut mich dabei an. Alles an der Leine, das versteht sich ja von selbst oder? Dann habe ich angefangen, meinen hund bei Katzen, die weit entfernt sind abzuleinen und wieder zu üben, und später habe ich dann wieder die Distanz verringert. Mittlerweile gibt es keinen Aufstand mehr, wenn er an Katzen vorbeiläuft, und er jagt sie auch nicht mehr quer über die Felder. Bei Katzen, die sehr nahe dran sind nehme ich ihn an die Leine bei den restlichen reicht ein "nein" und die Katze ist abgehakt. Klar, wenn direkt vor ihm eine aus dem Gebüsch aufspringt, sieht es schlecht aus, aber nachdem Menschenaugen den Hundeaugen ja weit überlegen sind, sehe ich die Katzen sowieso vorher!
      Ansonsten kann ich nur nochmal auf die Seite, die ich schon verlinkt habe verweisen, auf der eine Antijagdtraining beschrieben ist und auch noch viele Tips zu finden sind. Steht übringes auch sehr viel über Hundeerziehung, wirklich eine schöne Seite!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Kessie11“ ()

      Hi!!

      Auch beim Katzenmörder ist es so:

      meine Älteste - Kelly - hat in ihren jungen Jahren nicht nur Katzen - sonder auch Igel gejagt und die Igel sogar zerfetzt und gefressen - meist leider tief im Gebüsch oder mitten auf dem Acker - so daß ich garnicht drankam...

      Außerdem hatte ich da noch NULL Ahnung von Hundeerziehung - erster Hund, völlig überfordert von dieser "tollen Ánfängerhündin"..... das war schlimm....

      Ich habe sie dann irgendwann aber doch erwischt - mit einer Katze - die Zähne waren um die Hüfte geschlungen, die Katze hat sich gewehrt, Kelly nicht losgelassen...

      Ich habe Kelly gepackt, sie die Katze losgelassen und ich habe auch Kelly damals wirklich derbe (ja, seit entsetzt) verprügelt - und damals war es echt Prügeln....

      Sowas würde ich heute nie mehr machen...

      ABER: Kelly geht auf KEINE Katze mehr los!

      In meiner alten Wohnung hatten die Vermieter 6 Katzen die frei im Garten herumliefen - kein Problem, Kelly geht ohne mit der Wimper zu zucken an den Katzen vorbei...

      ICh lasse sie hier aus der Türe - eine KAtze läuft gerade zufällig vorbei - keine Reaktion von Kellys Seite

      Also - wenn ich wie gesagt meinen Hund mit der Beute im Maul erwischen würde - er würde von mir absolut eine Tracht Prügel beziehen - weil er DANN aber unter Garantie einordnen kann für was und es nie mehr machen würde...

      Da bin ich mir mit meinen Jagthunden mittlerweile sehr sicher....

      Ach ja, nach diesem Erlebnis mit der Katze - waren vor Kelly auch Rehe, Hasen, Igel und sonstige sicher - und das für EINE Tracht Prügel.... :shhh:

      Tini
      Danke für eure Tipps!

      Naja..eine Übungskatze. Schön wär's ;)..
      Amigo ist hier nun als Katzenmörder bekannt und ich glaube nicht, dass, wenn ich fragen würde "Darf ich mir ihre Katze mal ausleihen um meinem Hund Gehorsam beizubringen", irgndjemand mir seine Katze aushändigen würde. Ich kenne auch sonst keinen der eine Katze hat.
      Ich hab ja jetzt wirklichv on einigen Seiten das Buch von Günther Bloch empfohlen bekommen, das schreib ich mir jetzt sofort auf.

      Ne Tracht Prügel..nunja..das würde ich 1. nicht machen und 2. ist Amigo unglaublich schmerzunempfindlich. Gerade wenn er Jagderfolg hat, dann ist er wie berauscht, da kannst du ihn wahrscheinlich durch die Luft schleudern und er würde nicht los lassen - habe mich das damals nicht getraut, wollte nicht, dass die Katze mit gerissen wird.

      LG
      Anna


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      @Mimi
      Ich muss ehrlich gesagt zu geben das ich den Herrn Bloch nicht kenne :oops:aber scheint ja recht gut zu sein ... :wink:
      Hast du vielleicht ein Internetadresse ?
      ja wie gesagt ,ich packe ihm in sein Nackenfell ,aber ich würde ihn nicht verprügeln ,das meinte ich damit ,soll aber auch nicht heissen das du das machst ,kam halt in deinem ersten Beitrag so rüber ,wenn ich das falsch interpretiert habe ,entschuldige ich mich dafür :oops:
      Klar der richtige Augenblick ist entscheident ,denn sonst weiss der Hund nachher ja nicht mehr wofür die Strafe war ...
      @Tini
      ja gut wenn Sammy jetzt mit ner Katze im Maul um die Ecke kommen würde und sie gar nicht los lassen will ,ich glaub dann wär das die Situation wo ich ihm auch weh tun würde ,aber auch NUR wegem dem Leben der Katze...
      ist ja schön das Kelly jetzt keine Katzen mehr jagt ,aber ich glaube du hättest es auch anders machen können ,oder nicht ???
      Kenne deinen Hund ja leider nicht ...
      L.G.Melanie
      habe neue süsse Bilder in meiner Galerie !!!
      Hi Melanie!

      Du musst halt bedenken, dass der erste Beitrag, bei dem es wirklich blöd rüberkam, unmittelbar nach dem Erlebnis war und ich sozusagen noch unter Schock und immernoch stinksauer einfach drauflosgeschrieben habe, was sonst eigentlich nicht meine Art ist.

      Mein Vater hatte mich noch gewarnt, ich solle "erst mal drüber schlafen", aber es musste einfach raus.

      Also Bloch ist für mich inzwischen ein MUSS. Ich hatte das Vergnügen ihn an zwei Seminaren kennezulernen und er ist für mich einfach der Mensch der am meisten Ahnung von Wölfen und Hunden hat.

      Schau mal hier:

      hundefarm-eifel.de/

      Seine Bücher kriegst du übers Internet, wie schon erwähnt ist "Der Wolf im Hundepelz" (das neue, rote), einfach nur großartig.

      Ciao Mimi
      ..........
      Hi Lassie!!

      Naja, wie schon gesagt - es gibt solche Hunde und solche!

      Ein Hund wie ihn auch Amigo beschreibt - der wenn er Wild oder Katze sieht einfach loszischen MUß - der reagiert einfach null auf andere Erziehungsmethoden...

      Das ist das Problem - nicht daß ich nicht viele Ideen habe und diese auch anwende zur Erziehung - völlig gewaltfrei.

      Aber bei einem Jagdhund mit extrem ausgeprägten Trieb - kommt man eben an seine Grenzen...

      Lässt sich im Grunde genommen drüber streiten - ob ein Jagdhund, Tierschutz hin oder her, in private Hand gehört...

      Aber - wenn ich meinem Hund mit EINER Gewalteinwirkung(die ihn nicht umbringt und auch sonst nicht groß einschüchtert) zum richtigen Zeitpunkt in seinem Leben beibringen kann daß es Scheiße ist zu jagen wenn Frauchen das nicht will - ist es doch besser als ein Leben an der Leine - oder??

      Tini
      Ich denke, dass ich an die Hundeschule von Günther Bloch ( Hundefarm Eifel ) eine E-mail schreiben werde und mein Problem mit Amigo beschreiben werde. Viell. haben sie schon mal einen Tipp und so weit ist das glaub ich auch nicht von hier weg - viell. könnte man hinfahren ?

      Ich werd mal sehen..

      LG
      Anna


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      Hallo zusammen,

      will ich nu als Jagdhunde(und Windhund(!))halterin auch mal mitrden...

      Es gibt Grenzen, auch für einen Hund!!! Und ihr braucht mir nich erzählen, dass man bei sowas mit ignorieren weit kommt...

      Es geht nich darum den Hund zu verprügeln, da sind wir uns alle einig. Ich bin auch noch nich in sone Situation gekommen, wo ich wirklich zu Leine o.ä. gegriffen hätte (werd ich auch wahrscheinlich eher nich machen), aber n paar Ohrfeigen (bzw. Maulfeigen *gg*) oder kräftiges auf den Boden drücken und Unterwerfen ja. Es gibt Hunde (und das sag ich jetz auch als Terrierbesitzerin) die haben ein derartiges Selbstbewusstsein, dass man da einfach mal klar machen muss wo der Hammer hängt.
      Wie gesagt es geht nich um Prügeln, aber manchmal is eine körperliche Zurechtweisung- auf welche Art bleibt jedem selbst und der Situation überlassen- vonnöten...

      Und da kann ich Mimi sehr gut verstehen... Was macht man denn, wenn der Hund n Unfall verursacht??? Wo evtl Menschen sterben oder zumindest verletzt werden??? Oder man liefert den Hund in schlaffem Zustand wieder bei den Besitzern ab, weil ein Jäger ernst gemacht hat???
      Dann is das Geheule wieder groß! Also besser präventive Arbeit leisten und fürs nächste Mal vorsorgen, als nachher groß Rumheulen....

      LG
      Morgen,

      also kim hat sich gestern auch voll daneben benommen! Die ist mir doch glatt ohne leine übers feld auf die Straße gerannt. :evil:
      Also ich kann jetzt Mimis reaktion total nachvollziehen. Ich hab meinen hund schon als Fellzipfel unter einem Reifen gesehen. Man war ich sauer, da kochen die Emotionen echt hoch. Aber die wußte was sie gemacht hat und hab ich die zusammen gesch..en. Danach war aber wieder gut. War ich sauer. kim mußte bestimmt erstmal 5 minuten an der leine fuß laufen.

      Werde mich an Mimis tipp mal halten, Kim kommt nicht mehr von der leine, bis die genau weiß wo es lang geht!

      SCHLEPPLEINE WIR KOMMEN UND BLEIBEN!
      So Leute ab zu meiner Userpage! Hab es endlich geschafft Fotos reinzustellen. Avatar bietet kleinen Vorgeschmack! :wink:
      _______________
      Hallo,

      ich halte es immer für falsch, handgreiflich gegenüber seinen Hund zu werden.
      Eine Strafe erzeugt Meideverhalten und keine Einsicht d.h. der Hund wird beim nächsten Zurückkommen in einen Konflikt geraten, da er die körperliche Einwirkung meistens nicht mit seinem weit zurückliegenden Ungehorsam in Verbindung bringen kann. Viele Hunde können auch ein akkustisches Signal bedingt durch eine Überschwemmung an Botenstoffen bei Wildkontakt einfach nicht mehr wahrnehmen d.h. sie sind total auf das Wild fixiert. Daher kann man die handgreifliche Einwirkung noch nicht mal moralisch rechtfertigen.
      Will man den Hund unbedingt nach der Rückkehr von seinem Jagdausflug seine Meinung geigen, dann würde ich den Rudelausschluss praktizieren, denn da hat man eine Minimalchance, dass der Hund das richtig verknüpft, denn der wird von Hunden, die ein Rudel bilden, auch gemacht, wenn ein Mitglied des Rudels sich unerlaubt entfernt hat.

      Viele Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FlyingGin“ ()

      Hallo,

      ich gebe Dir sicherlich recht, wenn Du unter Handgreiflichkeiten verstehst, dem Hund mit der Leine eins überzuziehen (würde ich jetz persönlich auch nich machen). Aber Körperlichkeit an sich wird auch im Wolfs- bzw Hunderudel praktiziert. Ich kann halt schlecht meinen Hund mit dem Mund in Nacken kneifen oder ihn mit meiner Schulter umrempeln, oder auch mit meinem Gesicht wegstoßen. Also mach ich das mit meiner Hand im Sinne von Wegschubsen, Runterdrücken, über die Schnauze greifen, etc.

      Wobei eigtl meist ein Blick oder ein lautgesprochenes Wort von meiner Seite reicht um Ruhe einkehren zu lassen. Aber es gibt auch Situationen, da wollen sie wissen, ob das leere Drohungen sind...

      Meine Hunde haben deshalb keine Angst vor mir und wenn das Meideverhalten zu den entsprechenden Dingen erzeugt, isses doch ok !? Das is doch der Sinn der Sache, oder?

      Ich kann einem Hund nich erklären, warum er nich grad jetz über die Straße laufen darf, wenn ein Laster vorbeifährt...Oder warum er jetz nich grad auf dem Kinderspielplatz anfangen soll, sein Geschäft zu verrichten...Oder aber auch Nachbar´s Katze nich als nächsten Beutezug zu sehen.

      Grade das Jagdverhalten kann für einen Hund auch lebensgefährlich werden (Jäger!) und da erzeuge ich lieber Meideverhalten, als den Hund ins offene Messer laufen zu lassen.

      Es is schon klar, dass das ein Instinkt is, dem man keinem Hund vorwerfen darf. Auch dass er dann nich mehr allzu zuverlässig hört, wenn das Reh vor ihm vorbeihüpft, is sicherlich mit den von Dir genannten Botenstoffen zu erklären. Aber es gibt auch ausgebildete Jagdhunde, die sich von jeglicher Sorte Wild abrufen lassen (müssen). Es geht also...
      Müsste man mal bei Jägern nachfragen, wie die das hinbekommen.

      LG
      Hi,
      Original von Purgatori_X
      Aber Körperlichkeit an sich wird auch im Wolfs- bzw Hunderudel praktiziert. Ich kann halt schlecht meinen Hund mit dem Mund in Nacken kneifen oder ihn mit meiner Schulter umrempeln, oder auch mit meinem Gesicht wegstoßen. Also mach ich das mit meiner Hand im Sinne von Wegschubsen, Runterdrücken, über die Schnauze greifen, etc.

      solche unerwünschte Verhaltensweisen kann man den Hund auch ohne körperlichen Kontakt abtrainieren. Natürlich geht es bei den Hunden manchmal ziehmlich rauh zu. Die Hunde haben mitunter keine andere Möglichkeit sich untereinander zu verständigen, jedoch ich schon ! ich bin kein Hund und das wissen meine auch ganz genau.

      Wobei eigtl meist ein Blick oder ein lautgesprochenes Wort von meiner Seite reicht um Ruhe einkehren zu lassen. Aber es gibt auch Situationen, da wollen sie wissen, ob das leere Drohungen sind...

      Meine hören nicht aus Angst bzw. weil sie eine Strafe verhindern wollen, sondern weil Ihr Gehorsam immer positiv verstärkt wurde.

      Meine Hunde haben deshalb keine Angst vor mir und wenn das Meideverhalten zu den entsprechenden Dingen erzeugt, isses doch ok !? Das is doch der Sinn der Sache, oder?

      Meine Hunde und wir Menschen sind Partner und wenn Strafe, dann eine, für die der Hund uns nicht verantwortlich machen kann.

      Ich kann einem Hund nich erklären, warum er nich grad jetz über die Straße laufen darf, wenn ein Laster vorbeifährt...Oder warum er jetz nich grad auf dem Kinderspielplatz anfangen soll, sein Geschäft zu verrichten...Oder aber auch Nachbar´s Katze nich als nächsten Beutezug zu sehen.

      Nun man kann es aber trainieren, dass sie nicht ohne unsere Zustimmung über die Strasse läuft bzw. man gibt ein Zeichen für ein alternatives und erwünschtes Verhalten, was entsprechend belohnt wird. Ich sage meinen Hunden, was sie in bedrohlichen Situationen zu machen haben.
      Grade das Jagdverhalten kann für einen Hund auch lebensgefährlich werden (Jäger!) und da erzeuge ich lieber Meideverhalten, als den Hund ins offene Messer laufen zu lassen.

      So argumentieren auch ERG-Befürworter, was ich als Jagdhundehalter nachvollziehen kann.
      Aber es gibt auch ausgebildete Jagdhunde, die sich von jeglicher Sorte Wild abrufen lassen (müssen). Es geht also...
      Müsste man mal bei Jägern nachfragen, wie die das hinbekommen.

      Viele arbeiten mit Starkzwang. Kenne einige, die ein ERG-Gerät besitzen und auch einsetzen.

      Viele Grüsse
      Frank


      Lass die Medizin im Gefäß des Apothekers, wenn Du Deine Patienten durch Nahrung heilen kannst. (Hippokrates, berühmter griechischer Arzt des fünften Jahrhunderts)
      Aloahee,

      Jaja, die positive Bestärkung. Ich glaub langsam, das die Leute, bei denen das 99,9%ig funzt, die haben einfach nur glück gehabt,das ihr Hund das genau so annimmt.

      Ich mache seit 10 Monaten nur positive bestärkung. Mit Spielzeug und Leckerchen. Ablenken bei Radfahrern usw. Wenn jetzt mein Hund ca. 2 Meter von mir entfernt steht und sieht den Radfahrer(einen flotten) und mich mit meinem Ball. Was denkt der Hund? "Ball (den krich ich ja immer) oder Radfahrer(der is selten) ---> RADFAHRER, OLEEOLEE"

      Ich kann nen Ball werfen und sie davon abrufen oder ins platz schicken. Bei Radfahrern geht das nicht immer. Bei Kanickel auch nicht immer. Der Hund entscheidet also selber, wann er jagt und wann nicht?
      Was ist, wenn der Hund schon 1 Stunde den Ball gejagt hat und satt ist. Und dann vor ihm ein Hase aus dem Gebüsch springt? Meint einer denn tatsächlich, das ein Hund sich dann noch für Herrchens Ball oder irgendwelche Leckerle interessiert? Und wenn das auch nur jedes 40ste mal gegeben wird oder evtl. gerade jetzt die Fleischwurst sein könnte? Vor ihm flüchtet der Hasenbraten!!! Kurz mal in den Genen geschaut und ab geht die Post...

      Tausend mal geübt und dann kommt was völlig neues: Nen Kerl mit ner Kutsche, die von Leguanen gezogen wird. Hund:"Das haben wir ja noch nie geübt, da stürme ich erst ma hinterher"?

      Ach ja, das wird noch ein Hundespaß in den nächsten 15 Jahren. Abends ärgert man sich noch und die nächsten 7 Tage ist wieder alles gut und man freut sich über das süsse Hundchen, aber dann.....

      Wie gut, das man nie auslernt, der Ronnie
      Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen...