Erziehung - Sinn oder Unsinn?

      Erziehung - Sinn oder Unsinn?

      Hi Leutz!

      Nachdem Tini, Sagga und meine Wenigkeit ja letztes Wochenende auf den Wolfstagen in Wetzlar waren, hat sich mein Wissen und Nichtwissen auf drastische Weise erweitert :wink:.

      Es waren alle Vorträge furchtbar interessant, zumindest für mich persönlich.

      Einer dieser Vorträge handelte von Herdenschutzhunden in Polen. Die Hunde leben eng mit Schafen und Schäfern zusammen, so riesige weiße "Bären", tagsüber pennen sie faul in der Gegend herum, aber sobald die Dämmerung hereinbricht postieren sich diese Hunde an den Waldrändern und suchen diese nach Wölfen und Bären ab.

      Diese Hund kennen wenn überhaupt nur einen Befehl:"Geh zurück zu den Schafen!"

      Aber was da für eine Harmonie zwischen Mensch, Hund und Schaf war, für ein gegenseitiges Sozialleben, unbeschreiblich, einfach herrlich.

      Genauso mit diesen Hunden in Dörfern von Eingeborenen, so Basenji-Verschnitte, die gehen mit auf die Jagd, bewachen das Dorf usw., auch da ist nichts mit "Erziehung", das ist einfach selbstverständlich das in diesen eigentlich schon "Symbiosen", jeder versucht zum gegenseitigen Nutzen das Richtige zu tun.

      Worauf ich hinaus will:

      Sind wir hier im "zivilisierten" Westen nicht einfach viel zu verbissen und verbohrt mit unserem Erziehungswahn, mit diesem: "Ich muss meinen Hund unter Kontrolle haben."

      Sicher es macht Spaß dem Hund ein neues Komando beizubringen und auch unsere Hunde brauchen eine Aufgabe, sind ja keine Herdenschutzhunde.

      Aber worauf ich hinaus will ist wirlich dieser Zwang der Menschen unbedingt einen in ihren Augen "gut erzogenen" Hund zu haben.

      Mein Hund muss nicht Sitz machen und das eine Stunde lang, nur weil ich mir das gerade einbilde, wenn er lieber Platz macht, bitte.

      Aber gerade die Leute, die ich auf dem Hundeplatz treffe und verbissen für die BH trainieren, mir doch egal ob mein Hund links oder rechts Fuß geht, einen halben Meter vor oder hinter mir.

      So etwas ist für unseren heutigen Alltag doch nicht wichtig, mein Zorro hat sich von Anfang an im Restaurant unter den Tisch verkrochen, ohne irgendein Komando, das war selbstverständlich für uns alle, da war nix mit Erziehung es war einfach zum gegenseitigen Nutzen in dieser Situation das Richtige.
      Ich finde soetwas ist wichtig, DAS ist ein "gut erzogener" Hund, nicht der, der sich bedingungslos in "Platz" schmeißt, wenn sein "Herr" losbrüllt.

      Das ist keine Erziehung, sondern schlicht und einfach UNTERORDNUNG.

      Aber eigentlich, was Bloch auch sehr deutlich in seine Vorträgen herausstellte, geht es nicht darum, dass sich ein Sozialpartner dem anderen unterordnet, sondern das jeder zur gegebenen Zeit in Situationen wo einer besser ist als der andere die Führung übernimmt.

      Warum also Erziehung?

      Mein Zorro kennt auch alle gängigen Komandos, die ich ihn meistens NUR zum Spaß auch mal ausführen lasse, aber wenn ich ihn z.B. in die Vorlesung mitschleppe, dann dröhne ich ihn nicht mit Komandos voll, da sprechen für mich 2 Dinge dagegen, 1. bin ich absolut nicht geltungssüchtig um es nötig zu haben mich mit meinem "gut erzogenen" Hund zu schmücken (auch wenn ich gerne zeige, was für einen tollen Hund ich habe) und 2. habe ich keine Lust mich lächerlich zu machen in dem ich durch die altehrwürdigen Hallen meiner Hochschule meinem Hund irgendwelche Komandos hinterherbrülle.

      Was mache ich stattdessen, ich marschiere einfach voran, ohne meinen Hund groß zu beachten und Zorro dackelt einfach nach, weil den Anschluss will er nicht verpassen, dann schaut er sich im Hörsaal noch etwas um und schließlich, wenn er merkt das hier für die nächsten 1 1/2 Stunden Haltestelle ist, legt er sich in eine Ecke und pennt, auch ohne Komando.

      Diese Dinge sind selbstverständlich, nicht weil die "gute Erziehung" das sagt, sondern weil ich als Studentin in dieser Zeit nunmal die Führung übernommen habe und mein Hund das ohne große Diskussionen respektiert.

      Also nochmal, um endlich zum Schluss zu kommen.

      Wisst ihr was ich eigentlich sagen will?

      Wie denkt ihr über die von mir kritisierte Art der Erziehung, gerade hier in Deutschland?

      Sollten wir nicht lieber versuchen uns auf die wesentlichen Dinge im Zusammenleben mit unserem Hund zu konzentrieren, als auf ein "millimetergenaues Fuß"?

      Wie können wir überhaupt behaupten unsere Hunde zu erziehen, wenn wir sie ja noch nicht mal verstehen, nichts über Wölfe und nichts über Hundepsychologie wissen und auch nichts wissen wollen?

      Na denn legt mal los.

      Ciao Mimi
      ..........

      RE: Erziehung - Sinn oder Unsinn?

      Hi Mimi,
      ich bin zwar ein Neuling hier, aber was ich gerade so von Dir gelesen habe, hat mich bewegt, hier sofort mal meine Meinung zu sagen - und zwar hast Du absolut Recht! Jawoll! Denn ich denke auch, daß dieses ganze Kommandobrüllen den Hund wirklich nur zur Unterordnung zwingt und ihn nicht das tun lässt, was er für das Vernünftigere hält. Das funktioniert zwar nicht immer und bei jedem Hund (bei meinem leider auch - noch - nicht), aber trotzdem befürworte ich es voll, auch den Hund HUND sein zu lassen - wenn irgend möglich!
      Ist es nicht auch viel schöner, so einer Harmonie zuzusehen? Ich erfreue mich an sowas immer. Und man sieht dem Hund auch an, wie entspannt er ist, oder wieviel Spaß er hat.

      So, das wollte ich auch nur mal loswerden

      Moira
      Sehr interessanter Thread...Mein kleiner Welpe ist am Sonntag 5 Monate alt geworden, und ich bin eigentlich gerade richtig dabei selbst zu lernen, da es mein erster eigener Hund ist...

      Erziehung ist für mich in sofern wichtig, das ich meinen Hund ich bestimmten Situationen im Griff habe...Es gibt so ein paar Sachen die für mich wichtig sind...Das wäre einmal, das sie zuverlässig zu mir kommt wenn ich sie rufe, da ich sie beim spazieren gehen nicht anleine (Ich fahre halkt mit dem Auto an schöne Ecken wo das geht)...Dann Muss sie zuverlässig an Ort und Stelle bleiben wenn ich es will (vorbeifahrende Autos usw.)...Dann natürlich noch so Sachen wie das richtige aus- bzw. einsteigen ins Auto (Wichtig im Verkehr) und das sie keine fremden Anspringt...So Sachen halt...

      Mein Hund muss nicht perfekt beifuss laufen, und muss kein "perfekter" Hund sein der 1000 Sachen kann...Er muss aber zuverlässig bei einigen Punkten sein, damit ich ihn Hund sein lassen kann...Und mein kleiner Schatz blüht richtig auf und tobt über Wiesen und Felder mit ihren 2 grossen Schwestern und freue mich wenn ich das sehe und ich denke das ist für uns der richtige Weg...

      Von "Hundeplätzen" halte ich meistens eh nicht viel, da dies oft so Schäferhundvereine sind wo die Leute ausser grossen Getösse nichts gescheites produzieren, und ihre Hunde ausserhalb vom Platz einen Gehorsam eines Felsbrockens an den Tag legen (Nicht alle natürlich, aber zu viele ;))

      Ich denke aber auch, das jeder Halter und jeder Hund ihren Weg finden müssen, den jeder Mensch und jedes Tier ist ein Individuum, und ein solches Gespann muss einfach den für sich optimalen Weg finden, das fordert vor allem viel Geduld, Lust und Verständniss des Herrchens, denn er muss der Kopf sein...
      Hi Mimi - hi ihr alle!!

      Super Thema Mimi!!! Danke!!

      Ich bin absolut deiner Meinung!

      Ich denke - auf den Wolfstagen haben wir auch ganz klar die Unterschiede der Menschen gesehen die ihren Hund "Unterordnen" und der Menschen die ihren Hund eindeutig in Partnerschaftlichkeit geprägt und gebunden haben!

      Und gerade in diesen Tagen ist mir noch mehr klar geworden, daß es auf die äußere und innere Haltung des Menschen ankommt im Umgang mit seinem Hund!

      Ein Mensch der schon in sich unsicher ist - der kann seinem Hund auch keine selbstverständlichen, klaren Zeichen geben.

      Der kann sich einfach nicht frei und selbstverständlich mit seinem Hund geben und ihn "natürlich" prägen und binden - weil sie viel zu mißverständliche Zeichen von sich geben - immer mit ein wenig Unsicherheit verbunden.

      Und dann gab es die anderen - denen man genau ansah daß ihre Hunde ihnen einfach deshalb folgen - weil sie wissen wo sie hingehören!

      Die Haltung der Leute war aber auch schon ganz anders, man hat ihnen angesehen daß sie ihr Tier unheimlich gerne haben und daß es eine eindeutige Liebes- und Vertrauensbindung zwischen Mensch und Hund gab!

      Es gab auf dieser Veransaltung auch die gernervt blickenden an der Leine Rucker und Zucker, am Ende der Leine ein genauso unruhiges und nervöses Bündel Hund - und es gab die Leute mit den selbstverständlichen, in sich ruhenden Gesichtern für die ganz klar war daß ihr Hund dabeibleibt - der Hund ein "Ebenbild" ihres Partners: ruhig, gelassen, der Situation gewachsen!

      Was mich bei Blochs Videovorträgen am Meisten beeindruckt hat war - die totale Toleranz im Wolfsrudel!
      Der Jungwolf darf und soll seine eigene Persönlichkeit entwickeln!

      Der Altwolf greift in den seltesten Fällen ein!

      Jeder Jungwolf war ein Unikum und genau das Gegenteil von Dauerunterwürfig dem Alpha gegenüber - so stellt sich das Normalomensch ja wohl vor!

      Fazit - aus einem jungen Hund der sehr tollerant und klar geprägt wurde - also mit eindeutiger Sicherheit und klaren Signalen, aber auch mit viel Selbstverständlichkeit und Gelassenheit - wird später ein ruhiger, toleranter Hund.

      Ob man das so sagen könnte...?

      Tini :wink:
      Da stimm ich Dir zu Mimi!!!!
      Meine Nyssa ist jetzt fast 8 Monate alt. Sie ist halt noch sehr verspielt.....mag nicht sooo gern an der Leine gehen usw. Mir ist das komm sehr wichtig, aber nur weil ich sie in Gefahrensituationen damit beschützen kann. Wir sehen die "Ausbildung" auch nicht verbissen. Das komm, sitz, down und bleib (nur 1 Minute oder so) reicht uns aus :D
      Viel wichtiger ist uns das gemeinsame toben und spielen draußen.........und wenn sie sich mal in Schei..... wälzt, ok dann mach ich sie zu Hause halt sauber. Ich lasse sie eben Hund.....ähmm.....Wolf sein :wink:
      Sie reagiert schon auf kleineste Zeichen von mir, das finde ich total schön.

      LG C.
      Dann guckt euch diese überzüchteten Viecher an wenn man die nicht ERZIEHT hat man da son Vieh das beisst, alles kaputt macht und so daheim!

      Alle beschweren sich über die Hudne die Kinder anspringen, die leute knappen und über dauer beller...

      Und jetzt meinen manche ERZIEHUNG ist Unsinn?

      Mein Hund MUSS hören mein Hund MUSS tun was ich ihm sage es ist mein hund und ich gebe ihm essen und alles deshalb verlange ich das von ihm!
      [COLOR=deeppink][B]DiE sChLiMmStE aRt EiNeN mEnScHeN zU vErMiSsEn IsT dIe,An SeInEr SeItE zU sTeHeN aBeR zU wIsSeN,dAsS eR nIeMaLs Zu EiNeM gEhÖrEn WiRd.[/B][/COLOR]
      [B]
      [COLOR=orangered][I]Ich bin keine Alkoholikerin - ich bin nur jeden Tag besoffen :wink:[/I][/COLOR][/B]
      Hallo!
      Ein super interessantes Thema!
      Ich bin eigentlich auch Mimis Meinung. Aber auf jeden Fall ist für mich wichtig, dass Dana auf Zuruf kommt und an der Leine nicht wie verrückt zieht. Alles andere ist mir wirklich egal. Ich übe mit ihr zwar jeden Tag und lerne dabei Kunststücke, aber nur, weil das IHR Spaß macht. Wenn ich sehe, dass sie müde ist oder nicht mehr will, dann höre ich auf. Das ist meine Art meinen Hund zu beschäftigen, genauso wie z.B. Such- und Zerrspiele, stärkt dieses Üben die Bindung zwischen uns und das merke ich!
      LG,
      Anastasia
      Ich denke, es kommt auf die Methode an...
      ich sehe meinen Hund als Partner und Freund nicht nur als meinen Hund. Amigo hat sich gut gemacht, er hat eine recht gute Bindung zu mir, hört gut und ihm mach es SPAß zu trainieren! ( auch wenn das ein oder andere Mal noch nicht so gut klappt, das ist ja kein Problem: Wir üben schließlich und es soll Spaß machen )
      Dass Erziehung nicht nötig ist, das finde ich nicht. Aber es sollte ein Weg sein, der Hund und Mensch zu Partnern macht, der beiden Spaß macht und der einen harmonischen Einklang zwischen Hund und Mensch bringt. Wenn mein Hund gerne mit mir geht und gerne das macht was ich von ihm will : SUPER! Wenn nicht, sollte man daran arbeiten und ihm zeigen, wie schön es sein kann, einen Menschen als Freund zu haben.
      Das ist mir auf jeden Fall wichtig.
      Ich denke, dass ich mit Amigo dieses ja die BH mache und ich trainiere momentan da drauf hin. ( ich fange gerade an, sagen wir so. ) Und ich bin so stolz auf mein Hundi ... wenn das mit der BH nicht klappt, dann machen wir es eben nochmal. Ich will ihn nicht zwingen, wenn er noch nicht kann oder nicht will.

      ;)
      Anna


      www.amigoundbruja.de.vu
      Original von Sorlag
      KEINER hat hier gesagt das eine Erziehung Unsinn ist!!!! Es geht nur um dieses verbissene Training......ich kenn z.B. auch Leute die prügeln ihren Hund durch die BH.

      LG C.


      Dann gehören die durch's Abi geprügelt

      Mit Lucky hatte ich so schön trainiert...
      ...war jeden Tag eine halbe Stunde traineren und danach noch 1 1/2 Stunden mit den hunden spazieren.

      Ich fange grade an mit Shari zu trainieren.
      Sie ist ein sehr sturer Hund deshalb muss ich anders trainieren als mit dem Lucky mit Leckerchen, sie nimmt es nicht als Belohnung.

      Deshalb übt sie mit anderen Dingen die weniger schön sind.
      Aber ich muss sagen sie lernt dadurch sehr schnell sogar schneller als ich dachte!!

      Shari ist immer "Fuss" gelaufen in dem sie 1m Abstand hatte und sich immr hinter mich gesetz hatte. Wenn ich bleib sagte blieb sie bis ich mich umdrehte und ging ! Sie ignorierte mich komplett!!

      Ich trainiere jetzt mit ihr seit Montag mit der Methode und sie läuft schon gut "Fuss" neben mir und sie bleibt bis zu 10m Entfernung.

      In der Zeit wo ich mit Shari trainiere lass ich Lucky Ablage machen.

      Naja meine Methode ist umstritten aber für Shari ist sie die richtige...finde ich!...
      [COLOR=deeppink][B]DiE sChLiMmStE aRt EiNeN mEnScHeN zU vErMiSsEn IsT dIe,An SeInEr SeItE zU sTeHeN aBeR zU wIsSeN,dAsS eR nIeMaLs Zu EiNeM gEhÖrEn WiRd.[/B][/COLOR]
      [B]
      [COLOR=orangered][I]Ich bin keine Alkoholikerin - ich bin nur jeden Tag besoffen :wink:[/I][/COLOR][/B]
      Und das ist was für eine Methode ??
      Dein Hund ist doch sehr ängstlich, soweit ich das mitbekommen hab. Versteh ich richtig, dass du bei ihr dann härter ran gehst ? Warum ? Weil sie dich ignoriert ? Amigo kann das auch sehr gut. Allerdings kannst du auch versuchen sie mit Spielzeug oder ganz interessanten Leckelies wie Fleischwurst auf dich aufmerksam zu machen.
      Bei Amigo wird es von mal zu mal besser, er konzentriert sich immer mehr auf mich - und das ohne Gewalt, sogar ohne besonderes Leckerlie.
      Übung macht den Meister.

      LG
      Anna


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      Original von Amigo
      Und das ist was für eine Methode ??
      Dein Hund ist doch sehr ängstlich, soweit ich das mitbekommen hab. Versteh ich richtig, dass du bei ihr dann härter ran gehst ? Warum ?

      LG
      Anna



      Shari ist schon lange nicht mehr ängstlich!!!

      Sie geht sogar auf fremde leute zu und springt an ihnen Hoch und läuft an der Staße ohne Leine und so.

      Ich finde sie ist dominant....

      die lässt sich nicht schnell runterkriegen!!!
      [COLOR=deeppink][B]DiE sChLiMmStE aRt EiNeN mEnScHeN zU vErMiSsEn IsT dIe,An SeInEr SeItE zU sTeHeN aBeR zU wIsSeN,dAsS eR nIeMaLs Zu EiNeM gEhÖrEn WiRd.[/B][/COLOR]
      [B]
      [COLOR=orangered][I]Ich bin keine Alkoholikerin - ich bin nur jeden Tag besoffen :wink:[/I][/COLOR][/B]
      Willst du deinen Hund denn runterkriegen ?
      Mein Ziel ist es, dass mein Hund gerne mit mir mit geht und gerne die Übungen macht. Aber ich will ihn doch nicht runterkriegen ...

      Dass sie an fremden Leuten hochspringt ist unerzogen..dass kann man ihr aber abgewöhnen. Findest du das dominant, wenn sie an anderen Hunden hochspringt ? Ich eher nicht.

      LG
      Anna


      www.amigoundbruja.de.vu
      laut dieser seite isse dominant :rolleyes:
      [COLOR=deeppink][B]DiE sChLiMmStE aRt EiNeN mEnScHeN zU vErMiSsEn IsT dIe,An SeInEr SeItE zU sTeHeN aBeR zU wIsSeN,dAsS eR nIeMaLs Zu EiNeM gEhÖrEn WiRd.[/B][/COLOR]
      [B]
      [COLOR=orangered][I]Ich bin keine Alkoholikerin - ich bin nur jeden Tag besoffen :wink:[/I][/COLOR][/B]
      ich möchte mich ebenfalls der meinung anschliessen .. wie mimi geschrieben hat .. sie schreibt mir da echt von der seele , kompliment mimi für diesen text .. :biggrin:

      urkomisch das wir zivilisierten supermenschen , doch noch von den einfachen korrekten menschen lernen nicht wahr ???

      mein hund ist mein partner , er ist mein freund , er ist mein gefährte , mit ihm freu ich mich , ich kann mich bei ihm ausmotzen und ausheulen und er ist immer ein freund der mir zur seite steht ..

      ich weiss er hat vor dem einen oder anderen angst , wenn ich das wiess .. was ist daran falsch , meinen freund vor seinen ängsten zu schonen ??? zumindest so weit es geht ... und umänglich ist ..

      was ist daran falsch wenn mein freund mich mit einen anspringen und abschlappern begrüsst , statt mit einen artigen sitz ..? er ist doch mein freund ...

      was ist falsch wenn mein freund auch etwas spass am leben hat und einfach mal lieber durch die wiese rennt , statt bei fuss über die felder zu rennen ????

      unseren freunden ( hund ) widtmen wir soo viel zeit , aber soo häufig auch verschwenden wir diese zeit , diese kurze zeit der partnerschaft , mit überheblichen , ordnungsliebenden , angeberischen , straffheitswahn ..

      mein hund läuft mal links mal rechts und mal eben kreuz und quer , weil eben soo viel neus am strassen rand , an steinen und büschen zu "lesen" ist .. meinen freund ich es wichtig zu wissen was der nachbarshund frisst und wann welche dame hier spazieren geht .. mir ist es wichtig , das er treu bei mir läuft .. aber echt egal auf welcher seite meinerseits ..

      kurz um , haben unsere freunde nicht auch spass am leben verdient ??

      würden wir den immer gerne bei fuss mit unseren partner gehen und nicht links und nicht rechts gucken dürfen ??
      würden wir den wollen , das wir freundliche bekannte nicht begrüssen dürfen , sondern jede freude unterdrücken müssten ???
      Hallo!

      Ich glaube mittlerweile auch daß Bindung - das eigentliche Stichwort in der Hunde"erziehung" sein müßte!

      Wie bekomme ich eine starke, positive Bindung zu meinem Hund?

      Das ist doch das Wesentliche! Erreiche ich das - ist das Einüben von ein paar Sachen die halt sein müssen nur noch Spielerei und Spaß!

      Bindung und Vertrauen - was bedeutet daß auch ich meinem Hund vertraue und ihn nicht nur als das "Ding" ansehe das hören soll!

      Sondern - Hunde sind Persönlichkeiten - wollen sich auch zu solchen entwickeln dürfen und sind sehr sehr sozial!

      Nur als kleines Beispiel:

      Ich bin gestern auf der Wiese hinter unserem Haus mit meinen drei Hunden gelegen.
      Ich hab mich auf die Wiese gelegt - und was passiert?

      Lisa die Süße, knallt sich auf mich drauf, nimmt meinen Kopf zwischen ihre Pfoten und wäscht mir erstmal das Gesicht bevor sie sich genüßlich ihren Kopf in meine Halskuhle legt.
      Bonita, knabbert ein wenig an meiner Hose und legt sich dann quer über meine Beine und meine Schwarze, legt sich ganz dicht neben meinen Kopf...

      Nach ein paar Minuten lustiges und wildes Spiel von Bonita und Kelly - um uns herum!

      Unsere Wiese ist nicht eingezäunt, die Hunde hätten tun und lassen können was sie möchten... aber sie wollen bei mir sein. Es ist für sie völlig stimmig - wir gehören zusammen!

      Für mich sind solche Situationen mittlerweile so ungemein wichtig geworden - ich versuche täglich irgendwie mit den Hunden zu "lagern" - auf gleicher Ebene, in Körperkontakt...

      Zur artgerechten Sozialpflege sozusagen... :wink:

      Und es ist einfach nur schön - es macht mich zufrieden, und die Hunde augenscheinlich auch!

      Und interessanterweise - wenn wir nach so einer innigen Stunde miteinander spazieren gehen, dann weichen meine Hunde kaum 5 Meter von mir.
      Sie hören dann auf den leisesten Ton von mir, auf einen einzigen kleinen Wink mit dem Finger...

      Es ist fantastisch!

      Vielleicht sollte man so sagen: je enger die Bindung - desto selbstverständlicher folgt einem der Hund. Daher sollte die erste Priorität der Bindungsaufbau sein!

      Liebe Grüße

      Tini :D