Bin durch Zufall auf eure Seite gestossen.
Ich habe zwar seit einigen Jahren keine Katze mehr, aber ich bin ein richtiger Katzen-Narr, lese immer ncoh regelmäßig Katzenzeitschriften und interessiere mich für alles rund ums Tier.
Weshalb ich schreibe ist folgendes:
Bis Weihnachten 2001 hatte ich zwei Katzen. Kimba und Milka. Kimba ist Jahrgang Mai ´97, Milka vom September ´98.
Damals war ich ncoh mit meinem Ex zusammen und wir hatten unsere hellste Freude an den beiden Tieren...sie waren beide so lieb und herzlich, sowohl zu uns als auch miteinander.
Naja, im Dezember 01 trennte ich mich von meinem Ex, die Katzen blieben bei ihm, da sie in vertrauter Umgebung bleiben sollten und ich auch einen neuen Freund hatte, der 150 km entfernt wohnte (meine Katzen mögen keine Autofahrten).
Es fiel mir schwer und meine Trauer war sehr groß, ich dachte aber, das gibt sich mit der Zeit. Etwas besser geworden ist es auch...doch in letzter Zeit vermisse ich sie wieder sehr stark. Immer wenn ich irgendwo draußen oder auf einem Foto eine Katze sehe, dann denke ich an die beiden, daran, wie sie kuscheln kamen oder nachts an meinem Kopf schliefen...
Ich könnte anfangen zu heulen, auch jetzt, wo ich darüber schreibe.
Ich hätte auch sehr gern wieder ein Katze, doch ist das leider nicht möglich. Mein Freund mag zwar Katzen, aber nur, wenn es Freiläufer sind, die ihn mal kurz begrüßen und dann wieder verschwinden, sprich also nicht in unsere Wohnung kommen.
Der zweite und gravierendere Grund ist, dass wir 2 Kanarienvögel haben. Und dass sich das nicht verträgt, ist ja kein Geheimnis.
Seit wir die Vögel haben, ertappe ich mich oft bei dem Gedanken, einen Verrat an meinen Katzen begangen zu haben, da ich eigentlcih gar kein Vogelmensch bin. ich entwickele manchmal sogar einen regelrechten Hass auf die beiden, die doch gar nix dafür können.
Es ist ja nicht so, dass es nicht schön ist, die beiden zu beobachten. Aber sie sind scheu, hüpfen oder fliegen weg, sobald man ankommt, kommen nicht zu einem hin.
Katzen dagegen sind eben anders, wie wollen auch mal gestreichelt werden oder beim Menschen auf dem Schoß liegen. Dazu das weiche Fell und das Schnurren.
Ach, ich weiß gar nciht, warum ich mich hier auslasse, aber ich habe das Gefühl, ich platze, wenn ich das alles nicht mal aufschreiben kann und mich jemandem mitteilen.
Vielleicht versteht das ja jemand von euch?
Danke auf jedem Fall fürs Zuhören, bzw. Zulesen.
Liebe Grüße Dani
Natürlich nicht auf Kosten der Katze - wenn er tatsächlich so absolut gegen solch ein Tier ist, dann lass es sein, aber ich habe damals einfach eine Katze mit nach Hause gebracht und erzählt, dass Kunden aus meinem damaligen betrieb Junge bekommen haben und die Mutter sie kategorisch ablehnt und sie die jetzt nicht ins Tierheim bringen wollen...:biggrin:...ja gut, man braucht keine Leuchte zu sein um zu wissen dass das nicht stimmt zumal die katze (Tiffy) damals auch schon 3 Monate auf dem Buckel hatte; aber vielleicht bin ich auch deswegen nicht mehr mit meinem damaligen Partner zusammen
Um aber zurück zum Thema zu kommen: Er wusste welch ein Katzenfanatiker ich bin und hat mir das Kätzchen gelassen; und schon nach einer Woche hat er die Katze so doll lieb gehabt, dass er froh war "dass die Mutter die Kleinen nicht wollte" und als es auseinander ging wollte er Tiffy sogar mitnehmen...hab mich durchsetzen können. Während unserer damaligen Beziehung lief uns tatsächlich ein kleines Kätzchen später zu und er wollte es behalten...obwohl er, bevor ich Tiffy mitgebracht hatte, niemals Katzen haben wollte! Also wenn du dir sicher sein kannst dass du das Tier nicht nach ein paar Wochen abgeben musst weil dein Freund gar nicht darauf klar kommt kannst du das ja mal versuchen, ansonsten rat ich dir davon ab. Es ist mit Sicherheit vernünftiger wenn beide von der Sache begeistert sind...aber ich hab halt immer schon meinen Sturkopf gehabt und hab unserem glück damals einfach auf die Sprünge geholfen.