Freilaufende Hunde

      Schliesslich habe ich keine Nachgeburtfressenden Hofhunde sondern ordentliche, geimpfte und wurmlose Hunde...
      Original von Tini



      :sad: Naja mein Vater ist auch Bauer, aber dass heisst nicht dass unser Hund nicht geimpft und entwurmt ist und er muss auch keine Nachgeburten fressen :sad:
      es ist ja nicht so dass alle Bauernhunde so sind also ich kenne keine solche bei uns im Dorf.

      Bei uns darf man den Hund überall auf Spazierwege von der Leine lassen ausser im Wald. :biggrin:

      Liebe Grüsse
      Nicky
      Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden :D :dance:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „nicky17“ ()

      doch, ich hatte einen. ist vor 2 jahren im alter von 17 jahren verstorben. war ein pudelmix.


      Ja, vielleicht ist das nicht so gut, Hunde von der Lein zu lassen, wenn sie nicht gut hören, aber diese Hunde brauchen doch auch Auslauf!

      ich weiß das hunde auslauf brauchen und es tut mir auch um den hund leid, wenn er ständig an die leine muss. nur ist es z.b. für eine mutter ein problem wenn ihr kind von einem spielenden hund überrannt wird. oder wenn ein jogger von einem hund bellend verfolgt wird. oder wenn ein kleiner hund mich ankläfft und anknurrt und sich letztendlich in meinem hosenbein verbeißt.
      aber du gibst mir ja recht, dass es keine gute idee ist hunde von der leine zu nehmen, die nicht hören.

      Und ich find das gar nicht schlimm, wenn mich z.B. jemand anspringt, na und, der Hund zeigt ja nur, dass ich ihm gefalle.

      wenn ein hund bellend auf mich (oder meine kinder) zu rennt, dann finde ich das schlimm. ich kenne den hund schließlich nicht und hab so auch keine ahnung was er will: ob er spielen will, oder ob er sein herrchen beschützen will oder ob er sonst was will.

      Na gut, die Hunde, die für Menschen wirklich gefährlich sind (ich meine, sie können einen Menschen beißen oder so), sie sollten schon immer an der Leine sein und das sehe ich auch ein!

      jeder hund kann beißen. und selbst der netteste hund beißt zu, wenn ich ihn falsch behandele oder einen reiz vermittel der ihn ängstig oder ärgerlich macht. (z.b. haben meine bekannten einen rottweiler. ein wahnsinnig lieber hund. aber wenn man seinen kopf berührt beißt er zu. und sowas gibt es bei anderen hunden auch, nur mit dem unterschied, dass ich diesen hund nicht einschätzen kann.)

      Ist das denn schlimm, wenn so ein Hund zu jemandem (auch ohne Leine) läuft und ihn anschnüffelt? Das passiert bei mir eigentlich nicht oft, aber wenn schon?

      wenn du angst vor hunden hast ist es schlimm. und wenn kleinkinder von hunden umgerannt werden ist das auch schlimm, weil sie sich entweder verletzen können bzw. angst vor hunden bekommen können. es ist ok, wenn ein hund an mir schnüffelt. evtl. streichel ich ihn auch. aber ich erwarte von dem halter, dass er sein tier unter kontrolle hat. sätze wie "der ist ganz harmlos, der tut nichts." beruhigen einen irgendwie nicht wirklich, wenn man angst vor (großen) hunden hat. und wenn mich ein dreckiger hund anspringt finde ich das auch nicht so prickelnd.

      ich finde es gut, dass du deine meinung sagst, anastasia. und wir können gerne weiter diskutieren :wink:
      @ sass

      "ääähm, ist es nicht ihr land bzw. ihr grundstück?? machst du in der stadt den kot auch net weg wenn dort keine tüten hängen"

      In der Stadt räume ich die Scheiße weg - ganz davon abgesehen daß ich meine Hunde selten in die Stadt mitnehme, außerdem konnten sie dann vorher auf einem Spaziergang ihren Darm entleeren!

      Mit den Feldern ist das so...
      Klar gehören sie dem Bauern - aber die Felder dienen seit eh und je als Erholungs- und Auslauffläche für Leute und Hunde!

      Außerdem - und das sollte man auch mal bedenken - gibt es den domestzierten Hund schon ein paar hundert Jahre länger als eine Hauskuh und so weiter....

      Es gibt so etwas wie Lebensrechte die sich vererben - und dazu gehört auch daß man mit seinem Hund eben über Wiesen und durch Wälder gehen darf!

      Jeder Mensch hat ein Recht auf Landschaft - sonst dürften Landwirte nämlich ihre Grundstücker abzäunen, dürfen sie aber nicht!

      Die Regel ist - von März bis September nicht auf den Wiesen rumtrampeln, kurz vor dem Mähen den Hund nicht auf die Wiesen lassen... daran halte ich mich!!! Ganz klar!

      Aber ansonsten - haben ich und meine Hunde auch Rechte - und nicht nur Pflichten!

      Liebe Grüße

      Tini

      Anleinpflich ist manchmal auch schön

      Ich habe bereits erwähnt, dass ich leider meinen Hund überall anleinen muss. Aber ich find das sollte für alle gelten!!! Einmal war ich spazieren und da kam ein Dobermann auf mich zugerannt und ganz weit entfernt hörte ich Stimmen, die mir irgendwas zuriefen, aber ich verstand kein Wort! Der Hund verfologte meine Denise, die an der Leine war, was sich als sehr schwierig entpuppte weil mein Hund sich um mich wickelte.
      Der Dobermann fing an sie zu beißen und ich packte ihn am Halsband, doch der beißte in mein Bein. Danach war es angeschwollen. Und was sagten die lieben Besitzer dazu??? Ich sei doch selbst schuld gewesen, sie hätten mich ja vor dem Hund gewarnt! Sowas finde ich total unverantwortlich!!! Und mit denen anlegen wollte ich mich auch nicht, denn das waren 3 Jungs die so ziemlich gewalttätig aussahen (genauso wie der Hund) und ich als Mädchen nichts ausrichten konnte. Und dieser Hund läuft noch heute ohne Leine rum!!! Manchmal wär die Anleinpflicht ja ganz schön...

      I love you, Denisa, Dandy, Lady und Co. Spielt schön.
      @sass
      Wenn du soooooo sehr willst, dass wir weiter diskutieren, dann machen wir das eben auch :wink:

      wenn ein hund bellend auf mich (oder meine kinder) zu rennt, dann finde ich das schlimm. ich kenne den hund schließlich nicht und hab so auch keine ahnung was er will: ob er spielen will, oder ob er sein herrchen beschützen will oder ob er sonst was will.


      Ja, du kennst den Hund nicht, aber man kann fast immer vorher erkennen, was der Hund vorhat. Ausserdem, finde ich schlecht, dass viele Menschen mit den Hunden nicht umgehen können.
      Z.B. ich laufe einfach geradeaus, mein Hund ist an der FlexiLeine und schnüffelt irgendwo am Wegesrande. Wir überholen ein Mädchen (etwa 13Jahre alt), sie schreit plötzlich los und rennt, so schnell sie kann, obwohl mein Hund an ihr sogar nicht mal zu schnüffeln versuchte. Und die meisten Hunde (zum Glück machte Dana das diesmal nicht, aber das könnte schon passieren und das gebe ich auch zu) würden dem Mädchen hinterher laufen, nur weil sie sie als Beute empfinden werden, die sie unbedingt erreichen müssen. Also, manchmal benehmen sich die Menschen falsch, auch wenn sie Angst haben, kann man sich kontrollieren!!!

      jeder hund kann beißen. und selbst der netteste hund beißt zu, wenn ich ihn falsch behandele oder einen reiz vermittel der ihn ängstig oder ärgerlich macht. (z.b. haben meine bekannten einen rottweiler. ein wahnsinnig lieber hund. aber wenn man seinen kopf berührt beißt er zu. und sowas gibt es bei anderen hunden auch, nur mit dem unterschied, dass ich diesen hund nicht einschätzen kann.)


      Ok, jeder Hund kann zubeißen, aber man muss z.B. meinen Hund so stark ärgern, um ihn dazu zu bringen, dass er beißt... Dana lässt mit sich alles machen, sogar kleine Kinder hält sie aus (ich nicht) und wenn sie sie sooooo nerven, dass sie nicht mehr aushält, geht sie einfach weg.
      Das ist halt vom Hund zum Hund verschieden und nur der Halter kann wissen, wie sich der Hund in einer oder anderen Situation.

      wenn du angst vor hunden hast ist es schlimm. und wenn kleinkinder von hunden umgerannt werden ist das auch schlimm, weil sie sich entweder verletzen können bzw. angst vor hunden bekommen können.


      Ich lasse meinen Hund nie an kleine Kinder bzw. Kinderwagen ran, weil ich weiß, dass die Eltern Angst um ihr Kind haben. Und auch fast immer kann man erkennen, ob ein Mensch Angst vor Hunden hat oder nicht.

      So, das wars erstmal :smile:
      Viele liebe Grüße,
      Anastasia
      PS: Ich freu mich auf weitere Diskussionen!!!
      Ich finde es auch besser, wenn Hunde egal von welcher Größe angeleint sind.

      Mein kleiner Cousin (11 Jahre) kriegt immer panische Angst, auch wenn er nur nen kleinen Yorki unangleint auf ihn zukommen sieht.

      ERKLÄRUNG: Er wurde vor einem Jahren von den beiden Boxern des Nachbarn angefallen. Mit denen er davor aber immer gespielt hat! Lt. Besitzer hören die beiden perfekt. Es sind die liebsten Hunde.

      Mein Cousin hatte Bisswunden am Kopf. Zum Glück nicht dolle. Und wenn mein Onkel und der Nachbar nicht die beiden Hunde von ihm runter und meine Tante den Kleinen weggezogen hätte. Wer weiß was da noch passiert wäre.

      Es sollte im Wald / Park vielleicht extra Wege geben, wo Hunde abgeleint werden dürfen.

      Für Reiter gibt es ja schließlich auch extra Wege im Wald.
      I'll be watching you!

      Leinenpflicht das Letzte

      Hi!

      Ich bin auch der Meinung, dass Leute, die nicht in der Lage sind ihre Hunde richtig zu erziehen, diese an der Leine zu führen haben oder wenigstens mit dem Auto in eine Gegend zu fahren, wo keine Menschen unterwegs sind, denn Freilauf braucht ein Hund, egal welche Rasse oder Größe.

      Es gibt leider sehr, sehr viele Menschen die einen Hund haben und eigentlich gar keinen halten sollten, mittlerweile kann ich die Ärgernisse von Nicht-Hundehaltern durchaus verstehen.

      Aber: Ich möchte auch verstanden werden, unsere Familie hat sich jawohl nicht umsonst die Mühe gemacht, einen gut erzogenen, sozialen, freundlichen Hund zu prägen um sich dann, sowohl von Nicht-Hundebesitzern, als auch von "Hosenscheißer"-Hundebesitzern dumm anreden zu lassen.

      Das ist wirklich häufig vorgekommen.

      Beispiel: Uns kommt ein älteres Ehepaar mit Hund an der Leine entgegen, ich damals (vor Jahren) noch jung und dumm mit Zorro ohne Leine, gehe extra aus reiner Nächstenliebe einen kleinen abschüssigen Rasenstreifen hinunter auf die Wiese, Zorro "Fuß" und war mind. 10 m weg um zu warten bis die Leute vorbei sind. Was machen die: Frau bleibt mit Hund stehen und der Mann kommt mit erhobenem Stock und schimpfend das ich doch den Hund anhängen soll (was nicht ging, da ich weder Leine noch Halsband dabei hatte) auf mich und Zorro zu. Ich war in dem Moment wirklich wild entschlossen ihm aus Notwehr unter die Gürtellinie zu treten.

      Solche oder ähnliche Situationen gab es auch einige Male mit Nicht-Hundebesitzern und immer war Zorro "Fuß" bei mir oder ist an den Leuten vorbeigelaufen, ohne sie eines Blickes zu würdigen.

      Seit obengenannter Situation ist es aus mit meiner "Nächstenliebe", denn leider zählt: "Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dümmere ist" und das mache ich nicht mehr.
      Wenn einer meckert, lasse ich Zorro weiterlaufen, da ihn fremde Leute eh nicht interessieren und kommt einer mit Hund entgegen, dann lasse ich Zorro halt "Fuß" laufen, aber irgendeine Beachtung haben die Menschen von mir nicht mehr zu erwarten.

      Ich halte mich wirklich für einen rücksichtsvollen Hundebesitzer. Mein Zorro macht nicht auf den Asphalt, geht von sich aus nie auf fremde Leute zu, hört gut und wenn z.B. wegen Durchfall doch mal ein Maleur passiert, mache ich es weg.
      Aber warum bin ich oder mein Hund schuld, wenn Zorro normal auf einem Weg läuft und ein entgegekommendes Kind mit seinen Eltern kriegt einen halben Nervenzusammenbruch. Das ist nicht unser Problem.

      Irgendein Verhaltensforscher hat mal gesagt: "Kinder die Angst vor Hunden haben sind falsch erzogen", recht hat er!

      Nochmal abschließend:

      Man kann das Problem von schlecht erzogenen Hunden nicht lösen, indem alle Hunde Leinenpflicht kriegen, man muss an die Besitzer herankommen, man sollte vielleicht eine Art Hundeführerschein schaffen, den man ablegen muss, BEVOR man sich einen Hund zulegt und anschließend noch danach einen, oder so.

      Man kann ja auch das Problem von schlecht erzogenen Kindern, nicht auf die Lehrer oder das Schulsystem schieben, da sind ganz allein die Eltern schuld, kommen diese Fratzen deshalb an die Leine oder werden weggesperrt, damit sie keine alten Omas mehr bestehlen oder Mitschüler mehr verprügeln können???
      Was ist eigentlich schlimmer und undurchschaubarer, ein Kind mit MenschenVERSTAND, das eigentlich komplex denken können sollte, oder ein Hund der nur aus seinen Instinkten und Trieben heraus handelt und eigentlich in immer den gleichen Schemas "funktioniert"?

      Ciao Mimi
      ..........
      hallo
      Irgendein Verhaltensforscher hat mal gesagt:"Kinder die Angst vor Hunden haben sind falsch erzogen," recht hat er.


      Dass finde ich nicht! Ich hatte auch Angst vor Hunden und zwar erst mit 15, weil ich da von einem Hund angegriffen wurde und zwar in der nase. Ich sas auf der Stege von meiner Austauschfamilie.seitdem habe ich narben und sehe links nur 50%. Nahja meine Terapie war dann ein eigener Hund. Ich musste mich langsam an ihr (fiona) gewöhnen das umgehen mit Hunden wieder lernen und dabei hatten wir früher als ich klein war auch ein Hund. Naja mittlerweile habe ich keine Angst mehr eben durch unsere Hündin.(zum Glück gibt es die :smile:) Aber ich kann trotzdem verstehen wenn Kinder Angst vor Hunde haben durch schlimme erlebnisse und denke das hat nichts mit der erzihung zu tun.

      Liebe Grüsse
      Nicky
      Jedes Lachen vermehrt das Glück auf Erden :D :dance: