Seit gestern betreue ich einmal täglich eine 6-jährige Schäferhund-Collie-Hündin.

Sie ist im Umgang freundlich, hört leidlich auf "Sitz" und ist verkehrssicher.
Ihr Problem ist nur, daß sie Artgenossen nicht leiden kann und bellend und knurrend auf sie zuhechtet. Das jagt nicht nur mir einen Höllenschrecken ein und verursacht Schweißausbrüche!

Lt. den Besitzern (ältere Leute) habe ich sie nur an der Leine zu führen. Habe ich eine Chance, sie von diesem Trip herunter zu bekommen?
Da der Sohn ausgezogen ist, fristet sie etwas ein Stiefmütterchendasein.
Ich denke fast, sie wäre weniger aggressiv, wenn man ihr den Kontakt zu anderen Hunden gestatten würde. Andererseits kenne ich sie noch nicht genug und wenn sie wirklich einen anderen Hund verletzt, dann komme ich in Teufels Küche.
Ich habe vor, sie mit Leckerlis zu bestechen. Rannehmen, festhalten, ruhig mit ihr reden und etwas ablenken. Außerdem mit Leckerlis "Sitz" üben.
Habt ihr Tips für mich? Eine Hundeschule würde sicher Sinn machen, aber derzeit würde sie noch total überschnappen!
Grüße aus Wörth
Uschi
Und mir wurde immer mulmiger! Was denken sich manche Hundehalter eigentlich? Daß ein kläffener, knurrender, auf den Hinterbeinen stehender Hund nur Spaß macht?????? 
Da habe ich dumm geschaut. Später ist mir die Gute allerdings fast in die Tasche gekrochen!