Zickenterror und zweitrevier

      Zickenterror und zweitrevier

      tach euch.

      folgende probleme sind hier bei mir daheim. vorweg....es sind zwei katzen, drei kater, eine hündin. allesammt kastriert.

      zickenterror: die katzen knurren die kater bei sichtkontakt an, können aber aus einem futternapf fressen, sind größtenteils gemeinsam aufgewachsen.

      problem katze paula.
      die mutterkatze von lisa, garfield und felix. sie versteht sich mit tarzan und mit ihrer tochter lisa nicht. sobald sie einen der beiden sieht knurrt sie und faucht. dies wiederrum stachelt die anderen an sie zu reizen. kater tarzan (der "anführer" der katzenbande) macht sich daraus stellenweise einen sport. er versteckt sich an orten, wo sie vorbeigeht und ihn sehen muss, damit sie knurrt, geht ihr langsam hinterher, hebt nur die pfote, um sie noch weiter zu reizen. kämpfen tun sie nicht, es sind im grunde genommen immer nur provokationen. im sommer ist paula meist drausen und verhält sich im haus wie eine fremde. jetzt, im winter muss sie wegen der kälte wieder mehr rein. normalerweise läuft sie beinahe "auf brustwarzen" wenn tarzan in der nähe ist. momentan geht es einigermaßen. ihre tochter hat sie mehrere monate lang nicht gesehen und will sie jetzt nicht richtig akzeptieren. allerdings bleibt es da bei gelegendlichen fauchen und gelegendlichen "zickenstreitereien" in denen die beiden sich gegenseitig anfauchen, kreischen, knurren und offenbar scheinkämpfe vollführen, die kater tarzan spätestens nach 1-2 minuten durch einfache anwesenheit beendet.
      wie können wir paula helfen sich wohler zu fühlen hier? sie kommt auch kaum um sich ihre streicheleinheiten abzuholen.

      problemkatze lisa:
      lisa ist eine von drei jungtieren die wir abgegeben hatten. da ihre neuen besitzer schwierigkeiten mit ihr hatten und die zweiten besitzer sie sogar ins tierheim geben wollten (!!!) haben wir sie wieder aufgenommen. lisa knurrt, faucht und kreischt aggressiv wenn sie einen ihrer brüder sieht. sie sieht im wahrestem sinne des wortes rot. denn ihre brüder sind rote kater, während tarzan und paula wie sie getiegert sind. auch ihre brüder reizen sie regelmäßig, stellenweise zu zweit. lisa hingegen verpasst den beiden abwechselnd eine blutige nase wenn es ihr zu bunt wird, wodurch die beiden roten kater sie zeitweise dann in ruhe lassen. sie ist sehr verschmust und vergleichsweise dominant. wir haben hier festgestellt....und wissen durch ihre vo0rgeschichte bei den vorbesitzern (sie fing an unsauber zu werden als der erste vorbesitzer eine freundin hatte), das wohl viel eifersüchteleien mitspielen. wenn sie viel gestreichelt wird kann es sogar mal sein, dass sie ihre brüder in ruhe lässt. lediglich mit kater tarzan verträgt sie sich blendend.

      problemkater garfield:
      garfield ist einer der beiden roten kater. an sich scheint er recht problemlos zu sein, wenn man mal davon absieht, dass er ziemlich viel frisst. allerdings war ich dreieinhalb monate in einer anderen stadt ohne kontakt zu ihm und ich bin seine bezugsperson. nach 2 wochen die ich fort war fing er an zu stromern. das erste mal war er 6 wochen weg....aufgenommen bei jemandem anderen....dannach 2 wochen. inzwischen wissen wir, dass er, immer wenn er fort ist, auf jenem industriegelände ist. eine katzenbesitzerin die dort arbeitet hat auch einen guten draht zu ihm. dennoch....spätestens alle 14 tage müssen wir ihn von dort abholen. dadurch dass er eine vielbefahrene hauptstrasse überqueren muss scheint er es nicht immer zu schaffen. wenn ich allerdings dort war und er mich vermutlich durch geruch bemerkt, ist er binnen desselben tages wieder zu hause. an sich wäre das nicht schlimm, da er letzten endes sich hier ansonsten durchaus heimisch fühlt, ich wieder da bin und er offen kund tut dass dies hier weiterhin sein zu hause ist....müsste er nicht immer die straße überqueren und wir ihn nicht gelegendlich daran erinnern, dass wir ihn wieder bei uns haben wollen. (ganz abgesehen davon, dass er drausen relativ stark abmagert)

      wir wollen es vielleicht mit bachblüten versuchen. weiß ansonsten jemand rat? platz für die tiere im haus ist genügend vorhanden und personen sind wir derzeit 4, davon lediglich eine person berufstätig und eine weitere viel ehrenamtlich tätig. also....eigendlich, denke ich, genügend zeit in die tiere investiert... .

      Gruß DasEtwas

      RE: Zickenterror und zweitrevier

      Hallo!
      Also ich bin ja wirklich nicht die große Katzenexpertin, aber ich finde nicht, dass Du "Problemkatzen" hast. Meiner Meinung nach verhalten sie sich ganz normal und wenn Paula längere Zeit weg ist, muss sie sich eben erst wieder ihr Revier erkämpfen, ebenso ist es nicht unnormal, dass sie sich nach längerer Trennung nicht mehr mit Lisa versteht. Und sollte man in dem offensichtlchen Fall, dass sich hauptsächlich Lisa unter so vielen Katzen nicht wohl fühlt (bedeutet ja immer ständiger Revierkampf), ihrzuliebe nicht nochmal versuchen, ein geeignetes Für-immer-Zuhause zu finden?? (evtl. als Einzelkatze in einer Familie??). Weiterhin verstehe ich nicht, dass es Garfield scheinbar immer nur schafft, die Straße zu überqueren, wenn Du da warst??? Um ganz ehrlich zu sein: Meiner Meinung nach ist "mehr" nicht immer das Beste für die Tiere, man sollte da vielleicht mal von seinem eigenen Egoismus Abstand nehmen, ist nicht böse gemeint, aber ich denke, Du willst ja für Deine Miezen auch nur das Beste, sonst würdest Du Dich ja nicht an das Forum wenden. LG Birgit
      nhun ja....hab geschrieben....schafft er es nicht immer nach hause. ist halt so, dass er häufiger nach hause kommt wenn jemand da war und ihn suchte.....irgendworann muss dass ja liegen?

      nun....ich frage mich ganz ehrlich....ob es immer so normal ist, wenn katzen sich jeden tag mehrfach in die haare kriegen und es sich anhört, als würden sie sich schlimmeres antun. ok, meistens ist es nur show...aber es ist weder für mich, noch für die anderen drei zweibeinigen dosenöffner hier immer leicht dann zu wissen wie wir reagieren sollen.
      inzwische ist es mit lisa so....das ich nicht denke, dass sie in eine andere familie will. sie versucht wo es nur geht um unsere gunst zu werben. vorzugsweise mit mäusen.

      im übrigen....wie kommst du jetzt auf die "unterstellung" ich müsse von meinem eigenem egoismus hinunter?
      nun gut....dazu kennst du mich zu wenig um dass zu wissen....es ist nur so, dass mir die tiere einiges mehr wert sind als ich mir selber. was mich letzten endes überhaupt treibt sie nach vergleichsweise kurzer zeit zu suchen. ich kann nicht wie meine eltern dasitzen und sagen "schwund ist überall".

      ....letzten endes....aber das ist eine andere geschichte...habe ich "dem großen" sonnabend das leben gerettet. angetrieben durch meine diffuse unruhe und sorge um ihn.

      wenn du mit "mehr" mehr katzen meinst....nun....eigendlich war es einmal ein kater. dann, weil eine halbwilde katzenmutter ihre junge zwischen unsere häuser legte drei. dann wieder nur einer durch zwei straßenopfer. dann durch den tot meiner oma adoptiert wieder drei. dann wieder einer. dann kurz einmal gar keiner. dann zwei, da einer alleine sich ja langweilt. dann ein kippfenstervorfall....und wieder einer der schwer unter dem verlust litt. und weil ein kater ja....nach menschlicher logick...sich mit katze besser versteht...wieder zwei. dann auf einen schlag 6 mehr (oder eine nacht?) also acht. dann widerwillige trennung von 3.....da sie uns ans herz gewachsen waren....also 5. dann wieder 4 durch straßenopfer und damit lisa nicht ins tierheim musste nun wieder 5.
      es ist nicht so, dass wir meinten mehr katzen ist halt schöner für uns...es war...keine ahnung wie man das nennen soll. zufall?
      wir waren auch bis vor kurzem 6 menschen. was heißt....nach der pie mal daumen regel...soviele tiere wie hände, personen bzw räume....dass es passte. nur nun passt es nicht mehr immer. aber....desswegen können wir keinen abschieben. wir haben die verantwortung für die 5 übernommen. und nur weil 2 personen ausgezogen sind können wir nicht einfach ein lebewesen wegreichen. wie ein stück kleidung was zu viel im schrank hängt. es ist vielmehr als nur die katze die wir da weggeben müssten. es ist vielmehr ein charakter, eine kleine geschichte die endlos weitergeschrieben wird.

      ich weiß keine wirkliche lösung. ich weiß lediglich, dass meine mutter vorhin erst meinte, vielleicht wären bachblüten sinnvoll, die wären ja für alle gesund, nicht schädlich usw. ich finde, solange wir "den großen" haben, managt der das an sich recht gut. wenn es zu laut wird, geht er hin und es ist wieder ruhe.
      lediglich momentan ist seine autorität etwas geschwächt....er wäre wohl der einzige der bachblüten zur stärkung seiner körperlichen kraft nötig hätte... .

      viel gerede wenig sinn. kurzgefasst...habe irgendwie den eindruck in gewissen (zugegeben bei mir wohl auch sehr empfindlichen berreichen), missverstehen wir uns auch irgendwo.

      Gruß DasEtwas
      he du.
      also wir haben zwar immer nur eine katze gehabt, aber in letzter zeit merk ich, dass unser hund immer "abspackt" wenn sich jemand mit der katze beschäftigt. keine ahnung ob man da parallelen ziehen kann. aber du hast geschrieben, dass ihr da mehrere dosenöffner seid. gibt es bei euch eine art "verteilung" für die aufmerksamkeit? (der hund gehört meiner mutter, und die katze mir.wenn ich jedoch hier bin und die katze nicht nimmt mich der hund voll in anspruch.kommt dann die katze ist eifersucht angesagt). meinst du es könnte eine art eifersuchtsattacke sein von diesem "biest" der paula ärgert? keine ahnung, weil sie ja fast nie da ist, und aber immer wieder gern gesehen ist, wenn sie da ist? widmet ihr euhc dann mehr der wiedergefundenen tochter als den anderen?...glaub ich zwar nicht, aber könnt ja sein, dass tarzan (war er doch?) das so sieht.ehrlich gesagt hab ich von so "gestörten" verhältnissen in einer grossen katzenfamilie noch nie was gehört. auch dass sich der hund nicht einschaltet find ich komisch, da unsrer ösi immer verteidigt...keine ahnung. meine mutter hat auch grad n paar tipps vom stapel gelassen, die aber sofort außerkraft gesetzt worden sind. tut mir leid...
      Tiere haben und ihnen ein schönes Leben zu geben ist wunderschön.
      Aber ständig zu wissen, dass jeder Tag ihr letzter sein könnte, weil Autos stärker und rücksichtsloser sind ist anstrengend und quält.