Haltung in der Wohnung

      Hi!
      Wie ist das jetzt eingentlich so mit Hunden und Wohnungshaltung. Gut/schlecht?
      Ich meine es kommt wrscheinlich auch sehr auf die Rasse an oder? Wir haben nämlich keinen Garten aber sofort for unserer Haustüre fängt das Grüne an. Wir haben eine 90m2 Wohnung.
      Wir würden uns vllt einen Weissen Schäferhund anschaffen da die Freundin von meiner Mutter dies züchtet. Ich würde mit ihm um 5.30 Uhr in der Früh rausgehen und am Nachmittag. Sind diese Zeiten für einen Hund ok?
      Für Antworten danke ich euch.
      Mfg. Luisa
      NEIN !
      Zwar kann man grungsätzlich Schäferhunde in einer Wohnung halten, weil die Nähe zu Menschen für diese Geschöpfe wichtiger sind als die Freiheit, ABER er braucht MINDESTENS:
      - drei Gassi Gänge
      - einen einstündigen Spaziergang
      TÄGLICH! (außer bei strömendem Regen)
      UND ein Aufgabe/Beschäftigung.
      Gerade das macht sie zu hervorragenden Gebrauchshunden.

      LG
      Pepa
      > NEIN !
      > Zwar kann man grungsätzlich Schäferhunde in einer Wohnung halten, weil die Nähe zu Menschen für diese Geschöpfe wichtiger sind als die Freiheit, ABER er braucht MINDESTENS:
      > - drei Gassi Gänge
      > - einen einstündigen Spaziergang
      > TÄGLICH! (außer bei strömendem Regen)
      > UND ein Aufgabe/Beschäftigung.
      > Gerade das macht sie zu hervorragenden Gebrauchshunden.
      >
      > LG
      > Pepa
      >

      Hi!
      Welche eher großen Hunde (also keine Dackel und solche) kann man denn halten in der WOhnung mit zweimal am Tag auslauf?
      Hallo
      Also jeder Hund muss 3 mal am Tag raus.
      Ein durschnitt sagt am Tag 2 Stunden und das verteilt über 3 mal.
      Ein Hund sollte auch eine Aufgabe haben ( Hundeschule , ......)....
      Man kann eigentlich jeden Hund in der Wohnung halten . !!!
      Ich bin zum Beispiel kein Fan von Hundehütten draussen .

      Laura
      Ein Hund , ist nicht nur ein Hund , es ist wie ein Kind , das dir zeigt wie es sich fühlt..Liebst du es ..bekommst du Liebe zurück , doch schlägst du deinen Hund , erwarte keine Liebe !!!
      Also...
      mit Wohnung habe ich "Stadtwohnung" im Kopf gehabt. Und welche dafür mehr und welche dafür weniger geeignet sind, kann hier im Forum zu einem allgemeinen "Rasse-Debatte" führen.
      I.allg. kann man sagen, je mehr ein Hund einem Laufhund gleicht, desto weiter sind die Strecken, die er täglich zurücklegen sollte. Einige Hundebesitzer , auch Schäferhundbesitzer, fahren durchaus mal 30km. Dies sollte man einem Hund jedoch nicht von heute auf morgen zumuten, sondern muss antrainiert werden.
      Doch ein Hund braucht nicht nur sportliche Fitness, was das Imunsystem zusätzlich fit hält, sondern auch geistige Beschäftigung.
      Nun zum Thema "Gassi" und dies betrifft ALLE Hunde:
      Hält ein Hund seinen Urin mehr als 4 std zurück (ich meine öfters, mal ist nicht so schlimm) werden die Nieren geschädigt, was der sichere Tod bedeutet!!!
      Sogar geplatzte Blasen sind schon vorgekommen, weil Rüdenbesitzer sich beim Gassi nicht genügend Zeit gelassen haben !!
      Somit ist drei mal Gassigehen ein Minimum, mehr wäre besser.(Welpen müssen noch öfters)
      Einige legen daraufhin Tücher aus, so das das Geschäft in der Wohnung verrichtet werden kann.
      Ich hoffe dies beantwortet deine Frage eindeutig genug, ob dies geht.

      Pepa
      Ja,Luisa, 20 Min gehen auch, solange täglich für genügend Bewegung gesorgt wird. Ich gehe Manchmal nur mal kurz für 5Min., aber dafür 6 mal am Tag und mindestens einmal etwas länger.Es ist nämlich so, dass durch die Bewegung Adrinalin abgebaut wird. Gerade in der Erziehungsphase ist es sehr hilfreich, wenn der Hund ausgeglichen ist und dies kann man mit ausführlichen Spaziergängen gut erreichen. Fahrrad fahren darf man nämlich bei großen Hunden nicht so früh (Wegen der Gelenke). Man darf zwar mit 10 Monaten mit dem Training anfangen, aber sollte die Belastbarkeit nur langsam steigern. Also muß man in dieser Junghundphase (noch nicht bei den Welpen) lange Spaziergänge machen (ruhig mal 2 Std.). Dies baut Spannungen ab und erleichtert das zusammenleben erheblich.
      Somit würde ich sowieso lieber mehr Zeit einrechnen als zu wenig. Im Laufe der Zeit wird man seinem Liebling schon das eine oder andere zumuten können, aber bis dahin braucht man viel Zeit und Geduld. Dinge die man am Anfang versäumt sind nur schwer nachzuholen und verringern die Chance mal einen umgänglichen Freund zu haben.
      Darin liegt das Problem mit dem Schäferhund in der Stadtwohnung.
      Eine Freundin von mir hat auch einen in der Stadt gehalten, ist aber täglich Reiten gegangen (mit Hund) So hat der Hund täglich seinen Spaß gehabt. Und das ist sehr sehr wichtig!
      Trotzdem: das Problem mit den Nieren bleiben. Ein gesundes Erwachsenes Tier MUSS mindestens drei Mal raus! Wenn er also erwachsen ist, kein Welpe und nicht alt -und gesund!
      Sonst wird er eben bald krank sein !

      LG
      Pepa
      Feste Zeiten geben dem Hund Sicherheit, das ist alles. Für die Gesundheit und Ausgeglichenheit gelten die schon genannten Regeln.
      Unregelmäßige Zeiten können gerade bei dominanten Tieren (Schäferhunde gehören i. d. R. auch dazu) HILFREICH in der Erziehung sein !!! Hast Du regelmäßige Zeiten sagt die innere Uhr des Hundes:"Jetzt geht es Gassi" und versucht dich in diese Richtung zu drängen, sozusagen den Befehl zu erteilen:"Übrigens, es ist Zeit, das weiß ja sogar ich!" Und der Hund könnte sich einbilden, reif für den Chefsessel zu werden. Welch Missverständnis! Und dieses Misverständnis muß dann durch andere Maßnahmen wieder ausgebügelt werden (Ich stell das etwas überspitzt da und dramatisiere). Unregelmäßigkeiten erinnern den Hund immer wieder daran, wer die Entscheidungen trifft, nämlich der Mensch. Dadurch kann viel erleichtert werden. Denn: Wer entscheidet, der führt. Wer führt ist der Chef!

      LG
      Pepa