Gassidienst, ja oder nein?

      Hallo,

      ich hätte gerne mal eure Meinung gehört zum Thema Dienstleistung Gassi Service.

      Findet ihr sowas gut? Es gibt ja doch viele Leute die beruflich nicht mehr so viel Zeit haben für ihren Hund oder man ist krank und kann nicht raus.

      Würdet ihr dann einen Gassiservice beauftragen? Wenn ja was würdet ihr dafür ausgeben in der Std? Und wie oft würdet ihr sowas nutzen?

      Danke für die zahlreiche Beteiligung

      LG bambam
      .......................
      Hi,
      also, ich persönlich würde auf keinem Fall einen Gassiservice beauftragen, auch wenn ich mal krank gewesen wäre - man hat ja immer irgendwelche Freunde oder Verwandte, die einmal einen Hund ausführen könnten, oder?
      Und wenn man beruflich keine Zeit für einen eigenen Hund hat, würde ich überhaupt keinen Hund nehmen.
      Viele liebe Grüße,
      Anastasia&Dana
      Hi bambam!

      Ich selbst würde meinen Zorro niemandem anvertrauen.
      In unserer Familie sind wir zu dritt und einer hat immer Zeit für den Hund.
      Ich hätte einfach furchtbare Angst, dass irgendetwas passiert.
      Da Zorro auch nicht gewöhnt ist mit Fremden oder auch mit Bekannten mitzugehen, wäre das für ihn sicher eine schlimme Zerreißprobe.

      An und für sich sehe ich so einen Gassi-Service mit einem lachenden und weinenden Auge. Einerseits haben Hunde die Möglichkeit rauszukommen, die sonst 8 Stunden alleine in der Wohnung sitzen müssten, andererseits eröffnet so ein Service natürlich solchen Hundehaltern die Tür, die den Hund eben nur halten, weil es gerade in ist, sie müssen sich nicht drum kümmern und wenn sie heim kommen ist ihr "Spielzeug" da um sie zu beschäftigen.

      Ich sehe es bei meiner Bekannten, die eine kleine Hundepension hat, da geben Berufstätige ihre wenige Monate alten Hunde morgens ab und holen sie abends wieder, im Urlaub sind sie auch in der Pension und fühlen sich dort nach einer Weile mehr zu Hause als bei den Besitzern, wozu halten also solche Leute einen Hund???

      Aber dieser Trend nimmt merklich zu, die Leute haben keine Probleme damit ihre Hunde "fachkundigen" Menschen anzuvertrauen und ich könnte mir vorstellen, dass man eine ganze Menge mit so was verdienen kann und geht man nicht nur des Geldes wegen Gassi, sondern wegen der Hunde, dann ist der Hund vermutlich wirklich glücklicher als auf seine Besitzer in der Wohnung zu warten.

      Ciao Mimi
      ..........
      Hallo,

      also ich bin Gassigeherin und wenn z. B. mein Liebling, ein Kangalmalamutmix mich nicht wenigstens ab und an sehen könnte, dann wäre er todtraurig. Ich kenn ihn schon als vorpubertären Junghund und sein Charakter, seine Größe machen ihn nicht gerade zu einem Hund für Jedermann. Hier geht die Mutter der Besitzer auch nicht mehr soo gerne, nachdem sie sich durch ihn die Hüfte gebrochen hat.

      Dann betreue ich z. B. auch einen Rhodesian Ridgeback von einer Familie. Manchmal will die Mutter und Hauptbetreuerin z. B. mal mit den Kindern ins Museum gehen, da kann sie den Hund natürlich nicht mitnehmen. Bevor ich den Ridgeback betreute, war er öfters bei ihrem Onkel, der Hundeverstand hat und sich viel Mühe gegeben hat, aber wohlgefühlt hat er sich dort nicht und war immer sehr nervös.
      Sie hat mir versichert, dass er viel entspannter ist, nachdem er bei mir war- ist wahrscheinlich einfach ein Frauenhund.
      Wenn die Besitzerin wirklich mal ohne Hund wegfährt, dann passt ihre Mutter auf den Hund auf. Sie traut sich aber nicht zu, mit dem großen Rüden zu laufen und so übernehme ich dass dann.
      Dann hatte ich noch bis zu ihrem Umzug die Waschküchencasey, so genannt, weil sie die ersten 15 Monate ihres Lebens nur in der Waschküche verbracht hat, bis sie zu ihren neuen Besitzern kam. Für sie war ich so eine Art Touristenführerin, die ihr die große weite Welt zeigte. Da ich sie somit auch gut kennenlernte, hab ich ihre Leute auch unterstützt, als sie mit der Hündin Einzelstunden beim Trainer nehmen mussten.
      Und der Lumpihund: Er gehört einer älteren Dame, mal muss sie z. B. zum Arzt oder dergleichen und ihr Hund kann keine Minute allein bleiben. Ihm wurden als Welpe alle Beine gebrochen und so ist er doch recht sensibel. Seine Besitzerin ist Alleinstehend und wenn ich nicht ihr Vertrauen (schwierig) und das von Lumpi (dagegen einfach) gewonnen hätte, hätte sie letztens sogar einen dringenden Krankenhaustermin platzen lassen!
      Oder Marie, die Kleine Jackiemix-Hündin aus der Tötungsstation. Ihre Besitzerin hat auch keine Familie in München, musste die Arbeitsstelle wechseln und jetzt kann sie die Kleine nicht mehr mit in die Arbeit nehmen. Nach unserem ersten Mittagsgassi bekam ich eine SMS: "Marie ist ganz glücklich, es hat ihr gut mit Dir gefallen". Ich hab dann nachgefraft, woher sie dass denn weiß, sie war ja nicht dabei. Sie hat gemeint, dass sieht sie ihrem Hund einfach an, sie war total entspannt und einfach Happy. (Kein Wunder waren ja auch 3h laufen)

      "Fremde Menschen" müssen nicht schlechter sein als die Familie, man muss halt jemand finden, der vertrauenswürdig ist und dann eben auch ein bisschen vertrauen. Ich hab mich wenigstens einmal vorher mit den Hundebesitzern getroffen.
      Apropo Vertrauen: Letztens die wilde Viererbande von einer Trainerin gesittet. Die U-Bahn hatte Mordsverspätung, ich komm an, sie schon im Auto drückt mit den Schlüssel in die Hand und ruft noch: "Pass auf mit dem Ridgeback, beim reingehen"! Der hatte nämlich schon einige Personen am Eingang massiv gestellt!
      Na ja Glück gehabt, der besonders hatte mich von Anfang an in sein Herz geschlossen und nachdem ich nicht zurückgestarrt habe, hat er mich auch in die Wohnung gelassen!
      Naja,
      ich kenne viele Leute, die ihren Hund lieben und ihn mir trotzdem anvertrauen. Manche hier haben echt ein schlechtes Bild von anderen Menschen, wer sagt denn, dass ich nicht genauso gut auf den Hund aufpasse und mich nicht genauso gut um ihn kümmere, wie der eigene Besitzer? Hier bei uns im Ort nehmen es schon sehr viele Leute in Anspruch. Ich bin schon Gassi-Geherin von 8 Hunden hier im Ort und wir sind ein winzig kleiner Ort mit wenigen Einwohnern, da spicht sich das auch schnell rum. Die Leute vertrauen mir voll und ganz. Ich hab die Schlüssel zu 5 verschiedenen Häusern und kann mir den Hund da immer abholen. Mit manchen Hunden gehe ich jeden Tag, mit anderen Hunden einmal in der Woche usw. Außerdem kann man das nie sagen, dass man IMMER jemanden zur Verfügung hat. Zur Zeit gehe ich täglich mit Harlet spazieren. Die Frau ist gestürzt, Arm gebrochen und darf sich nciht bewegen, da brauch sie jetzt unbedingt unterstützung. Nicht jeder hat ne riesen Familie im Umkreis und klar hat sie auch Bekannte, die den Hund mal nehmen um Spazieren zu gehen, aber die machen das morgens und mittag, aber abends muss der Hund ja auch nochmal raus und da Harlet mich liebt, nehme ich ihn immer abends gegen 18 uhr mit und gehe spazieren. Harlet kennt mich, weil ich immer bei ihm bin, wenn sein Frauchen mal ins Theater will oder so. Dann bin ich bei ihm, damit er nicht alleine ist. Für einen Spaziergang von ca 30-45 Minuten bekomme ich 5 Euro. Manche geben mir für die Stunde 10 Euro. Aber 5 Euro für ca 45 min sind so der Durchschnitt. Ist die Frau im Theater bekomme ich 5 Euro pro angefangene Stunde, wie fürs Babysitten auch und bis jetzt war es das allen Hundebesitzern wert. Ich bin auch schon oft bei Leuten "eingezogen", wenn sie mal in den Urlaub gefahren sind. Dann musste ich natürlich mit dem Hund raus und dort übernachten, aber tagsüber konnte der Hund natürlich auch mal paar Stunden alleine sein und ansonsten konnte ich in dem Haus machen was ich wollte, dafür habe ich bis jetzt immer zwischen 25-30 Euro bekommen pro Tag.

      Die Preise habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern immer angeboten bekommen und dann habe ich sie irgendwann übernommen, wenn jemand gefragt hat, manche fanden es dann sogar noch zu billig (einer wollte mir dann unbdeingt 10 Euro die stunde zahlen), aber die meisten finden es voll okay.

      Ich finde also Hundesitter was sehr tolles (da ich ja selbst einer bin) und natürlich muss man Hund und Besitzer davor erst ein paar mal kennenlernen und zusammen spazierngehen, aber danach ist das ne super Sache.

      Schöne Grüße,
      Julia
      :wink: :biggrin:
      hi.
      Ich würde meinen Huns schon jemanden anvertrauen der sie gassi führt bzw. betreuut. Vorraussetzung ist Hundekenntniss.
      Ich hätte da keine Probleme damit, wenn jemand mein Hund ausführen würde wenn ich krank bin (was ja leider oft genug vorkommt :rolleyes: )...

      Allerdings hab ich das glück das meine eltern oder eins meiner geschwister den hund ausführen, wenn ich nicht kann.

      Also wenn ich schon meinen hund in fremde hände geben würde sollte das geld nebensache sein. viel wichtiger ist es das der hund in gute hände ist.
      Wenn jemand dann 10 euro i. d. Std. kassiert und eigentlich nur aufs Geld hinaus ist (auch wenn er hundeerfahren etc.. ist) würde ich mir jemand anderen suchen.
      Ich würde sage Grenzlimit pro stunde liegt bei 4 Euro. Wobei ich schon mal einen Hund in Betreuung gehabt hab, und dafür 5 Euro den ganzen Tag (ohne futter, das mussten die selbst mitbringen) verlangt habe.

      mfg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chicka“ ()

      Original von Mimi

      Ich sehe es bei meiner Bekannten, die eine kleine Hundepension hat, da geben Berufstätige ihre wenige Monate alten Hunde morgens ab und holen sie abends wieder, im Urlaub sind sie auch in der Pension und fühlen sich dort nach einer Weile mehr zu Hause als bei den Besitzern, wozu halten also solche Leute einen Hund???



      ---> Das selbe isses aber auch mit Kindern. Kinder in die Welt setzen und dann kaum ausm KKH raus, schon nach Krippen und Betreuungsmöglichkeiten usw schrein :evil: :doh:

      Für Hunde find ichs soooo schlecht nicht, solang mans nicht übertreibt (ist dann ja auch ne Kostenfrage) Ich wäre schon froh, wenn ich für ausnahmesituationen (vielleicht einmal im Monat max.) jemanden für den Merlin hätte. Aber jeden Tag abgeben fänd ich Schmarrn.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sunnycop“ ()

      Wenn der Hund es mitmacht, warum nicht?
      Milo geht nicht mit Fremden mit, bei uns hat allerdings auch immer einer Zeit.
      Wenn sich bei uns in der Familie nicht immer einer finden würde (die er alle von klein auf kennt) hätten wir ein Problem.
      Lg, Aly mit Golden Retriever Milo, Copper und Theo, Aussie Boris, Dsungare Adrian und Goldhamster Wesley
      Zum Glück habe ich genügend Familie in der Nähe aber ich treffe
      mittags immer eine Frau, die für Geld mit den Hunden geht.
      Paar dürfen frei laufen und haben unter einander schon viel Spaß.
      Ihr eigener Hund ist auch dabei also ihr würde ich meinen Hund
      anvertrauen. Ist wohl mit so vielem , schwarze Schafe gibt es überall .
      also ich würde von diesem dienst abraten. du weißt ja garnicht deinem hund ob die vernünftig mit deinem hund umgehen!

      bei uns geht einmal in der woch ein mädchen aus der nachbarschaft!!! sie macht das sehr gerne und sie möchte auch nichts dafür haben aer wir schenken ihr abundzu mal kleinigkeiten!!!

      man kennt eigendlich immer jemanden der einem gerne diesen gefallen tut!!!
      Liebe Grüße von Ina und ihrem hyperaktivem Hund
      :dance: