Hund humpelt ohne groß ersichtlichen Grund

      Hallo, ich habe da ein kleines bis mittelschweres Problem. Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.

      Seit kurzem humpelt mein Hund auf der linken Vorderpfote. Nach längerem Ansehen der Pfote ist uns aufgefallen, dass einer ihrer Ballen aufgeplatzt ist. Jetzt vermuten wir, dass es eventuell daran liegen könnte. Frage ist jetzt nur, was wir genau machen können. Wir haben uns aus der Apotheke extra so eine Creme für die Ballen der Hunde gekauft und diese damit eingecremt. Als keine Besserung nach ein paar Tagen eintrat haben wir es mit Bepanthen versucht. Aber irgendwie scheint nichts zu wirken, denn das Humpeln wird nicht weniger. Vielleicht hat ja jemand die gleiche Erfahrung gemacht und kann uns helfen.

      Vielen Dank schonmal im voraus.
      Hallo Julie,
      erstmal vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
      Also bluten tut die Pfote nicht. Nachdem wir bemerkten, dass sie humpelte, war das auch unser erster Verdacht. Aber eine Stelle, wo sie sich etwas reingetreten haben könnte, war nicht zu sehen oder zu fühlen. Der Ballen ist an einer Seite zwar etwas rötlich, weil der Ballen aufgeschubbert ist. Aber die Stelle ist sehr klein und nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Das einzige was wundert ist, dass sie auch nicht immer auf dem selben Bein und ständig humpelt. Am anderen Bein hat sie nämlich einen aufgeplatzten Ballen.

      Hallo Bracki, wenn ein Ballen rötlich ist, wird auch irgendetwas damit sein, vielleicht eine Entzündung? Habt Ihr auch mal ZWISCHEN den Zehen nachgesehen, nicht nur unten drunter? Ich denke wenn Ihr es nicht mit Salben wegbekommt, solltet Ihr den TA mal draufschauen lassen.
      Gute Besserung und lG Sylvia
      Sagt mal, ist das vielleicht nur ein Riss weil der Ballen trocken ist? Das haben unsere auch, dann cremen wir sie ein und dann geht's wieder. Ist er immer noch "aufgeplatzt" (ein Ballen platzt nicht einfach so) Große Hunde humpeln auch so mal, im Wachstum. Ob der Wachstum der Grund ist, kannst du feststellen indem du die Haut am Ellebogen über den Knochen reibst, wenn es dem Hund Schmerzen bereitet, liegt's daran. Das ist erstmal normal, wenn es später nicht weg geht, würde ich zum TA gehen. Allerdings sind Hunde blöd ;) die gewöhnen sich teilweise an zu humpeln ohne was zu haben. Der Pyre meiner Mutter hatte das auch. SOllte es nicht daran liegen, wie meine Vorschreiberinnen bereits sagten, ab zum TA!
      lg
      Also nur mal so zur Belustigung:

      Meine Kelly zerrt sich beim Graben manchmal und humpelt dann und ich bedaure sie dann immer und betüttle sie ein wenig: "armer hund, tuts dir weh -ach...."

      Und weil ihr das so gefällt humpelt sie dann weiter - nur am nächsten Tag ists dann plötzlich der falsche Fuß - aber der mitleiderregendste Blick aller Zeiten!

      Grins!
      Dann muß ich sie immer abknutschen! Ha Ha!

      Aber zu oben, ich hab die Devise, wenn etwas nach zwei Tage selber rumdoktern nicht wesentlich besser ist - ab zum Tierarzt!
      Sonst wirds schlimmer und teurer als es wäre wenn ich gleich gegangen wäre - und außerdem schmerzhafter für das Tier!

      Liebe Grüße

      Tini

      Nun, rumdoktoren würd ich's nicht nenen. Ist lediglich ein Check. Den meisten Hunden tuts nicht weh. Kannst es bei dir selbst ausprobieren. Mein Isi entspannt sich dabei. Unser Ares hatte das mit dem Wachstumshumpeln. Also hat die damalige Trainerin das am Ellbogen ausprobiert und es so festgestellt... Also 2 Wochen gewartet, war immer noch nciht weg, zum TA. Der meinte nur der Hund hat es sich angewöhnt, da ist nix mehr. ALso wieder abgewöhnen.
      Klar, er wird seinen Hund am besten kennen, also kann er sehen ob es sich um so etwas harmloses handelt oder nicht. Ich hab mir halt nicht solche Sorgen gemacht, also erst "selbst rumdoktieren".

      Was das verhätscheln angeht: Ich habe meinen Pyri in der Zeit sicher nicht verhätschelt

      lg:wink: