einmal hund - immer hund?

      einmal hund - immer hund?

      hi!

      da ich leider heute krank im bett liege und kein fernsehen habe :rolleyes: gehen mir gerade verschiedene dinge durch den kopf.

      unter anderem erinnere ich mich gerade an ein gespräch mit freunden, ob sie denn immer - also ihr leben lang - hunde haben werden oder ob sie nachdem ihre knutschkugeln über die RBB gegangen sind pausieren.

      nun wollte ich fragen wie ihr das seht.
      werdet ihr euch "danach" auch wieder einen hund nehmen? wenn ja, warum?
      oder pausiert ihr? warum?

      ich denke (wissen kann mans ja nie) dass ich nach luca erstmal für längere zeit keinen hund mehr nehmen werde. nicht weil ICH es nicht möchte sondern weil ich denke dass ich einem anderen hund einfach nicht gerecht werden könnte. luca ist ja schon 10 und sehr auf mich fixiert. ein anderer hund wäre eben nicht luca und da hätten wir sehr wahrscheinlich probleme im alltag. das würde ich keinem hund antun wollen.

      ich denke, für mich käme dann erst wieder ein hund in frage, wenn ich vielleicht mal mutter bin und mein kind in einem alter indem es schon in den kindergarten geht.

      lg
      gonzita
      Hey :smile:

      Na, ich kenn das nur altzugut von meiner Mutter :smile:
      sie hatte als kind immer ein Hund, mindestens einen, es waren auch oft 2 oder 3. Aber jetzt will sie auf keinen Fall mehr einen Hund :confused:

      Aber das sieht jeder anders :wink: die einen können ohne Hund nichtmehr, für die anderen war es 'eine erfahrung für's leben' :biggrin:

      Liebe Grüße,
      Katze-Nancy
      solange menschen denken, Das tiere nicht fühlen

      solange fühlen Tiere, das Menschen nicht denken!
      Hallo, habe das Thema jetzt erst entdeckt.

      Finde ich eine interessante Frage.

      Als unsere Hündin starb, wollten mein Bruder und ich gerne direkt wieder einen Hund. Das Haus war so leer ohne Hund, schließlich kannten wir seit unserer frühen Kindheit nichts anderes - und 14 Jahre mit einem Hund sind nicht wenige :wink: Gab aber keinen neuen.
      Stattdessen habe ich angefangen, mit dem Nachbarshund meine Runden zu drehen - und sie hat mir vor Freude die Tränen in die Augen getrieben, als sie durch unseren Garten tobte.

      Ich denke, dass ich jeden Hund lieben werde, der in mein Leben tritt, man muss halt akzeptieren, dass dieser Hund ganz anders ist, als der vorher geliebte. Das hat es mir leicht gemacht, mein Herz auch für Maja zu öffnen, denn ihr anderes Aussehen und ihr anderer Charakter haben deutlich gemacht, dass sie den Platz von unserer Hündin nicht wegnimmt, sondern einen anderen in meinem Herzen bekommt.
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!
      hallo :biggrin:

      wir, also eigentlich meine eltern, hatten die situation vor 7 jahren. da ging der familienhund über die rbb :cry: wir haben auch lange überlegt was wir jetzt machen udn haben uns schließlich für einen neuen hund entschieden. dazu muss ich sagen, dass meine eltern auf dem land in einem haus mit tollem garten leben. platz war also immer da und meine mutter hat es immer sehr gerne, dass sie nicht ganz alleine ist, wenn mein vater beruflich unetrwegs ist. da viel die entscheidung dann relativ schnell :wink: am anfang war es schon schwer, obwohl der "neue" es einem sehr einfach gemacht hat, aber irgendwann ging es dann. als ich ausgezogen bin, habe ich auch kurz drüber nachgedacht mir selber einen hund zuzulegen, aber da hat dann die vernunft gesiegt. in der stadt, in einer mietwohnung - ist nicht so gut. jetzt hab ich einen hamster :cool:. aber für immer jetzt so ganz ohen hund? neeee!

      RE: einmal hund - immer hund?

      Ich denke auch immer, dass ich mit der Seele meines Hundes so verbunden bin, dass ich mir nicht gleich wieder einen Hund zulegen werde, wenn mein jetziger stirbt :cry: Auf der anderen Seite sage ich mir, es gibt so viele Tiere die dringend ein zuhause brauchen, vielleicht siegt dann der Tierschutzgedanke. Ein neuer Hund ersetzt ja nicht den alten, sondern ist eben eine ganz neue, eigenständige Aufgabe und Erfahrung...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bennie01“ ()

      Hallo zusammen,

      möchte gern etwas zum Thema beitragen, da es bei uns quasi noch ganz frisch ist.

      Unser Charly ist vor 4,5 Monaten über die RBB gegangen. :sad:
      Er war leider sehr krank und musste daher im Alter von 14 Jahren eingeschläfert werden. Es gab keine Heilungschancen mehr. Die Trauer war so groß...er war schließlich mein Baby! :sad:

      Für mich war schon klar, dass ich irgendwann einen neuen Hund an meiner Seite haben möchte. Nicht als Ersatz (!), sondern als neue Aufgabe, neuen Abschnitt.

      Mir kamen oft die Tränen, wenn ich mit einem Hund (Nachbarschaft) getollt und geschmust habe. Ohne Hund war es so leer.

      Nun haben wir am Sonntag unsere kleine Sally zu uns geholt.

      Sie ist eine ganz andere Rasse, hat einen ganz anderen Charakter. Schon allein deshalb kann man den alten Hund nicht ersetzen, denn jeder Hund hat seinen eigenen Charakter!

      Aber es war die richtige Entscheidung. Ich werde Charly niemals vergessen.
      Doch auch Sally habe ich nun schon in mein Herz geschlossen und ich bin sicher, dass wir viele tolle gemeinsame Jahre zusammen haben werden. :)