Brauche Rat bei Knochenproblemen (HD, Arthrose, Bandscheibe)

      Hallo Hundefreunde,

      mein DSH hat so ziemlich alles was man so an Knochenkrankheiten haben kann (einseitige mittelschwere HD, beginnende Arthrose, mehrere Bandscheibenvorfälle). Er ist 6 Jahre alt und ich will mich nicht damit abfinden, dass er kaum noch laufen kann und offensichtlich große Schmerzen hat. Er hat diese Probleme im hinteren Rückenbereich und hat demzufolge hinten kaum noch Muskeln, da er sein Gewicht aufgrund der Schmerzen nach vorn verlagert. Hab schon eine Goldakupunktur machen lassen ( implantieren von Gold in bestimmte Akupunkturpunkte) hat aber nichts geholfen. Das Röntgenbild hat eine Fehlstellung der Wirbel gezeigt, wobei die Bandscheibe herausgepresst wird und somit auf das Rückenmark drückt. Er bekommt auch verschiedene homöopatische Präparate zur Knochenunterstützung -und Aufbau, Muschelextrakt ...etc. Habt ihr mit solchen Fällen Erfahrungen oder habt selbst diese Probleme mit eurem Hund? Über Tipps bzw. Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

      Viele Grüße, Falko
      Hallo Falko,
      gibt es zu den Bandscheibenvorfällen eine Aussage Ihres Tierarztes hinsichtlich einer möglichen Operation ? So alt ist Ihr Hund ja noch nicht, dass man eine solche nicht in Erwägung ziehen könnte.
      Für die übrigen beschriebenen Probleme sollten Sie sich unbedingt einen guten Tier-Physiotherapeuten suchen.
      Arthrosen kann man mit geziellter physiotherpeutischer Behandlung auf dem erreichten Stand "einfrieren" oder aber Ihre weitere Entwicklung wesentlich verlangsamen und die Schmerzen deutlich verringern. Dazu noch sehr gut ausgewählte homöopathische Medikation und die Arthrosen machen erfahrungsgemäß kaum noch Probleme.
      Bei der HD ist nach Auflösung der sicher vorhandenen Schonhaltung Ihres Hundes auch Arthrose-Behandlung angezeigt und weiterhin bestmöglichste muskuläre Einstellung zur Stützung der erkrankten Hüftgelenke.
      Leider habe ich keine Angabe, wo Sie wohnen. Wenn es in Ihrer Nähe keinen Tier-Physiotherapeuten gibt, setzen Sie sich gern mit mir in Verbindung. Vielleicht kann ich Ihnen durch ein Angebot über's Wochenende weiterhelfen.
      Alles Gute.
      Birgit Richter
      Tier-Physiotherapeutin
      Infos: www.hundebehandlung-richter.de
      Hallo Birgit,

      natürlich hat unser Tierarzt in letzter Konsequenz eine Operation in einer Tierklinik vorgeschlagen ( mit vorangenhender CTG zur genauesten Diagnose ). Dabei soll in den Kochen der Wirbelsäule ein Loch gebohrt werden, damit sich das Rückenmark ausdehnen kann und die austretende Bandscheibe nicht so doll auf die Nerven drückt, dass der Hund irgendwann gelähmt ist. Im Moment bekommt er 4 Wo. lang ein Schmerzmittel ( ) wobei unser Tierarzt meint, manche Hunde leben mit diesen Medikamenten ein Leben lang ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Aber Ihre Idee mit der Physiotherapie gefällt mir da schon besser. Ich wohne in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt).

      Viele Grüße, Falko
      Hallöchen,

      also mein Hund bekommt tägl. 3x1 Rimadyl.
      Er kann sich mit diesem Schmerzmittel schon besser bewegen, läuft aber trotzdem ziemlich schlecht. Man hört echt bei jedem Schritt seine Kochen knacken. Wenn man ihm beim laufen am Hinterlauf unter den Schenkel fasst, merkt man dies auch.

      Viele Grüße, Falko
      Hallo Michael, habe gelesen, dass Du einen Saft kennst, der die Gelenke aufbaut. Könntest Du mir schreiben, wie er heiß wie teuer er ungefähr ist und wo man ihn bekommt? Mein Hund Asko (8 Jahre, kleiner Münsterländer) hat auch Atrose. In seiner rechten Schulter oder Knie. Er bekommt täglich einen Zusatz in sein Futter. Ein Pulver, weiß aber jetzt nicht, wie das heißt. Die Tierarztin hat gemeint, wenn es schlimmer wird, könnte man jetzt nichts mehr machen.aBER Ich möchte das nicht einfach so akzeptieren, da er ansonsten sehr gut drauf ist. Man merkt ihm die Schmerzen so auch nicht an. Es fällt nur auf, dass er seit kurzem vermeidet die Treppe zu gehen und auf die Couch zu gehen. Würde mich freuen, wenn du oder irgendwer mir einen Rat geben könnt. Bis bald Steffi
      Hallo Steffi,
      nach dem Wundersaft von Michael haben ich und auch andere Besucher im Forum bereits gefragt. Wir bekamen aber keine Anwort. Ich nehme an, da hat wieder einmal jemand den Vertrieb von Aloe-Saft aufgenommen.
      Nun aber zu Ihrem Asko:
      Bei einem 8jährigen Hund mit Arthrosen, die momentan nur erst geringe Beschwerden verursachen, sollte dringend physiotherapeutisch behandelt werden. Zielstellung ist es, bereits entwickelte Schonhaltungen aufzulösen und Folgeschäden zu vermeiden, dem Hund schmerzfreie Beweglichkeit zu ermöglichen und die weitere Zunahme der arthrotischen Zubildungen zu verhindern oder zu verlangsamen. Weiterhin wird die Muskulatur so behandelt, das die betroffenen Gelenke größtmöglichen muskulären Schutz erhalten.
      Ich kann Ihnen aus Erfahrungen zusichern, das so bei regelmäßiger Behandlung ausgezeichnete Erfolge erreicht werden. Regelmäßige Behandlung heißt übrigens nicht, langfristig häufige Therapietermine in einer Praxis wahrzunehmen - ich zeige den Tierbesitzern in der Praxis leicht erlernbare Übungen für zu Hause und sehe Hunde wie Ihren Asko dann nur noch in größeren Abständen.
      Sinnvoll ist auch eine medikamentelle, möglichst homöopathische, Begleitung der Therapie. Aber das machen Sie vielleicht schon mit dem Pulver von Ihrer Tierärztin.
      Ich weiß leider nicht, wo Sie wohnen und kann Ihnen daher auch keinen Tier-Physiotherapeuten in Ihrer Nähe empfehlen.
      Sollten Sie nicht allzuweit bis zu mir haben, melden Sie sich bitte. Vielleicht ist auch mein "Therapie-Wochenende"
      (4 Praxistermine) mit Übernachtung eine Möglichkeit für Sie.
      Alles Gute wünscht
      Birgit Richter
      Tier-Physiotherapeutin

      weitere Infos: www.hundebehandlung-richter.de

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      HUNDE-PHYSIOTHERAPIE : NATÜRLICHE HILFE BEI
      MUSKEL- UND GELENKBESCHWERDEN


      Hallo Birgit, danke für ihre Antwort. Habe mir ihre Seite angesehen, tolle Sache, die sie machen. Schade nur, dass man so etwas mit Asko nicht machen könnte. Er ist sehr wild und ist Fremden gegenüber eher aggressiv. Er würde sich nicht anfassen lassen und mitmachen auch nicht. Er würde nur jaulen und bellen. Zum Tierarzt gehen wir mit ihm nur mit Maulkorb und halten ihn gut fest. Aso wäre eine solche Behandlung für ihn mehr Stress als eine Hilfe, glaube ich. Ansonsten finde ich das eine sehr gute Sache. Vor allem das mit dem Wochenende. Ist gleichzeitig dann ein Stückchen Urlaub für Hund und Besitzer, könnte ich mir vorstellen. Können sie mir denn vielleicht noch eine andere Alternative empfehlen? Wir kommen aus Unna (Nähe Dortmund). Vielen Dank! Steffi
      Hallo Steffi,
      ich versichere Ihnen - man könnte "so etwas" mit Ihrem Asko machen.
      Sie können sich vorstellen, dass Ihr Hund nicht der einzige mit Aggressivität zu Fremden, mit Angst und Beißversuchen beim Tierarzt und ähnlichen Reaktionen ist. Hunde mit hochgradigen Schmerzen, mit frischen und unangenehmen Tierarzt- oder Tierklinik-Erfahrungen (z.B. Postoperative) können ähnlich oder noch heftiger als Ihr Hund reagieren.
      Und gerade das sind meine häufigsten Patienten.
      Man soll nix herbeirufen, aber ich bin noch nie gebissen worden und habe jeden (!) Hund wirksam behandeln können.
      Behandlungen mit Maulkorb gibt es bei mir nicht.
      Immer wieder äußern Tierbesitzer ihre Verwunderung, was ich alles mit ihrem Hund machen kann.
      Mit fachkundiger Herangehensweise, mit Geduld und Liebe und genügend Zeit spüren die Tiere schnell, dass ihnen die Behandlungen gut tun. Und die "Schmerzgrenze ist die Behandlungsgrenze", d.h. man kann das therapeutische Ziel und die Kooperation des Tieres auf vielen Wegen erreichen.

      Viele Grüße
      Birgit Richter
      Tier-Physiotherapeutin

      weitere Infos: www.hundebehandlung-richter.de

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