Hundewelpen und Katzenwelpen zusammen

      Hundewelpen und Katzenwelpen zusammen

      Guten Morgen! :wink:

      Ich bin neu hier und finde Euer Forum wirklich schön.

      Ich habe da mal eine Frage. Da mein geliebter Kater letztes Jahr verstorben ist (er wurde 13 Jahre alt), möchte ich mir doch wieder gerne einen neuen Kater holen. Ich habe ihn heiß und innig geliebt und er fehlt mir wahnsinnig :sad:

      Da ich selber mit Hunden aufgewachsen bin, möchten ich, mein Mann und meine schön großen Kinder uns einen Katerwelpen und gleichzeitig eine Hündin (Welpe) holen. Wenn es geht sogar am gleichen Tag, damit die beiden vom ersten Tag an zusammen aufwachsen.

      Nun habe ich gelesen, dass es wichtig ist, die Hündin nachts in einem Kennel zu lassen, damit sie 1. nichts anstellt und sich evtl. verletzt und 2. es so besser ist, sie daran zu gewonnen, nicht drinnen hinzumachen (natürlich anfangs alle 2 Stunden mit der Hündin raus zum Gassi)
      Was mache ich mit dem Kater, wenn die Hündin nachts in dem Kennel eingeschlossen sein soll? Die beiden sollen sich ja eine Nähe zueinander aufbauen?

      Hat da jemand eigene Erfahrung oder von Freunden?
      Das wäre wirklich klasse, dass ich schon vorher weiß, wie ich das am besten mit den beiden handhabe

      Ganz lieben Dank schonmal für viele Antworten :biggrin:

      Birte

      RE: Hundewelpen und Katzenwelpen zusammen

      Hallo und herzlich Willkommen!

      Finde die Idee sich zwei "Babies" gleichzeitig anzuschaffen nicht unbedingt ganz so optimal. Der Hundewelpe hat andere Ansprüche als das junge Kätzchen (soll das katerchen Freigänger werden?) Ansonsten ist es wohl schon gut, wenn man zwei junge Tiere sich kennenlernen lässt - vorausgesetzt ist, man kann mit zwei jungtieren umgehen. Darum "nicht ganz opti" - weil ich wenige Menschen kenne, denen ich das zutrauen würde ohne Dich damit zu meinen, da ich Dich nicht kenne.

      Einen jungen Hund zu erziehen erfordert eine Menge an Zeit, Leidenschaft für Hundehaltung und Engagement.

      Bedenke auch: Beide müssen Stubenrein gemacht werden.

      An sich ist Katze + Hund nicht so schwierig wie zwei Hundewelpen da die Katze eher zur Selbständigkeit neigt.

      Ansonsten könnte man sich z.B. einen ausgewachsenen, an Katzen gewöhnten Hund aus dem Tierheim holen oder nach einem welpen von einem Bauernhof schauen auf dem bereits Katzentaugliche Hunde mit Hundetauglichen Katzen leben.

      Einen Kennel braucht es m.M.n. nicht. Ein Hundewelpe sollte so nah wie möglich bei seinen menschen schlafen dürfen. Nähe fördert die Bindung ungemein.
      Zudem: Warum immer alles planen? Warum die Beiden wenn schon denn shcon nicht völlig ungezwungen miteinander aufwachsen lassen ohne einen von beiden in einen Kennel zu stecken. Kenne Höfe, auf denen funktioniert das ganz prima - unter anderem darum, weil nicht ständig jemand (ein Mensch) meint das alles managen und regeln zu müssen und die Tiere sich nicht im Auge eines ständigen Kontrolleurs begegnen dürfen.


      zum Thema des sich verletztens: wo sollte sich die Hündin im Schlafzimmer verletzten? Das man Treppen erst mal sichert, klar - aber wo sonst könnte sie sich verletzen. Ein Hund sollte seine Umwelt schon auch selbst erkunden dürfen um sie besser einschätzen zu können.

      Denkt doch mal an HOfhunde: da guckt kein Mensch ob die an einen E-<Zaun geraten oder nicht - oder heute habe ich einen Bauer beim Pflügen beobachtet: Der Hund sprang ständig um den Traktor rum - oh gott, oh gott - das würde so mancher FAmilien-Wauz nicht überleben weil man jeden seiner Schritte überwacht und für ihn versucht hat zu regeln. Hune sind manchmal schlauer und anpassungsfähiger als ihre Menschen glauben wollen.

      Ansonsten kann ich nur sagen: Machen, ohne sich den Kopf groß zu zerbrechen. Denn dann gehts garantiert in die Hose weil man dann viel zu fahrig ist und sich ständig fragt was denn nun richtig und was denn nun falsch ist.

      Wenn es sich schon um Welpen handelt, dann würde ich das ganz ungewzungen auf mich zukommen lassen um dann situativ zu entscheiden - aber einen Hundewelpen wrüde ich immer mit ins Schlafzimmer nehmen - das Katerchen würde ich frei entscheiden lassen, wo es sich aufhalten möchte - der Hund wird i.d.R. immer die Nähe zum sozialpartner Mensch suchen
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Zufällig kam es bei mir zu einer solchen Situation. Mein Welpe war 12 W. und ein Kater nicht älter sollte in TH. Nun gut nun hatte ich zwei
      Welpen und es ist zum Dream-Team zusammen gewachsen.
      Klar das die Bedürfnisse artgerecht berücksichtigt werden müssen aber die Zwei waren toll. Der Hund wurde zwar einwenig wie eine Katze und anders herum aber wenn sich Mensch richtig darum kümmert kann es wirklich gut werden.
      Wenn es 2 Welpen sind, dann wachsen sie früher oder später zusammen :)
      bedenklich wäre es, wenn die Katze schon Erwachsen wäre. Es funktioniert sogar mit der Kombination Katzen Baby und Erwachsener Hund (solange der Hund nicht allzu stürmisch ist)

      Meist zeigt die Katze einmal wo es lang geht, wenn der Hund zu aufdringlich wird und dann ist alles gut :) habe das selbst erlebt. Mein Hund hat bereits das zweite Katzen Kleinkind großgezogen :D auch wenn er nicht begeistert war. Denn beide Kätzchen musste ihre Krallen zeigen. Nun leben sie friedlich miteinander!
      i love my wuff