Meine Katze hab ich nun seit knapp 7 Jahren bei mir und sie hat keine Sorgen gemacht. Den Kater habe ich vor 2 Jahren auf der Straße eingesammelt. Anfangs schien er etwas degeneriert, er konnte nicht springen, sich nicht putzen, nicht einmal richtig miauen. Der TA versicherte aber glaubwürdig, dass bei ihm keine neurologischen Störungen vorliegen. Nach anfänglicher Feindseligkeit (vor allem Streitigkeiten ums Revier) hat er sich mit meiner Lady doch abgefunden, lernte alles katzentypische etc. Panik vor "draußen" hat er noch immer, aber trotzdem versucht er gern, aus dem Fenster (dritter Stock) zu klettern.
Nach einigen friedlichen Monaten legt der kleine Kerl aber nun seltsame Attitüden an den Tag - sonst so beliebtes Spielzeug wird nun ignoriert oder feindselig attackiert, wir Dosis werden mit dem Popo nicht mehr angesehen, egal wie viel Mühe wir uns geben. Der kleine Kerl liegt nur noch teilnahmslos in der Ecke und starrt vor sich hin, er läßt sich zu nichts mehr animieren.
Die Miez bemerkt seine Schwäche natürlich und attackiert ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dadurch läßt er sich immer weiter in die Ecke drängen und reagiert meist gar nicht mehr.
DieTeilnahmslosigkeit meines Kurzen kam mit Ende des Herbstes, also mache ich das schwindende Licht dafür verantwortlich. Die Katze hascht jeden einzelnen Lichtstrahl und vielleicht bleibt sie deswegen so normal, aber dem Kerlchen scheint das Tageslicht arg zu fehlen.
Dass er eine Depression hat, ist also recht offensichtlich - nur wie gehe ich nun dagegen vor? Ich könnte mir ein Minisolarium fürs Gesicht leihen, damit er ein paar UV-Strahlen abbekommt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das in seiner Dusseligkeit nicht seinen Augen schaden könnte (ja, er würde direkt hineinsehen! ;)) und ansonsten fällt mir nicht viel ein.
Über Google fand ich bisher nur die Lösung "BACHBLÜTEN!!!!" - aber ohne jeden Tip zur Anwendung, also trichter ich meinem Kurzen sicher nichts ein, zu dem ich keine genauen Daten finde - ich habe auch schon den glorreichen Hinweis bekommen, dass Katzen Baldrian lieben - meine kotzen mich lieber voll, als sich experimentelle Heilmittel anzutun (tun sie wirklich, und vor allem pinkeln sie mir ins Bett, wenn ihnen nicht gefällt, was ich ihnen gebe - langsam geht mir das Waschmittel aus, weil vor allem der Kater ein Frustpinkler ist).
Ich wäre wirklich, wirklich dankbar über jeden Tip, der die Laune meines kleinen Kekses hebt (und nicht aus nur "Bachblüten" besteht), weil er mir wirklich langsam Sorgen bereitet und ich denke, dass der Geisteszustand allmählich auf seine Gesundheit niederschlägt (mittlerweile pinkelt der Ärmste Blut und ist Dauergast beim TA, die Antibiotika tun ihm auf Dauer auch nicht gut)
Jeder Ratschlag würde mir und meinem Süßen helfen, deswegen bin ich über jede Antwort dankbar.
LG Serasa und ein furchtbar deprimierter Sam






Ich kann nur sicher sagen, dass es immer verschiedene waren. Die letzte Urinprobe hat eben Blut im Urin ergeben (aber eben nicht sichtbar, das kam später.) Ich werd eben einfach Urin in Katze mitbringen; wenn es doch etwas anderes sein sollte, kann er den Kater gleich von vorn bis hinten durchchecken.