Todesfälle durch Aujeszky

      Todesfälle durch Aujeszky

      Luxemburg (aho) – In Luxemburg ist ein Hund an der Aujeszky`schen Krankheit (AK) verendet. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris meldet, soll der Hund aus dem Ort Helmdange in der Gemeinde Lorentzweiler direkten oder indirekten Kontakt zu Wildschweinen gehabt haben.

      Erst kürzlich wurden Fälle aus Österreich und Thüringen bekannt.

      Aujeszky ist unheilbar. Für Hunde steht kein Impfstoff zur Verfügung. Der Verlauf ist dem der Tollwut sehr ähnlich. Aggression und Beißwut bestehen während des Krankheitsverlaufes aber nicht. Typisch ist ein massiver Juckreiz. Der Tod tritt innerhalb weniger Tage ein. Unter Wildtieren sind außer für Wildschweine unter anderem Nachweise für Rot- und Rehwild, Fuchs, Dachs, Fischotter, Marder, Iltis, Luchs, Hase und Kaninchen, Igel und Kleinsäuger belegt. Der Mensch ist für das Virus nicht empfänglich.

      Spaziergängern wird empfohlen, ihre Hunde in Wäldern und ländlichen Gebieten, strikt an der Leine zu führen. Die gilt auch für städtische Randzonen und Parks, in die Wildschweine vordringen.



      Quelle: aho

      Wenn ich das richtig verstanden habe, können Hunde sich also außer über Schweinefleisch bzw. direkten oder indirekten Kontakt zu Wildschweinen auch u.a. über Kaninchen und Igel infizieren? Aber Kaninchen sind doch nun wirklich nahezu überall...?!

      Und wie ist das in Bezug auf´s Barfen - lieber auf Wild komplett verzichten? Ich füttere eigentlich bis dato ganz gern Kaninchen und Reh... Wie handhabt ihr das? Seid ihr in Bezug auf die letzten Aujetzky-Fälle vorsichtiger geworden? Oder ist das übertrieben?
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D

      RE: Todesfälle durch Aujeszky

      Hallo Koyuki,

      ich weiß nicht, ob der Artikel nicht auch darauf abzielt, dass die Leute ihre Hunde vermehrt an der Leine führen sollen und das mit Panikmache vor dem Virus herbeigeführt werden soll.

      was ist denn, wenn die Sau direkt über den WEg gelaufen ist, dort hingekackert hat und der Hund kurz mit den Pfoten durchläuft und sie ableckt?
      Nein, im Ernst, mir kann dieser Artikel keine Angst machen, da er auch äußerst schwammig formuliert wurde.
      Das ist wie mit dem Autofahren,e rst neulich musste ich am eigenen Leib und Auto erfahren, dass man nie sicher sein kann. Darum fahre ich dennoch jeden Tag und packe mich nicht in Watte.
      Meine Hunde bekommen weiter Wild. Wir leben in einer Welt voller Faktoren, die Unbehagen auslößen könnten.
      Eine gewisse Ignoranz dem allem gegenüber ist manchmal gesünder.

      LG
      THora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      der artikel ist einfach nur relativ schlecht recherchiert.
      zwar gibts das virus auch bei den anderen tierarten, aber da wirklich nur in einzelfällen.
      das mit den wildschweinen stimmt, jagdlich geführte hunde dementsprechend eher gefährdet als andere.
      aber dessen sind sich die jäger bewusst und ich denke, die niedrige zahl an todesfällen (2009 waren es 4 oder so, dieses jahr 2 oder 3...ohne gewähr) spricht für sich.

      in bezug auf barfen ändert sich bei mir nichts. ich verfüttere weiter querbeet durch die tierwelt.
      JulesLillyEnni