Wohnungskatzen

      Wohnungskatzen

      Hallo,

      ich denke es kennen sich hier viele mit Wohnungskatzen aus, deswegen wende ich mich mal an euch.
      Seit ca 15 Jahren halte ich Katzen, jedoch immer als Freigänger. Da ich jetzt aber in der Innenstadt wohne wird das mit dem Freilauf auch nichts mehr. Ich überlege mir aber grade mir zwei kleine Katzen anzuschaffen, wobei ich mich aber folgendes frage:

      Stimmt es wirklich, dass die Katzen (besonders jüngere) die Couch und Tapete ankratzen?

      und

      Wie lange kann man zwei Katzen denn alleine zu Hause lassen ohne dass sie einem "die Bude abreißen"? ;) Bei meinen Katzen, die ich bisher hatte, hab ich oft beobachtet, dass sie nach 2-3Std keine Lust mehr hatten auf die Wohnung. Die konnte ich allerdings dann auch wieder raus lassen.

      Ich würde mich wirklich über nette Antworten freuen.

      Grüße!!
      Hallo,

      also es ist unterschiedlich. Ich hatte Jahre lang eine Katze, diese kam vom Bauernhof, war aber eine perfekte Wohnungskatze. Sie konnte man Problemlos den ganzen Tag zu Hause lassen (wobei ich mittlerweile wirklich weiß dass eine zweite Katze besser gewesen wäre) Das einzigste was sie "anstellte" war heimlich auf den Tisch zu gehen. Sie liebte es wenn ein Blumenstrauss darauf stand die Blütenblätter zu fressen. Mehr aber auch nicht, sie hat nie etwas kaputt gemacht, oder Chaos verbreitet.

      Mein Rufus nun ist ein etwas anderes Kaliber, er hat ne Menge mehr Power wie mir scheint und ich muss mir bald was überlegen. Wobei ich sagen muss dass er in meiner Anwesenheit genauso viel Unfug macht. Er muss halt überall rumklettern und ist nur schwer belehrbar (er soll halt schlicht und ergreifend nicht auf die Arbeitsplatte - zumindest wenn ich da bin nicht)

      Seine "Untaten" beschränken sich aber auch darauf sein Spielzeug quer durch die Wohnung zu verteilen, in der Garderobe herumzuklettern (ich schneide seine Krallen, es macht den Jacken also nicht so sehr viel aus) und er hat einen Blumentop von der Fensterbank geworfen (es war aber die superschmale Badezimmerfensterbank) und eine Gießkanne ist umgekippt (mit Wasser drin!)

      Mittlerweile habe ich das meiste so eingerichtet dass er nix machen kann, ausser evtl Wäsche abhängen (er klettern auf dem Wäscheständer überaus gerne herum)

      An der Tapete kratzt er garnicht, sollte er es tun kommt an die Stelle ein Kratzbrett :D Er hat am Anfang an meinem Sessel gekratzt, aber seit er einen Kratzbaum hat der ihm genehm ist macht er das auch nicht mehr.

      Ich schneide ihm die Nägel, darüber kann man zwar geteilter Meinung sein, aber ich finde das bei einer reinen Wohnungskatze nicht problematisch. Dadurch kann er meinem Kunstledersofa sowie so nix anhaben, selbst wenn er wollte :D


      Ich kenne aber auch Katzen die haben wirklich nur Quatsch im Kopf und man darf NIX rumliegen lassen. Die beiden Kater eines Bekanten haben bei seinem aufgeklappten (NEUEN) Laptop die Tasten herausgerissen (irreperabel) sie klauben alles vom Tisch.... aber er ist selber auch ein Chaot und ich glaube er ist auch nicht Konsequent genug.


      Du musst halt drauf achten dass die meisten Katzen einen Drang nach draussen haben, aber der ist mitunter einfach Neugierde und hat denke ich wenig damit zu tun dass eine Katze grundsätzlich ein Freigänger sein müsste um Glücklich zu sein. Meiner versucht genauso flott in den Kleiderschrank zu huschen, wie er versucht durch die Tür nach draussen zu kommen. Mittlerweile hat er ein Geschirr (ist aber noch zu groß), erwird also bald begleiteten Ausgang bekommen :biggrin:
      Du solltest halt auf jeden Fall entweder ein Kitten holen, oder eine Katze die von Anfang an Wohnungskatze war. Kennt die Katze Freigang tut man ihr denke ich keinen Gefallen damit sie nur in der Wohnung zu halten. Jemand der sein Leben lang am Strand gelebt hat wird ihn vermissen wenn er plötzlich in den ALpen leben muss ;)

      Mein Rufus ist die längste Zeit alleine wenn ich Nachtdienst habe (9 Stunden) Ich überlege ob eine zweite Katze in diese, wirklich sehr kleine, Wohnung passt, da ich schon glaube dass dieser Temperamentsbolzen das ganz gut vertragen kann den ganzen Tag Action zu haben.

      Wenn du zwei Katzen holst und die Umgebung ein wenig Katzenfreundlich gestaltest, also Blumentopfe auf breite Fensterbänke, kein dreckiges Geschirr in der Spüle (ist halt verlockend) usw. kannst die wunderbar auch mal nen ganzen Tag alleine lassen.

      Thaifun-Rufus
      wow, erst mal danke für die tolle superausführliche Antwort, find ich echt super etwas aus Erfahrung zu hören :)
      und ich muss sagen nach deinem Bericht ist es wohl wirklich nich so schlimm, wenn man die Katzen nur im Haus hält. und was du gesagt hast, dass es der Katze nichts ausmacht wenn sie nichts anderes kennt, stimmt ja auch. Ich hatte sowieso vor kleine Kitten zu holen, die nicht älter als 8Wochen sind. Das ist mir auch wichtig, weil ich das mit allen meinen anderen Katzen immer so gemacht hab, und man merkt auch, dass die eine viel größere Bindung zu einem haben, wenn man sie von klein auf bei sich hat. Ich möchte mir sogar für die ersten paar Wochen Urlaub nehmen, so verrückt es klingt :) Aber wenn man was macht, dann richtig ;)

      Na gut und solche Sachen wie mal einen Blumentopf zerdeppern oder mal was umzuschmeißen ist ja auch nicht der größte Unfug, das kann passieren. Wichtig fand ich halt nur, dass wirklich nicht irgendwelche Möbel oder Tapeten dran glauben müssten. Wobei die Geschichte mit dem Laptop nicht so toll war :D Aber gut, das packe ich sowieso immer in die Tasche wenn ichs nicht benutze ;) Ein bißchen Vorsicht muss halt auch sein :)

      Und was ich auch super beruhigend finde ist, dass du gesagt hast, dass dein Rufus wirklich auch 9Std aushält ohne große Probleme. Das ist auch noch ein wichtiger Grund. Bei mir wäre es halt immer unterschiedlich. Ich selber bin zwar unter der Woche fast tägl. 8-9Std weg, aber vor mir sind immer schon der ein oder andere zu Hause, so das die Katzen höchstens 6Std allein wären. Das geht doch,oder?
      Wie alt ist denn der Rufus? Hast du noch einen Mitbewohner für ihn?

      Und wie wäre das mit der "Ausstattung" für so 2kleine Kitten? ALso zur Beschäftigung?
      Einen große Kratzbaum wollte ich kaufen, so einen Katzentunnel und eben mehrere Kleinspielzeuge (Mäuschn, Bälle, etc., vielleicht auch eine Futterball gegen die Langeweile :)) Und ich wollte eine Art Leiter zusammenbasteln, so dass ich Ihnen auch auf dem Schrank eine Kuschelplatz zusammenbasteln könnte, da Katzen ja gern von oben beobachten. Wär das auch eine gute Sache? Ich glaub so hätte ich sie beshäftigt, oder? Schon komisch sich von den jahrelangen "Gewohnheiten" umzuändern, mit Freilaufkatzen hat man seeehr wenig Arbeit. Die haben sich nie so richtig für Kratzbäume interessiert, eher für echte Bäume ;)

      Liebe Grüße!! Jacky
      Also gleich vorweg:
      Meine Beiden sind auch nur "Stubentiger" und ich bin im Grunde eigentlich auch der Meinung, dass Katzen sich ganz gut in der Wohnung halten lassen. Aber ganz so unproblematisch wie Thaifun-Rufus sehe ich die ganze Sache dann doch nicht.
      Um alle deine Fragen zu beantworten muss ich etwas ausholen. Ich hoffe du verzeihst mir und hältst tapfer durch. :wink:
      Meiner Meinung nach gehören Katze nur in eine Wohnung, wenn man ihnen auch einen Katzenkumpel bieten kann mit dem sie "auf einer Welle" liegen und zu dem sie eine Bindung aufbauen können. Katzen haben eine sehr ausgeprägte Mimik, Gestik und Sprache und die können sie nun einmal nur ausleben, wenn sie einen Artgenossen haben. Hat die Katze diese Option nicht, verkümmern diese Fähigkeiten d.h für mich: Die Katze ist durch die Haltung zwangläufig "geschädigt" worden und damit wurde vom TH keine artgerechte Haltung gewährleistet.
      Kurz: Tierquälerei
      (ausgeschlossen sind natürlich TH die schon eine sehr alte Katze haben, wo der Partner bsw. gestorben ist und denen man aus Stressgründen keinen neuen Partner dazuholt oder TH deren Katze bereits "psychisch geschädigt" ist und darum absolut keine anderen Katzen akzeptiert )
      Da Katzen genau wie wir Menschen Sympathie und Abneigung empfinden ist es manchmal nicht so einfach einen geeigneten Kumpel zu finden wo die Chemie stimmt und wo dann auch tatsächlich reichlich Kommunikation stattfindet. Sonst wird die ganze Sache nämlich zu einem Bumerang und die Katze wäre mit Sicherheit lieber Einzeltiger als mit einem Artgenossen leben zu müssen den sie auf den Tod nicht leiden kann, weil er ganz andere Charakterzüge hat....
      Am besten man nimmt Geschwister die sich schon von Kitten an besonders gut miteinander verstehen. Sprich man sollte bei einem Wurf nicht unbedingt 2 Kater oder 2 Katzen nehmen, weil man dass unbedingt so möchte, sondern im optimalen Fall sucht man sich die 2 Tiere aus, die die innigste Beziehung zueinander haben. ( liegen meist nebeneinander, spielen häufiger zusammen als mit den anderen Geschwistern...) Genau darum solltest du auch abwarten bis die Kitten 12 Wochen alt sind. Denn zwischen der 7 und 12 Woche findet die Sozialisierung statt. Nimmt sich die Züchterin/Vermehrerin genug Zeit für die Kitten, ensteht später trotzdem eine enge Bindung zum Menschen.Trennt man die Kitten schon vorher entwickeln sich oft Verhaltensauffälligkeiten. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, oft sind aber auch diese aber für die Katze fatal. Der Kater meiner Eltern bsw. war 7-8 Wochen als er kam. Er brauchte permanenten Körperkontakt, hat gejault sobald man ihn alleine gelassen hat. ( selbst nachts hat er die ersten 3 Wochen auf einem Kissen in meinem Bett geschlafen, weil er im Schlaf immer meine Hand oder sonst einen Kontakt zu mir spüren musste. Ganz normal. Sie sind halt in der Phase wie Babys, die auch viel körperkontakt brauchen. Findus ist heute super schmusig und sehr Menschenbezogen, aber er will immer noch viel Aufmerksamkeit, jault und nörgelt ständig weil er sonst keinen hat mit dem er reden kann, ist Freigänger, aber er hat draußen kaum Kontakt zu anderen Katzen. Er kann mit ihnen einfach nicht viel anfangen, weil er nie gelernt hat ein vernünftiges/katzengerechtes Sozialverhalten zu entwickeln. Außerdem ist er bei allem fremden und neuen sehr unsicher und ängstlich. Er kennt halt nur uns, ist auch toatal auf uns fixiert und streift draußen alleine umher. Nicht so toll und man kann einer Katze definitiv besser Voraussetzungen mitgeben. Auch meine Beiden kommen nicht unbedingt aus optimalen Haltungsbedingungen. Der Große Gizmo ist ein Perser-EKH und kam mit 10 Wochen zu mir, da seine Geschwister alle schon eher abgeben wurden. ( zukünftige Besitzer konnten es einfach nicht erwarten :rolleyes:)
      Da Perser ja allgemein eher als Spätentwickler bekannt sind, brauchte auch er am Anfang viel Zuwendung und fing an zu nuckeln. Aber das hat sich zum Glück mittlerweile gegeben und er ist nur noch sehr sehr anhänglich und verschmust. Aber auch er ist eher stressempfindlich, versteckt sich z.B bei fremden Besuch. Ähnlich wie bei Findus. Dass er trotzdem keine Probleme macht z.B nicht so viel meckert etc. liegt wohl daran, dass er Murphy hat und auch sonst wesentlich besser sozialisiert ist als Findus. Ich denke, dass Katzen die zu früh von ihren Eltern und ihrer Mutter getrennt werden einfach wichtige Dinge verpassen, weil sie sie sich nicht abgucken können. Daher die enge Bindung an die "Ersatzmutter", aber da die wiederum kein kätzisch spricht, bleibt immer eine gewisse Unsicherheit bestehen. Nur da Katzen sich aber natürlich auch unterschiedlich schnell entwicklen, ist es schwer genau zu erkennen ab wann die Katze alles gelernt hat. Manche EKH sind durchaus schon mit 8 Wochen soweit, aber halt nicht alle. Und nur weil die Kitten futterfest sind und das katzenklo benutzen, sind sie noch lange nicht soweit von ihren Geschwistern getrennt zu werden. Darum sollte man sicherheitshalber wirklich bis zur 12 Woche warten. Auch wenn die Katzen nicht unbedingt einen Schaden davon tragen müssen. Gerade wenn sie mit 8 Wochen zusammen mit einem Geschwisterchen abgegeben werden. Aber sicher ist sicher. Die Eltern von Gizmo waren übrigens beide Wohungskatzen und sehr ruhig und so ist auch ehr eher sensibel, ruhig und gutmütig und bis auf seine Schüchternheit ist auch Gizmo die perfekte Wohungskatze bzw der perfekte Wohnungskater.
      Mein Zweiter, Murphy, ist ein EKH und ist in einem verdreckten Wintergarten großgeworden. Die Mutter hatte Freigang, um die Kitten ist sich kaum gekümmert worden. Aber er ist fast 12 Wochen bei seinen Geschwistern geblieben.Trotz schlechter Haltung hat er sich ganz gut entwickelt. Er ist neugierig und kuschelt mitlerweile auch gerne mit mir. (wenn auch nicht ganz so intensiv wie Gizmo und es hat etwas länger gedauert hat eine Bindung aufzubauen ) Er ist super sozialverträglich mit anderen Katzen und auch sonst stelle ich fest, dass er immer toller wird. Schlechte menschliche Sozialisierung scheinen Katzen vielleicht eher/ besser aufholen zu können als schlechte Katzensozialisierung.
      Allerdings ist Murphy sehr sehr anstrengend. Obwohl er als Kitten nie draußen war, wollte er letztes Jahr in seinem ersten Sommer plötzlich raus, so dass ich mittlerweile öfter mit ihm bei mir oder meiner Mutter im Garten bin. ( er geht an der Leine ) Auch sonst ist er sehr intelligent und muss ständig beschäftigt werden sonst fühlt er sich in der Wohnung nicht wohl. Aber im Gegensatz zu Findus, der nur ruhig ist wenn er schläft oder draußen ist, kann auch er durchaus auch mal ein paar Stunden Ruhe geben und sich selbst beschäftigen oder mit Gizmo spielen. Habe keine Probleme die beiden 8 Stunden alleine zu lassen, solange ich Murphy abends und am Wochenende ausreichend auspower. Natürlich kommt auch Gizmo nicht zu kurz, aber er ist halt eher der Schmusetyp und Couchpotato.
      Darum mein Tipp:
      - 2 Katzen aus einem Wurf
      - Eltern sollten einen ruhigen und verschmusten Charakter haben
      - Wohungskatzen sein
      - die Kitten sollten bis zur 12 Wochen bei der Mama bleiben, aber die Züchterin/Vermehrerin sollte sich ganz viel mit den Kitten beschäftigen. Vielleicht kannst du deine zukünftigen Katzen in der Phase auch öfter besuchen und mit ihnen spielen?

      Dann hast du zumindest darauf geachtet, dass die Kitten die besten Voraussetungen haben.
      Sie sind gut sozialisiert, spielen darum viel miteinander und lassen dich auch mal in Ruhe.
      Sie sind aber trotzdem menschenbezogen und verschmust.
      Da die Eltern ruhig sind, kannst du drauf hoffen dass auch deine Katzen nicht die absoluten Powerpakete sind und du sie darum nicht ständig beschäftigen musst damit sie ausgeglichen sind. Dann kratzen sie auch nicht an den Tapeten und Möbeln, machen alles kaputt oder pinkeln dir in die Ecken. Denn wenn die Katzen einen großen Kratzbaum haben den sie annehmen und gut finden und auch sonst auch glücklich und ausgeglichen sind, dann machen sie so einen Mist auch nicht. Erst wenn sie sich langweilen und nicht ausgeglichen sind enstehen die ganzen Probleme. Darum rate ich dir, gerade wenn du wirklich jeden Tag 8-9 Stunden weg bist, die Kitten wirklich gründlich auszusuchen. Lass die Zeit und geh es langsam an. Auch wenn alle Kitten süß sind, aber wenn du z.B 2 Bauernhofkitten holst, kann es sein, dass du in einem halben Jahr dann Threads aufmachst: Katzen jaulen nur, Katzen wollen raus, Katzen pinklen die Ecke etc.
      Ich hab früher auch immer Katzen gehabt, die Freiläufer waren.
      Mein Gunnar ist meine erste reine Wohnungs Katze (bzw. Kater).
      Aus dem selben einfachen Grund wie bei Dir - ich wohne in der Innenstadt, Dachwohnung... zu gefährlich.

      Mittlerweile ist er etwas über 6 Monate und hat sich ganz prima eingelebt.
      Bevor hier die "2 wären besser" Fraktion gleich wieder schreit... Gunnar war ein "Tierheimnotfall", hat als kleiner Mitzer schon einiges durch und kam selbst im Katzenhaus mit seinen eigenen Geschwistern nicht klar... er ist ein Alleingänger.

      An den Möbeln vergeht er sich eigentlich nicht. Höchsten wenn er seine 5 Minuten bekommt, meint er auch manchmal sich mit dem Sofa anlegen zu müssen.
      An den Tapeten vergeht er sich gar nicht.

      Die Woche über ist er etwa 6-8 Stunden allein zu Hause. Mal mehr, mal weniger...
      Ich würde Dir fast abraten die ersten Wochen Urlaub zu nehmen... um so schwere wird es für dich und die kleinen sich dann wegen der Arbeit zu trennen.
      Kam Gunnar ganz am Anfang noch wie ein irrer zur Tür gerannt wenn er merkte das ich los will, liegt er mittlerweile nur noch auf der Couch, also wolle er sagen "mach nicht so laut, ich kann immerhin ausschlafen".

      Das einzige was ich ein wenig unterschätzt habe, ist die Aktivität von ihm. Mein letzter Kater lebt noch bei meinen Eltern, ist mittlerweile 15 Jahre und schläft gefühlte 23 von 24 Stunden. Als der noch jung war, konnte er sich im freien austoben.

      Gunnar lässt seine ganze jugendliche Energie in der Wohnung aus.
      Sei dir bewusst das es, gerade am Anfang, stressig sein kann und wird.
      Es ist ähnlich wie mit Babys...
      Die ersten, glaube 3-4 Wochen konnte ich keine Nacht durchschlafen, weil Gunnar es durchaus nicht problematisch fand in der Nacht 3 Uhr aktiv zu werden.
      Just gerade jetzt, während ich das schreibe, rennt er wieder wie ein irrer durch die Wohnung, obwohl ich vorhin schon ne Stunde mit ihm getobt habe...
      Aber er ist halt gerade in der Katzenpupertät und lässt auch gerne mal den King raushängen. :biggrin:


      Bevor ich jetzt ausschweife... kurz zusammen gefasst.
      Jede Katze ist anders. Aber mit ein wenig Geduld und Einfühlsamkeit werden am Ende alle kleinen Stubentieger zur Knuffel Buffel-Mietzekatze...

      Gunnar *14.05.10
      Hallo Jacky

      also ich habe 2 Kater die jetzt ein halbes Jahr alt sind. Beide aus verschiedenen Würfen. Meine sind scheinbar ziemlich unproblematisch erst kam der eine zu zu mir und eine Woche später der andere weil eine Katze allein hätte ich nicht ertragen ;)
      Sie gehen weder an Wände noch Möbel das einzigste was Spaß macht ist wenn ich nicht da bin die Wohnzimmergardine was aber auch gar nicht mehr soooo spannend ist. Es sind reine Wohnungskatzen und ich muß sagen ich kann nicht meckern. Klar machen sie ab und zu mist aber alles Kleinigkeiten was kaum der rede wert ist und ich bin echt total pingelig ;) Sie sind manchmal nen ganzen Tag allein aber im Durchschnitt 8 Stunden täglich aber da sie zu zweit sind ist es ihnen egal.
      Es gibt nur ein Ritual wenn ich morgens auf der Arbeit bin bin ich aber abend zu Hause das heißt Knuddelzeit ist abends. Wenn WE ist und ich bin unterwegs wird halt morgens geknuddelt das wissen die beiden auch und macht ihnen überhaupt nix aus.
      Im Grunde absolute Traumkatzen bis jetzt .......... ;)
      Sie haben allerdings auch 2 Kratzbäume (deckenhoch und standart) lauter Katzentunnel Rascheltunnel etc. was das Herz begehrt um nicht doch auf dumme Gedanken zu kommen.
      Also es kann gut gehen und meine das will ich auch mal erwähnen dürfen zwar nicht ins Schlafzimmer aber sie haben mich von anfang an schlafen lassen da sie selber schlafen wenn ich ins Bett gehen, nuckeln nicht und sind zwar völligst unterschiedliche Charakteren aber das lieben sie wohl gegenseitig an sich denn sie schlafen auch immer zusammen .

      Also viel Glück bei deiner Suche


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      hehe..also meine Lilly geht an die Tapete.. trotz großen Kratzbaum und Brettern und sowas.. um die eine Säule hab ich kurzerhand Garn gebunden, den kann sie meinetwegen zerfetzen.. an der einen Ecke hab ich ein Kratzbrett befestigt.. Wasser hilft bei ihr nich, da sie Wasser liebt.. und dieses Fernhaltespray is großer Müll.. aber ganz ehrlich wer ne Katze holt und hält, muss damit klarkommen, das die Tapete eventuell darunter leidet.. Und Tapezieren muss man beim Umzug in eine neue Wohnung ja eh meistens..
      .. :cool:
      Achso..als ich sie das erste Mal gesehen hab, war sie total schüchtern und hat sich versteckt. auch beim zweiten.. Die Besitzer haben mir bestätigt, das sie ganz schüchtern ist.. und was war? Kaum bei mir, is sie wie ein Tornado durch die Bude gefetzt. Hat mit mir gespielt, gefressen.. :lol: war einfach herrlich
      Ich kann mich nicht erinnern, mal etwas vergessen zu haben :rolleyes: