der Hund wurde auch mal einen Meter gewurfen - Erwachsene waren nicht da. Gibt es eigentlich ein Mindestalter wo Kinder alleine mit einem Hund aus gehen dürfen ? Für mich war es Tierquälerei !
Mindest Alter im Umgang mit Hund ?
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Naja, gesetzlich ist nur verankert, dass ein Hundeführer hierzu jederzeit körperlich und gestig in der Lage sein muss. Dass 7-jährige geistig dazu in der Lage sind, einen Welpen angemessen zu führen, halte ich für sehr fragwürdig.
Frag doch mal bei deinem zuständigen Ordnungsamt nach...
Liebe Grüße - Tine
Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen... -
Ich finde, nen Mindestalter kann schwer festgelegt werden.
Es kommt, meiner Meinung nach, besonders auf die Erziehung der Kinder an.
Wenn einem Kind der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren beigebracht und vorgelebt bekommt, wird es auch gut mit Tieren umgehen.
In meiner Heimatstadt wohnt auf unserer Straße eine Familie, die es so handhabt. Dazu gehört auch, dass das Mädchen gelernt hat, die Pflichten wie zB Gassi zu gehen, einzuhalten.
Ich glaube, das "Projekt Tier" steht und fällt mit den Eltern.
Wenn Kinder nicht wissen, wie sie mit einem Tier umzugehen haben, stellt sich Überforderung ein und dann sieht man ja, was draus wird...Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst! -
Hallo,
finde es traurig, das es solche Diskussionen überhaupt geben muss. Ich war auch nicht älter als 8 Jahre, als ich mit dem Schäferhund unseres Bekannten spazieren gegangen bin, sogar ohne Leine.
Zweifelsohne hätte ich so einen Hund nicht halten können, aber das war bei den damaligen Typen von Hund auch gar nicht nötig.
Aber genauso wie es immer mehr durchgeknallte Hunde gibt, denen man nicht vertrauen kann, gibt es immer schlechter erzogene Kinder und unfähige Eltern, die diesen keinerlei vertrauensvollen Umgang mehr vorleben können, ich brauche hier bei mir nur über die Straßenseite schauen, da wartet "das Grauen"
:doh:.
Es hat also gar nix mit dem Mindestalter zu tun, sondern eher damit, das verantwortungslose Eltern ihren Kindern ein Lebewesen als Spielzeug kaufen, ob diese asoziale Pack nun 7 Jahre alt ist und den Hund quält oder 17 Jahre ist völlig egal, soziale Reife hängt nicht am Alter oder nur bedingt.
Ciao Mimi.......... -
Ich bin auch mit meinen 7 Jahren mit unserem Kuvasz Mix unterwegs gewesen.
Er war einfach nur toll und hat auf mich aufgepasst..
Mein Vater hat das sogar mit ihm geübt, jedoch nicht mit Beutetrieb,
sondern mit seinem Schutztrieb, da brauchte es als Belohnung auch nur ein Lächeln von mir..
Und der Hund hat mich auch beschützt, wenn es Ernst war, alles bissl anders, als ich bisher auf Hundeplätzen sehen konnte
Aber nun komm ich vom Hundertste ins Tausendste..
Worauf ich eigentlich hinaus wollte.. Der Hund aus meiner Kindheit hatte die Aufgabe mich und meine Familie zu beschützen. Das hat er mit Hingabe getan. Das war in Ordnung so.
Ich bin mir sicher, er hätte einen "Angreifer" sicher auch gebissen, hätte er keine andere Möglichkeit gesehen uns zu schützen, dennoch gab es die Situation nie. Ich war auch nie in Gefahr wegen ihm.
Und auch ich habe ihm nie irgendwas getan, was nicht in Ordnung gewesen wäre, dafür haben meine Eltern gesorgt.
Dennoch sehe ich jetzt auch des Öfteren Kinder mit Hunden und kann nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Diese Kinder haben aber leider Eltern, die anscheinend das Wesentliche aus den Augen verloren haben, sich lieber vom TV berieseln lassen, als ihren Nachkommen einen weg zu ebnen und damit das Gör nicht nervt, gibts halt'n Hund. Toll.
Was kannst du machen?
Ich würde in diesem Fall hingehen und mit den Kindern ins Gespräch kommen,
würde ein bischen was vorführen, was mein Hundchen so lustiges kann und den Lütten ein bischen Hundeunterricht verabreichen. Tropfen auf den heißen Stein, aber ich hab da wohl ein Helfersyndrom und kann nicht anders. Wenn ich dann sehen würde, dass die Kinder es dankend "aufsaugen".. das ist schön.. Natürlich kann man auch zu Ämtern gehen und versuchen so etwas zu machen, aber die werden sicher nicht groß handeln und ich tendiere auch eher dazu, Hilfe zu leisten, als anzuklagen.. bringt meist mehr.. nachhaltiger.. -
Ihr Lieben,
leider ist es doch inzwischen so, dass allzu viele Kinder anleitungslos bleiben. Seh ich jeden Tag: emotional und sozial verwahrloste Kinder und Jugendliche. Zu Hunderten...
Es wäre doch nur allzu schön, wieder mehr Kinder wie Mimi und Jenny zu sehen, die auch in sehr jungem Alter verantwortungsvoll mit ihren Haustieren umgehen.
Aber wie gesagt: die Eltern sind das Element, das dies ermöglicht oder zu Nichte macht. Stehen die Eltern voll und ganz hinter dem "Projekt Tier", sollte es eigentlich auch gelingen.
Psychisch sind die wenigsten Siebenjährigen ALLEIN dazu in der Lage, einen WELPEN angemessen, sicher und schützend so zu FÜHREN, sodass ein gefestigter Hund ranwachsen kann. Das ist einfach entwicklungsbedingt so. Empathisch sind sie oft schon, ja. Aber vorausschauend Gefahren abwägen ist da ne andere Nummer.
Tammy H. hätte das sicher nicht gepostet, wenn die Kinder astrein und verantwortlich mit dem Tier umgegangen wären. Und sie schreibt von einem Welpen, keinem ausgebildeten Schäfer oder Herdenschutzhund...
Und ja, man kann sich die Mühe machen, Kontakt aufzunehmen und anzuleiten, falls man allerdings gegen Windmühlen rennt, sollte man zuständige Behörden alarmieren. Wir hier im Pott haben z.B. mehr als genug verkorkste Hunde...
Nachdenkliche Grüße - Tine
Seelenhunde hat sie jemand genannt...
... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen... -
So meinte ich es eigentlich - die Eltern dürften ihre Kinder doch garnicht erstmal mit dem Kleinem allein rausgehn lassen.
In diesem Fall Jack Russel. Den Kindern unterstelle ich garkeine böse Absichten aber bei solch Behandlung - was kommt dabei heraus ?
Ergo - in dieser Familie hat keiner Ahnung vom Hund.
Konnte also auch nichts den Kindern weiter vermittelt werden und der Hund ist der Dumme. Ist er erstmal erwachsen und wehrt sich, ist der Hund wieder der Dumme weil er ja so böse ist.
Da wäre ein Mindestalter doch garnicht so dumm, dann würden die Eltern, der Anschaffung eines Hundes mehr nachdenken und nicht nach der Devise handeln, ich schick die Kinder mit Hund raus und habe erstmal
vor den Kindern meine Ruhe-.
Und ehrlich an den Eltern hängt doch nun einmal die Verantwortung, das es dem Hund gut ergeht und Kinder können diese Leistung garnicht erbringen.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tammi H.“ ()
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