Wenns ums Einsteigen ins Auto geht, da schiebe ich Aaron an, wenn er "zickt". Bei seiner ominösen Autoplane bleibe ich auch mal stehen, schaue mit ihm, wie sie nett wedelt und stapfe dann so bestimmt weiter, dass er von sich mit trottet.
Ich denke, es kommt im wesentlichen darauf an, dass man als Halter davon überzeugt ist, dass er seinem Hund gewisse Sachen "zumuten" kann und das richtig für ihn ist. So meine ich, dass er auf einem See paddelnde Enten aushalten können muss. Wenn man aber in seinem Hund ein hilfloses Baby sieht, das nach Rettung weint - dann wird es sicher schwer sein, seinen Hund beherzt durch die für ihn schwierige Situation zu begleiten.
Durch meinen Sohn habe ich da ganz viel gelernt und er würde heute nicht da stehen wo er ist, wenn ich ständig auf seine Behinderung Rücksicht genommen hätte in der Weise, dass ich ihm alle für ihn unangenehme Situationen erspart hätte.
Und so denke ich auch, dass Aaron sich ganz anders hätte entwickeln können, wenn ich mich damit abgefunden hätte, dass er nicht zu ändern sei oder ich mit seinen Ängsten leben müsste.
Ich sehe Silvester nun entspannt entgegen





