wir haben einen 2 1/2 jährigen rumänischen Schäferhund-Husky Mischling (siehe Avatar) namens Giro. Er wurde im Juni 2007 in Rumänien geboren, wurde im Dezember nach Deutschland gebracht und im Januar 2008 von uns aus dem Tierheim geholt.
Als wir ihn geholt haben, war er sehr ängstlich, kannte keine Leine, keine Menschenmengen, keine Streicheleinheiten, einfach nichts.
Im Laufe der letzen 2 Jahre haben wir hart mit ihm gearbeitet. Er läuft auf Wiesen, wenn keine anderen Hunde oder Menschen in der Nähe sind, ohne Leine (hört auch meistens, wenn man ihn ruft, leider nicht immer). Er ist in der Wohnung der selbstbewussteste Hund den man sich nur vorstellen kann. Liebt es inzwischen sogar zu schmusen und so was.
Nur draußen ist es sehr schwierig! Ich schreib am besten mal auf, was alles ist:
- er hat panische Angst vor LKW´s (wir vermuten, er wurde in einem transportiert und hat dort ein schlimmes Erlebnis gehabt.
- er hat Angst vor Fahrrädern
- manchmal knurrt er Menschen an und will die auch beißen, dabei ist es egal, ob er an der Leine ist oder frei läuft.
- er hasst laute Knalle (Silvester war ganz schlimm)
- er ist sehr aggressiv, wenn andere Rüden auf ihn zukommen, nur bei kastrierten und Hündinnen macht er nix
- lässt sich von keinem anderen Menschen streicheln (draußen)
- wenn er etwas sieht bzw. hört, dass er nicht kennt oder das ihm Angst macht, kneift er den Schwanz zwischen die Hinterbeine und will nur noch weg. Wenn man ihn dann zu sich ran holt, setzt er sich zwar, aber er schaut panisch in alle Richtungen und reagiert gar nicht mehr auf uns, macht also komplett zu! Keine Chance, dass er dann wieder normal läuft.
Wenn man ihn dann an die kürzere Leine nimmt, wirds noch schlimmer.
- mit in die Stadt nehmen oder Bus fahren können wir auch nicht, weil ihn das alles auch Angst macht.
Das mit der Angst ist unser größtes Problem. Wir wissen auch nicht, wie wir uns dann verhalten sollen. Loben geht nicht, dass bestätigt ihn ja in seiner Angst. Irgendwie mit der Stimme "böser" werden klappt auch nicht.
Wir wissen uns echt nicht mehr zu helfen. Ich hoffe, hier weiß jemand, was ich versuchen könnte.
Lieben Gruß
Sandra







