Hund knabbert sich das Fell kahl

      Hund knabbert sich das Fell kahl

      Huhu,

      unsere Süße hatte eine Tumor OP, dabei haben wir dem TA auch grade gezeigt das der Wauzi hinten eine kleine harte Kruste hat. Der TA hat die Stelle rasiert und da war eine kleine Wunde drunter, er meinte das sei wahrscheinlich draußen beim durchstöbern des Gestrüpps passiert oder das eine unserer Katzen dem Hund mal eine aufn Po gegeben hat.

      Wir haben vom TA eine Lebertran Zinksalbe bekommen die sollten wir täglich da drauf machen. Haben wir auch. Dann als wir damit aufgehört haben hat es angefangen das sie sich da angeknabbert hat das sie sich das Fell raus reißt und sich selbst verletzt. Haben die Slabe dann wieder drauf gemacht, dieses mal dann auch da wo sie sich verletzt hatte. Solange die Salbe drauf ist scheint es okay zu sein aber danach kanbbert sie wieder. Wenn wir aus sagen lässt sie es auch, aber Nachts können wir das ja nicht immer so kontrollieren. Haben die Salbe jetzt ne Zeit lang nicht mehr drauf gemacht und es war da auch wieder gut und sie hat nicht mehr nachgeknabbert aber eben hat sie es wieder versucht.

      Wir wollen morgen oder übermorgen noch mal zum TA.

      Aber bis dahin was meint ihr könnte das sein?
      Allergische Reaktion auf die Salbe? Aber da sie Salbe nicht schmeckt das sie danach erst wieder angefangen hat als wir die Salbe nicht drauf hatten?

      Parasiten oder andere Hautveränderungen außer eben die Wunden die sie sich selbst zugefügt hat haben wir keine gesehen. Und unsere Katzen und die anderen Tiere haben alle nix.

      Was meint ihr was es sein könnte.

      Bin wirklich ratlos und der Hund sieht aus :eek:



      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"
      Das sieht schlimm aus. :eek:
      Vermutlich leidet der Hund unter starkem Juckreiz, weshalb er sich ständig dort beknabbert. Wir können hier nur orakeln, was der Grund sein könnte, daher solltest du möglichst schnell zum Tierarzt gehen.

      Alles Gute, dem armen Geplagten!
      Das es sie juckt denken wir auch. Tja, und beim warum haben wer ja auch nur rumrätseln können.

      Wie gesagt, morgen oder übermorgen gehts zum TA.

      Hoffe nur es ist nix schlimmes und man bekommt das wieder in den Griff.


      Die ganzen Jahre war nix mit ihr und nun eins nach dem anderen, mach mir echt sorgen um mein altes Mädel. :sad:
      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"
      Solche Geschichten liegen auch manchmal in der Psyche des Tieres begraben.... Es gibt sowas wie Zwangshandlungen auch bei Hunden.

      <Überprüft die Hündin medizinisch in alle Richtungen-wenn ihr einen medizinischen Faktor ausschließen könnt, müsst ihr wohl dran gehen und nachforschen, warum der HUnd das dann machen könnte.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Stimmt, auch bei Hunden gibt es Stereotypien, meistens ausgelöst durch Stress oder traumatische Erlebnisse. Das Belecken und Benagen der Kruppe ist meines Wissens nach dafür aber eher untypisch. Eher werden zwanghaft die Pfoten beleckt. Aber wenn alle medizinische Gründe ausgeschlossen ist, muss man natürlich auch in diese Richtung denken.
      :think: Ist die Hüfte ok?
      Schmerzende Gelenke sollen auch manchmal der Grund für beständiges Belecken sein...

      Wünsche auf jeden Fall viel Glück und Gesundheit!
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      hmm

      wens ne zinkpase ist, kommt keine Luft an die Wunde, wenn Salbe weg ist und Luft rankommt, heilt es, und was heilt juckt nunmal (wie bei uns auch)

      wäre jedenfallsfür mich die offentsichtliche Erklärun,warum sie sich mit Salbe nicht kratzt und beißt

      aber ich würd auf jeden Fall den TA raufschauen lassen^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Original von Susa65
      und bitte berichten, okay?
      Ich drücke die Daumen! :hug:


      Danke, ja ich sag auf jeden Fall bescheid.

      Der TA hat heute von 15-17 Uhr Sprechstunde, muss schauen das ich mich beeile und das packe.

      Original von Thora
      Solche Geschichten liegen auch manchmal in der Psyche des Tieres begraben.... Es gibt sowas wie Zwangshandlungen auch bei Hunden.


      Aber es hat sich hier doch nix geändert. :think:

      Oder meinst du direkt wegen der OP?

      Original von Wuselrudel
      :think: Ist die Hüfte ok?
      Schmerzende Gelenke sollen auch manchmal der Grund für beständiges Belecken sein...


      Mhm, ich geh mal davon aus das da alles okay ist denn wenn ihr da was weh tun würde würde sie doch nicht mehr wie ein junger Hund herumspringen. :think:

      Original von Koyuki
      wens ne zinkpase ist, kommt keine Luft an die Wunde, wenn Salbe weg ist und Luft rankommt, heilt es, und was heilt juckt nunmal (wie bei uns auch)

      wäre jedenfallsfür mich die offentsichtliche Erklärun,warum sie sich mit Salbe nicht kratzt und beißt


      Das währe dann ein Teufelskreis.
      Heilen bedeutet jucken und jucken bedeutet sich wund beißen was dann wieder vereilt und dadurch wieder juckt.

      Da währe dann die einzige Möglichkeit nachts ne Halskrause umziehen.
      Und sie ansonsten nicht aus den Augen lassen.

      Original von mrsdoolittle
      Wurden bei oder nach der OP irgendwelche Medikamente gegeben? Wurde mal ein Hormonstatus gemacht? Wenn nicht, würd ich die Hormone testen lassen (notfalls drauf bestehn, oder TA wechseln, wenn der nicht will).


      Also eigentlich nur das Narkosemittel.
      Sie war recht schnell wieder wach aber bis sie wieder ganz da war hat es recht lange gedauert.
      Hormonstatus wurde nich gemacht.



      Ich geb euch heute Abend bescheid was bei raus gekommen ist.



      Da wir ja wieder einen Zweithund holen wollen müssen wir auf jeden Fall ausschließen das es etwas ansteckendes ist und es währe natürlich klasse wenn sie vorher wieder gesund ist da ein neues Wauzi ja doch immer mehr oder weniger Stress bedeutet.


      Im Moment schläft die Süße ganz friedlich, tief und fest. :smile:
      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lavaletta“ ()

      Wir waren beim TA und nach knapp ner Stunde Wartezeit steht fest was der Hund hat.

      HUNDEFLÖHE! + Flohallergie

      Ich kanns echt nicht fassen da wir ja selbst alles abgesucht haben.

      Auch der TA hatte zwei Mal erfolglos durch das Fell gekämmt aber bei dritten mal hats vor Viechern nur gewimmelt. :eek:

      Und das es mit der Salbe besser war lag wohl daran das die sich schützend auf die Haut gelegt hat.

      Er hat jetzt dem Hund ne Spritze gegen den Juckreitz gegeben und Frontline drauf gemacht und mir noch 2 Tuben mitgegeben die ich in 4 und in 8 Wochen drauf machen soll und in 12 Wochen sollen wir noch mal zu ihm.

      Das ganze hat das 46 € gekostet. Ich werd noch arm. :rolleyes:

      Dazu kommt noch das daurch wahrscheinlich ein 5 Wochen Auftrag ins Wasser fällt was erhebliche Einkommenseinbußen darstellt.

      Gott sei dank haben wir uns unseren Zweithund noch nicht geholt.
      Und das wird wohl auch in den nächsten Monaten erst mal nix bis alles wieder okay ist.

      Und zum Glück befällt der nur Hunde und somit besteht keine Gefahr für die anderen Tiere.

      Mich juckts überall. :rolleyes: :lol:

      Ne aber im Ernst, hab ihr Erfahrungen damit. Könnt Ihr tipps geben wie ich schneller alles Flohfrei bekomme?
      Saugen, Hundedecke auskochen ...
      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"
      Sagte ich es nicht @Lavaletta

      Man muss gar nicht immer Flöhe beim Hund finden, denn es genügt ein einziger Biss und die Allergie bricht aus. Der Floh kann also schon längst vom Hund vertrieben worden sein - die Allergie bzw. deren Auswirkung ist immer noch da.

      Mein Hund hat das auch.
      Wir entflohen konsequent alle 28 Tage mit Frontline, mit nichts anderem. Ich habe auch schon sanftere Methoden probiert und sie haben nicht geholfen. Bei Aaron bricht die Allergie sehr stark aus mit heftigem Juckreiz und großflächigem Ausschlag incl. Haarausfall.

      Du kommst nicht drumherum, auch Deine anderen Tiere regelmäßig zu entflohen, das ist ganz wichtig. Du musst alles vermeiden, dass Dein Hund jemals wieder mit Flöhen Kontakt hat. Katzenflöhe gehen nämlich auf Hunde und deren Speichel löst die Allergie aus.

      Die Umgebung musst Du mit einem entsprechenden Spray behandeln - überall wo der Hund sich aufhält, mindestens 1 mal in der Woche. Und dann saugen was das Zeugs hält, in allen Ritzen und Ecken.
      Es ist anstrengend und teuer - willkommen im Club :hug:
      Der Wauzi scheint auch wirklich nur hinten an einer Stelle die Mistviecher zu haben.
      Der TA ist vorne mit dem Kamm durchgegangen und da war nix.
      Nur hintem am Po hat er direkt 5 oder 6 auf dem Kamm gehabt.

      Du tust also auch wenn dein Hund grad keine Flöhe hat 1x im Monat das Mittel drauf?
      Kann man das Frontline eigentlich auch irgendwo her günstiger bekommen als beim Tierarzt?
      Und wie viel kostet es da dann?

      Kannst du ein bestimmtes Spray für die Wohnung empfehlen?
      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"
      Flöhe lassen sich am besten am Schwanzansatz nachweisen, deshalb sucht man normalerweise auch da als erstes. Am Bauch kann man am besten den Flohkot erkennen: schwarze, kleine Krümel, die sich rot färben, wenn man sie auf ein nasses Küchentuch legt. Bei der Fellpflege sollte man immer auf diese Krümel achten.

      Frontline schützt den Hund ca. 28 Tage lang vor Flöhen, danach fällt der Schutz weg. Da ein einziger Flohbiss ausreicht um einen unerträglichen, 2 Wochen anhaltenden Juckreiz auszulösen, muss der Schutz ununterbrochen bestehen. Daher musst Du konsequent alle 28 Tage das Mittel aufbringen. Aaron hatte anfangs das Frontline nicht vertragen und ich bin auch nicht so dafür, ständig die Chemiekeule zu schwingen - aber es hilft alles nichts. Habe ich ein anderes Mittel verwendet oder länger als 28 Tage gewartet, ging es wieder von vorne los.
      Du bekommst Frontline in der Apotheke und kannst auch in Online-Apotheken Preise vergleichen. Wir hatten zuletzt die 3er-Packung für ungefähr 27 Euro (für große Hunde).

      Für die Umgebung habe ich INDOREX® Pumpspray - Umgebungs-Antiparasitikum genommen, Kostenpunkt so um die 20 EUR für 750 ml.
      Da Aaron bei uns eigentlich nur im 1. Stock "haust", kam ich mit 1 Flasche hin. Wichtig ist, dass Du die Einsprüh-Prozedur nach 10 Tagen wiederholst!
      Für hartnäckige Fälle gibt es auch einen Fogger, eine Art Nebelbombe, die ich aber nicht benutzt habe.

      Hat Dein Tierarzt Dich nicht beraten?

      Vergiss nicht, die Katzen auch zu behandeln, sie können durchaus auch befallen sein, auch wenn sie sich nicht kratzen.

      Wir haben das Problem jetzt im Griff - wenn auch mit monatlicher Chemie-Keule. In unserem Fall sind die Auswirkungen der Allergie aber wesentlich schlimmer als die Nachteile durch das Flohmittel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Susa65“ ()

      Der Ta meinte eben das er jetzt die Spritze gegen das jucken gegeben hat und das Frontline drauf getan hat und ich das eben jetzt in 4 und in 8 Wochen wiederholen soll. Dann nach 4 Wochen sollen wir noch mal zur Kontrolle hin und wenns dann nicht deutlich besser bzw. weg ist oder so hätte er noch ein stärkeres Mittel das aber nicht so gerne gibt.

      Ich soll täglich Staubsaugen und den Filter direkt draußen gründlich reinigen.
      Und die Hundedecke am besten 2x täglich absaugen und 1x in der Woche auskochen.

      Ob er noch was gesagt hat weiß ich grad gar nich da ich vor Ort erst mal ziemlich baff war, hätte echt nich gerechtnet das es Flöhe sind weil man so auch wenn man ganz nah ins lichte Fell schaut gar nix sieht.

      Weiß gar nicht mehr ob ich dem TA überhaupt gesagt habe das wir noch andere Haustiere haben.



      Bringts eigentlich was sich nen Flohkamm zu besorgen und draußen an nem etwas abgelegenen Platz den Hund gründlich auszukämmen?




      Und was nach ist mich juckts jetzt überall aber ich glaub das ist eher psychisch bedingt. :rolleyes:
      "Kommauf die dunkle Seite der Macht ... Wir haben die Kekse!"
      Wie gesagt, man muss nicht mal einen einzigen Floh finden, wenn die Allergie ausbricht, da ein einziger Biss schon genügt um tagelange Qual auszulösen. Der Hund könnte den Floh z.b. schon längst verschluckt haben - die Juckerei bleibt. Aaron hat sogar nässende Ekzeme bekommen, handtellergroß!

      Ich würde das Umgebungsspray auf jeden Fall verwenden, da sich 80% der Flohpopulation in allen Stadien in der Umgebung aufhalten. Je "verseuchter" Eure Umgebung ist, umso größer ist die Gefahr, dass Dein Hund wieder von einem Floh gebissen wird. Daher müssen auch die anderen Tiere flohfrei sein.

      Du kannst Deinen Hund auskämmen, aber das ersetzt nicht die anderen Methoden. Vor allem nicht die Prophylaxe. Ich finde es auch nicht erbauend, Aaron dauernd mit dem Giftzeugs zu behandeln, aber bei ihm war es richtig schlimm, siehe oben. Und je öfters die Allergie ausbricht, um so heftiger verläuft sie - in den meisten Fällen wenigstens.
      Da ist die Giftbombe einfach das kleinere Übel.

      Edit: Du musst nichts machen, Flöhe beissen zwar auch mal einen Menschen, aber sie besiedeln ihn nicht :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Susa65“ ()

      So wie du das schilderst, hört es sich nach einer Hautkrankheit an, die ich nur unter dem Namen "Schäferhundpyodermie" kenne.
      Diese Erkrankung kann aber auch bei anderen Hunderassen auftreten.

      Das kann man leider nur (sofern es diagnostiziert wurde), mit Antibiotika behandeln.
      Woher das kommt wissen selbst die TA's nicht so genau.
      Die Krankheit kommt schubweise- mal ist kaum was und dann wird es wieder richtig schlimm.
      Das könnte schon damit zu tun haben, dass sie eine kleine Verletzung hatte, die sich durch das ganze Lecken infiziert hat.
      Die Krankheit breitet sich dann aus, und dann hilft auch keine Zinksalbe nicht mehr!

      Ich hoffe aber, dass es nur eine Vermutung meinerseits bleibt!
      Unser Hund ist davon auch betroffen und daher weiß ich wovon ich schreibe.

      Alles Gute für dich und deinen Schnuffi!
      Was wäre das Leben nur ohne Tiere???
      Wenn nichts mehr im Leben zu funktionieren scheint, und du denkst es geht nicht mehr weiter, dann gibt es immer jemanden der zu dir hält- dein Haustier!!!