Vergiftung

      Hallo Ihr Lieben,

      heute habe ich mich neu angemeldet, weil mein 14 Jahre alter Kater sich gestern vergiftet hat. Ich war gleich mit ihm zum Tierarzt. Der hat ihm eine Spritze gegen Schmerzen und eine Aufbausppritze gegeben, weil sein Maul und die Speiseröhre verätzt sind und er nicht mehr frisst. Der Tierarzt meinte die Überlebenschance von Muschbert ist sehr gering und hat schon das schlimmste angedeutet. Morgen haben wir nochmal einen Termin. Habt Ihr noch einen Ratschlag für mich? Sollte ich noch einen anderen Tierarzt aufsuchen? Ich bin wirklich am Boden zerstört und tue alles, damit es mein Kater schafft.

      Ich bin für jeden guten Tipp dankbar!
      Hast du eine Tierklinik in der Nähe?
      Das ist wie beim Menschen:
      Für Wehwechen gehst du zum Hausarzt,
      aber wenn es ganz dicke kommt musst du ins Krankenhaus...
      Wie hat der Tierarzt den Schweregrad der Verätzung festgestellt?
      Hat er überhaupt sehen können wie stark die Speiseröhre verätzt wurde?
      Womit hat sich der Kater vergiftet?
      Was für ein Schmerzmittel?
      Was für eine AUfbauspritze?

      Ich würde auf jeden Fall noch eine zweite Meinung einholen.
      Immerhin geht es ja um Leben und Tod.
      Also lieber einmal zu viel nachgeschaut, als einmal zu wenig.
      Je nachdem wie doll du dem Tierarzt vertraust, kannst du ihm das ja auch ganz offen sagen, dass du morgen erst eine zweite Meinung einholen möchtest bevor der Kater evtl eingeschläfert wird.
      Aber warum ist der KAter denn nicht da geblieben? Für mich ist das kein gutes Zeichen. In einer Tierklinik oder auch bei meiner Tierärztin vor Ort wäre der Kater die Nacht über da geblieben und weiter versorgt worden....
      Naughty hat Recht, schnapp Dir den Kater und bring ihn schnellstmöglich (auch heute Nacht) in die beste TK, die Du finden kannst. Viele Leute trauen sich nicht hin, weil sie Angst vor den Kosten haben, aber die sind i.d. Regel absolut mit denen eines niedergelassenen TAs vergleichbar.
      Alisea mit Amélie, Serafina, Ninette, Lucas, Pinocchio und Caruso www.sieben-katzenleben.de
      Ja, Du hast recht, der Tierarzt hat ihm so ins Maul geschaut und zu den Spritzen eben gesagt, sie seien gegen Schmerzen und zur Stärkung. Mein Kater wurde abgetatstet, wobei der Bauch stark aufgebläht ist. Außerdem wurde seine Temperatur gemessen (Unterkühlung) - deswegen liegt er jetzt unter der Ferkellampe. Welche Vergiftung er hat, weiss ich nicht. Er ist Freigänger und kam so nach Hause. Bei mir kommt er an nichts dran. Bis jetzt frisst und trinkt er nicht.

      Ich werd nicht mehr abwarten und fahre zum Notdienst.
      Hat ihm der TA den Magen nicht ausgepumt oder Kohletabletten gegeben?
      Bei Vergiftung immer schnell Kohletablleten geben die binden die Gifte im Magen.
      Wenn der Kater nicht frisst gibt Spezial Nahrung im Flaschen bei TA die futtert man mit der Spritze. Hühnerbrühe ist auch gut.
      Das Gehör der Katze ist so konzipiert, dass die menschliche Stimme problemlos zum einen Ohr hinein und zum Anderen hinausgehen kann.

      (Stephen Baker)
      Hallo da bin ich wieder,

      entschuldigt meine späte Antwort, mein Login hat ein paar Tage nicht funktioniert, warum auch immer.

      Mein Kater ist langsam auf dem Weg der Besserung. Ich bin mit ihm zu einem anderen TA, der hat nach einer ausgiebigen Untersuchung (fast 1 Stunde!) eine schlimme Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)festgestellt. Er bekam Schmerzmittel, Antibiotika und einen Bananenbeutel. Heute hat er das erste Mal wieder freiwillig Nährpaste zu sich genommen und etwas getrunken. Es wird wohl noch dauern bis mein Kleiner wieder auf dem Damm ist, solange bleibt er auf "Krankenstation". Dem ersten TA werde ich nächste Woche beim Rechnung begleichen ein paar Takte erzählen und dann nie wieder hingehen.

      Viele liebe Grüße
      erfreulich, aber gleichzeitig auch erschreckend, bezüglich deines zunächst aufgesuchten TAs :sad: ....
      manche "behandeln" dort, wo es nichts zu behandeln gibt, andere wiederum gar nicht.
      seiner sache sicher sein kann man in keinem fall und dein patient zeigt (leider) wieder einmal, dass mensch nicht um kosten und tier nicht um stress herumkommt, traurig eigentlich.

      aber hauptsache, miez ist bald wieder ok, das entschädigt! :wink:
      Es freut mich, zu hören, dass es dem Kleinen besser geht. Pass bitte weiter auf ihn auf, das ist eine lebensgefährliche Erkrankung, die er sich da eingefangen hat. Wenn der Heilungsprozess nicht so voran schreitet, wie zu erwarten, solltest Du auf jeden Fall eine TK aufsuchen...
      Alisea mit Amélie, Serafina, Ninette, Lucas, Pinocchio und Caruso www.sieben-katzenleben.de
      Endlich gehts uns besser!

      nach fast 2 Wochen ist die Pankreatitis von meinem Süssen ausgestanden. Beinahe 2 Wochen hat er nichts bzw. fast nichts gefressen. Seit gestern mag er wieder leichte Kost und heute hat er sein TroFu und NaFu beinahe wie immer gefressen. Zum Glück hat er keine Diabetes als Folgeerkrankung bekommen. Das kann laut TA leicht passieren.

      Leider ist Muschbert noch schwach und hat trotz mehrerer Tage ambulanter Infusionen über 1 Kilo abgenommen (jetzt noch 3,4 Kilo). Wegen des vielen Schnees darf er noch nicht raus und bleibt erst mal auf "Krankenstation" zum pflegen und päppeln.

      Ich wünsche das wirklich niemandem, ob Tier oder Mensch. Unser neuer TA war super. Er hat uns toll geholfen und in dieser schlimmen Zeit getröstet, auch meinen kleinen Tiger.

      Liebe Grüße aus verschneiten Landen
      Hallo Sweetorchid,

      schön das es deinem Katerchen wieder gut geht :dance: du wirst ihn sicher mit viel Liebe und Geduld wieder aufpäppeln und er wird wieder zunehmen :wink: und bald der Alte sein :zustimm:

      Schick nen Gutebesserungsknuddler und wünsche alles Gute
      Ronja
      Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede.
      Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe,
      die Lebensweise oder eine Idee handelt. (Kote Kotah, Chumash)