Ich unterschreibe einiges.
Wenn viele Menschen ehrlich zu sich wären und auf bestimmte Hunde/Katzen, etc, verzichten würden, säßen sehr viel weniger Hunde in den Tierheimen.
Da schreien dann natürlich welche: Aber nun sind die Hunde nur mal da, irgendwer muss sie doch nehmen, die Hunde können da nichts dafür. Besser bei mir, als im Tierheim, auch wenns bei mir nicht ideal ist. Besser als im Tierheim verenden, usw.
Die anderen schreien: Dann ist man mit schuld, auf diese Art und Weise wird sich nie was ändern, man muss diesen Teufelskreislauf durchbrechen, es muss sich grundsätzlich was ändern, ein Hund aus Mitleid aufnehmen geht garnicht, usw.
Ich sags mal bissl grob, das erste wäre dann in diesem Fall Sindbads Meinung und die zweite, die Meinung von thallus.
Ich hoffe, dass ich jetzt niemandem was unterstelle... ist nicht meine Absicht.
Ich wollte damit nur sagen, ich finde es schwierig die Grenze zu ziehen. Denn relativieren muss man wohl so oder so. Es ist schwierig.
Für mich ist das wie mit dem veganer/Vegetarier sein. Wenn man alle Tiere schützen, nicht ausbeuten, etc. will, dürfte man ja nicht mehr laufen, weil man vielleicht eine Ameise zertritt und man dürfte keine Häuser mehr bauen, weil es den Lebensraum der Tiere nimmt, um es jetzt mal auf die Spitze zu treiben.
Irgendwo fangen die Kompromisse an zum Nachteil der Tiere an.
Ich gebe zu Thallus, als du eben geschrieben hast, wie es wäre, dass mir einer ohne Vorwarnung dieses Zeug ins Gesicht spritzen würde, immer wenn ich es nicht erwarte, da ist mir besser klar geworden, wie der Hund sich fühlt und warum das Halsband an sich eine denkbar schlechte Erziehungsmethode ist. dank dafür, sehr anschaulich. Ich werde übrigens schnell sehr wütend, wenn ich erschreckt werde, was mir wiederum klar gemacht hat, wei sehr das Ding bei einem Hund nach hinten losgehen kann. (Ich weiß, kein Mensch-Hund-Vergleich, aber denkbar ists doch, dass auch der Hund dadurch eventuell angstaggressiv wird).
Dabei habe ich dann daran gedacht, dass wenn es vielleicht keine Möglichkeit gäbe mir etwas zu erklären, und ich die Wahl hätte zwischen diesem "Psychoterror" für ein paar Wochen und einem Leben in nur einem Raum (nur ein beispiel) doch das Halsband auswählen würde. Nachteilig nur, dass ich das im Nachhinein verstünde, der Hund aber nicht wirklich.
Ja, es ist in der tat schwer die Grenze zu ziehen. Und Vergleiche sind sehr mühsam.
Ein OT noch:
Ich habe mich diesmal

LG Anna
*** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***
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