Hund läuft nicht

      Hallo zusammen.
      Ich habe seit 3 Wochen einen kleinen Mischlingsrüden ( 5 Monate) aus dem Tierheim. Er kam aus Spanien , war sehr ängstlich, aber nach und nach wird er ganz schön lebhaft. Ich kann ihn auch in Parks, Wiesen ohne Leine laufen lassen. Auch läuft er da ohne Probleme an der Leine, nur an Strassen nicht, da er große Angst vor Autos hat. Nur mal schnell ein Viereck um das Haus laufen ist unmöglich, er setzt sich hin ,l ässt sich schleifen und hat da ziemlich sture Ausdauer. Auch locken mit Leckerlis, Wurst, Hand mit Leberwurst einreiben hikft nichts, da er dann gar nichts annimmt. Es endet dann immer so, das ich mich erbarme und ihn trage. Ich frage mich allerdings, was wäre wenn es ein Doggenjunghund wäre. Es ist frustrierend ihn immer zu tragen, auf dem Weg Nachhause kann er allerdings laufen,trotz Autos. Er zuckt höchstens mal zusammen oder bleibt dann kurz stehen.
      Meine Kinder haben schon gar keine Lust mehr mit ihm rauszugehen,da er ja nicht läuft. Soll ich ihn weiter tragen oder kann es sein,das er dann gar nicht mehr laufen will? Das Zerren ist auch nicht was wahre,weil er legt sich die Länge nach hin,und lässt sich gerade so ziehen.
      Wer weiß Rat

      Gruss sonny
      Ich bin nicht Moonys Frauchen, ich bin sein Sklave
      Ajajajajah...
      das sieht ja fast so aus, als würde sich dein Süßer mitlerweile einen Spaß erlauben. Oder ist die Angst wirlich so groß?
      Meinem ist das Baden/Duschen so unangenehm, dass er die schönsten Leckerlies wieder ausspuckt. Da er so sehr stinken kann, dass das Baden unverzichtbar wird, befehle ich ihm kurzerhand in die Badewanne zu gehen. Es war ihm sichtlich unangenehm, doch mittlerweile hat er sich daran gewöhnt.
      Ein anderes Beispiel, dass es sich lohnen kann auf falschen Mitleid zu verzichten in seine Angst vor Weidenzäunen. Er hat mal eine gewischtbekommen, als er auf eine Pferdekoppel gehen wollte (4Monate war er da alt) . Dannach hatte er unwarscheinliche Angst vor dieser Gegend, ich habe ihn aber trotzdem daran vorbeigeschliffen und ihn für seinen Mut sehr gelobt. Inzwischen ist nur noch eine leichte Angst vor Pferden übriggeblieben.
      Also mein Tip:
      Auf gar keinen Fall zu sehr auf seine Ängste eingehen!!! Auf gar keinen Fall tragen, sonst bestgärkst du ihn nur. Du gibst ihn mit deinem Verhalten nämlich recht.
      Wenn du allerdingst cool bleibst, und vielleicht sogar über seine Ängste lachst (eigentlich ist das doch albern, oder? Ihm passiert doch nichts wirklich böses, nicht wahr?) dann "überdenkt er seine Haltung Schritt für Schritt.
      Hunde können vor allem möglichen Angst bekommen. Einige reagieren dann sogar aggressiv. Wenn man ihn Schritt für Schritt desensibilisiert, ihn also mit seinen Ängsten konfrontiert, dann bauen sie sich auch ab.
      MfG
      Pepa
      Hallo
      Dein Hund hat Gewonnen.
      Dein Hund weigert sich lange genug und die nimmst ihn dan auf die Hand.
      Wenn du es so siehst lobst du ihn für sein dummes verhalten.
      Es kann wirklich sein das dein Hund Angst hat , doch lasse dich nicht vergackeieren den dein Hund soll Lernen auch mal zu sagen ok da gehe ich vorbei.
      Ziehe ihn einfach mit , ich glaube es geht los.
      Lobe ihn richtig wenn er läuft.
      Mache diese "Übung-Ausflug" nicht zu ´lange , ich würde immer ein erfolgserlebnis machen , also das heisst dein Hund ist gelaufen nach langem bocken so lobst du ihn und gehst wieder nachhause.
      Vielleicht solltest du dir auch jemanden holen der dir genau erklären kann was los ist --> Hundetrainer.

      Laura
      Ein Hund , ist nicht nur ein Hund , es ist wie ein Kind , das dir zeigt wie es sich fühlt..Liebst du es ..bekommst du Liebe zurück , doch schlägst du deinen Hund , erwarte keine Liebe !!!
      Danke für eure Antworten. Es ist so, das der Hund wirklich zitternd am Boden liegt und ich natürlich schon immer wieder versuche ihn schrittweise zu ziehen. Er liegt allerdings der Länge nach da und ich könnte ihn ewig so schleifen. Natürlich habe ich jetzt Rat in einer Hundeschule gesucht. Die meinten ich solle Geduld haben und nicht mit Zwang was versuchen. Ich soll halt immer mit dem Auto woanders hinfahren, weg von unserer Haustür. Das kann ja auch nicht die Lösung sein, da er noch nicht stubenrein ist und ich alle 2 Stunden rausgehe mit ihm. Ich möchte auch nichts mit Gewalt bei ihm machen, er hat schlimmes erlebt, halb verhungert zum Sterben ausgesetzt in einer Kiste mit toten Geschwistern und dann abgegen wieder zum sterben in einer Tötungsstation in Spanien. Ich möchte mit Geduld was erreichen bei ihm,vaber das nicht Laufen nervt schon. Meint ihr ich bin zu sanft mit ihm?

      Gruss sonny
      Ich bin nicht Moonys Frauchen, ich bin sein Sklave
      Hallo
      Ich habe auch einen Hund mit dem man nur mit Gedult weiter gekommen ist , doch am Ende war ich zu lasch und wir hatten da Situationen wo er meinte mich verarschen zu müssen.
      Also niemals was mit Gewalt machen , aber auch nicht zu Lasch sein.
      Lasse dich nicht verarschen.
      Es ist ok wenn er Angst hat , das muss geübt werden , doch damit Lernen die Hunde auch schnell wie einfach man einen Menschen dazu überreden kann nicht zu laufen.
      Mein Hund ist manchmal( Beagle) sehr bockig , am Anfang bin ich darauf eingegangen , die in der Hundeschule haben mir geraten sofort damit aufzuhören mit dem nachgeben. Seitdem merke ich auch läuft er besser mit.
      Das beispiel war gerade das Joggen mit dem Hund.

      Versuche ein mittelding zu finden.

      Laura
      Ein Hund , ist nicht nur ein Hund , es ist wie ein Kind , das dir zeigt wie es sich fühlt..Liebst du es ..bekommst du Liebe zurück , doch schlägst du deinen Hund , erwarte keine Liebe !!!
      Hallo,
      das von Laura fand ich gut. Und da diese Angst so extrem ist, denke ich an folgenden Mittelding (dies bedeutet aber viel Arbeit):
      Baue schriftlich eine Art Arbeitsstrategie mit kleinen Schritten auf, wobei die Ziele der ersten fünf Schritte klar ausformuliert sind und das Gesammt Ziel in ca. 5 Zwischenschritten eingeteilt sind. (Dies bitte auf das Verhalten deines Hundes anpassen)
      Beispiel:
      (Nur das Geübte wird im Alltag angewandt, ansonsten wird so wie sonst getragen, sonst wird er nämlich überfordert)
      Die fünf möglichen Zwischenziele:
      1. Woche: Der geht 2m vor die Haustür, mach "Sitz", beibt sitzen und wird ganz kräftig gelobt und darf wieder in das Haus.
      2. Woche: Wie die erst, doch er geht einpar Schritte hin und her.
      3. Woche: Ergeht zum Auto,das schon bereit steht.
      4. Woche: Das Auto steht da, wo es sonst steht und er geht dahin.
      5. Woche: Man geht mit ihm im Vorgarten Spazieren und macht ein paar Übungen.
      6. Woche: Normaler Spaziergang!

      Nun kannst du für das erste Ziel eine eigen Strategie entwickeln.
      Arbeit mit Zwang:Das kann so aussehen, dass du dein Hund an genau die Stelle führst, an die er gehen soll. und dannach ganz doll lobst. und diese Übung verteilt über den Tag eine Woche wiederholst.
      Eine weitere Methode ist die der Annäherung: Du lobst ihn, wenn er sich der gewünschten Stelle auch nur ein wenig nähert.
      In beiden Fällen jedoch gilt, dass man erst den nächsten Schritt anvisiert wird wenn der jetzige gut klappt. ( zu ca.80%)
      Wenn du den nächsten Schritt angehst, ist es vorteilhaft, die vorherigen öfters mal zu wiederholen, um den Stress abzubauen.
      Ab einen bestimmten Punkt, solltest Du aber den Erfolg verlangen. Nämlich wenn du sicher sein kannst, dass du nichts verlangst, was er nicht auch leisten kann.
      Dies war nur ein Beispiel, das man mit Sicherheit abändern kann.

      Ich hoffe ich konnte etwas helfen
      Pepa

      Wichtig ist, dass