Kastration, oder doch nicht?

      Kastration, oder doch nicht?

      Hallo, habe mal wieder eine Frage an euch.


      An die Leute die die Vorgeschichte meines Hundes nicht kennen: Angstverhalten - Panik, Aggresiv, Unsicher da hatte ich das letzte Problem geäußert.

      Mittlerweile hat sich das Verhalten grundsätzlich verbessert, aber hin und wieder hat er doch mal wieder Angst. Aber ich erkenne es frühzeitig und lasse ihn an der Leine, und er lässt sich zu mir rufen, wenn er vor Angst nicht schon an meinen Beinen sitzt. :lol:

      Zum aktuellen Problem:

      Wenn wir spazieren gehen und wir treffen einen anderen Hund, bespringt mein Hund, den Hund von meiner Mutter. Das Geschlecht ist relativ egal. Er bespringt immer den Hund meiner Mutter und rammelt ihn. Sobald ein anderer Hund ihm zu Nahe kommt, wird dieser unfreundlich "gebeten" Abstand zu halten. Er schnappt die anderen weg.

      Das passiert immer wenn beide Hunde frei sind, keiner angeleint, auf dem Feld. An der Leine ist er generell nicht verträglich, es sei denn es ist eine nette kleine Hündin bis Dackelgröße. Der kleine Macho. :whistle:

      Sobald ich ihn festhalte schreit er nach dem Objekt der Begierde ( dem Hund meine Mutter).

      Ich habe jetzt von allen Leuten zur Kastration geraten bekommen. Ich kann mich damit nicht anfreunden, einem Hund etwas abnehmen zu lassen damit er umgänglicher wird. Ich möchte ihm einfach nichts abschneiden lassen.

      Ich hoffe ihr könnt uns helfen.

      Danke.
      Hallo,

      Grundsätzlich beseitigt bzw. reduziert die Kastration alle Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen. Dazu gehören beim geschlechtsreifen Rüden das Urinmarkieren im Haus, das Streunen auf der Suche nach läufigen Hündinnen, Unruhe, ständiges Jaulen, Futterverweigerung und vermehrte Reizbarkeit, die sich bei Rüden mit starkem Sexualtrieb entwickeln, wenn eine Hündin in der weiteren Nachbarschaft läufig ist; übertriebenes Imponiergehabe und aggressives Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden.

      Die weit verbreitete Volksmeinung, dass Rüden durch die Kastration ruhiger werden, erweist sich dagegen in der Regel als Ammenmärchen. Zwar neigen kastrierte Rüden durch die veränderte Stoffwechsellage eher zum Fettansatz und ab einem gewissen Übergewicht auch zur Entwicklung eines entsprechenden, kräfteschonenden Phlegmas, aber dieses Problem lässt sich durch vernünftige Fütterung leicht vermeiden. Die Reduktion des Testosteronspiegels an sich hat keine Auswirkung auf das Temperament, den Bewegungsdrang oder das Lautäußerungsverhalten.

      Es ist allgemein bekannt, dass männliche Tiere bei den meisten Tierarten wesentlich aggressiver sind als weibliche. Das gilt auch für den Hund. Trotzdem wird die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration nur bezüglich des sexuellen Konkurrenzverhaltens gegenüber anderen potenten Rüden wesentlich reduziert.

      Bei Rüden, die aggressives Verhalten gegenüber allen, oder den meisten, anderen Hunden beiderlei Geschlechts oder gegenüber Menschen zeigen, ist durch eine Kastration keine befriedigende Änderung des Problemverhaltens zu erwarten.

      Zusammenfassend kann man sagen, dass die Kastration des Rüden als alleinige Maßnahme nur in wenigen Fällen eine Lösung für Verhaltensprobleme darstellt. Sie ist aber als unterstützende Maßnahme im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei geschlechtsspezifischen Problemverhaltensweisen oft sinnvoll und notwendig.

      Die routinemäßige Kastration von Rüden führt zwar nicht zu negativen Verhaltensänderungen, bringt aber auch keine wesentlichen Vorteile. Sie ist daher aus ethologischer Sicht nicht zu begründen

      Quelle: drc.de/gesund/kastratr.html
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      hmm

      ein Hund der eh schon ein Angstproblem hat, würd ich keine Kastration anraten. das kann zu problemen mit anderen artgenossen führen und fehlende hormone können auch in der persönlichkeit des Hundes was zum negativen verändern.

      zudem wenn es nicht geschlechtsspezifisches rammeln ist, sondern allgemein würde ich eher an unterforderung denken, als an was sexuell motiviertes

      ich würd ihn nicht kastrieren
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hey,

      das heißt, dass Probleme die aufgrund des Testotoronhaushaltes (männliches Hormon) deines Hundes zustande kommen, reduziert werden! Keine anderen Probleme!!
      Wenn nicht eindeutig abgeklärt wurde (durch einen TA) warum dein Hund solche 'Ausfallerscheinungen' hat, würde ich nicht kastrieren.
      Ein kompetenter TA schaut nicht nur kurz drüber und lauscht 5 min. deinen Schilderungen. Ein kompetenter TA untersucht, nimmt Blutproben usw.
      Vieleicht kennst du diese TA: tierarztpraxis-hense.de/ die ist sehr kompetent :zustimm:
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)

      RE: Kastration, oder doch nicht?

      Hallo,

      vorweg glaube ich auch nicht, das eine Kastration deinem Hund wirklich hilft, denn die Probleme die er hat sind eher geschlechtsunspezifisch, mit einer Kastration nimmst du ihm das "Mutmachhormon" Testosteron und daher kann (muss nicht) es sogar noch schlimmer werden.

      Er bespringt immer den Hund meiner Mutter und rammelt ihn. Sobald ein anderer Hund ihm zu Nahe kommt, wird dieser unfreundlich "gebeten" Abstand zu halten. Er schnappt die anderen weg.


      Ich denke, dass diese wenig mit Sexualverhalten zu tun hat, es scheint eher eine Strategie deines Hundes zu sein, um Stress abzubauen, eher eine Übersprungshandlung, weil er bei Hundebegegnungen sowieso schon immer Probleme hatte.

      Es könnte sogar so gemeint sein, dass er ja gerade sooo "beschäftigt" ist und dadurch versucht einen Konflikt mit einem anderen Hund zu vermeiden oder als Schutzversuch, weil andere Hunde in solch "delikaten" Situationen eher vorsichtig reagieren und sozusagen nicht stören wollen.

      Es kann auch ein besitzanzeigendes Verhalten sein, "der gehört zu mir".

      Ich würde sagen, es ist von allem etwas und dein Hund versucht mit dieser Methode seine eigene Unsicherheit zu überspielen und Hundebegegnungen auf diese etwas skurile Art hinter sich zu bringen.

      Sobald ich ihn festhalte schreit er nach dem Objekt der Begierde ( dem Hund meine Mutter).


      Er scheint sich da schon regelrecht reingesteigert zu haben.

      So ein Verhalten würde ich nicht dulden, denn es hilft deinem Hund nicht, es wird sich nur zu einer Stereotypie auswachsen, wenn ihr häufig zusammen lauft, er muss lernen sich mit den Konflikten auseinander zu setzen.

      Ich kann nur nochmals darauf verweisen, dir einen guten Hundetrainer zu suchen, denn deine Probleme bestehen ja nun schon länger und wirklich verbessert scheint sich noch nichts zu haben.

      Ich denke eher weniger, dass es ein gesundheitliches Problem ist oder muss das CT noch aus einem anderen Grund gemacht werden, meinst du er hat was im Kopf?

      Ansonsten würde ich mich vom TA lieber nochmal gut beraten lassen und das Geld eben in eine gute Verhaltenstherapie investieren.

      Ciao Mimi
      ..........
      Den CT wollte ich aus folgendem Grund machen lassen:

      Er bekommt immer öfter Panik und schreit los, in bekannten und gewohnten Situationen. Ich habe meinen Freund mit ihm immer gemeinsam abgeholt. Wir sind dann 2 mal in der Woche mit der S-Bahn gefahren, es gab nie Probleme.

      Vor ein paar Wochen hatte er furchtbare Angst an der S-Bahn Station, schrieh nur noch und wollte aus seinem Halsband raus um wegzurennen. Wenn ich nun zur Sbahn gehe zieht er schon den Schwanz ein und wimmert. An der Station versucht er zu flüchten und wird panisch.

      Im Bus hatte er genau dieses Verhalten auch vor ein paar Wochen gezeigt.
      Er fährt aber wieder normal im Bus mit. Bei der Sbahn muss ich morgen mal schauen.

      Wir haben mittlerweile noch eine Hundetrainerin und sie sagt, dass er ganz normal ist und sehr gelehrig und wie konzentriert er Kommandos wie Fuß oder den Abruf ausführt.

      Allerdings zeigte er dort auch noch nicht so ein panisches Verhalten.

      Ich kann es selbst nicht vorraussagen, wann er wieder Angst vor irgendeiner normalen Handlung hat.


      Mein TA wollte ihm Psychopharmaka geben.

      Die Schilddrüse ist normal - perfekt.


      Das Rammelproblem hat sich so gut wie gelöst. Seit dem ich ihn gezielt auf jedem Spaziergang mehrmals 100 Meter sprinten lasse. Ich denke das er körperlich nicht ausgelastet war. Den Windhund kann er nicht verstecken.


      Können Hunde merken, wenn ihr Frauchen krank ist?

      Ich habe sehr starke Zuckerschwankungen. Das wurde erst diese Woche festgestellt von meinem Arzt. Kann der Hund das merken, wenn ich überzuckere oder unterzuckere? Er zieht ja immer ganz schnell nach Hause. Zuhause hat er keine Angst mehr. :confused:
      Ich stelle mir das so vor, als würde er mich in Sicherheit bringen wollen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bodytalk“ ()

      Jap, das können Hunde merken.
      Sogar eine ganze Weile vorher.
      Hab da mal was drüber gelesen, such ich mal und schick es dir, wenn ich es finde.

      Hier ist schonmal was:
      hunde-fuer-diabetiker-und-andere-servicehunde.de/index.html

      Oder hier ein Zitat:
      Beispiele von Hunden, die diese Veränderungen spüren: Natt, der Golden Retriever, nimmt irgendwie (noch weiss keiner, wie) wahr, dass sich sein Mensch diesem Zustand nähert. Selbst nachts durch die geschlossene Schlafzimmertür. Er regt sich sehr auf und bellt, bis sein Mensch aufwacht. Er beruhigt sich erst wieder, wenn die Symptome abklingen. Ist sein Mensch wach, und Natt nimmt die ersten Anzeichen wahr, läuft er unruhig durch das Zimmer und legt seinen Kopf auf den Schoss seines Menschen als Signal. Sein Mensch hat im Durchschnitt zweimal wöchentlich Unterzuckerungsepisoden und nimmt seit kurzer Zeit die Anfänge selbst nicht mehr richtig wahr. Candy's Mensch hingegen hat immer häufiger abendliche Attacken und während des Schlafs. Candy springt jedes Mal vorher auf, rennt aus dem Zimmer und versteckt sich unter einem Stuhl. Sie kommt erst wieder hervor, wenn ihr Mensch etwas gegessen hat und sich der Zustand stabilisiert. Susie wiederum lässt, beim Wahrnehmen der ersten Anzeichen, ihren Menschen nicht das Haus verlassen und verweigert Fressen als auch die besten Leckerchen. Passiert es nachts, so stösst Susie ihren Menschen an, bis er aufwacht.

      Quelle:hundezeitung.de
      hundezeitung.de/ausbildung/diabetes.html
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo,

      es stimmt. Es gibt immer wieder solche Fälle , wo berichtet wird, dass auch nicht ausgebildete Hunde als Vorwarnsystem funktionieren.

      Allerdings beschreibst du deinen Hund als allgemein ängstlich. In Situationen wo er öfters Angst hatte, fällt er auch immer wieder in ängstliches Verhalten zurück!? Oder?
      Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch unter Hunden depressive Exemplare gibt. Auch eine Art Autismus ist schon des öfteren festgestellt worden. So vernichtend so eine Diagnose wäre, so sollte man sie doch annehmen. Solchen Hunden ist -wenn überhaupt- genau wie Menschen, nur mit starken Antidrepressiva zu helfen.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „neonworksii“ ()

      Original von neonworksii
      Hallo,

      es stimmt. Es gibt immer wieder solche Fälle , wo berichtet wird, dass auch nicht ausgebildete Hunde als Vorwarnsystem funktionieren.

      Allerdings beschreibst du deinen Hund als allgemein ängstlich. In Situationen wo er öfters Angst hatte, fällt er auch immer wieder in ängstliches Verhalten zurück!? Oder?
      Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch unter Hunden depressive Exemplare gibt. Auch eine Art Autismus ist schon des öfteren festgestellt worden. So vernichtend so eine Diagnose wäre, so sollte man sie doch annehmen. Solchen Hunden ist -wenn überhaupt- genau wie Menschen, nur mit starken Antidrepressiva zu helfen.


      Nein, eben nicht. Plötzlich hat er "Angst" zieht nach Hause. Nächsten Tag spaziert er diesen Weg total gelassen, ohne Leine.

      Es passiert immer plötzlich, ohne Vorwarnung und an allen Orten, ausser zuhause.

      Als ängstlich würde ich ihn nicht mehr bezeichen, etwas zurückhaltent ja. Er läuft lieber einen Bogen um fremdes. Neue Gegenstände werden sofort beschnuppert und auch Schifffahren macht ihm nichts aus.

      Meine Werte, nach Zuckerreichen Essen ist oft unter 50, auch schon auf 20 gewesen, und das nach einer Menge Süßigkeiten.

      Ich glaube wirklich das, sein Verhalten etwas damit zu tuen hat.
      Wenn er nächstes mal Angst hat, nehme ich ein Traubenzucker und warte ab was passiert.

      Es wäre ja schon eigenartig wenn er das erkennen kann, manche Hunde werden wohl darauf trainiert. :eek:
      Hey,

      ok ich hatte das nicht mehr so im Kopf, ob er allgemein ängstlich reagiert.

      Allerdings hieße es ja, dass du immer nur ausser Haus unterzuckerst. Denn wenn er Zuhause nie so reagiert, kann es nicht daran liegen.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      da der titel zu 100% passt, krame ich diesen thread hervor auch wenn mein anliegen etwas abweicht.

      enni ist nun etwa 2,5 und hat grad ihre dritte läufigkeit hinter sich.
      am montag vor einer woche hörte die blutung auf, sie duldete bei der kleinsten berührung :rolleyes: und war heiß auf jeden hund.

      die erste läufigkeit lief völlig komplikationslos. scheinträchtigkeit war am verhalten kaum zu erkennen, nur die zitzen waren etwas geschwollen und ich hatte das gefühl, dass sie noch nciht so richtig wusste was mit ihr los ist.

      zweite läufigkeit lief ähnlich. allerdings konnte ich ihre stehtage nun am verhalten erkennen und sie schien auch etwas "aufgeklärter".
      problem war die offene leichte pyometra. ultraschallbefund war eher undramatisch, die schleimhaut war schon etwas geschwollen, aber bei der nachuntersuchung war alles wieder paletti. mit ner antibiose geht halt alles :silenced:

      so und nun beginnt so langsam wieder die zeit in der eine pyo auftreten könnte.
      nun ist für mich die frage: lasse ich meinen hund kastrieren und vermeide somit weitere pyos, aber gehe das risiko von harntröpfeln etc ein?
      dazu habe ich eigenlich keine lust.
      aber nur weil ich das nicht möchte, heißt es ja noch lange nciht, dass es das beste für enni ist.
      meine dozenten und andere tä brauche ich nicht fragen. die raten mir alle durch die bank zur kastra.
      ich zweifel einwenig...eine geschlossene pyo braucht meine liebe ja nun auch wirklich nciht... :confused:

      alles doof.
      JulesLillyEnni
      Hmm ich hab z.Z. das selbe problem wie du. Meine Hündin ist knapp 1.5 Jahre alt, war scho 2 mal läufig und hatte auch eine leichte pyometra. Ging aber mit Medis recht schnell weg. Und nun ist meine Frage auch, was passiert bei der nächsten läufigkeit. Ich finde das risiko einfach sehr hoch das sie wieder eine bekommt und das es dann schlimmer wird. Und wie du bereits sagtest, eine geschlossene pyometra braucht weder der Hund noch ich.
      Leider kenn ich auch eine Hündin die an einer Pyo gestorben ist. Da ist meine Angst natürlich sehr gross.
      Für mich ist die frage auch da, soll ich oder soll ich nicht? Ich denke ich soll nicht. Ich werde meine Hündin auch ein drittes mal läufig werden lassen und werde sie danach sehr genau beobachten. Sollte es tatsächlich zu einer pyo kommen und es ist notwendig das sie kastriert wird weil mein Hund in lebensgefahr schwebt, dann werd ich das machen lassen. Ansonnsten werd ich sie in takt lassen. Natürlich ist es für mich, wie auch für den Hund eine blöde situation, weil bei mir immer die angst mitspielt. Aber ich denke das alles so kommt wies soll.

      LG Shizo

      Ein kleiner Einblick in meinen Zoo .................. i'm not deaf, i'm ignoring you
      wenn dein Hund schon zu pyometras neigt würd ich mich für ne kastra entschieden. Ich bin zwar auch kein freund von kastra aber bei medizinischen Problemen geht mir das Leben meiner Hündin vor

      Nami hatte nach ihrer 2. Läufigkeit ne geschlossene pyo (obwohl die erste völlg problemlos war), brauch kein Hund und ich bin überglücklich, dass meine Große noch lebt
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Du könntest Kontakt zu einem THP aufnehmen. Es gibt wurnderbare Mittel, die du bereits während der Läufigkeit, spätestens jedoch JETZT einsetzen kannst, um Komplikationen zu vermeiden.

      Google mal den Einsatz von metrovetsan

      Das wird unter anderem eingesetzt zur Regulierung hormonell bedingter Funktionsstörungen. Ich werde es bei Foxis nächster Läufigkeit einsetzen. Sie war nach der letzten heftig scheinschwanger, die konnt' ich melken. Da solche Hündinnen auch zu Pyos neigen, will ich früh handeln. Je nach dem, wie die nächste Läufigkeit bzw. die Zeit danach verläuft, wird auch hier noch ne Kastra diskutiert. Aufgrund ihrer Infektanfälligkeit kann ich mir keine weiteren "Hintertürchen" für Infektionen leisten...

      Liebe Grüße - Tine


      Seelenhunde hat sie jemand genannt...
      ... jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,
      die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
      Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum atmen...

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