Frage an Mopsbesitzer oder -erfahrene

      Frage an Mopsbesitzer oder -erfahrene

      Hallo an euch, ich habe schon länger den Wunsch mir einen Mops zu holen. Doch langsam denke ich, er ist wohl nicht so geeignet für mich. Warum?

      Ich bin Momentan dabei, mich mehr sportlich zu betätigen. z.Z. gehe ich täglich etwa 1-2 Stunden walken und würde den Hund gerne mitnehmen. Zudem habe ich vor in der Zukunft, meinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Das heißt bei meiner Arbet aber, viel Autofahren und immer wieder andere Menschen treffen. Mit Rollstuhlfahrern, und häufig auch geistig schwer behinderten Menschen spazieren gehen und in der Stadt bummeln. Und vieles mehr.

      Würdest ihr sagen, das ein Mops dafür geeignet ist, oder überfordert ihn das ganze? Will nämlich keinen Fehler machen, und den armen Mops nachher nur schaden.

      Zudem habe ich gehört, das Möpse unter sich super klar kommen, aber andere Rassen häufig nicht so positiv auf Möpse reagieren. Auf Grund der veränderten Mimik und Geräusche.

      Liebe Grüße, ...
      „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

      Franz von Assisi
      Hallo Jazzyly..

      Mops oder nicht Mops, was? :wink:
      Ich habe ja einen Mops.
      Der auf große Feiern mitkommt,
      der in der Innenstadt keinen großen Stress hat,
      mit so gut wie jedem Hund klar kommt,
      nicht wohlgesonnenen aus dem Weg geht,
      Rollstuhlfahrer freundlich begrüßt,
      sich von behinderten Menschen kraulen lässt,
      auch auf normalen Spaziergängen.
      Ich kann ihn überall mit hinnehmen und er liegt dann unangeleint unter meinem Stuhl wenn es sein muss auch stundenlang.
      Außerdem gehen wir viel spazieren und auch ruhige Ausritte macht er mit.
      Stundenlanges Spazieren gehen ist für eine Wonne,
      außer im Hochsommer,
      da nur morgens und abends, wenn es kühler ist.
      Auch walken gehen findet er klasse(auch wenn ich gerade "faul" bin :oops: :wink: )
      ALSO-es geht vieles mit Mops,
      aber auch mit anderen Hunden.
      Gesundheitlich ist der Mops wohl nicht die beste Wahl,
      ich hatte auch schon einige Probleme..
      Vor allem mit den Augen haben Möpse sehr schnell Probleme..
      Meiner hatte deswegen schon 2 OPs.
      WENN Mops, dann achte darauf,
      dass die Elterntiere und deren Nachkommen gut eingebettete Augen haben, die nicht so hervorstehen.

      Ansonsten würde ich sagen:
      wenn du deine Sache gut machst,
      dann wäre das was du beschreibst genau das richtige leben für einen Mops :zustimm:
      Schön, dass er mitkommen kann zur Arbeit :clap:
      Und das walken ist auch klasse.
      Allerdings musst du darauf achten,
      dass du das mit einem welpen nicht machen kannst.
      Aber mit keinem Welpen, egal welcher Rasse.
      Da ein Mops aber klein ist und als Welpe erst recht,
      könntest du ihn beim walken super in die Jacke stecken :wink:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      An der Stelle, schonmal danke für deinen Beitrag, würde mich aber natürlich auch über noch mehr Meinungen freuen.
      Ich habe mich auch schon über andere Rassen informiert, aber alles was für mich noch in die engere Wahl kommt ist dann doch eben alles kein Mops.
      Abgesehen davon, sind die meisten Rassen, die als sportlich angepriesen werden, für mich zu groß.
      Und wenn sie die richtige größe haben, sind es oft Rassen, mit ausgeprägtem Jagdtrieb, und das ist mir beim Walken im Wald zu riskant.
      LG
      „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

      Franz von Assisi
      Ich finde, man kann mit jedem Hund täglich 1 bis 2 Stunden walken gehen - dafür braucht es keine besonders sportliche Rasse :think:

      Und auch beim Mops kann man sich nicht zwingend darauf verlassen, dass er nicht anderen Tieren, Joggern, Radfahrern etc. hinterher rennt und diese anbellt. Jedenfalls habe ich das auch schon bei Möpsen so erlebt.

      Ich würde mir das, was Wuselrudel im Hinblick auf gesundheitliche Probleme anspricht, sehr genau überlegen. Es sind ja nicht nur die Augen, auch der kurze Fang kann zu Problemen führen und Du musst bei dieser Rasse peinlichst darauf achten, dass der Hund nicht übergewichtig wird - was bei einer "verfressenen" Rasse vielleicht auch nicht so einfach ist (wenn auch nicht unmöglich).
      Hallo,

      ich habe jetzt seit 4 Monaten einen Mops, und er lässt sich sehr gut integrieren. Er ist sehr agil, freundlich und absolut liebevoll. Unsere Mopsdame Daisy versteht sich prächtig mit unserem Golden Retriever ( 7 Jahre) ebenso mit allen Hunden denen wir in der Hundeschule oder in freier Wildbahn begegnen. Meine beiden Kinder (15, 13) dürfen auch alles mit ihr machen, ohne dass sie auch nur annähernd agressiv wird.
      Ich denke schon, dass Du Dir einen Mops zulegen solltest, wenn er Dir gefällt. Mit dem Walken musst Du natürlich langsam anfangen, aber mit jedem anderen Hund auch. Vorteil: Wenn Mops nicht mehr kann, kannst Du ihn noch gut tragen... :wink:
      Und das Thema mit der Gesundheit... bei meinem Goldi haben sie auch am Anfang immer gesagt, sie werden so oft krank wegen Überzüchtung, dann HD u.s.w. Man hat eben Glück oder weniger Glück. Der Hund ist ein Lebewesen, und da steckt man eben nicht drin. Wieviele kranke Menschen gibt es denn???
      Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Meinung etwas weiterhelfen.

      LG
      Original von annika.bienek

      Der Hund ist ein Lebewesen, und da steckt man eben nicht drin. Wieviele kranke Menschen gibt es denn???


      Sorry, wenn ich da so krass sage, aber bei Menschen werden ja nicht absichtlich Behinderungen herangezüchtet, die gesundheitliche Probleme bereiten und die Lebensqualität einschränken. :rolleyes:
      Hallo,

      unser Mops läuft auch jeden morgen 2 Stunden mit meinen anderen Hunden mit und kann das gut verkraften.
      Sie hat keine Probleme mit anderen Hunden oder irgendwelchen Menschen, hauptsache sie kann immer mit bei uns sein ( obwohl sie allein bleiben kann ).

      Gesundheitlich hatte unsere eine Gaumesegel OP, was bei der Hunderasse auch schon mal öfters vorkommt.
      Ach ja und haaren tun sie auch recht viel, trotz des kurzen Fells :wink: