Scheiße fressen

      Hi @ all.
      Wer kann mir bei meinem Problem helfen???
      Mein 8 Monate alter Islandhund Amy, frisst bei jedem Spaziergang jedes Stück Scheiße, dass sie sieht.
      Ich probiere sie Immer im Auge zu haben, doch das ist nicht sehr einfach!!! Ich habe auch schon probiert mit einer Rappeldose sie davon abzubringen, doch auch das ist fehlgeschlagen, weil Amy das Rasseln überhaupt nicht stört!!!
      Bin über jeden Ratschlag dankbar.

      Meik
      Tja, ich muß es so unverblümt ansprechen. Unser, ansonsten zuckerschnauzensüßer Schnauzer (7mon.) frisst alle Scheiße, ausser Hundesch., die er kriegen kann. Er ist so dermaßen wild drauf, dass er uns damit echt verzweifelt macht, denn er war jetzt wochenlang magenkrank und wird gerade saniert. Was macht der Blödmann bei jedem Gang: Scheiße fressen. Und ich weis inzwischen, überall liegt was davon rum und er findets garantiert!! Wer hat einen Tipp, wer kann helfen!
      Wir brauchen echt Rat. Grus, Schnauzer
      Hallo!

      Wenn man es ganz natürlich betrachtet ist es eigentlich normal, dass Hunde Kot fressen.
      1. Die Mutter tut es um ihre Welpen sauber zu halten und um mögliche Feinde nicht auf die Fährte zu bringen.
      2. In Kot, vor allem von Pflanzenfressern sind vermutlich Nährstoffe enthalten, die den Hunden guttun.
      Aber, abgesehen davon, dass man halt nicht weiß, was manche Tiere mit sich herumschleppen (Krankheitserreger) und auch Menschen, da Hunde die Hinterlassenschaften von Menschen besonders mögen, ist es wirklich eklig.
      Ich würde in solchen Situationen hart durchgreifen, da ein Hund nie, niemals etwas vom Boden essen sollte (Vergiftungsfälle), egal was es ist.
      Du musst ihm so oft es geht "Fallen" stellen:
      Führe ihn zu dem begehrten Haufen hin und wenn er es fressen will, dann schimpfe ihn verbal und greif ihm über die Schnauze oder schüttle ihn ordentlich. Es sollte ihm schon wehtun, da man bei solchen Problemen mit "Ach mein liebes Hündchen, das darfst du doch nicht" gar nichts erreicht.
      Dein Hund wird die Rüge richtig verknüpfen, wenn Du ihn auf "frischer Tat" ertappst.
      Aber, steck die Nase Deines Hundes niemals in den Haufen, weil ihn das tief frustrieren kann.

      Ciao Mimi
      ..........
      hallo!
      ich finde die methode "schüttle ihn ordentlich" & "Es sollte ihm schon wehtun" ne nummer zu heftig!:eek:sorry,ist aber so!!!

      eine FAIRE & SCHMERZFREIE unterordnung mit schnauzgriff und ein lautes böse betontes "pfuiiiiii" dürfte meiner meinung nach ausreichen!nur immer konsequent bleiben&jedesmal unterordnen!!!
      ausserdem solltest du dich bei eurem TA -der ja sicherlich die magenprobleme deines junghundes kennt und weiß was er veträgt - erkundigen,was du deinem junghund zusätzlich geben kannst,denn ihm fehlen wahrscheinlich nährstoffe &/oder er hat verdauungsprobleme!

      also nix mit dem hund weh tun damit er's begreift-vergiß das mal lieber wieder!!!
      dein schnauzer ist erst 7 monate jung!er wird noch so einiges ausprobieren,vor allem während er pubertiert.es ist jetzt eure zeit der erziehung!!
      &erkundige dich erst mal nach den dafür möglichen ursachen.ausserdem bei nervigem verhalten deines hundes IMMER fair aber dennoch konsequent bleiben,hm?!:wink:

      viel erfolg & geduld wünscht
      sunshine
      Hallo Schnauzer, Sunshine hat recht, Konsequenz und die richtige, angemessene Bestrafung sollte es sein, nicht mehr und nicht weniger. Der Tipp von Mimi ist aber nicht schlecht, leg ruhig mal Fallen, evtl. würde ich ne Schleppleine dranmachen, weil Dein Wuffi es mit Sicherheit schnell raus hat, wann Du eingreifen kannst und wann nicht (also wenn er weiter weg ist).
      Versuch´s mal zusätzlich mit Pansen, manche lassen die Sch...fresserei dann.
      LG Sylvia:wink:
      Also, erstmal danke an alle. Ist aber gar nicht so einfach. Der Tierarzt sagt, mit Nährstoffmangel hat das nichts zu tun, wär halt bei manchen Hunden ne ausgeprägte Leidenschaft. Im Moment lebt unser Wauzi Diät (noch 2 Wochen) weil er Bakterien intus hatte und entsprechend mit Medizin vollgestopft war.
      Mit Bestrafen, so oder so, ist ganz schön schwierig, denn Wauzel ist nicht blöd! Wenn er Scheiße entdeckt, macht er ja B e u t e , also nichts wie weg!! Hinterherlaufen wär nur lustig und außerdem aussichtslos, also ist an irgendwelche Griffe gar nicht zu denken!! Mit Harzer habe ich schon gehört, aber nur einmal ausprobieren können, allerding ohne Erfolg, schluchz! Ich persönlich glaube ja schon, dass es irgendein Mangel ist, aber welcher?(Scheißemangel?) Bin für jede Idee dankbar!! Gruss ,Schnauzer
      Hi sunshine!

      Ich glaube, dass Du in so einer Situation nicht mit einer "FAIREN & SCHMERZFREIEN Unterordnung" zurechtkommst.
      Du musst immer daran denken, dass der Hund wie auch sein Stammvater (Wolf) ein äußerst autoritäres Raubtier ist, das ist nun mal eine Tatsache. Wenn Du schon mal einen guten Hundevater beobachtet hättest, wie er seinen Welpen Fallen stellt und sie danach vermöbelt, wüsstest Du wovon ich rede.
      Möglicherweise habe ich auch nicht deutlich rüber gebracht was ich mit "Es sollte ihm schon wehtun" meine:
      Ich habe meinem Hund nie unangemessen wehgetan und ich möchte auch kein falsches Bild von meiner Beziehung zu meinem Hund abgeben, aber es gibt nunmal keine richtige Erziehung ohne Schmerzen, sei es nun seelisch oder körperlich. Doch ein Hund verknüpft körperliche Schmerzen, die angemessen zu seiner Reife und Größe sind wesentlich besser als seelische, z.B. dass ich ihn als Strafe alleinelasse, was ich niemals tun würde.
      Mit 7 Monaten ist ein Hund kein Welpe mehr und in einem Wolfsrudel würde er seine Eltern schon fast zur Jagd begleiten. Würde er machen was er wollte, würde die Familie verhungern. Deshalb wird er HART ABER GERECHT erzogen. Nichts anderes wollte ich herüberbringen, d.h. nicht, dass ich meinen Hund als er jung war jeden Tag verprügelt habe, denn es gibt deutliche Unterschiede zwischen SCHLAGEN UND SCHLAGEN, ich hoffe die guten Hundehalter unter Euch verstehen was ich meine, denn ich weiß im Moment nicht wie ich es besser erklären soll.
      Noch was: Als mein Zorro noch ein Welpe war hat er irgendwas von unserem Komposthaufen gefressen, darauf hatte er in seinem Darm unzählige Geißeltierchen, weswegen er dramatisch abgenommen hat und es ihm immer schlechter ging. Als wir zum x-ten Mal beim TA waren hat er gesagt, wenn Zorro noch weiter abnimmt muss er in der Klinik bleiben und künstlich ernährt werden. Gott sei Dank ist es soweit oder schlimmmer nie gekommen. Seit dem galt in unserer Familie einer der obersten Grundsätze: Der Hund darf nichts vom Boden fressen, egal was. Und wir haben ihn in solchen Situationen streng zurechtgewiesen, er hatte es nach wenigen Wochen begriffen und wir haben über 9 Jahre keine Probleme mehr mit diesem Thema.
      Ist das nicht ein paar Wochen strenge Erziehung wert, zum Wohl des Hundes versteht sich?!

      Ich hoffe wirklich ich konnte Euch verständlich machen was ich meine und das ich meine Gründe habe, warum ich in so einer Situation so strenge Erziehungsmethoden (keine Unterordnung) befürworte, ein normaler Hund hält das aus, da es in einer Hundefamilie auch nicht schlimmer oder besser zugeht.

      Ciao Mimi
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