Huskymischling anschaffen ???

      Huskymischling anschaffen ???

      Hallo zusammen, ich bin die Neue :tongue:!

      Ich werde mich noch richtig vorstellen, aber zu erst habe ich mal eine Frage.

      Ich habe im Tierheim, einen Huskymischling kennengelernt. Da ich schon lange auf der Suche nach einem zweiten Hund bin, dachte ich, würde ich gerne diesen Husky nehmen. Ich habe sie (eine Hündin) kennengelent als sie ins Tierheim kam und mich auf einen Schlag in sie verliebt. Also echt, es war Liebe auf den ersten Blick. Ich hba ejeden Tag mit ihr gesoieltWir hätten sie dann auch fast genommen, doch sie wurde vermittelt. Nach einer Woche, (als mein Praktikum im TH sch vorbei war) ist sie wieder in TH gekommen, weil sie von morgens bis abend geheult hat und einmal nach dem Sohn der neuen Besitzerin geschnappt hat, weil dieser mit seinen Kindern geschimpft hat. Letztens habe ich das TH wieder besucht und meine geliebte Maus wieder gesehen. Ich war so happy als ich sie gesehen habe. Ich würde sie gerne nehmen, habe aber im Internet gelesen, dass man Husky nie von der Leine machen soll. Ich weiß das Husky gernerell gerne und viel laufen und sehr aktive Hund sind, doch ich werde mit dem Hund Agylity machen, joggen und fahrrad fahren gehen, sehr lange Spaziergänge machen und natürlich in die Hundeschule gehen. Ich werde mich also sehr um sie kümmern. Natürlich mit unglaublich viel Sport.

      Aber ich sollte vllt. noch dazu sagen, dass wir schon einen Hund haben der 8 ist.

      Jetzt aber mal zu Lisas wesen:

      Sie ist 2 Jahre, unerzogen versielt aber sehhhhr lieb. Ich glabe ja, dass sie geheult hat weil sie ein Einzelhund ist. Deswegen mlöchte ich sie ja nehmen weil wir ja schon einen Hund haben.

      Also, ich libe diesen Hund.

      Meint ihr ich soll ihn nehmen !!!!

      LG Huskymischling
      Hallo,



      Original von Huskymischling

      Nach einer Woche, (als mein Praktikum im TH sch vorbei war) ist sie wieder in TH gekommen, weil sie von morgens bis abend geheult hat


      Na ja, viel Geduld haben die Erstbesitzer ja nun nicht gerade bewiesen.
      Wurde der Hund allein gelassen, weil er nur geheult hat?

      Müsste er bei Dir auch allein sein? Wenn ja, wie lange?
      Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass er in Geselllschaft Eures bisherigen Hundes allein bleibt - das kann auch ganz anders aussehen.

      Original von Huskymischling

      einmal nach dem Sohn der neuen Besitzerin geschnappt hat, weil dieser mit seinen Kindern geschimpft hat.


      Da die vorhergehenden Leute wohl nicht viel Ahnung haben, kann das alles und nichts bedeuten :think:
      Jedenfalls scheint der Hund nicht so ganz einfach zu sein und sollte wohl zu jemanden kommen, der das auch weiß und der sich bewusst darauf einlässt und der vor allem über die entsprechende Erfahrung verfügt.

      Ich weiß nicht so ganz, ob das auf Dich zutrifft.

      Agility kannst Du mit dem Hund erst machen, wenn er den Grundgehorsam beherrscht. Dafür musst Du ihn auch von der Leine lassen können.

      Auch Radfahren geht erst, wenn der Hund zuverlässig gehorcht.
      Dafür wäre die Hundeschule schon mal gut.

      Was ist der Ersthund für eine Rasse und wie kommt Ihr mit ihm zurecht?
      Was ist, wenn sich die beiden nicht vertragen?
      Also ich find das gut das du der Maus ein neues zu Hause geben willst :biggrin:

      Kenne nun auch einige Huskymischlinge hier in der Umgebung, muss dazu sagen die sind mehr oder weniger gut erzogen und laufen auch ohne Leine.
      Kenne aber auch wieder rum das gegenteil.
      Also ich denke das liegt an dem Besitzer wie viel Mühe er sich mit dem Hund gibt und wie gut er den Hund erzieht denn wenn der Hund gut erzogen ist, dann kann man jeden Hund von der Leine machen.
      Und da du ja auch zur Hundeschule gehen willst bin ich guter Hoffnung das das alles bei euch klappen sollte.

      Und wegen dem Vertragen mit dem ersten Hund, da kenne ich das so wenn man sich für ein Tier im TH interessiert geht man mit dem eigenen Hund und dem aus dem TH ein paar mal Gassi damit de sich kennen lernen können. Ist das bei euch auch so?
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Hallo!!

      Du solltest dir bewusst sein, dass Huskys einen starken Jagdtrieb haben, der dem Mischling, den du gerne nehmen würdest, ebenfalls mit in den Genen stecken könnte.
      Meine alten Nachbarn haben auch einen Husky, den sie auch ohne Leine laufen lassen. Allerdings wird der Hund auch ordentlich ausgelastet.
      Ich habe öfters für ein paar Tage die Urlaubsbetreuung gemacht und den Hund NICHT von der Leine gelassen (so Leid es mir tat), denn auf mich hört Lucky definitiv nicht. Beim Radeln ist mit bei einem plötzlichen Stop die Leine aus der Hand gefallen, 2 Meter weiter flog ein Fasan vor Schreck davon... da durfte ich erstmal auf den Hund warten, dass er zurückkam :oops:
      Der Husky kommt ebenfalls aus dem Tierheim, mit der Kondition war es anfangs jedoch nicht weit her. Unsere Nachbarn hatten sich schon gefreut, dass sie endlich einen Begleiter am Fahrrad hatten und wollten direkt eine Radtour machen - Pustekuchen, nach 1 km war Schluss, weil der Husky schlapp machte. es sei also zu beachten, dass du, falls du den Hund nimmst, erstmal schaust,wie seine Kondition so ist, bevor du ihn am Rad mitnimmst :wink:

      Bedenke also gut, inwieweit du dem Laufhund Husky gerecht werden kannst. Ob er diesen Agility-"Quatsch" mitmacht, hängt davon ab, wieviel Husky in ihm steckt, wenn ich nach dem Wesen meines (ehemaligen) Nachbarhundes gehe, würde ich sagen, dass sich der Husky dafür "zu fein" ist :wink:
      Das Leben ist ungewiss - iss den Nachtisch zuerst!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuschel87“ ()

      Also, meine Mischlinghündin, verträgt sich mit unserem Hund, hat keinen Jagdtrieb, es war mal eine Katze in ihrem Auslauf und sie hat nur gekuckt obwohl das Vieh wie irre im Auslauf rumgerannt. Klar, sie war interissiert wollte aber nicht hinterher. Natürlich werde ich mir unglaublich viel Mühe mit der Erziehung geben. Ich war mal ein Jahr lang immer dabei wen sie mit ihrem Hund in der Schule war. Am Anfang, hatte ich den Hund von der Hundeschulenleiterin, dann aber habe ich einmal etwas mit einem Pflegehund geübt der angeblich total schlecht erzogen war und es hat sich herausgestellt, dass der Hund mir total gefolgt hat. Außerdem, habe ich mal beobachtet was Lisa macht wen sie alleine ist und nur Pfleger dabei sind. Das konnte sie gar nicht haben Es muss also am vermissen des anderen Hundes liegen.

      LG Huskymischling

      Achso, der Husky wäre nicht alleine.
      Einen Husky ohne Jagdtrieb möchte ich mal sehen :wink:
      Eventuell ist der Hund mit katzen aufgewachsen, wasauch immer.
      Draußen könnte das wieder anders aussehen, wenn es lecker nach Wild riecht.. :drool:

      Ich finde Husky WUNDERschön, aber ich möchte keinen Hund mit starkem Jagdtrieb. Ich möchte einen Hund der frei laufen kann und ich will keine unnötigen Probleme mit meinem Hund. Ihm das Jagen trotz Trieb zu verbieten wären für mich unnötige Probleme.
      Das würdemich nerven, es würde mich stören,
      dass man die Zeit nicht schner verbringen kann.

      Huskys sind außerdem sehr selbstständig.
      Es könnte gut sein, dass sich die Hündin an den zweiten Hund hängt und du bist schnuppe. Agility braucht Grundgehorsam und einen Hund, der gefallen will.
      Das ist ein Husky defintiv nicht.

      Ich würde dir davon abraten.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Ich kenne mehrere Husky-Mixe, von denen ist keiner ohne ausgeprägten Jagdtrieb.
      Bei einem der Mixe handelt es sich um eine Husky-Boder Collie-Hündin, die sehr gehorsam ist und ohne Leine gehen kann. Bei ihr kommt sehr der Border durch, allerdings geht auch sie regelmäßig stiften.

      Ein Husky-Schäfer-Mix, den ich kenne, kann man kaum von der Leine machen. Er ist ständig auf Achse, haut permanent von zu hause ab, folgt keinen Streich, stellt nahezu jeden Befehl in Frage.
      Er ist übriges auch vom Tierschutz und wurde als lieber, gelehriger Schäfer-Mix an Anfänger abegegeben :rolleyes:

      Man sollte es sich wirklich sehr genau überlegen, ob man sich einen schwierigen Hund antun möchte oder nicht.
      Naja, meine Hunde, keine Husky´s jagen auch draußen sobald sie eine Katze sehen wenn ich nicht aufpasse und ich denke mit der richtigen Erziehung schafft man es den Hund ab zu rufen
      Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
      Original von chaos:

      ich denke mit der richtigen Erziehung schafft man es den Hund ab zu rufen


      Das hört sich so an, als gäbe es ein Patentrezept, mit dem wirklich jeder, jeden beliebigen Hund zu einem folgsamen Begleiter erziehen kann. Leider ist das nur eine Illussion.

      Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man z.B. einen unbelasteten DSH vor sich hat oder einen verkorksten Husky.

      Die Frage ist, ob jeder, der sich einen schwierigen Hund ins Haus holt, sich auch über die Konsequenzen bewusst ist? Abgesehen von der Zeit und Arbeit, die er in den Hund steckt, kann eine weitere Konsequenz auch die sein, dass er mit seinem Hund ein Leben führt, wie er es sich nie vorgestellt hat und das ihm nicht wirklich Spaß macht.

      Ich denke, man kann diese Frage mit "Nein" beantworten, ansonsten würde nicht immer wieder Hunde im TH landen oder ein Leben mit ständig genervten Haltern führen.

      Selbst wollte ich z.B. keinen Hund, der anscheinend nicht ohne einen Artgenossen existieren kann, da höchstwahrscheinlich genau das eintreten wird, was Wuselrudel prophezeit hat: der Hund hängt sich an den Ersthund und baut keine Beziehung zum Halter auf. Mir wäre das zu anstrengend und zu nervenaufreibend, aber wer sich bewusst so einer Aufgabe stellen mag, soll das gerne tun. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wörtchen "bewusst".
      Original von Huskymischling
      Also, ich hätte da ma eine Frage an dich Susa65, was meinst du mit "von dennne ist keiner ohne ausgeprägten Jagdtrieb" ???



      Was verstehst Du an dem Satz nicht?
      Ich versuche es mal anders:

      Die Husky-Mischlinge, die ich kenne, haben alle einen ausgeprägten Jagdtrieb.

      So klarer?
      Eine Bekannte hatte auch mal eine richtige Huskyhündin,die hat alles gejagt. Sie wurde gut ausgelastet an der Schleppleine und hatte einen guten Grundgehorsam. Trotzdem jagen ging ihr über alles.

      Die Eltern von der Huskydame haben nichteinmal eine Maus gejagt. Alle waren reinrassig.

      meine Border-Colliemix hündin deren Mutter ist ein Beagle/Cockermix. Sie jagt überhaupt nichts. Meine Hündin dagegen ist sozusagen die beste Jägerin der Gegend. Der Förster mit einem Deutsch-Kurzhaar fragte mich einmal ob er sie mal ausleihen könnte. :D Ich dagegen finde den jagdtrieb auch nicht so prickelnd aber ich hab ihn unter Kontrolle. Sie jagt zwar los kommt jedoch nach dem manchmal zweiten Ruf sofort wieder.

      Wie du siehst is das von Hund zu Hund verschieden und für mich wäre das nichts,das ist gar nicht so einfach einen starken Jagdtrieb als "Anfänger" der ich meiner Meinung nach nunmal bin (auch wenn ich zwei Hunde habe und mit beiden klar komme). Für mich war das mit dem Jagdtrieb unter Kontrolle bringen harte arbeit.
      Mir ging das mit meinem Rauhhaardackel so, der mein erster Jagdhund war. Ich habe es nie ganz geschafft, mein Mädel unter Kontrolle zu halten und musste etliche gerissene Hühner bezahlen und mir sehr viel anhören.

      Manchesmal musste ich 2 oder 3 Stunden in fremder Umgebung warten, bis die ausgebüchste Madame wieder zurück war.
      Einmal wurde sie in einem Dorf in 20 km Entfernung aufgegriffen :confused:

      Ich hatte es mir damals auch nicht ganz so schwierig vorgestellt und mich nicht ausreichend informiert. Allerdings gab es da noch kein Internet und die Literatur, die ich gelesen hatte, war wohl auch die falsche.

      Mit meinem heutigen Wissen würde ich mich immer wieder gegen einen Hund mit einem ausgeprägten Jagdtrieb entscheiden, wobei man bei einem Welpen auch nicht immer drinsteckt.

      RE: Huskymischling anschaffen ???

      Hallo Huskymischling,

      ich hatte auch acht Jahre das Glück von einer ganz tollen Husky-Schäfer-Dame begleitet zu werde.

      Meine Luna war eigentlich immer ohne Leine unterwegs. Klar hat es einige Nerven gekostet bis sie soweit war, aber ich hatte anschließend einen absolut zuverlässigen Hund, der sich sowohl von flüchtenden Katzen als auch von Wildfährten abrufen lies. Allerdings habe ich Luna auch schon im Alter von vier Monaten aus dem Tierheim geholt.

      Was bei Huskies und Mischlinge aus dieser Rasse ein Problem werden kann, ist die Tatsache, dass Huskies absolut ungern alleine sind. Und ob da die Anwesenheit eines Artgenossen ausreichend ist, ist eher fraglich. Sollte also nicht gewährleistet sein, dass deine Maus ständig betreut wird, würde ich mir das noch überlegen. Denn, so wie ich dein Ausgangspost verstanden habe, hat sie bereits bei ihrem vormaligen Besitzer gezeigt, wie Huskies heulen, wenn sie einsam sind.

      GLG Nina