Wir wohnen in einem Dorf in einer Seitenstrasse, 3 Grundstücke weiter gibt es einen Durchgang zum Wald.
Am erstenTag lief Minke maunzend hinter mir her, am nächsten maunzte er nur noch, wenn er mich nicht sah, dann fühlte er sich dort sicher und maschierte wie selbstverständlich mit.
Mal bleibt er ein paar Meter zurück, dann galoppiert er elefantenmäßig an mir vorbei und wartet bis wir ihn eingeholt haben und maschiert neben dem Hund weiter. Dabei bleibt er immer schön auf dem Weg.
Nur um sein Geschäft zu erledigen, weicht er davon ab. Da ich den Kater nicht zu weit in den Wald führen will, gehe ich jetzt nur noch die kleine Runde. Das ist für den Hund natürlich doof.
Wegschleichen geht nicht, er scheint immer in der Nähe zu sein und nur darauf zu lauern, dass wir losgehen. Es ist auch egal, ob er frisst oder schläft, spätestens wenn er die Tür hört, kommt er hinterher. Wenn die Tür schon zu ist, miaut er in einer Lautstärke, dass einem die Haare zu Berge stehen.

Um der Hündin etwas mehr Bewegung zu verschaffen habe ich gestern das Fahrrad ´rausgeholt und bin mit ihr losgefahren.
An der Abzweigung zum Wald gucke ich mich um und sehe Minke, wie er wie ein Wilder hinterher rennt.
Ich bin dann in den Wald abgebogen und wir haben wieder nur die kleine Runde gemacht.
Es wird also auch in Zukunft keine Radtouren und große Runden geben. Jedenfals nicht bis Minke sich ein anderes Hobby sucht.
Auch wenn es für uns blöd ist, keine weiten Spaziergänge machen zu können, bzw. erst ein Stück mit dem Auto fahren zu müssen, finde ich es total süß, dass Minke uns so eifrig begleitet.
Gruß
Venga
Venga



















