also die ärztin von der tierklinik meinte natürlich dass sie operieren würde wenn es ihre katze wäre. klar, es ist ja auch ihre klinik und ihr geld.
einerseits fühle ich mich schlecht dafür wenn ich darüber nachdenke den tod der katze einer OP vorzuziehen. aber ist es andererseits nicht sehr selbstlos wenn man nicht nur sieht wie lange die katze einem selbst noch freunde bereiten kann wenn man ihr leben verlängert ? man kann nicht abstreiten dass die OP, die betäubung, die nachbehandlungen inkl. fahrtstress für die katze eine belastung sind. und es kann mir auch keiner erzählen dass es der katze dann egal ist wenn sie nur noch ein ohr hat. das spürt sie genau so wie ein mensch. schon allein beim putzen. und zudem kommt ja auch noch das andere ohr. was wenn das auch noch anfängt ? ich weiß dass man jetzt noch nicht davon ausgehen sollte aber man muss es zumindest in betracht ziehen. es ist ja nicht so, dass mir der arzt wenigstens die sicherheit geben kann dass es mit der OP getan wäre. man bekommt immer nur ein "müsste" oder "sollte" oder im "normalfall". man sieht es ja schon allein an der tatsache dass wir zu 3 ärzten mussten um erstmal eine korrekte diagnose zu bekommen. allein das finde ich ist schon eine schwache kür dass man sich scheinbar nichtmal mehr auf den titel "tierarzt" verlassen kann.
ich werde heute um 4 nochmal mit dem 2. TA sprechen, da dieser trotz seiner "fehldiagnose" ein sehr netter mensch ist und auch mal eine subjektive meinung äußern kann ohne statistiken und zahlen.
danke für eure beiträge
und bittet haltet mich nicht für ein monster oder so nur weil wir mit den gedanken spielen sie einschläfern zu lassen.grüße
rené

Super, Rene! Das freut mich...
