Junghund macht sich selbstständig

      Ich persönlich habe ein Problem damit, den Hund bei Nichtausführung eines kommandos zu ignorieren und dann auch noch für ein verspätetes herankommen zu belohnen.
      Warum? Weil ich in diesem Fall die Ignoranz als Mittel von Hilflosigkeit empfinde.Ja, ich empfinde es als eine Art der läppischen Diskussion. Und wie ich schonmal schrieb, diskutiere ich nicht gern. Jedenfalls in dieser Hinsicht nicht.
      Selbst einen Hudn hinter sich her zuziehen hat für mich nichts mit Schlachtvieh gemein und finde ich tausend mal besser, als hilflos da zu stehen und mich unklar zu benehmen. er wird ja nicht geshclachtet. Ihm wird nur verdeutlicht, wer die Richtung bedingungslos angibt. Das ist es doch, was Aaron gerade austestet: Wer die Richtung bestimmt, wer bestimmt, was wann geschieht. Er bestimmt momentan, wann er kommen möchte. NIcht Du. Du willst kein Schlachtvieh hinter Dir, er macht dich gerade aber zum Hofnarren. Und das finde ich persönlich einfach nicht konsequent und auch nicht souverän. Ich finde es nicht "hundsgerecht" um mal ganz offen zu sprechen. Ok. Jeder hat seine ANsicht. Aber ich würde das eben anders machen.l Und lege hier nur meine Meinung dar.

      In Deinem Fall Susa lernt der Hund doch noch: Super, ich muss gar nicht gleich kommen -und wenn ich fünf Minuten später komme, werde ich auch noch belohnt. So jedenfalls meine Sicht der DInge.

      Ich kannte mal einen Aussie.. der war der Brüller.. bzw. die Methoden, mit denen er gehandelt wurde.

      Deine "Story" erinnert mich ein bisschen daran.. aber nur ein bisschen. Ich will damit nicht sagen, dass du "blöd" bist - aber eben auch zu der Sorte Hundehalter zu gehören scheinst, die es sich beim besten willen nicht vorstellen können, dass es mal gar nicht schlimm ist, wenn man einen Hund auch mal einfach kommentarlos hinter sich herzieht... :wink:

      Gebe sie mal zum Besten.

      Der Aussie war ein Hund, der andere Hunde stets sehr interessant fand.
      Wenn er einen anderen Hund sah, wollte er immer dort hin.
      Also nahm Frauchen Super Leckerlies wenn er kommen sollte, wenn andere Hunde in sicht waren.
      Manchmal waren aber die anderen Hunde trotzdem viel interessanter als ein oder zwei oder drei Super Leckerlies.
      Manchmal blieb der Hund stehen, schaute zu Frauchen, welches Hier gerufen hatte - überlegte regelrecht einige Momente, kam, holte sich sein Super Leckerlie ab (denn er kam ja) und verschwand dann arsch wackelnd und blitzschnell zu den gesichteten Hunden - wahrscheinlich sich eins "lachend" über die Blödheit von Frauchen. :lol: zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, wrüde ich mal sagen. Hier fragte mich oft, wer von beiden denn nu der gescheitere sei.............??? !!!
      Andermal war er dann angeleint, weil er meilenweit abging zu anderen Hunden.. nun kam ein Hund von Ferne.. in unsere Richtung. Super Aussie krallte sich also fest Sitzend und verwurzelnd am Boden fest und guckte stur wie ein Bock in Richtung des kommenden Hundes. Ich sagte: MEnsch, jetzt zieh ihn eben weiter..
      Ein paar hilflose Zieher die aber sehr schlapp waren - Hund krallte noch fester... So... da wurzelten wir also alle fünfe bis der fremdhund da war und dann wurde gespielt... :sick: :lol: :rolleyes:

      Solche Dinge könnte ich massenweise zum Besten geben.. solche Dinge nerven aber auch ..und zwar so tierisch, dass ich mich beschloss, irgendwann nicht mehr mit dem Super Aussie zu laufen dessen Frauchen zwar sehr nett als Mensch war, aber mit Verlaub, eine kleine Katastrophe als Hundehalter. Sollte sie je hierauf stoßen, bitte ich, es mir nachzusehen... es waren einfach zu absurde SItuationen in denen der Hund seinen Menschen wirklich zum narren hielt. Der Hund hatte das zawr nicht vor, ich als Mensch musste es aber so betrachten. Lachen und sich an den Kopf fassen gingen da echt hand in Hand.

      Nächstes Beispiel, anderer Hundehalter: HUnd hat Angst vor anderen Hunden - vor bestimmten anderen Hunden. Hundehalter geht auf ein Stehenbleiben des Hundes ein - dreht mit dem Hund in die vom Hund vorgegebene Fluichtrichtung ab anstatt cool mit dem Hund am Objekt der Unsicherheit vorbeizumarschieren und dem Objekt mal ordentlich heimzuleuchten, sollte es den eigenen Hund anfallen wollen...
      Begründung auch hier: Ich schleife meinen Hund doch nciht hinter mir her...

      Ansonsten hat Rübennase perfekt geschrieben, um was es beim SL training geht. :clap:

      Den von Dir vermuteten Lerneffekt erzielst Du nur, wenn Du eben nicht konsequent und geduldig genug mit dem SL Training bist. Wenn Du die SL eben nur dann dran machst, wenn Du vermutest, dass er gleich nicht mitkommen wird.
      Wer sagt Dir außerdem dass es bei dieser 'Situation bleibt und er den Freiraum nicht noch stärker erweitert, wenn er erst mal gelernt hat, dass ihm im Grunde ja gar nichts passiert, du ihn nicht mal ansiehst.
      Je nach schläue des Hundes wird er daraus auch so seine SChlüsse ziehen können.
      Stelle Dir vor, Du liest ein Buch und es kommt ein anderer Hund- womöglich noch läufige Hündin sehr nah... evtl. bekommst Du es gar nicht rechtzeitig mit, dass er hingeht - und dann könnte das der Anfang von einem noch größeren Problem sein. Dann lernt er nämlich, was er noch alles tun kann, wenn Du inkonsequent bist, bzw. eine sofortige Kommado-Ausführung nicht umzusetzen im Stande bist.
      Ich würde mich nicht darauf verlassen, wie gut ich den Hund kenne.. ob er Heuwender meidet oder oder... Er benimmt sich schließlich alles andere als so, wie Du ihn kennst.
      Es gibt Hundetypen die juckt es mal gar nicht, wenn sie ignoriert werden - die machen dann eben ihr Ding. Und dann?
      Aber wie gesagt: So sehe ich das. Das ist meine persönliche Ansicht diesbezüglich. Du musst Deinen Hund und Dich kennen. :wink:

      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Ein verspätetes Herankommen dass darauf beruht, dass der Hund mal eben versucht hat, seine Freiräume in meinem Regelwerk zu erweitern, belohne ich nicht. Sollte ich aber feststellen, dass die Verspätung eine Folge meiner Körpersprache / Stimmlage etc war, und der Hund sich verspätet, weil er mich beschwichtigt, und seine Bewegungen deswegen verlangsamt, einen Bogen macht, mir den Rücken zukehrt oder am Boden rumschnüffelt, war seine "Verspätung" ganz klar mein Fehler. (Man, was ein Satz! :biggrin: ) Dann haue ich mir die mentale Zeitung auf den Kopf und ändere ganz flugs meine Ausstrahlung, um dem Hund die direkte Ausführung des Signals zu ermöglichen. Und dann belohne ich ihn.

      Natürlich schleift man bei Beginn des Schleppleinen-Trainings etwas am Hund herum. Ganz klar, die Schleppe verdeutlicht ja die Richtung, in die es gehen soll. Aber die Schleppe ersetzt nicht die Hörzeichen. Sondern unterstützt sie nur. Belohnung immer inklusive, obwohl ich das Hörzeichen mit kurzem 'Am-Hund-ziehen' unterstütze. Wenn er beiden Signalen folgt und zu mir kommt, wird er ganz klar dafür belohnt.

      Ich habe noch nie zuvor mit Schleppleine gearbeitet, mit keinem meiner Hunde. Nun kam der Hund, bei dem es nicht anders ging. Ich hab zu Anfang gedacht: Mist. So ein Mist. Und das mir. Ich fand das auch peinlich, einen Schleppleinen-Hund mit mir rumzuschleppen (Achtung, Wortwitz! :) ) Ich wollte einen coolen, freien Hund, keinen angeleinten, und das am liebsten sofort. Dann stand ich auf der Wiese, alles hat sich verheddert, der Hund völlig überdreht und desorientiert, ich in Folge dessen auch. Eine einzige Katastrophe. Hab am Anfang wirklich nicht nur einmal heulend am Küchentisch gesessen.

      Wenn man hinter das Geheimnis des Schleppleinen-Trainings kommt dann entdeckt man: Wow, es funktioniert. Die Schleppe gibt dem Hund ja auch Sicherheit, über die Schleppe lässt sich sehr gut eine ganz klare Struktur herstellen, die der Hund gut erkennen kann. Viel besser, als wenn man klägliche Abrufversuche macht, die immer in einem jeweils anderen Schema enden. Wenn man die Struktur mit der Schleppe immer nach genau dem selben Schema durchzieht, hat der Hund das sehr schnell drauf, jedenfalls nach meiner (bisher zugegebenermaßen geringer) Erfahrung. Und dann kommt es drauf an, das ganze so oft zu festigen, bis man sicher ist, dass der Hund das auch ohne Schleppe drauf hat. Zu dem Zweck hab ich Stück für Stück von der Leine abgeschnitten, um den Hund nach und nach zu "entwöhnen".

      Hätte niemals gedacht, dass ich jemals dahin kommen würde, die Erziehung eines Hundes mit Hilfe einer Leine zu propagieren. Aber: Man lernt nie aus. :biggrin:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Danke für Eure Statements - ich finde sie sehr interessant und denke viel darüber nach. Ich möchte Euch einfach erzählen, wie es weiter ging.
      Zum einen habe ich gestern und heute mehrere kurze Autofahrten mit Aaron unternommen, da wir das in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt haben und er wieder seine alte Panik aufbaute. Heute Nachmittag hat er sich nach einem Spaziergang im Wald, als das Auto in Sichtweite war, von mir dann auch abrufen lassen: er hatte zwar kurz in die entgegensetzte Richtung geblickt, dann aber mich angeschaut und auf die zweite freundliche Ansage kam er angezuckelt, stark beschwichtigend, aber er kam. Ich habe ihn gelobt, angeleint und er ist mit mir zum Auto marschiert und eingestiegen.
      Ich denke mal, das Nicht-Gehorchen, wenn eine Autofahrt ansteht, ist eine getrennte Baustelle. Er ist noch nie gerne Auto gefahren, obwohl wir das komplette Programm gemacht haben, aber es war schon besser. Wie gesagt, sind wir in letzter Zeit nicht mehr Auto gefahren (ich glaube, die letzten 14 Tage nicht) und ich habe nun vor, ihn täglich zu kutschieren. Heute war es ja echt schon besser.

      Außerdem haben wir noch 2 weitere Gassirunden von jeweils 30 Minuten in unseren Tagesablauf eingebaut und er war tagsüber ziemlich platt, so dass ihn die offenstehende Tür gar nicht wirklich interessiert hat. Vielleicht braucht er gerade einfach auch mehr Bewegung, jedenfalls ist er in der Bruthitze (im Wald) stramm marschiert, wozu er vor 4 Wochen nicht wirklich Lust gehabt hätte. Da war er bei Hitze eher träge.

      Natürlich weiß ich nicht, wie sich alles entwickelt, aber ich meine, meinen Hund zu kennen und gehe nicht davon aus, dass er nun zur kompletten Katastrophe mutiert. Panisch bin ich nicht wirklich, auch nicht ernsthaft besorgt und denke eher, dass sich alles noch längst in geregelten Bahnen befindet. Ich sehe es ein Stück weit durchaus auch so, dass er versucht, die Richtung anzugeben, und halte das in seinem Alter auch nicht für komplett abwegig. Ich schätze ihn auch so ein, dass er, wenn er mit seinem Verhalten nicht den gewünschten Erfolg hat, es schnell wieder einstellen wird. Das war bisher mit allem so und warum sollte es eigentlich jetzt nicht funktionieren?

      Einen sich windenden und sich wehrenden 40-kg-Brocken hinter sich herzuziehen, stelle ich mir auch nicht so einfach vor. Ich schätze ihn so ein, dass er bei einer solch ruppigen Behandlung richtig panisch wird und wenn er dann aus dem Halsband schlüpft, rennt er womöglich kopflos davon und ist erst einmal durch den Wind. Mir widerstrebt das einfach und Aaron benimmt sich ja auch nicht derart affig wie der beschriebene Aussie :wink:
      Ich habe kein ausgeprägtes Glucken-Gen und bin auch nicht unbedingt der Hätschel-Typ, aber Aaron ist kein Hund für harte Bandagen. Das kann man sicher schwer vermitteln, wenn andere den Hund nicht kennen.

      Ich halte Euch auf dem Laufenden!


      Edit: @rübennase: er beschwichtigt nur sehr stark, wenn er weiß, dass nun die Autofahrt ansteht. Ansonsten kommt er zu mir immer ohne groß zu beschwichtigen. Wenn er merkt, dass ich sauer bin (auch wenn ich ruhig und sachlich bleibe), dann beschwichtigt er leicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Susa65“ ()

      Eben waren wir ohne Auto draußen, die Strecke, bei der er sich schon geweigert hatte, nach hause zu gehen. Es gab keine Probleme, er hat sich mehrfach abrufen und anleinen lassen, wir haben Verstecken gespielt und er ist schlappernd durch den Fluß gewatet.
      Alles wird gut :clap:
      Huhu, ich nochmal kurz, haben bis eben noch im Garten gesessen, endlich Sommer. :)

      Das mit dem Auto wusste ich nicht, das ist wirklich eine spezielle Geschichte. Ich glaube, Aaron ist ein ganz normaler Hund in der 'Pubertät' der eine gute Bindung zu dir hat. Sonst wäre er nicht mit der Nase stupsend zu dir gekommen, als du den Baumstamm angeguckt hast. Ich hab ihn regelrecht vor Augen, und ich bin mir sicher, er ist eher der Typ 'Sensibelchen' als der Typ 'Draufgänger'. Ich glaube auch, dass alles gut wird und dass ihr ein tolles gemeinsames Leben haben werdet.

      Meine Ausführungen dazu, wann ich wie lobe und warum waren so genau, weil ich Angst hatte, hier missverstanden zu werden. ich bin ja eher der 'positive-Verstärkung-Freak', nicht dass das Bild entsteht, ich lobe immer und überall. :wink:

      Was mir bei euch auffällt, ist die Sache, dass er sich nicht immer aus dem Spiel abrufen lässt. Gerade jetzt, in dieser Phase, könnte es wichtig sein, genau daran zu arbeiten... Ich könnte mir vorstellen, dass er sonst versuchen wird, genau an diesem Punkt seine Spielräume zu erweitern. Ich kenne das von meinen Halbstarken... :)

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Hallo rübennase,

      hat Dein Nick eigentlich etwas mit "jeder nur 1 Kreuz" zu tun? :wink:

      Ich fand Deine Ausführungen über das Schleppleinen-Training sehr interessant. Ganz ehrlich, mir graut davor, dass es sehr stressig und nervig werden würde und daher "drücke" ich mich davor, so lange es nicht zwingend sein muss.
      Wenn ich nervös und gefrustet bin, spürt das Aaron sofort und ist dann selbst neben der Spur. Er sieht aus, wie ein großer Zottelbär und hat die Empathie einer zarten Elfe :lol:

      Ich arbeite auch ausschließlich mit positiver Bestärkung und wenn es nicht anders geht, mit negativer Strafe. Daher weiß ich, was Du meinst und halte Dich nicht für jemand, der ständig lobt und seinen Hund pausenlos mit Leckerlies vollstopft.

      Du hast es auch schön geschrieben, dass ein Erziehungsstil zu Hund und Halter passen muss. Darum ziehe ich auch mein Ding durch, was nicht heißt, dass ich nicht immer wieder über andere Strategien nachdenke und manches auch übernehme.

      Ich denke auch, dass Aaron gerade einen leichten "Knall" hat. Das Testosteron wurde ja schon angesprochen. Das Abrufen aus dem Hundespiel üben wir so oder so immer wieder. Es klappt nicht immer, ich würde mal sagen, zu 70 bis 80%. Allerdings hängt es aber auch vom Hund ab: gegen seine Lieblingshündin kann ich schwer konkurrieren, bei anderen Hunden kommt er sofort. Wenn er nicht kommt, dann setzt er sich aber immerhin :wink:
      Ich denke auch einfach, dass man in seinem Alter keinen absoluten Gehorsam erwarten kann und wenn ich mir andere Hunde in seinem Alter anschau, dann bin ich echt mehr als zufrieden.
      Wir bleiben aber auf jeden Fall am Ball!

      LG
      Susa
      Wir sind eben wieder Auto gefahren, dann spazieren gewesen. Ich habe es so arrangiert, dass wir das Auto erst sehen konnten, als wir schon ziemlich nah dran waren.
      Als Aaron das Auto sah, begann er sofort zu beschwichtigen, schaute mich dann an, kam von sich aus zu mir und setzte sich vor mich hin.
      Ich habe ihn angeleint und er stieg wild sabbernd aber anstandslos ins Auto.
      Er sabbert unheimlich viel im Auto, das sind regelrechte Sturzbäche und mein Wagen sieht gerade unbeschreiblich aus.
      Ich werde nun so lange täglich mit ihm fahren, bis er nicht mehr sabbert, zumindest nicht mehr so extrem. Hoffentlich klappt das bis zum Winter, weil bei kalten Außentemperaturen kann ich mit einem Diesel nicht mehr so viele Kurzstrecken fahren.

      Unterwegs habe ich einen Mann getroffen, der meinte, dass sein Hund die letzte Woche 3 mal abgehauen sei (von einem Aussiedlerhof) und er ihn am Sportplatz wieder einfangen musste. Angeblich würden dort Leute von außerhalb ihre läufigen Hündinnen hinkarren und ausführen, weshalb sein Hund und die der Nachbarn verrückt spielen würden.
      Das ist genau dort, wo Aaron auch sein Theater gemacht hat bzw. dort wollte er hin, als er meinem Mann abgehauen ist. Es ist auch eine typische Gassistrecke von uns.

      Davon abgesehen, ob dieser Läufigkeits-Tourismus nun stimmt oder nicht - ich meine, die Leute können ihre Hunde ausführen, wo sie wollen - , könnte vielleicht auch das zu Aarons Verhalten beigetragen haben?
      Mir kam er ja so vor, als ob er unbedingt einen Spaziergang durchdrücken wollte, aber ohne mich wollte er auch nicht gehen. So als ob er hin- und hergerissen wäre. Auf der einen Seite der Trieb unbedingt weiterzugehen, auf der anderen Seite der, mit mir ein friedliches Rudeldasein zu praktizieren. Vielleicht versteht jemand, was ich meine?

      An läufige Hündinnen habe ich gar nicht gedacht, da hier in der Umgebung keine unkastrierten Hundedamen leben :think:
      Mein Nick beruht auf einem Hunde-Kosewort... :oops:

      Ich hab beim Anmelden nicht lange drüber nachgedacht, wie ich mich hier im Forum nenne, weil ich wollte eigentlich ursprünglich nur schnell einen Beitrag schreiben. Dann habe ich hier gelesen und gelesen und festgestellt, dass hier einige Leute sind, die sich wirklich gut mit Hunden auskennen. So viele interessante Beiträge und Diskussionen! Nun bin ich hier "hängengeblieben", und kann noch ganz froh sein, dass ich mich nicht zufällig 'Pelz-Zecke' oder 'Schnullerbacke' genannt habe. :D

      Ja, Schleppleinen-Training ist anstrengend. Aber auch extrem effektiv. Aber ich kann dich verstehen, ich glaube auch, dass dein Hund für sein Alter sehr weit ist.

      Irgendwie stehe ich gerade vor der selben Frage, was die Schleppleine angeht. Meine war nach dem wirklich intensiven Training zu Anfang sehr lieb und sehr gehorsam. Zur Zeit kommt eine Phase, in der alles Gelernte wieder etwas aufweicht - was auch sicher an mir liegt, weil ich mich nicht mehr so auf sie konzentriere und mich mehr entspanne beim Spaziergang. Ich überlege deswegen, ob ich noch einmal eine kurze Schleppleinenphase einlege. Eigentlich ist es nicht wirklich nötig, aber andererseits so effektiv. :think:

      Ich verzichte erst einmal drauf. :wink: Ich möchte ja immer mehr die unsichtbare Leine ausbauen, die auf meiner Körpersprache beruht, dafür muss ich mich dann halt wieder etwas mehr konzentrieren beim Spaziergang.

      Zu den läufigen Hündinnen: Es kann wirklich sehr gut sein, dass er sich deswegen selbständig machen wollte. Ich hatte mal einen Rüden, bei dem ich immer genau wusste, wann seine "Freundinnen" in der Umgebung läufig waren. Er wollte dann auch gerne stiften gehen. :rolleyes:

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Axo .... im Film "Life of Brian" gibt es auch den Aussdruck "Rübennase" :wink:

      Aaron ist heute im Haus "schnarchzapfig" wie eh und je, egal wie oft ich heute schon rein- und rausgegangen bin. Die Tage zuvor war er wesentlich unruhiger und wollte, wie gesagt, uns desöfteren Richtung Sportplatz "locken". Davon ist heute rein gar nichts zu bemerken, obwohl wir bisher auch nur 1 mal draußen waren, wie vorher auch schon.
      Es wäre ja wirklich lustig, wenn sein Verhalten nur an läufigen Damen liegen würde - und ich an alles mögliche gedacht habe nur nicht daran. Aber immerhin hat mich das auch alarmiert, wieder mit dem Auto zu üben, da war ich ja echt schlampig geworden :oops:
      Wir sind gerade schlampig mit dem Busfahren. :oops: Sowieso könnte man einiges noch viiieeel besser machen, und das eigentlich durchgehend und immer. :wink:

      Ja, Life Of Brian ist mir ein Begriff, glücklich bin ich mit dem Nick nicht, aber - was solls! :biggrin:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Na das hört sich doch alles schon viel besser an..
      Warum sollte er kein Interesse an läufigen Hündinnen haben...?!
      Er ist doch im besten Alter :wink:
      Gizmo hatte schon mit 6 Monaten deutliches Interesse :rolleyes:

      Übrigens ist der Herr gerade durch ein Loch im Gartenazum zu den Nachbarn gelaufen und hat lautstark seine Reviererweiterung gefeiert.. :eek: :lol:
      Ich rief ihn dann (zugegeben recht sauer) und er dackelte dann auf dem Fußweg ganz cool wieder zurück.
      (Liegt was in der Luft-macht die Hitze die Rüpel blöd...?!)
      Das ich darüber lachen kann heißt nicht,
      dass ich so einen Humbug dulde :evil:
      Allerdings habe ich so und so schon gewittert, dass mein kleiner Sir Schneckbert gerade sein Explorationsverhalten steigert..
      Ich glaube wir sind auch gerade an einem "heißen Punkt"
      Er ist jetzt 17 Monate alt und mir scheint er ist gerade an einem Punkt angekommen wo er wirklich erwachsen wird.

      Ich habe nun andere "Seiten aufgezogen" Er ist im Garten an einer langen Leine, die Leine habe ich mir um den Bauch gebunden. Wo ich hingehe, geht er auch hin, wenn ich mich niederlasse binde ich ihn an den Stuhl.
      Draußen hat er die Schleppleine um und wir verfeinern nochmal den Rückruf. Irgendwie findeich es aber auch schön, also zu wissen:
      So, nun wird mein Kleiner erwachsen, selbstständiger.
      Das hat ja auch Vorteile.
      Gizmo hat sich so toll gemacht, ich bin stolz auf ihn und das lasse ich ihn auch spüren...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Original von Susa65

      An läufige Hündinnen habe ich gar nicht gedacht, da hier in der Umgebung keine unkastrierten Hundedamen leben :think:


      Ein kurze Einwurf von mir :wink:
      das kann ich mir echt vorstellen mit den läufigen Hündinnen. Der Schäfermix meiner Freundin ist schon in den Nachbarort gelaufen ( gut 3 km ) :eek: und hat eine läufige Hündin besucht und das nicht nur einmal :confused:

      lg
      Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede.
      Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe,
      die Lebensweise oder eine Idee handelt. (Kote Kotah, Chumash)
      Hallo Suzie!
      Ich glaube,das dein Hund mit dir spielt.Wenn du erlich bist kommt er nur wenn er will.
      Er weiß ganz genau, das du irgendwo auf ihn wartest.
      Vorher ist er nicht aus dem Haus gegangen,jetzt auf einmal doch?
      Vieleicht merkt er, das ihr die Zügel etwas schleifen lasst.
      Meiner Meinung nach solltest Du wieder von vorn anfangen, das heißt mit Feldleine und Leckerchen bis der Grundgehorsam wieder sitzt.
      Konseqent über einen längeren Zeitraum.
      Und wenn das wieder geht kann er auch wieder seine Freiheiten bekommen.
      Er muß einfach merken,das du der Chef bist, und nicht er.
      Falls er wieder mal nicht hört geh doch einfach mal weg und verstecke dich irgendwo, so das er dich mal suchen muß.
      So mache ich das mit unserem Welpen, dadurch lernt er auf seinen Führer zu achten und nicht umgekehrt.
      Wenn er dich dann findet mußt du dich freuen als wenn ihr euch Wochen nicht gesehen hättet.
      Das macht sogar Spaß.
      Über eine Antwort würde ich mich freuen
      Bis dahin
      Tanja
      Hallo Tanja,

      wir üben natürlich die ganze Zeit über immer wieder den Grundgehorsam und man sollte das meiner Meinung nach sowieso nie komplett einstellen. Ich habe auch die Zügel in dieser Hinsicht nicht schleifen lassen (abgesehen vom Autofahren, aber das eine hat nichts mit dem anderen zu tun).

      Natürlich folgt Aaron nicht zu 100%, aber ganz ehrlich, erwarte ich das auch nicht von einem knapp 11 Monate alten Hund bzw. ist mein Erziehungsstil nicht darauf ausgelegt, dass mein Hund mit einem knappen Jahr wie ein programmierter Roboter gehorcht :wink:
      Da wir auch weder Prüfungen ablegen noch Pokale gewinnen wollen, ist es mir auch relativ egal, auf welche Art und Weise wir miteinander zurecht kommen.

      Wir spielen Verstecken, allerdings kennt Aaron dies als Spiel, da wir es zu hause geübt haben und nun draußen auch anspruchsvoller gestalten können. Sich zu verstecken um dem Hund Trennungsangst zu implizieren, würde ich nie machen. Mein Hund soll bei mir bleiben und mir gehorchen, weil er das gerne macht - und nicht weil er Angst hat, ich könnte ihn zu jeder Zeit verlassen und ihm seinen Schicksal überlassen.
      Er schaut ja auch auf mich, andernfalls würde er ja abhauen und sich nicht die Bohne dafür interessieren, ob er mich noch sieht oder nicht.

      Mein Hund weiß auch, dass ich sein Chef bin - da mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Aber man kann ja auch mal versuchen seinen Chef dazu überreden, andere Saiten aufzuziehen :wink:

      LG

      Susa
      Hallo,

      ich hab an dem Punkt ein Problem, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

      Also, meine hat ja zu Anfang ein intensives Schleppe-Training gehabt. Ich wollte ihr zeigen, dass sie nichts mehr selber regeln muss, sprich, andere Hunde angeht. Das hat wunderbar geklappt, sie läuft ohne Leine, hört sehr gut. Nur, mein Problem ist mittlerweile, dass sie sich jetzt wirklich die ganze Zeit auf mich verlässt. Sie achtet kaum auf mich, ist es gewöhnt, dass ich Richtungswechsel oder Abbiegen anzeige (ich schnalze dann kurz).

      Sie entfernt sich nicht weit von mir, nimmt durch Kopfwenden Kontakt auf, wenn sie merkt, dass ich langsamer werde oder stehenbleibe. Dannn wartet sie auf mich. Nur, wenn sie beschäftigt ist achtet sie nicht darauf, ob ich noch da bin oder nicht. Abrufen ist gar kein Problem, auch nicht aus dem Spiel. Aber von selber käme sie nicht auf die Idee zu gucken, ob ich überhaupt noch da bin. :rolleyes:

      Überlege schon seit ein paar Wochen, ob ich das ändern will und wenn ja, wie. Eigentlich fände ich es super, wenn sie auf mich achten würde. Hab auch Angst, dass sie eventuell abhanden kommen könnte, wenn ich mal nicht richtig auf sie achte. Andererseits verlässt sie sich insgesamt auf mich, akzeptiert meine Ansagen, trifft keine eigenen Entscheidungen, was ich natürlich sehr gut finde. Trennungsangst hat sie gar nicht, bleibt problemlos alleine, liegt entspannt im Körbchen, wenn wir nach Hause kommen.

      :think: Soll ich was tun? Und wenn ja was?

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Hallo Rübennase,

      Aaron schaut andauernd nach mir und ihm entgeht kein Richtungswechsel. Im Gegenteil - es wird immer schwieriger, mich unbemerkt zu verstecken :wink:
      Er achtet auch auf mich, selbst wenn er nicht gehorcht :rolleyes:

      Wie ist das denn, wenn Du an einer Kreuzung abbiegst und den Richtungswechsel nicht akkustisch anzeigst? Läuft dann Dein Hund stur geradeaus? Hast Du das mal ausprobiert?


      LG
      Susa
      Ja, wenn ich abbiege, läuft sie weiter. :oops: Sie ist dann einfach voll in ihrem Trott. Wenn wir einfach nur geradeaus gehen bleibt sie aber immer im selben Abstand von mir. Dann achtet sie normalerweise auch auf mich. Manchmal wollte sie auch öfter mal selbstständig abbiegen. :rolleyes: Das macht sie aber nicht mehr, da hab ich sie ins Leere laufen lassen, bin stracks in die andere Richtung gegangen, das hat funktioniert.

      Ich habe Tests mit Verstecken gemacht. Also, schnell hinter einen dicken Baum springen, abwarten. Traue mich aber nicht, einfach nur zu abwarten (wer weiß, ob sie nicht in der Zwischenzeit einen Hasen sieht). Wenn ich sie dann rufe, kommt sie völlig außer sich angelaufen. Aufgeregt? Gestresst? Oder sie findet das ganz lustig? Ich weiß es nicht. :confused:

      Neulich hab ich sie in einem weiteren Test von einer anderen Hundebsitzerin ablenken lassen und mich ebenfalls versteckt. Da hätte ich auf sie warten können bis zum Abwinken. Sie war völlig hin und weg davon, gestreichelt zu werden. Sie läuft auch gerne mal zu anderen Leuten, wenn die ihren Hund abrufen und setzt sich dann brav vor deren Füße. :| Das nervt mich besonders, sie würde wahrscheinlich mit jedem mitgehen, wenn der nur halbwegs nett zu ihr wäre.

      Hab Angst, dass wenn ich mich jetzt öfter vor ihr verstecke, dass sie dann Trennungsangst bekommt. Sie bewegt sich eigentlich so schön frei, selbst ihre Körpersprache ist locker geworden, sagen mir auch andere Leute, die ihre Entwicklung mitbekommen haben.

      Ich habe erstmal damit angefangen, jedes Umgucken nach mir mit einem Blick zu beantworten. Teilweise lobe ich sie auch, wenn sie besonders aufmerksam war, stehenbleibt, oder von selber kommt, wenn ich stehenbleibe und mich unterhalte. Sie ist aber insgesamt ein ziemlich eigenständiger Hund. Liegt es am Windhund der drin steckt? Liegt es an mir? Oder muss ich dem einfach nur mehr Zeit lassen, ich meine, neun Monate sind ja noch nicht soo lange?

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      :lol: hi rübenanse, in deiner beschreibung erkenne ich voll und ganz Benny wieder^^

      der ist auch so ein eigenbrödler, der auch mit so ziemlich jeden mitgehen würde^^, der auch lieber seine wege geht und mich wenig anguckt.
      Ich lobe auch wenn er Blickontakt zu mir aufnimmt^^

      Bei meiner Hündin mach ich das nicht, für die ist es selbstverständlich mich anzugucken^^

      Deswegen geb ich benny auch niemand anderen in die Hand, er soll nicht auf andere hören, er soll auf mich hören, und wenn er nicht folgt und lieber weiter um leckerlie bettelt oder um streicheleinheitewn, da diskutier ic nicht, da schnapp ich ihn mir und dann wird dort hin gegangen wo ich es will^^

      eigenständigkeit hin oder her, nur in gewissen grenzen, und es liegt nicht unbedingt am windhund^^

      Benny ist ein JRT-Pinscher-Mix und halt ein Eigenbrödler^^, Nami ist ein Podenco-Mix und hat eionen dermaßen extremen will-to-please und wucht ständig den kontakt zu mir und will ganz viel mit mir machen^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Ich lobe Gizmo immer wenn er auf mich achtet und Blickkontakt zu mir aufnimmt. Anfangs durch streicheln, schmeichelnde Worte.. Jetzt eher durch ein Lächeln. Manchmal zwischendurch aber auch durch eine Toberei oder auch mal überschwengliches Lob. Nur halt seltener, verdient hat er es trotzdem. Was du machen kannst ist es attraktiver zu machen, auf dich zu achten. So wie sich dein Hund anhört glaube ich nicht, dass du durch Verstecken weit kommst.. Halte da so und so nicht viel von.

      Ich würds so machen, dass du drauf achtest, ob sie auf dich achtet,
      Mache nicht sie aufmerksam auf den Richtungswechsel sondern vollführe ihn besonders schmackhaft- sprich-du hast was ganz tolles im Sinn.
      Blib mal ruckartig stehen, so dass man es auch hört :wink: mit den Füßen scharren dabei z.B. Übertreibe deine Körpersprache ruhig.
      Dann könntest du hopsend und singend weiterhopsen, laufen, rennen.
      Wenn sie dann mitläuft könnt ihr euch richtig freuen,
      vielleicht mal ein kleines Hetzspiel mit dem Dummy anfangen... :wink:


      Da wird sie sich ziemlich sicher davon überzeugen lassen,
      dass es echt mega-wichtig ist deine Richtungsänderungen nicht zu verpassen.. :zustimm: Da bin ich mir ziemlich sicher...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo Koyuki, einen will-to-please hat sie definitiv nicht. :biggrin: Aber sie ist trotzdem (auf ihre Art) lieb und folgsam. Sie läuft halt gern zu Hundebesitzerinnen, die sie schon kennt, und die sie nett findet (zu Männern läuft sie nie). Und dann will sie immer gestreichelt werden. Bei dem Test neulich lag sie neben der Frau in der Sonne, hielt ihren Hals hin - mehr rechts bitte, jetzt bitte wieder mehr links - und hat das einfach nur genossen. Weiß nicht, ob ich das unterbinden soll, irgendwie mag ich ihre offene Art auch. Hm, das liegt wahrscheinlich daran, dass ihre Fangemeinde wächst und ich mich selber darin sonne, diesen niedlichen lieben Hund zu haben. :confused:

      Eigenständig ist sie schon, ein Eigenbrötler aber irgendwie auch nicht - ich blicke da nicht durch. Abrufen lässt sie sich immer sofort, Leckerchen von anderen Leuten darf sie nicht, das sage ich den Leuten auch immer sofort. Meine vorherige Hündin war ebenfalls Windhund-Mix und war im Vergleich zu ihr sehr klebrig. :wink: Die hat immer auf mich geachtet, wahrscheinlich ähnlich, wie deine Nami. Da musste ich immer sagen 'geh mal gucken', musste sie sozusagen aus der Reserve locken, damit sie überhaupt mal Kontakte aufnimmt.

      Hallo mopsmom, deine Tips sind super! Besonders das mit dem Übertreiben der Körpersprache und dem Scharren mit den Füßen! Das probiere ich auf jeden Fall aus. Auch werde ich verstärkt auf sie achten, ob sie auf mich achtet. Das ist gut, weil ich das Verstecken irgendwie aus dem Bauch raus auch abgelehnt hab. Sie ist dann wirklich völlig außer sich, wenn sie mich suchen muss, ganz aufgeregt.

      Wenn ich hopse, hab ich sie sofort. Das liebt sie ohne Ende, wenn ich mit ihr renne, sie dabei hinters Ohr 'kneife', als Spielaufforderung. Dann rast sie immer los, leider zu schnell für mich. :wink: Dann rast sie wieder zurück zu mir, lässt sich wieder kneifen, rast wieder weg undsoweiterundsofort. Vielleicht sollte ich beim Richtungswechsel echt einmal eine Spielaufforderung ausprobieren? :think:

      Hallo Susa,
      Er achtet auch auf mich, selbst wenn er nicht gehorcht


      :lol: Bei meiner ist es genau andersrum. Vielleicht sollten unsere Hunde einfach mal miteinander telefonieren, sich austauschen? :wink:

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast