Junghund macht sich selbstständig

      Ganz ehrlich, ich wüsste jetzt auch nicht, ob bei solch einem Kuschel-Test Aaron weiter auf mich achten würde. Wenn ich ihm das Gefühl geben würde, es wäre in Ordnung - dann würde er dort auch bleiben. Rufe ich ihn, dann kommt er. Oder er kommt nicht und schaut mich interessiert an :D (kommt aber so gut wie gar nicht mehr vor).

      Er ist es ja auch gewohnt, dass er von verschiedenen Personen beschmust und bespaßt wird - auch wenn ich nicht zu hause bin.
      Und auch Aaron geht zu Personen, die er kennt und die er mag. Manche begrüßt er ausgiebig - und da bin ich auch erst mal kurz Luft. Dann kommt er zu mir und freut sich mit mir zusammen, dass alle sich freuen. :lol:

      Darüber habe ich noch nie nachgedacht, dass das irgendwie falsch sein könnte - und ich kann gut damit leben, dass Aaron neben mir noch andere Menschen attraktiv und liebenswert findet :D

      Miit den Menschen, die er kennt, geht er auch problemlos mit. Das halte ich sogar für einen Vorteil, denn es ist ja nie garantiert, dass nur ich mich ausschließlich um ihn kümmern kann. Und dann wäre es doch auch schlimm, wenn er sprichwörtlich leiden müsste "wie ein Hund", weil ihn jemand anderes versorgt. :think:

      Gerade jetzt bräuchte ich eine Übernachtungsmöglichkeit für ihn in München. Na Koyuki, wie wäre es? :biggrin:
      Liebendgern susa :D aber ich glaub das endet in nix gutes :wink: Aaron = junger Rüde, Benny hasst junge Rüden^^

      ob das gut geht?? :confused:
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Danke liebe Koyukie - so ganz ernst gemeint war meine Anfrage auch nicht, denn ich würde Dir so ein wild haarendes Riesenbaby zu Deinen beiden Hunden gar nicht zumuten wollen - da hätte ich Dir gegenüber ein echt schlechtes Gewissen. Außerdem kommt er wohl ins Bett, wenn er ohne mich übernachten muss :whistle:

      Wahrscheinlich wird der Bruder meines Mannes dran glauben müssen. Er hat zwar auch nur ein kleines 1-Zimmer-Appartement, aber besonders reinlich ist er nun nicht gerade und sein Bett wird nicht noch von anderen Tieren oder einer Frau belagert - das passt dann schon :biggrin:

      Aber vielleicht schaffen wir irgendwann ja mal ein Treffen :zustimm:

      Eben habe ich mit einer Freundin den Kuschel-Test gemacht: wir waren bei ihr im Garten, Aaron lag auf der Seite, Beine breit und hat sich von ihr ausgiebig massieren und knuddeln lassen. Ich bin einfach gegangen. Aaron hat es wohl sofort gemerkt, mir hinterher geschaut, dann zu meiner Freundin geblickt und beschwichtigt, weiter hinter mir hergeschaut und als ich um die Ecke bog, hat er kurz meine Freundin angeschaut und ist dann wie ein Derwisch hinter mir her. Er hat sich gefreut, als ob ich stundenlang weggewesen wäre.
      Hehe.. Gizmo hat unter meinen Freunden und Bekannten auch so spezielle Lieblinge.. Eine Freundin meiner Schwägerin, die ich auch oft auf der Koppel treffe z.B. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er da auch mitlaufen würde,
      gäbe ich mein absolutes ok. Diese Person liebt er abgöttisch. Sie ist aber auch eine ganz liebe..und er wird jedes Mal beschmust und sie redet mit ihm in höchsten Tönen und auch mal in Babysprache-da fährt das Kuschelmonster voll drauf ab.. Bei meiner Mama bekommt er fast nen Herzinfarkt, sie hat aber auch das Talent jeden Hund so aufzudrehen.. :rolleyes: Sie versucht schon sich zu mäßigen.. Auch beim Spazieren gehen kennt er so seine Leute die dann auch schon mal stürmisch begrüßt werden, klar bin ich dann für nen Moment nicht so wichtig, aber Gizmo freut sich und das ist schön..

      Das sehe ich wie Susa, warum sollte er nicht auch andere Menschen symphatisch finden.. Wäre ja schade wenn nicht..
      Die Beschreibung von Aaron passt da ganz gut.
      Erst den entdeckten Freund bestürmen,
      dann schnell nochmal zu Frauchen-freuen wie sich doch wieder alle freuen..Hach, wad' is' dad' Leben schön.. :lol:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hm, also beim 'Kuscheltest' mit meiner Hündin hatte ich eine (flüchtige) Bekannte vom Spaziergang gebeten, sie weiterzustreicheln. Habe ihr erklärt, dass ich das mal kurz testen möchte. Mein Hund hat sich nicht vom Fleck bewegt, als ich gegangen bin. Hab mich dann versteckt - Fehlanzeige. Einmal rufen - da kam sie fröhlich angerast. :| :confused:

      Heute morgen bin ich ein paarmal abgebogen. Mit Körpersprache, Füße scharren etc. Sie läuft zurück bis zum Abbiegepunkt und bleibt da stehen. Wie angewurzelt. Sie guckt mir schon hinterher, so ist es nicht. :D Wenn ich außer Sicht gerate, zum Beispiel hinter einem Gebüsch verschwinde bleibt sie immer noch stehen. Wenn ich dann rufe, kommt sie sofort.

      Mein Programm für die nächste Zeit: Dauernde Richtungswechsel, öfter mal auf der Stelle umkehren, ein Stück zurückgehen, ständig andere Runden gehen, neue Wege. Und weniger mit ihr sprechen bzw. weniger auf sie achten. Wahrscheinlich kommt es daher, erst war sie lange an der Schleppleine, danach hieß es weiter üben üben üben. Sie ist es nicht anders gewöhnt, als dass ich sie abrufe. :| Also, mein "Fehler" denke ich mal.

      Hallo Susa, wenn dein Hund eine so gute Bindung hat, wie ich nach deiner Beschreibung annehme müsste die 100%tige Abrufbarkeit eigentlich das kleinere Problem sein. Ich würde mich ihm gegenüber immer durchsetzen. Und ich würde eventuell in Betracht ziehen, tatsächlich mal zwei Wochen Schleppleine einzulegen und die Abrufbarkeit immer konsequent durchzuziehen, ohne Lücken, ohne Ausnahmen. Sehe die leichte Gefahr, dass er das Abrufen sonst nicht wirklich ernst nimmt und sich angewöhnt, in Hinblick darauf auch mal selber zu entscheiden. Sorry für die Offenheit! :wink:

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Aaron ist da anders, er marschiert mir immer hinterher, ohne dass ich etwas sagen muss. Wenn er sich nicht abrufen lässt und ich entferne mich, kommt er auch sofort anmarschiert - aber das ist ja nicht Sinn der Sache :wink:

      An der Bindung liegt es wohl wirklich nicht, auch meine Freundin vom Zoll ist der Meinung, die uns ja beide kennt. Sie meint, dass Aaron mitunter recht übermütig ist und Spielchen mit mir spielt. Bleibe ich freundlich, spielt er munter weiter, werde ich sauer, wird er ganz schnell unsicher.

      Ich hatte gestern abend und heute morgen die Schleppleine dran mit dem Ergebnis, dass er stur bei Fuß läuft. :rolleyes:
      Hallo Suza
      Ich wollte dich nicht mit meiner Antwort beleidigen oder ähnliches.
      Ein Hund ist ein Hund und kein Roboter.Soll er auch nie werden.
      Ich möchte mit meinen Hunden auch keine Preise gewinnen, aber ich muß mich im Freien auf sie verlassen können.
      Grundgehorsam hat ja nichts mit Angst zu tun.
      Und ich glaube auch nicht das ein Hund Verlustangst bekommt, wenn er mal seinen Rudelführer suchen muß.
      Die Richtungswechsel und das Verstecken sollen ja nur dazu führen, das er lernt auf dich zu achten.
      Hallo Rübennase
      So wie du dich und deinen Hund beschreibst seit ihr beiden ein super Team.
      Wenn es drauf ankommt läst er sich abrufen, und das ist super wichtig.
      Klasse erlich.
      Das hört sich an als wenn er schon an deiner Stimme erkennt ob du es wirklich ernst meinst. :clap:

      Bei unserem Rüden, er heißt übrigens Ben, ist es genauso.
      Wenn wir unterwegs sind merkt er schnell an meiner Stimme und an meinem Verhalten, ob er hören muß oder nicht.
      Er kennt mich halt sehr gut.
      Unsere Hunde haben mit sicherheit keine Angst vor mir, ganz im Gegenteil.
      Wir versuchen einfach ein gutes Team zu sein, und dafür müßen halt beide etwas tun.
      Schmusen und kraulen läst er sich auch von fast jedem.

      Bis dahin
      Tanja
      Hallo Tanja,

      ich fühle mich in keiner Weise beleidigt und wollte das auch nicht zum Ausdruck bringen.
      Mir ist es natürlich auch wichtig, dass ich mich auf meinen Hund verlassen kann. Allerdings berücksichtige ich auch sein Alter und erwarte nun nicht von ihm, dass er genauso gut gehorcht wie ein 2-jähriger Hund :wink:

      Sagen wir mal so: ich habe Strategien entwickelt, dass wir in keine brenzlige Situationen kommen und ich meinen Hund immer unter Kontrolle habe. Er lässt sich eben nicht immer zu 100% abrufen - obwohl es ernst gemeint ist.
      Ich meine übrigens alle Kommandos generell ernst und gebe nie eines zum Spaß :wink:

      Jedoch setzt er sich immer ab, egal was rund um ihn herum los ist, so dass das meine "Notfall-Lösung" ist, wenn z.B. ein anderer Hundehalter halb hysterisch ist, weil er seinen mit meinem spielenden Hund nicht einfangen kann und sich meiner nicht abrufen lässt :rolleyes:
      Ich kann mit der Methode eigentlich ganz gut leben, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt fachgerecht sein soll (wobei ich diesen Trick von einer Hundetrainierin habe :wink: ).

      Es kommt wohl immer auf den Hund an und auf die Methode, wie man Verstecken spielt. Mein Hund war anfangs relativ zurückhaltend und füchtete sich auch vor vielen Dingen und Situationen - warum auch immer. Hätte ich mich hier einfach mal so versteckt und ihn somit schutzlos in einer für ihn beängstigenden Situation gelassen, wäre das für ihn nicht besonders produktiv gewesen. Gleiches gilt für seine Angst vorm Autofahren: wenn er nicht zu mir kommt, weil er Angst hat ins Auto zu steigen (weil ihm beim Fahren leider immer noch schlecht wird), dann nützt es nicht viel, wenn ich mich verstecke und ihn sich selbst überlasse :wink:
      Er achtet ja auf mich - das ist nicht das Problem.

      Wir sind ein gutes Team - das denke ich auch, auch wenn nicht immer alles zu 100% klappt. Er schaut immer nach mir, knibbelt immer wieder an meiner Hand und ich glaub schion, dass er mich recht gerne mag und seine Beziehungsabsichten mit mir auf Dauer angelegt sind :D

      Wie alt ist denn Ben und was für eine Rasse ist er?


      LG
      Susa
      Also, ich würde mit meiner nicht Verstecken "spielen" als Trainingsmethode. Das was ich bisher gemacht habe, waren nur Tests, wie sie sich verhält. Hätte wirklich Angst, dass sie durch regelmäßiges Verstecken das Gefühl bekommt, sich nicht mehr auf mich verlassen zu können. Das tut sie gerade und ich bin sehr froh darüber. :) Und eine Trennungsangst möchte ich auch nicht provozieren, zur Zeit scheint sie felsenfest davon überzeugt zu sein, dass ich immer wieder komme, wenn sie mal alleine bleiben muss.

      Ein gutes Team sind wir irgendwie schon, aber es fehlt noch so einiges. :wink: Aber, wir sind schon ziemlich weit gekommen, das stimmt.

      Woher kommt dein Hund? Hattest du ihn von klein auf? Meine kommt aus dem Tierheim...

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Man kann wohl von keinem Hund behaupten,
      dass er zu 100% gehorcht.. Gehorchen hört sich auch wieder an.. :rolleyes:
      Schließlich ist wohl jeder Hund irgendwie eizigartig, besonders und vor allem eine Persönlichkeit. Die haben es ja so an sich, dass sie eben keine Roboter sind..

      Was mir auffällt ist, dass du viel über "mögen" schreibst.
      Natürlich mag dein Hund dich, das heißt aber nicht, dass du dich auf ihn verlassen kannst, ich sage nicht, dass du es NICHT kannst, aber das hat ja nichts mit einer freundschaftlichen Beziehung zu tun. Die sollte da sein, klar,
      aber ein Hund kann einen Menschen sehr gerne haben und dennoch nicht gehorchen, weil er weiß, dass er es nicht muss.

      Wo ich das einzige problem sehe, ist dass das absitzen lassen nach dem missglücktem Versuch des Abrufens kommt, weist du was ich meine..?!
      Also dass Aaron weiß: Ich muss nicht kommen..
      Das wäre so meine Idee, was sich ausweiten könnte,
      wenn man ein Kommando nicht befolgen muss, kann man es in Zeiten von Sturm und Drang ja auch mal woanders ausprobieren... :whistle:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo Suza
      Das deinem Hund im Auto schlecht wird, muß ich irgendwie überlesen haben. :oops:
      Das ist für den armen Kerl natürlich sehr unschön.
      Mit 11 Monaten darf ein Hund auch noch Flausen im Kopf haben.
      In dem Alter habe ich öfter gesagt :" Die Zeit arbeitet für uns."

      Hallo Rübennase
      Ihr beiden habt glaube ich schon einen guten Weg gefunden.
      Ich weiß ja auch nicht welche Geschichte hinter deiner Hündin steht.
      Meistens sind es keine guten bis sie ins Tierheim kommen.

      Hallo Mopsmom
      Auf keinen Fall sollte ein Hund zu 100% höhren.
      Diese Tiere haben meistens eine lange Leidensgeschichte in Sachen Erziehung :angry: Die hören dan ja nur aus Angst und kommen mit eingezogenem Schwanz daher.
      Wenn ich von mögen rede meine ich das man ein Tier auch ohne Gewalt erziehen kann.
      Das habe ich mit unserem getan und ich glaube das das Vertrauen was er hat auch viel zum Gehorsam dazutut.
      Leider weiß ich nicht was du mit aussitzen meinst. :|
      Durch das klare setzen von Grenzen und Regeln baut ein Hund aber auch Vertrauen auf, glaube ich. Das ist wie bei Kindern.
      Die brauchen auch nicht viele Regeln, aber wenn es eine gibt sollte sie klar und deutlich sein.

      So und jetzt noch einmal zu unserem Ben.
      Er ist ein kleiner Münsterländer Vorstehund,3 1/2 Jahre alt, braun weiß und 55 cm Stockmaß.
      Er ist ein ausgebildeter Jagdhund( ich weiß jetzt kommen Buhrufe)
      Seitdem wir mit der VGP fertig sind werden wir meistens dazugerufen wenn es einen Wildunfall gab, um das angefahrene Tier zu suchen.
      Nachsuchen machen sehr viel Spaß auch wenn der Anlaß nicht der schönste ist. In diesen Situationen muß ich mich auf meinen Hund verlassen können, und ihn gut lesen können.
      Auch das hat sehr viel mit Vertrauen zu tun.
      Dadurch ersparen wir dem angefahrenen Wild auch sehr viel Leid.

      Unser zweiter Hund heißt Hang und ist der Sohn von Ben. Der ist gerade 18 Wochen alt und hat nur dummes Zeug im Kopf.( und Maul wie Schuhe Stoftiere e.t.c ) :biggrin:
      Bis dahin
      Tanja
      Ich weiß nicht, was an dem Ausdruck "gehorchen" nun antößig sein soll. Selbst bei Kindern nennt man es so, wenn sie sich in den Familienverband einfügen.

      Auch dachte ich, dass der Grins-Smiley genügend Hinweis wäre, dass mein Statement, von wegen dass mein Hund mich gern hat, nicht bierernst gemeint ist. Mir ist natürlich klar, dass ein mein Hund mich anders gern hat als wir Menschen uns untereinander gern haben oder lieben. Ich habe eher gemeint, dass er eine gute Bindung zu mir hat, was natürlich nicht zwangsläufig heißt, dass er alle Befehle ausführt. Aber eine gesicherte Bindung ist meiner Meinung nach das Fundament dafür, dass er ein folgsamer Hund wird.
      Ich stimme auch nicht damit überein, dass nur ein verängstigter Hund zuverlässig gehorsam ist (ob nun zu 90% oder zu 99% oder zu 100% - darüber lässt sich streiten, ich sage, es gibt keine 100%).

      Mit dem Absitzen ist gemeint, dass wenn ich Aaron 2 mal vergeblich den Befehl "Hier" gegeben habe und er komt nicht, ich ihn absitzen lasse und abhole.
      Was wäre eine andere Alternative? 10 mal vergeblich zu rufen, ist sicher kontraproduktiv. Ignorieren bringt in diesem Fall auch nichts, weil er derweil dann vergnügt weiter mit den Hunden spielt. Einfach weggehen hätte den Effekt, dass er hinter mir herkommt, aber nicht ganz zu mir kommt.
      Ihn einzufangen wäre sicher auch falsch und würde ich auch nie schaffen - er ist für mich alte Frau einfach zu schnell :oops:

      Da bleibt dann eigentlich nur die Schleppleine und dann heranziehen. Macht das einen Unterschied, ob er rangezogen oder abgeholt wird? Ich weiß es nicht.
      Ja, ich denke es macht einen Unterschied.
      Du sagst es ist zeit zurück zu kommen und er tut es,
      weil du ihm keine andere Möglichkeit gibst.
      Die andere Variante ist du rufst 2mal,
      hast schon dein Ausweichmöver im Kopf,
      Aaron kommt nicht,
      du änderst für ihn deine Meinung und lässt ihn absitzen.
      Damit umgehst du das Problem und wenn es so hervorragend funktioniert ist es ja auch an dir ob du es dabei belässt. Ich habe nur das Gefühl,
      es KÖNNTE sein, dass es das ist was ihn noch mehr testen lässt.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Ich sehe das übrigens ganz genauso wie mopsmom. :wink:

      Gib ihm jetzt einmal die absolut verbindliche Struktur beim Abrufen und er wird das für sein Leben so verinnerlichen. Und wahrscheinlich eher weniger dazu neigen, weitere Spielräume zu explorieren.

      Wenn er sich an der Schleppleine noch nicht 'frei' bewegt, würd ich sie immer schleifen lassen und ihm zeigen, dass er damit genauso rennen und toben kann wie ohne. Und dann, auf zu anderen Hunden, spielen lassen, abrufen, loben, weiterspielen lassen. So dass es völlig normal (und sehr begrüßenswert!) für ihn wird, zwischendurch aus dem Spiel abgerufen zu werden. Wichtig finde ich, dass er das Abrufen nicht mit der Erfahrung 'Spaß vorbei' verknüpft.

      Kannst ja zu Anfang auch so tun, als wolltest du mal kurz mitspielen, wenn du ihn nach dem Herkommen lobst. Also, als Lob kurz bespielen und dann wieder spielauffordernd zu den anderen Hunden schicken. Dann macht sowohl Spielen als auch Abrufen wahnsinnig Spaß. Das Lob kannst du ja dann zunehmend ruhiger gestalten, bis es richtig sitzt und er immer zuverlässig kommt. Das wäre mein persönliches Vorgehen.

      Mit dem Hinsetzen lassen wäre es mir auch zu gefährlich, wenn dann mal wirklich etwas ist, was den Hund gefährdet und weswegen er unbedingt herkommen muss.

      Viele Grüße!
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Meine Hunde sind übrigens auch absolute Schleppleinenmuffel, beide bewegen sich kaum noch, sobald sie das Ding dran haben.

      Mona vermeidet mit der Leine jeglichen Kontakt und hockt nur nebenmir. Lotte benimmt sich, als würde sie auf Eiern laufen, auch über einen 2 Stunden Zeitraum. Das ist ziemlich blöd und nimmt einem ein wenig die Freude an Spiel, Spaß und Erziehung. Aber was gescheiteres ist mir beshier auch noch nciht eingefallen leider. Ich ich hab immer das Gefühl, die wissen genau, wanns dran ist und wann nicht. :evil: :smile:
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peanut“ ()

      Hm, und einfach solange und immer dranlassen, bis es nicht mehr aushalten, rumzumuffeln? Ich hab die Leine während der Trainingsphase immer drangehabt, ohne Ausnahmen.

      Hab allerdings keine Erfahrungswerte mit muffelnden Hunden, weil ich die Schleppleine ja für einen Hund benutzt habe der sich draussen wie ein Sesamstraßen-Monster auf Speed aufgeführt hat. Da war ich eher diejenige, die solange dranbleiben musste bis sie nicht mehr rummuffelt. :D

      Man, hab ich das gehasst... :lol: Aber dann wurde es richtig cool! Wirklich effektiv, wenn man sich selbst und den Hund darauf eingespielt hat.
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Ja Ausdauer muss man da wohl haben. Aber nervig ists doch. Effektiv vielleicht auch irgendwann, aber trotzdem nervig :confused:
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

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      Im Herbst und Winter wirds noch nerviger... :biggrin:

      Aber wenn die Schleppleine erst einmal immer dran bleibt und Mensch und Hund sich dran gewöhnt haben ist es wirklich ein super Hilfsmittel.

      Wenn der Hund spürt, dass der Mensch eigentlich auch gar keine Lust auf die Leine hat, kann sich das hochschaukeln. Die eigene fehlende Motivation könnte auch ein Grund für die Muffelei sein. :whistle:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
      Es ist ja nicht so, dass Aaron sich generell nicht aus einem Hundespiel abrufen lässt. Oft klappt es auch wunderbar und ich habe ihn natürlich auch immer mal wieder abgerufen und dann weiter spielen lassen. Er hat hin und wieder "Aussetzer", dass er nach meinem Kommando stehen bleibt, mich anschaut, den anderen Hund betrachtet, mich anschaut ..... aber nicht herkommt. Oft ist das bei einer bestimmten (kastrierten) Hündin, bei anderen Hunden kommt er auf den ersten Ruf.

      Dazu muss ich sagen, dass es für uns aber auch notwendig ist, dass Aaron sich von der Ferne absetzen lässt: wir sind hier ein Radfahrer-Paradies und manche Radler sind einfach nur .... blöd :evil:
      Sie kommen in einem Affenzahn lautlos von hinten ohne zu klingeln und ich bemerke sie erst, wenn sie schon neben mir sind. Wenn Aaron dann voraus läuft und ich würde ihn heranrufen, bestünde die Gefahr, dass er ins Fahrrad läuft. Also lasse ich ihn absitzen. Manchmal sitzt er dann zwar mitten auf dem Weg - aber das juckt mich dann ehrlich gesagt auch nicht sonderlich.

      An der Schleppleine benimmt er sich wie von Anna beschrieben. Es war total einfach, ihn leinenführig zu bekommen, das ging quasi von selbst. Der Nachteil ist eben, dass er auch an der Schleppleine stur neben mir hertrottet und jegliches Spielen verweigert :rolleyes:

      Mein Border tobte an der Schleppleine, als ob nichts wäre.
      Möchte nochmal kurz sagen, dass ich es natürlich extrem einfach hatte, weil ich ja noch keine Bindung zu dem Hund hatte und der Hund ohne Schleppleine gar nicht erziehbar / sozialisierbar gewesen wäre. Ich hätte zur Verwendung der Schleppleine keine Alternative gehabt (außer, den Hund wieder abzugeben), bei mir gings also gar nicht anders. :confused:

      Kann euch gut verstehen, wenn ihr es erst einmal noch anders versuchen wollt. Vor allem, wenn den Hunden das Training keinen Spaß macht bzw. sie die Leine als lästig empfinden.

      Off Topic:

      Oh ja, die Radfahrer. :rolleyes: Am besten sind die, die auf den Hund zurasen, ihn anklingeln und erwarten, dass er daraufhin brav zur Seite geht. :lol: Aber das Thema Radfahrer und Hundemenschen sprengt hier wohl absolut den Rahmen. :wink:
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast