Rettungshundearbeit

      Rettungshundearbeit

      Einen schönen Samstag Morgen an alle,

      ich habe mich gerade hier angemeldet um nach ein paar "Gleichgesinnten" zu suchen.
      Mich beschäftigt schon seit sehr langer Zeit das Thema Rettungshunde. Bin im Moment auch am überlegen ob ich einen Hunde so ausbilden soll.
      Allerdings fehlt mir so ein bisschen die Idee welche Rasse man dafür, außer jetzt Labrador und Golden Retriever, für nehmen könnte.
      Sind hier vielleicht ein paar Rettungshundeführer, die mir weiterhelfen könnten???

      Liebe Grüße
      guten morgen^^

      ich interessiere mich auch stark dafür und konnte letztens auf ner veranstaltung mit den leuten reden.
      geeignet sind dafür fast alle hunderassen. natürlich keine extreme wie doggen oder chihuahuas. jack russel terrier sind die kleinsten in der staffel
      wichtig ist dass dein Hund nicht zu ängstlich ist und offen gegenüber neuen ist, er sollte etwas triebig sein, sodass du ihn mit futter oder spielzeug belohnen kannst, aber der jagdtrieb sollte entweder nicht so stark ausgebildet sein oder du hast ihn unter kontrolle
      auch sozialverträglich mit anderen Hunden sollte deiner sein, weil er ja viel mit anderen Hunden übt
      nicht älter als 2 Jahre sollte er auch sein, weil die ausbildung ca. 3 jahre dauert

      du solltest ausreichend freizeit mitbringen (hier in der staffel, haben aber viele nen Job und eigenen Laden nebenbei^^) und du solltest nen pkw besitzen^^
      BARFen ist gefährlich! Meine Hunde jagen mich jeden morgen in die Küche! :wink:
      Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder denkt er hat genug davon :D
      Hallo,

      ich hatte mich auch mal dafür interessiert, musste es aber aus zeitlichen Gründen leider aufgeben.
      In unserer hiesigen Rettungshundestaffel muss man regelmäßig 2 mal die Woche trainieren sowie über genügend Flexibilität verfügen, an unvorhergesehenen Einsätzen teilzunehmen (Freistellung vom Arbeitsplatz, Kinderbetreuung usw.)

      Der Hund sollte mittelgroß und möglichst jung sein (am besten noch Welpe), sozialisiert und nervenstark, ausdauernd und freundlich, sowie über einen ausgeprägten Beute- bzw. Fresstrieb verfügen. Es können getrost auch Mischlinge sein, die werden sogar sehr gerne genommen.
      Hallo!

      Ich finde nicht, dass man sich erst die Aufgabe aussuchen sollte, die man mit einem Hund machen möchte und danach dann die Hunderasse.

      Als allererstes sollte man sich den Hund SEHR GUT aussuchen, der am besten zu einem passen wird und dann die passende Beschäftigung für diese Rasse.

      Die Sache mit den Rettungshunden sollte man auch kritisch betrachten. Da gibt es mittlerweile 2 Lager:
      RettungshundeSPORT und RettungshundeARBEIT.

      Ich finde RettungshundeSPORT ein bisschen makaber, andererseits wenn man dazu steht, dass es nur den Hund beschäftigen soll, wenn der ein bisschen rumsucht, okay, aber dann habe ich keinen Rettungshund und sollte dies auch nicht behaupten.
      Wenn ich überlege wie viele Leute mir schon weismachen wollten, dass sie nen Rettungshund haben, weil sie einmal die Woche so bisserl auf dem Platz rumsuchen, das ist:rolleyes:.

      Bei der echten Rettungshundearbeit steht nicht der Spaß im Vordergrund das sollte einem von Anfang an klar sein. Hier muss nicht nur der Hund viel leisten, sondern auch der Mensch, der muss in der Regel einen Sanitätskurs machen und immer wieder auffrischen, muss sich regelmäßig fortbilden und das in der Regel auch noch auf eigene Kosten. Dazu kommen viele Fahrtkosten, da der Hund ja sehr viel Erfahrung braucht und nicht zu vergessen die Zeit, die investiert werden muss, da ist das mit einmal pro Woche nicht getan.

      Sollte man jetzt immernoch echte Rettungshundearbeit machen wollen, muss man sich überlegen was nun; die klassischen zwei Arbeiten sind Trümmersuche und Flächensuche, eine "neue, alte" Variante ist derzeit im Kommen, das Mantrailing.
      Besonders bei der Trümmersuche ist darauf zu achten, dass die Hunde nicht zu groß und schwer sind, denn sie müssen dort viel klettern, über scharfkantigen Schutt laufen usw. Das geht mit der Zeit auf die Gelenke und das Verletzungsrisiko ist höher. Hier finde ich sind Labradore schon die oberste Grenze der Größe.
      Viele Hunderassen sind als Rettungshunde geeignet, nicht nur die Retrieverriege weil sie gerade in Mode sind. Wenn man wirklich ernsthaft Rettungshundearbeit betreiben will und die Betonung liegt auf ERNSTHAFT, dann finde ich in diesem Fall sogar mittelgroße Terrierrassen gut geeignet, sie bringen die Intelligenz, die Leistungsbereitschaft und vor allem die notwendige Eigenständigkeit mit, denn Trümmer- und Flächensuche erfolgt frei, also ohne Leine, ein gutes Gehorsamstraining und die notwendige Konsequenz dahinter ist daher unerlässlich.

      Also viele Hunderassen, die ursprünglich für jagdliche, aber auch für hütehundliche Zwecke gezüchtet wurden sind mehr oder weniger gut für die Rettungshundearbeit geeignet, alles weitere sollte man bei Rettungshundestaffeln erfragen oder über Bücher und Internet weiter recherchieren.

      Ciao Mimi
      ..........
      Huhu

      ich gebe mimi da recht.

      ich möchte mit unserem nächsten hund auch rettungshundearbeit machen. allerdings nicht als sport, sondern richtig.

      Wir wollen dann zum THW, mein Freund ist dort schon und ich möchte dann zur Hundestaffel. Bei uns ist es so, das man auch beraten wird, beim hund aussuchen, wenn man möchte.

      Das finde ich sehr gut.

      lg
      :dance: :clap: :dance: :clap:
      hey ho

      ja also die beiden sparten der rettungshunde ist mir bekannt.
      also bei uns handelt es sich um die richtige "arbeit".
      ich weiß was der mensch so braucht, da ich schon seit langem im drk bin.

      die leute von unsere staffel haben mir auch schon ihre hilfe angeboten beim suchen.
      wollte halt gerne mal noch "mehr" erfahrungsberichte haben, da es sich bei uns mehr oder weniger nur um die "üblichen" rassen handelt.

      lg
      Ich habe meinen Bulldog-Mix (mit Terrierblut) zur Rettungshundestaffel angemeldet, also richtige Arbeit vom DRK.

      Ich denke auch, mit Terriern kann man gut arbeiten. Von Labradoren halte ich gar nichts, das ist aber meine persönliche Meinung und meine persönliche Erfahrung.
      Dass mir mein Hund das Liebste sei,
      sagst du oh Mensch sei Sünde,
      mein Hund ist mir im Sturme treu,
      der Mensch nicht mal im Winde.

      Franz von Assisi
      So ich melde mich dann auch mal frech zu Wort und damit auch gleich mal wieder lebend... Ich weiß ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, aber bei mir haben sich die Ereignisse auch überschlagen!

      Da ihr ja gerne eine Meinung von jemanden haben möchtet der bereits in der Rettungshundestaffel ist meld ich mich mal.

      Also wir sind eine private Rettungshundestaffel die auch sehr viel in Polen unterwegs ist.

      Ich arbeite derzeit mit zwei Hunden in der Rettungshundestaffel, da es bei mir spontan Familienzuwachs gab.

      Ich habe zum einen einen Labrador Schäferhund Mix den ihr auch unter Vorstellungen finden müsstet. Dieser ist gut geeignet da er tribig ist allerdings auch ein sehr großer Sturkopf.

      Als zweites habe ich eine Jackrussel - Boarder Collie Mischlingshündin die Hündin war mit mir jetzt zwei mal beim Training und sie baut einen wahnsinnigen Trieb auf. Auch sie macht sich wunderbar.

      weitere Hunde in der Staffel, 1 Boxer, 1 Cairn Terrier (hoffe richtig geschrieben), 1 Entlebocher Sennenhund, 1 Mischling und zwei Bertone, 1 Labrador, 1 Schäferhund

      wie man hier schön erkennen kann ist es bunt gemischt und bisher hat sich jeder Hund gut gemacht.

      Wenn jemand aus dem Kreis MOL kommt und interesse an einer Rettungshundestaffel hat, kann sich gerne per PN bei mir melden, dann können wir uns gerne mal austauschen.

      Liebe Grüße
      Diana, Lucky und Easy