Hund wehrt sich

      Hund wehrt sich

      Hallo,
      ch habe einen 4 Jahre alten Rüden der sehr sozialisiert ist-war.
      Er wurde bereits bis jetzt 4mal gebissen. Die ersten drei Böbeleien hat er mit links weggesteckt.Letztn Freitag allerdings wurde er so stark attakiert, dass erzum TA mußte.Es war ziemlich heftig.Heute bei einem Spaziergang wurde er von einem kleinen Dackel angeknurrt sofort hatte Ben ihn am Kragen. Ben war bisher ein liebenswürdiger Hund und auf der Hundewiese sehr beliebt, da er sehr verträglich war. Hat jemand Erfahrung mit so einer Situation?
      Wird mein Hund jetzt zum Angstbeisser?
      Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich sehr freuen.
      Golda
      hmm..das ist schwer... denke mal da muss du mit der sozialisierung wieder fast von vorne anfangen... dein hund muss ja jetzt wieder neu lernen das nicht alles hunde böse sind....
      wenn er angeknurrt wird ist natürlich für ihn direkt ein warnsignal!

      ich weiss da jetzt grade auch keinen guten tipp (aber bestimmt einige andere user hier). Ich würde nur vorschlagen evtl erstmal nur mit hunden in kontakt die du kennst, wo du weiss das sie deinen nicht anknurren etc...
      Sozialisiert wird ein Hund von der 8-12. Lebenswoche.
      Alles davor ist die Prägungsphase.
      Das mal vorweg.

      Ansonsten würde ich dir nahe legen wollen auch mal darüber nachzudenken,
      in wie weit du Schutz für deinen Hund bedeutest.. :think:

      Ein Beispiel:
      Mein Rüde Gizmo wäre auch mal fast von einem anderen Rüden gebissen worden, bin aber hingerannt und habe den anderen fixiert und gebrüllt..
      Da ist es dann bei einem zwicken geblieben,
      mein Hund läuft dann auch zu mir und weiß auch,
      dass ich zur Furie werde, wenn irgendein Köter ihn beißen will..
      Und wenn ich dem Notfalls die Leine auf die Nase zimmern muss,
      ihn trete oder brülle.. Obwohl bis jetzt noch immer sielbstsicheres Auftreten gereicht hat..

      huete beispielweise hat ein Hund versucht meiner Hündin ihren Stock wegzunehmen. Die hat sich gewehrt-was ich ok finde.
      Die andere Hündin hatte allerdings scheinbar einen an der "Marmel" und lie nicht ab.. Da bin ich dann auf sie zu und habe sie angezischt und gegrummelt. Letztendlich habe ich mich auf den Stock gesteltl und sie drohend fixiert bis ihr Herrchen kam und sie mit spitzen Fingern griff..
      Die hat zwar in meine schuhe gezwickt,
      doch wäre sie weitergegangen hätte sie sich was eingefangen.

      Das merken sich die Hunde auch,
      heißt-meine Hunde dürfen sich wehren,
      wissen aber auch, dass sie im Ernstfall meine Unterstützung haben.

      Geplante Zusammenkünfte mit absolut verträglichen Hunden sind nicht verkehrt, er muss ja auch wieder merken, dass Hundebegnungen auch schön sein können..
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      @mopsmom: wenn das deine art und weise ist deinen hund zu schützen - ok ... aber würde eine wildfremde person meinen hund mit der leine auf die nase hauen oder ihn treten etc... würde ich auch mal zur furie werden! aber ich würde meinen hund auch nie solange aus den augen lassen, also sowas würde garnicht erst passieren!
      aber finde deine art deinen hund zu schützen schon krass....

      Hund wehrt sich

      Hallo,

      Ben war in der Welpenschule und anschließend (weiterführende Schule)
      Die ersten Jahre war er ein kleine Schisser. Erst nachdem er von den anderen Hunden attakiert worden ist, reagiert er jetzt auf kleine knurrende Hunde
      ziemlich böse. Ich gehe jeden Tag mit ihm zur großen Hundewiese und er freut sich über jeden Hund. Allerdings als er heute von diesem kl.Hund angemacht wurde, hat er ihn schon am Hals gepackt, und zuerst nicht losgelassen. Schließlich konnte ich beide trennen.

      Golda
      Ich finde es sehr berechtigt, sich asozial verhaltende Tiere in ihre schranken zu weisen.

      Das habe ich auch schon getan. Schon drei mal und habe so meine Hunde vor schlimmerem bewahrt!

      Bevor mein Hund verbissen wird, und ich es noch verhindern kann, werde ich einen Teufel tun, und Rücksicht auf den Halter eines verkorksten Tieres nehmen.

      Zudem: WEnn jeder Mensch richtig auf einen Radfahrer-oder Jogger Hetztenden Hund reagieren würde, würde es solchen Hund oft bald vergehen - ebenso sehe ich das mit Hunden, die sich asozial gegenüber artgenossen benehmen.


      Beispiel: Ein Rüde rast gern mit voller Geschwindigkeit auf andere Hunde los um diese erst mal an der Kehle zu packen.
      Das ist assi. Das gehört sich nicht
      Würde jetzt jeder Halter diesem Hund beängstigend in den Weg treten und ihn von seinem Vorhaben abhalten, hätte der Hund bald keine "Lust" mehr auf solche Spielchen da sie de fakto keinen Erfolg bringen: Im Gegenteil - dieses Verhalten würde er lernen, ruft nur Ärger hervor. Vielleicht würde ein solcher Hund in Zukunft wenigstens nicht mehr so rasen oder wenigstens vorher etwas langsamer tun -immerhin könnte es ja passieren, dass ein guter Hundehalter ihm gleich mal die LEviten liest.

      Ich wäre keinem MEnschen dieser WElt böse, wenn er meinen Rüden oder meine Hündin masregelt, wenn diese sich wild beißend in einen anderen Hund verbeißen


      Klar muss man unterscheiden können, ob ein Hund nun tatsächlich assi reagiert oder ob er bloß von der etwas derberen Sorte ist.
      Nicht jeder kann das unterscheiden, was schade ist, wenn man doch schon selbst einen Hund hat.


      Ich selbst gehöre nun auch zu den Menschen, die einen gebissenen Hund haben. Mein Rüde Thorin wurde schon zwei mal gepackt. Seit dem beobachte ich eine Tendenz von ihm auf anstürmende Hunde pampig zu reagieren, was ich ihm nicht verübeln kann.
      Mit souveränen Individuen hat er nach wie vor keine Probleme und ich gestatte ihm durchaus seinen Unmut ungestümen, sich "assi" nähernden Hunden gegenüber auszurdücken.

      Diese Hunde, die sich so frech nähern, kapieren oft gar nicht, dass ihr Benehmen daneben ist - und wenn sie dafür mal eine aufs Dach bekommen, finde ich das nicht schlecht - obwohl manche Hunde da völlig resistent sind und noch dämlich herumspielen, wenn sie einen Schnauzgriff verpasst bekamen.


      Viel Hundekontakt ist wichtig - zu netten Hundeindividuen - evlt. in von einem guten Trainer geleiteten Spielstunden.

      Gruß
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo,

      Mensch das liest sich ja nicht so gut. Tut mir leid für dein Hund. Wie konnte es denn dazu kommen? War es immer der gleiche Hund oder waren es unterschiedliche Hunde die deinen angefallen haben?
      Wo warst du in dem Moment und wie hast du dich verhalten?

      Was genau bedeutet für dich gut sozialisiert? Rennt er sofort auf andere Hunde zu, oder hat er sich eher verhalten benommen?

      Wie verhält sich dein Hund dir gegenüber, wenn andere Hunde in der Nähe sind, hört er dann noch auf dich? Könntest du ihn ablenken, oder bist du dann Luft für ihn? Schaut er dich an?

      Für die Zukunft solltest du deinen Hund genau beobachten, wie verhält er sich, wenn andere Hunde auftauchen?!

      Ich empfehle auch erstmal nur geplante Zusammenkünfte mit absolut friedlichen Hunden. Dabei werden die Hunde langsam und ruhig zusammengeführt und auch immer mal wieder aus dem (hoffentlich stattfindenden) Spiel abgerufen.

      Wenn euch bei Spaziergängen freilaufende Hunde begegnen bittest du die Besitzer (rechtzeitig) ihre Hunde nicht an deinen zu lassen. (Das ist schwieriger wie du glaubst, manche Hundebesitzer sind abolut nicht einsichtig)

      Ob dein Hund nun zum Angstbeißer wird oder nicht, liegt ganz entscheidend bei dir und die Art und Weise wie du das Problem behandelst!

      Empfehlen kann ich dir dies Buch amazon.de/Die-Welt-seinem-Kopf-Lernverhalten/dp/393618819X
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      @thora: wo du grade von hunden sprichst die total stürmisch auf andere hunde zu rennen fällt mir ne frage ein: ich kenne das nämlich auch von manchen hunden die knallgas (meisst mit lautem bellen) auf thaya zurennen, thaya erschreckt sowas total und davon kriegt sie angst, sie versteckt sich dann bei mir und ich gebe ihr natürlich den schutz! aber was ist das für ein verhalten von den anderen hunden? spielen? dominanz?
      Würde nicht mal so pauschal sagen, dass es ausschließlich Prügelknaben sind - zwei solche Hunde haben Thorin schon gepackt. ...

      Manchmal sind es auch "verspielblödete" Viecher die einfach nie gelernt haben,d ass man das nicht macht, weil alles immer nur EIdeidei ist.

      Hier gibts eine Hündin die rennt stockgerade auf die Hunde los - rennt sie dabei fast um und röchelt dabei wie blöde... das hasst Thorin sowas von. Die will nur spielen - ist tatsächlich so, hält dabei aber nicht die hündische Etikette ein,wie man sich enem Fremdhund nähert. läuft keinen Bogen - nicht mal angedeutet, sondern einfach nur WUMS! wie ne Dampfwalze schnurgerade... einfach nur furchtbar...

      Ich denke, so ein Verhalten kann ganz viele URsachen haben.

      Es kann auch mit Unsicherheit zu tun haben - der Hund blufft nur,. macht einen auf "dicke Hose" - weil er eben schon schlechte Erfahrungen gemacht hat und nun meint, Angriff sei die beste Verteidigung. Meist sind solche "Windmacher" tatsächlich nur "windeier" die sich dann oft als doch ganz nett entpuppen, wenn man den Kontakt etwas reifen lässt.

      Andererseits kann es sich dabei um wirkliche "Aggro-Biester" handeln. Bereits drei mal erlebt.... Hunde die bellen, beissen ab und zu eben doch :smile:

      Meine Hunde rennen auch mal gern zu anderen Hunden - meist aber nur dann, wenn sie den anderen Hund seeeeeeeeeeeeeehr gut kennen. Bei völlig fremden ist es mal so und mal so...


      Ich warte bei solchen Hunden meist einfach nur ab - weil es sich doch in den meisten Fällen um eher unsichere Windeier handelt.
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Also Hundebegnungen sind immer eine Sache an sich. Deshalb ist es schön, wenn man das Umfeld irgendwie kennt, aber das ist logischerweise nicht immer möglich.

      Ich habe es selbst erfahren. Mona ist iegentlich eher der ängstlicher Typ, der sich aber immer mit allem und jedem verstanden hat und dann kam eines Tages eine Hündin an, bei der ich gedacht hätte, dass sie sich auf jeden Fall verstehen, gleiche Größe, ähnliches Aussehen: Hunde, mit denen Mona immer gerne spielt und super lieb ist und was war: dieser 1000. Hund, den wir getroffen haben nach 2 Jahren, in denen Mona bei mir war, hat sie richtig böse angemacht. Die Hündin keifte zurück und sie hingen aufeinander. Es ging nicht böse aus oder so, dafür hört Mona zu schnell auf, wenn ich laut werde, aber trotzdem, es hätte böse ausgehen können, wenn beide größer oder einer nachgiebiger oder ängstlicher oder was weiß ich was gewesen wäre.

      Man ist nie gefeiht vor brenzligen Situationen oder Hunden, die sich nicht riechen können.

      Dadurch, dass meine beste Freundin hauptberuflich Hundebetreuuerin ist, bekommt man schon jede Menge mit. Trotzdem muss ich sagen, dass es erstaunlich wenig Probleme gibt und es meist mit ein paar Knurrereien oder Kabbeleien getan ist, wenn man im richtigen Moment die Stimme erhebt und die Hunde wissen, dass man sozusagen als Aufpasser daneben steht.

      Die einizgen, die im großen Rudel Probleme machen, sind die unkastrierten Rüden (ich schere das jetzt beusst mal so über einen Kamm, weil es bisher wirklich immer so war, dass man bei denen vorsichtig sein musste oder auch getrennt Gassigänge machen musste) Soll heißen, das waren die einizgen, die wirklich drauf gehen. Kabbeleien gab es immer, wird es auch immer gehen, aber da gibt es ja einen Unterscheid, ob es jetzt mal ein kurzes Unterfangen ist, was man leicht unterbinden kann oder wenn sich die Hunde regelrecht in Rasche verbeißen. Das gabe es hier in unseren Fällen bisher nur bei unkastrierten Rüden, die neu aufeinander trafen. Alle anderen bekommen es sehr gut hin oder zumindest regeln es einmal und gut ist. Mit mehr oder weniger Sympathie. Wer isch nicht so mag, geht sich eben aus dem Weg. Besonders die Mädels, die sich jetzt nciht sooo mögen, sind trotzdem sehr "diplomatisch" und schauen sich dann halt nimmer mit dem Po an. Ist aber wirklcih erstaunlich selten, Im Regelfall verstehen sich alle super, seöbst wenn die Besitzer vorher Bedenken hatten oder sogar meinten, der Hund sei unverträglich. Ich denek, der Besitzer hat da unbewusst schon verdammt viel Einfluss.

      Ich denke, es ist ungemein wichtig, dass dein Hund nun unter Aufsicht wirklich positive begegnungen macht, nur durch die positiven Erlebnisse, kann man das wieder in die richtige Richtung steuern denke ich. Sonst kannman auch selbst nicht mehr entspannt spazieren gehen. Da würde ich mir echt Leute suchen, um das wieder hinzubekommen, sonst ist es ein teufelskreis, bei dem erst der Besitzer Angst hat und immer ausweicht und der Hund dadurch nur noch mehr Angst und Misstrauen bekommt und das dann so endet, dass man nur noch isoliert mit dem Hund spazieren geht, was dann beide unglücklich macht und für den hund wirklich icht schön ist.
      LG Anna



      *** Tadler und Spötter lass ich lachen - wünsch nur , dass sie`s besser machen ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peanut“ ()

      Ich würde das nicht unbedingt auf die Erziehung schieben. Es ist eine Frage der Konstellation - Mensch - Hund und eine Frage von Charakter des Hundes und Möglichekeiten, die er hatte, um sich sozial zu entfalten. Dazu muss noch bedacht werden, ob der Hund stark territorial veranlagt ist und den immer gleichen Gassi-Weg schon als sein "eigen" ansieht...

      wie schon oben geschrieben, gibt es da unwahrscheinlich viele Gründe für so ein Verhalten.

      P.S.: Mein Rüde Thorin ist auch manchmal so ein Stinkstiefel - und das, obwohl er in der meisten Leute Augen "gut erzogen ist".
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      :lol: Hehe.. ja, also Gizmo kann das auch ganz gut..
      Allersdings kann er es auch lassen :wink:
      Da muss ich meist ein wenig "den Daumen drauf haben" er kann ohne Leine laufen, ich habe da mittlerweile einen ganz guten Weg-nämlich ihn abzulegen, wenn er anfängt "rumzumackern" bis zum anderen Hund zu laufen und ihn dann aufzulösen, meist gibt es dann einfach eine entspannte Begegnung.
      Gizmo ist schon leicht territorial veranlagt, ist auch ein kleiner Macho, aber dazu kommt dann eben noch seine Unsicherheit..

      Bob tut sowas auch-und zwar aus dem Grund den ich oben schrieb..
      Er kann sich auch gaaaaanz anders verhalten, wenn er den anderen Hund als sicherer und insgesamt stärker betrachtet, dann schmeichelt er und unterwirft sich nach alle Regeln der Hundeettikette :wink:
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo!

      Der Hund ist offenbar schon immer ängstlich gewesen, daher darf man die Provokation die durch die Unsicherheit eines solchen Hundes ausgeht auch nicht außer Acht lassen.

      Und für mich ist solch ein Hund auch nicht "sehr gut" sozialisiert, nur weil er unsicher und eher der zurückhaltende Typ ist, das sollte man bei der Arbeit mit diesem Hund auch bedenken.

      Es ist nämlich nicht in Ordnung wenn er seinen Frust darüber, dass größere Hunde ihn niedermachen, jetzt an kleineren Hunden auslässt, nur weil er da GANZ GENAU weiß, dass er überlegen ist.

      Fehlverhalten bleibt Fehlverhalten und es ist völlig egal, ob er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Dieses Verhalten würde ich unterbinden und gleichzeitig zum Großteil so vorgehen wie Alex vorgeschlagen hat.

      Den Hund mit souveränen, größeren Hunden laufen lassen und den eigenen Hund gut beobachten.

      Wenn euch bei Spaziergängen freilaufende Hunde begegnen bittest du die Besitzer (rechtzeitig) ihre Hunde nicht an deinen zu lassen. (Das ist schwieriger wie du glaubst, manche Hundebesitzer sind abolut nicht einsichtig)


      Diese Aussage sehe ich wiederum kritisch, denn ich gehöre da dann wohl zu den uneinsichtigen Hundehaltern, ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache, aber ich sehe nicht mehr ein, warum ich ständig Rücksicht auf Problemhunde nehmen soll, DIE haben das Problem und letztendlich wird mir IHRE Verantwortung aufgebürdet.

      Ich bin sicher ein Mensch, mit dem man reden kann, aber ich bin kein Mensch, der auf Kommando eines anderen seinen Hund ranruft, wenn gar nix ist. Wenn die Leute so ein großes Problem bei der Haltung ihres Hundes haben, dann entweder SOFORT professionelle Hilfe oder keinen Hund und nicht erwarten, dass alle Welt springt, wenn sie mit ihrem verkorksten Hund kommen.

      Ich würde meinen Hund auch jederzeit vor einem sich "asozial" verhaltenden Hund beschützen, ich weiß aber auch ziemlich genau, wann es "asozial" ist und wann nicht.

      Das können aber viele Halter nicht und mal abgesehen von der eigenen Gefährdung, wenn sie eingreifen, kann es sein, dass sie dann eingreifen, wenn sie es gar nicht bräuchten und den Hunden werden völlig falsche Signale vermittelt.

      Wenn ein stattlicher Rüde, 3 Minuten drohend über einem anderen steht, dann ist das nicht asozial und es tut dem Unterlegenen auch nicht weh und da hat man sich gefälligst nicht einzumischen, das nur als Beispiel.

      Ciao Mimi
      ..........
      Mimi:Zitat: Wenn euch bei Spaziergängen freilaufende Hunde begegnen bittest du die Besitzer (rechtzeitig) ihre Hunde nicht an deinen zu lassen. (Das ist schwieriger wie du glaubst, manche Hundebesitzer sind abolut nicht einsichtig) Diese Aussage sehe ich wiederum kritisch, denn ich gehöre da dann wohl zu den uneinsichtigen Hundehaltern, ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache, aber ich sehe nicht mehr ein, warum ich ständig Rücksicht auf Problemhunde nehmen soll, DIE haben das Problem und letztendlich wird mir IHRE Verantwortung aufgebürdet. Ich bin sicher ein Mensch, mit dem man reden kann, aber ich bin kein Mensch, der auf Kommando eines anderen seinen Hund ranruft, wenn gar nix ist. Wenn die Leute so ein großes Problem bei der Haltung ihres Hundes haben, dann entweder SOFORT professionelle Hilfe oder keinen Hund und nicht erwarten, dass alle Welt springt, wenn sie mit ihrem verkorksten Hund kommen.

      Jupp..da kann ich mich ja auch mal outen.. :wink:
      Ich achte schon sehr auf meine Hunde,
      tu alles, damit sie sich ordentlich verhalten,
      aber ich zitiere meine Hunde zu mir,
      wenn ich weiß, dass es nötig ist.
      Und das ist es nicht so oft.
      Denn meistens habe ich die Situation schon im Vorfeld im Blick gehabt und schätze sie auch richtig ein.

      Mal abgesehen davon dass bei Gizmo mittlerweile eine Armbewegung in die entgegengesetzte Richtung eines sich in die Leine werfenden Hundes reicht, damit er einen Bogen drum macht..
      Heißt, er versteht ganz gut, was ich meine,
      und akzeptiert meine Entscheidungen mittweile wirklich außerordentlich gut. Wenn ich entscheide, dass die Situation umgangen wird tut er das.
      Wenn ich meine, er soll sich hinter mir ablegen, dann tut er das.

      Wenn dann Jemand kommt, der eine keifende Töle an der Leine hat,
      soll er mir gefälligst nicht sagen was ich zu tun habe,
      denn es ist ja schon ersichtlich, dass ich ich das ganz gut selber weiß.. :confused:Ich lasse Gizmo wirklich fast NUR ohne Leine und Halsband laufen und unterwegs kam es noch nie zu einer ernsten Auseinandersetzung,
      aber ich erwähnte ja auch schon, dass ich kein Problem damit habe Fremdhunden mal ganz rigoros den Weg zu weisen.
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Hallo,

      nun ja, ich habe nicht gesagt, das ihr (@mopsmum und mimi) eure Hunde immer sofort zu euch rufen sollt, wenn euch ein anderer freilaufender oder angeleinter Hund entgegenkommt. Aber darum geht es hier gar nicht. Es geht hier nur um einen bestimmten Hund.

      Versetzt euch doch bitte einmal in die Lage von Goldie...

      Goldie geht mit ihrem Hund an der Leine spazieren. (Das hatte ich in meinem Post weiter oben, nicht so expliziert geschrieben) Ihr kommt mit euren unangeleinten Hunden ihr entgegen. Goldies Hund zeigt Beschwichtigungssignale/Drohsignale. Goldie versucht alles Mögliche um ihren Hund abzulenken, und die Situation positiv erscheinen zu lassen und bittet euch freundlich eure Hunde nicht näher kommen zu lassen. (Mehr nicht, nur nicht aäher kommen)
      Ihr als erfahrene Hundebesitzer seht ja selber, das Goldies Hund ein Problem hat und ihr seht auch, das Goldie an dem Problem arbeitet. Jetzt wollt ihr ernsthaft hier erzählen, dass es euch egal ist, und ihr eure Hunde trotzdem auf Goldies Hund weiter drauf zulaufen laßt, obwohl ihr befürchten müßt, dass Goldies Hund vielleicht nach euren schnappen wird und eine Rauferei anfangen wird. Das glaub ich euch nicht! Ihr wollt mir nicht erzählen, dass ihr euch freiwillig auf die Stufe von unachtsamen, uneinsichtigen Hundehalter stellt.

      Wenn jemand eine keifende Töle an der Leine hält, sie einfach weiterkeifen läßt, es nicht zu erkennen ist, dass der Besitzer daran arbeitet, dies Verhalten abzustellen, braucht niemand seinen eigenen Hund zurückzuhalten, höchsten wenn das Größenverhältnis zu unterschiedlich ist.
      Aber in diesem Fall ist es doch wohl so, dass Goldie mit ihrem Hund arbeitet, und dass darf man als guter Hundebesiter sehr wohl unterstützen! Deswegen wird euch noch lange nicht die Verantwortung anderer aufgebürdet.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)
      neonworski:Goldie versucht alles Mögliche um ihren Hund abzulenken, und die Situation positiv erscheinen zu lassen und bittet euch freundlich eure Hunde nicht näher kommen zu lassen. (Mehr nicht, nur nicht aäher kommen) Ihr als erfahrene Hundebesitzer seht ja selber, das Goldies Hund ein Problem hat und ihr seht auch, das Goldie an dem Problem arbeitet. Jetzt wollt ihr ernsthaft hier erzählen, dass es euch egal ist, und ihr eure Hunde trotzdem auf Goldies Hund weiter drauf zulaufen laßt, obwohl ihr befürchten müßt, dass Goldies Hund vielleicht nach euren schnappen wird und eine Rauferei anfangen wird.Das glaub ich euch nicht!

      Musst du auch nicht :wink: Ich würde meine Hunde nie auf einen unsicheren Hund zustürmen lassen.. Nein.. ich gebe ihnen das Kommando auszuweichen. Wenn das nit möglich ist, lasse ich sie abliegen, ich gehe auf meine Mitmenschen ein, doch muss mein Hund deshalb nicht ständig ab-angeleint werden.. (Obwohl ich es manchmal doch mache, einfach um Konflikten aus dem weg zu gehen, wenn ich einfach nur meine Ruhe haben will.. :confused: :rolleyes:)
      Gizmo versteht auch, wenn er einen Bogen laufen soll,
      an den anderen vorbei..
      Bei einem Hund der richtig Angst hat, müssen sie eben hinter mir abliegen,
      ich denke, sovermittle ich Hund mehr sicherheit als wenn ich meine an der Leine laufen lassen würde...
      Wer einmal erlebt hat,wie in ein "altes Hundegesicht" das Lachen zurückkehrt,
      nur der kann nachvollziehen,dass es nicht traurig ist, wenn man die Welpen-Zeit nicht mit seinem Hund verbracht hat..
      Wuselrudel=Mopsmom :wink:
      Word @ Mimi :clap:

      Sehr genial! Genauso sehe ich das auch! Ich versuche meinen Hunden auch so viel Kontakte wie möglich zu bieten.

      Aber ich beobachte sehr häufig, dass Leute es auch noch ganz toll finden, wenn ihr Hund immer einem "Streit aus dem Weg geht". :doh:
      Das finde ich absolut nicht normal: Hunde die bei einer ganz normalen Kontaktaufnahme gleich schreiend am Boden liegen und sich einpinkeln.
      Und dann muss man sich von den Haltern auch noch anhören, wie froh sie seien,d ass sie so einen "friedlichen Rassevertreter an Land gezogen" haben.

      Ich bin froh,d ass meine Hündin Talba sowohl einstecken wie auch austeilen kann.




      Viele Grüße
      Thora
      Zitat Dr. Dorit Feddersen-Petersen "Wo das Beziehungsgefüge stimmt, funktioniert das aufeinander bezogene Verhalten - und die Leine ist eigentlich überflüssig"
      Hallo,

      Es ist auch sicher nicht normal, wenn ein Hund schreiend am Boden liegt, bei einer ganz normalen Kontaktaufnahme. (Obwohl sie ja nur aus einer Richtung normal ist, denn der schreiend am Boden liegende Hund hat nicht um Kontakt gebeten)

      Aber darum geht es hier ja auch gar nicht. Goldies Hund liegt ja nicht schreiend am Boden.

      Ich würde trotzdem meinen Hund aus so einer Situation wegrufen, warum den fremden Hund noch mehr verunsichern? Nöö, muß nicht sein.
      Mein Hund hat allerdings auch reichlich Gelegenheit, Kontakte zu seinen Artgenossen zu knüpfen, mit mir bekannten Besitzern/Hunden. Da will mein Hund nicht auch noch auf jeden Spaziergang mit jedem fremden Hund Kontakt aufnehmen.

      Ausserdem müßt ihr mal selber solchen Situationen ausgesetzt sein. Stellt euch einfach mal vor, eure Hunde wären eben nicht so, wie sie sind, sondern würden bei jedem Hund der euch schief anguckt, schreiend auf dem Boden liegen. Ich glaube dann wärd ihr schon froh, wenn der ein oder ander Hundebesitzer seinen Hund nicht zu eurem Schisser hinlaufen lassen würde.

      Ich hab auf jeden Fall Verständnis für solche Besitzer und würde meinen Hund auf jeden Fall zurückrufen. Alleine schon, weil ich viel zu genussüchtig bin und allen gerne zeige, wie gut mein Hund hört. :cool: (Nicht das noch jemand denkt, ich rufe meinem Hund nicht, da er sowieso nicht hören würde. :naughty: ) Aber wie gesagt, OT.
      LG Alex

      Der Schlüssel zum Verstehen findet sich oftmals in der Achtsamkeit gegenüber den kleinen Dingen des Lebens. (Dalai Lama)